Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

Kant-xy
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disorganizer hat geschrieben:Wir entfernen uns zwar immer weiter von Thema, aber:
Ab 2025 wird die Neuzulassung von Verbrennern so teuer das sich das die wenigsten der hier als Argument rangezogenen noch leisten können.
Dadurch werden sie sich ganz kurz freuen, denn die gebrauchtwagen preise fallen dann in den keller. /quote] Wenn sich die Kosten für Verbrenner Neuzulassungen deutlich erhöhen gibt es zwei Effekte. Es werden mehr BEVs gekauft und weil sich das Angebot von Verbrennern verknappt, steigen die Gebrauchtwagenpreise eher. Das fördert wieder den Verkauf von BEVs. Wünschenswert wäre z. B., dass die höhere KFZ Steuer auch für den Bestand gelten würde.



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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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@kub0815
"Wenn der hochsubventionierten Ladestrom verfügbar ist würde die meisten nicht zuhause den teuerern Strom benutzen."

Wenn sie es nicht wollen und nicht brauchen, warum sollten sie es dann tun?
Ist das denn wünschenswert?

Wenn jedes Auto jede Nacht am Privatstrom nuckelt, muss die Ladeleistung lokal geregelt und vom Anbieter abgesenkt werden.
Die Zukunft bringt E-Autos mit großem Akku, die selten geladen werden müssen und dann extern sehr schnell mit hohen Ladeleistungen. So ist Elektromobilität dann auch der Mehrzahl der Autofahrer verkäuflich.

Autofahren kostete immer Geld. 8-10 € pro 100 km wird niemanden davon abhalten. Da bin ich mit meinem Diesel schon teurer gefahren bei Literpreisen von über 150 Cent.
Und die Straßen waren voll damals. ;)

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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tippex hat geschrieben: Die Zukunft bringt E-Autos mit großem Akku, die selten geladen werden müssen und dann extern sehr schnell mit hohen Ladeleistungen."
das ist exkat das Gegenteil von "steht er, dann lädt er"... ich hab in dem knappen Jahr meiner Elektromobilität genau zweimal die Notwendigkeit gehabt, schnell zu laden; und beim zweiten Mal auch nur deshalb, weil es am Ziel (Wildfreigehege Hellenthal) keine Lademöglichkeit gab..
Der Irrglaube, man müsse immer schnell laden, macht die gesamte Infrastruktur unnötig teuer; Ladeleistung gehört angepasst dorthin, wo sie Sinn macht und nicht nach dem Giekannenprinzip überall HPCs aufstellen...
Edit: hatte ich erwähnt, dass ich ausschließlich öffentlich lade?
Viele Grüße, Stephan

seit dem 24.01.2020 rein elektrisch im BMW i3 - 120Ah unterwegs :)

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

Kant-xy
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SamEye hat geschrieben:
tippex hat geschrieben: Die Zukunft bringt E-Autos mit großem Akku, die selten geladen werden müssen und dann extern sehr schnell mit hohen Ladeleistungen."
das ist exkat das Gegenteil von "steht er, dann lädt er"... ich hab in dem knappen Jahr meiner Elektromobilität genau zweimal die Notwendigkeit gehabt, schnell zu laden; und beim zweiten Mal auch nur deshalb, weil es am Ziel (Wildfreigehege Hellenthal) keine Lademöglichkeit gab..
Der Irrglaube, man müsse immer schnell laden, macht die gesamte Infrastruktur unnötig teuer; Ladeleistung gehört angepasst dorthin, wo sie Sinn macht und nicht nach dem Giekannenprinzip überall HPCs aufstellen...
Edit: hatte ich erwähnt, dass ich ausschließlich öffentlich lade?
Ich kann mich dem nur anschließen. Die Ladeleistung muß der zu erwartenden Verweilzeit angepasst sein, damit die Säulen optimal genutzt werden. HPC brauche ich nur an den "Korridoren" und vieleicht die klassische Tankstelle. Triple Charger am Supermarkt. Beim Theater, Kino oder Sportstudio wären es vielleicht 11kW. Auf einem P+R Parkplatz wären 3.5kw auch okay. Der kWh Preis muss auch von der Ladeleistung abhängen. Wer billig laden will muss auch bereit sein länger zu warten.

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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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Ich schrieb ja:
"So ist Elektromobilität dann auch der Mehrzahl der Autofahrer verkäuflich."

Klar, ich lade ja auch überwiegend AC auf Parkplätzen, beim Einkaufen etc.
Das geht und das wird auch jeder für sich schnell herausfinden.
Wenn es eilt und auf Langstrecken führt aber an DC kein Weg vorbei. Und die Tatsache, dass ich mit dem Kona vollgeladen über 400 km weit komme und nicht ständig laden muss war für mich entscheidend den Schritt zum elektrischen Fahren zu wagen.

Dazu sollte man Mut machen, nicht Angst mit Aussagen wie
"Ohne Wallbox und eigenes Haus kannste das vergessen." oder
"Mit Strom fahren kostet tatsächlich soviel wie mit Dieselkraftstoff"

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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Also ich fahre zur Zeit noch ohne eigene Wallbox und komme sehr gut klar :)
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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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tippex hat geschrieben: Wenn sie es nicht wollen und nicht brauchen, warum sollten sie es dann tun?
Ist das denn wünschenswert?
Natürlich! Öffentliche Ladeinfrastrucktur ist faktoren teuerer!
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, Tested X3 xDrive30e, eTron 50, EQC In Testing ID.4, ENYAK, iX3
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Re: Wo werden die Ladepreise in Deutschland hin gehen?

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es wird in schland zu monopolstellungen kommen, dann zu H2, und plötzlich sind ALLE stromanbieter schlagartig aus dem rennen, bis auf die deepwaterhorizons die heute schon über ein tankstellennetz verfügen und uns zigaretten und zucker verkaufen mit dem schlüssel zu schäbigen toiletten. oder die stromanbieter die sich mit steuergeldern H2-tankstellen bezahlen lassen.

im ausland, wo generell der strom sagen wir mal die hälfte und weniger kostet und die sonne auch keine rechnung schickt, wo stromzähler heute schon vorwärts und rückwärts laufen (ganz normal dort), wo politiker jünger und attraktiver sind, werden e-autos nicht aufzuhalten sein, egal wie billig sie den diesel verkaufen.

die überschrift muss heissen: "wo werden die ladepreise in deutschland hin gehen?"
*** STOP e-Racism! AC43 + Chademo + CCS 4 ALL! ***
--> Miteinander statt Gegeneinander!

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

disorganizer
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Und genau so kommen wir doch wieder zum Thema:
An den jetzigen Tankstellen hpc „ladeparks“ mit teilweise 24h service (kaffeeecke etc)

Verteilt auf die Fläche 11kw/22kw.
Auf der Fläche wird sich der Preis leicht oberhalb Haushaltsstrom einregeln.

Eventuell wenn mal alle öffentlichen Parkplätze und Parkhäuser grosszügig mit ladern ausgestattet sind dort in den Parkpreis integriert.
(Dh man zahlt für das Parken und bekomt den strom gratis. Somit kein Problem mit eichung, displays usw. und querfinanziert über alle die dort parken)

Auf der Fernstrecke sollte irgendwie auch der Wettbewerb erzwungen werden.

So sollte es nicht sein das man auf der autobahn in einer bestimmten region ausschliesslich zB fadtned findet.
Es muss sichergestellt sein das man in 30km Umkreis (an der Autobahn) mindestens 1 Mitbewerber findet.
Dann regeln sich die Preise dort von selbst und ich denke man wird Vertragsfrei dann bei 70-90c landen. (Dc)

Gut wäre natürlich an jedem Autohof/Rastplatz 2 Mitbewerber zu haben :-) aber ist ja heute bei den Tankstellen auch nicht so.

Sinnvoll fände ich eine Regelung die jedem Tankstellenbetreiber vorschreibt mindestens 1 hpc aufzubauen :-) oder x% der tankplätze müssen hpc plätze sein.
:-)
Zoe Ph2 R135 ZE50
EZ 18.09.2020

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

disorganizer
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@p.hase
Sehe ich nicht so.
Preislich ist de nur „schlechter“ durch die hohen abgaben umlagen und netzentgelte.
In aderen Ländern wird da viel vom staat subventioniert damit der Endpreis günstig bleibt ;-)

H2 wird sich nicht durchsetzen im Massenmarkt denke ich.
Vorher kommt die Batterie im Kleinwagen die kaum mehr kostet und mit der man 1000km fahren kann und die in 2h dann voll ist bei 100kw Ladung.
Zoe Ph2 R135 ZE50
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