Vom Umgang mit durch Verbrenner blockierten Ladesäulen

Re: Vom Umgang mit durch Verbrenner blockierten Ladesäulen

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V&S hat geschrieben:
Ave hat geschrieben:Eigentlich haben die das E-Kennzeichen sowieso nicht verdient.
So ist es. Ich sag nur deutsche Automobillobby... Die PHEVs sollten öffentliche Ladesäulen gar nicht nutzen dürfen - einfach weil sie es nicht brauchen! Die können ja zu Hause nachladen. Unterwegs nuckeln sie viel zu langsam (noch langsamer als ein 500e ;) ), als dass das Blockieren der Ladesäule im Verhältnis zur gewonnenen E-Reichweite stünde.
So ein Bullshit - sorry. Ich hätte gerne einen reinen BEV, muss aber regelmäßig einen Pferdeanhänger ziehen (und Tesla ist zu teuer) und möchte auf meinen Kurzstrecken aber trotzdem elektrisch fahren können. Wenn der Akku leer wird, möchte ich auch laden "dürfen", um in der Stadt weiterhin ohne lokale Emissionen fahren zu können

Einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ladesäulen Kapazitäten setze ich immer voraus - ich könnte ja genauso argumentieren, dass reine E Autos nicht an öffentlichen Ladesäulen laden dürfen, weil sie ja eine ausreichende Kapazität haben (im Vergleich zu PHEV) und daher Zuhause aufladen können. Jahaa, ich weiss, ein PHEV kann zur Not mit dem Verbrenner fahren - will ich aber in der Stadt nicht.

Also, keep cool - keine pauschalen Verunglimpfungen, bringt doch nichts - vielleicht ist in ein paar Jahren mein nächster Wagen dann auch (endlich) ein reiner E....
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Re: Vom Umgang mit durch Verbrenner blockierten Ladesäulen

kargen
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Müssen wir eigentlich in diesem Unterforum für den Fiat 500e (wofür wir ja lange "gekämpft" haben) unbedingt ein bereits vorhandenes Thema ebenfalls in epischer Breite diskutieren?

Es gibt doch bereits das Thema im Allgemeine Bereich (wurde ja auch schon drauf hingewiesen).

Bitte schließt euch dem vorhandenem Thread an.

ladesaeulen-status/hinweiszettel-sticke ... weiszettel

oder auch:

ladesaeulen-status/ladesaeulenpranger-f ... t3122.html

Danke Karsten
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Re: Vom Umgang mit durch Verbrenner blockierten Ladesäulen

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Airestocky hat geschrieben:Jahaa, ich weiss, ein PHEV kann zur Not mit dem Verbrenner fahren - will ich aber in der Stadt nicht.
Genau um diese Mentalität ging es mir ja. Gerade beim 500e braucht man eben doch recht häufig öffentliche Ladestationen, da die Reichweite nicht ausreicht. Und dann braucht man sie im Gegensatz zum PHEV-Eigner, der nur sein grünes Gewissen oder seine Eitelkeit in der Stadt spazieren fahren möchte.

Also: Den Hass auf Ladesäulen blockierende PHEVs nicht gleich persönlich nehmen, sondern auch mal über die Not der E-Auto-Fahrer mit geringer Reichweite wie dem 500e oder VW e-up! nachdenken. Danke!

@Karsten: Da sich mein zeitgleich geschriebener Beitrag auf den 500e bezieht, werde ich ihn trotzdem noch absenden. Wie Airestocky sich mit seinem Mitsubishi Outlander PHEV hierher verirrt hat, weiß ich ja auch nicht. ;)
seit Anfang 2019 - Tesla Model 3 LR DM
seit Mitte 2018 - Fiat 500e
seit Mitte 2016 - Vectrix VX-1 - aktuell Akku defekt

Re: Vom Umgang mit durch Verbrenner blockierten Ladesäulen

fenstermicha
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Liebe Gemeinde....
Bei uns in Stuttgart gibts seit Ende November ne Hotline beim städtischen Vollzugsdienst die ab 7:00 erreichbar ist.
Das hat etwas gedauert, aber die mussten erstmal alle Ladestationen mit den "absolute Halteverbots" Schildern ausstatten.
Die sind jetzt wohl sehr dahinter her dass die Säulen nicht "missbraucht" werden und freuen sich wenn man anruft.
Interessant sind auch die anfallenden Kosten.
Ein Mann vom Ordnungsamt sagte mir dass da bis zu ca. 480,-- € zusammenkommen.
120,-- € fürs anrücken der Kontrolleure, Fahrzeug identifizieren und der Versuch den Halter zu kontaktieren.
Dieser hat dann 1 Stunde Zeit seinen Hobel zu entfernen (dazu zählen übrigens auch die car2go smarts die dort nur abgestellt werden). Nach ner Stunde rückt der Abschlepper an für ca. 280,-- € und dann kommen auf jeden Fall noch die 80,-€ dazu fürs Parken im absoluten Halteverbot mit Behinderung.
Endlich mal ne Vorgehensweise die richtig wehtut, der Blockierer überlegt sichs beim nächsten Mal.

Re: Vom Umgang mit durch Verbrenner blockierten Ladesäulen

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Elektrofahrzeuge während des Ladevorgangs......

Mir ist es bereits einige Male passiert, dass eine Ladung vorzeitig abgeschaltet wurde. Bis dato lediglich an CCS-Säulen an der Autobahn, wo ich eh dabei oder spätestens nach 20 Minuten wieder da bin.
Aber vor ein paar Tagen waren wir für Silvestereinkäufe im CITTI in Kiel. Laden mit Typ2. Mache ich sonst nur zuhause, hier ergab es sich halt. Geschätzte Ladezeit bis voll: knapp 2 Stunden. Dementsprechend bin ich davon ausgegangen, dass ich sorglos auch 2 Stunden einkaufen könne. Hatte aber sogar noch EVNotify aktiviert, um zwischenzeitlich mal prüfen zu können. Das haute allerdungs nur sehr bedingt bis gar nicht hin. Als wir dann nach rund 90 Minuten zum Auto zurückkamen.....Ladung war aus, der Akkustand bei 80%. Also abgebrochen. Ich glaiube nicht, dass mir hier bei CITTI auf'm Parkplatz eine realistische Gefahr gedroht hätte, abgeschleppt zu werden.
Aber die Nummer könnte mir ja auch an anderer Stelle passieren, wo eine hochmotivierte und geschulte Truppe des Ordnungsamtes nur drauf wartet, und ich stünde quasi da als jemand, der bewusst nur den Stecker eingesteckt hat und damit kostenloses Parken begründet. Als Blockierer! Ich! Ausgerechnet ich!
Ich mag keine Leute, die Ladesäulen ausbremsen und ich befürworte ein restriktives Einschreiten der Behörden. Aber in berschriebener Situationan entsprechenden Orten liefe ich sicher Gefahr, zumindest ein Ticket zu bekommen, wenn nicht gar abgeschleppt zu werden.
Ioniq28 - der gute alte noch....

Re: Vom Umgang mit durch Verbrenner blockierten Ladesäulen

Helfried
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V&S hat geschrieben:Das ginge natürlich nur bei entsprechender Beschilderung "... während des Ladevorgangs". In der Praxis würde es idealerweise so aussehen: Politesse (oder vergleichbare Person) kontrolliert aktiven Ladevorgang an der Säule (viel einfacher als es am Fahrzeug ablesen zu wollen. Viele EVs zeigen sogar gar nichts an, während sie laden) und notiert das Kennzeichen bei Zustand "Ladung beendet". Politesse kommt später nochmal vorbei, Auto steht immer noch da -> Knöllchen/Abschleppen. *träum*
Fast so passiert es seit Monaten in Wien. Abgeschleppt wird schon nach wenigen Minuten. Allerdings eher nur bei männlichen Parkwächtern. Meiner Beobachtung nach holen Frauen (Politeusen) keinen Abschlepper, ich glaube, die haben eher Angst vor den Elektroautos.

Re: Vom Umgang mit durch Verbrenner blockierten Ladesäulen

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GAF5006 hat geschrieben: Aber die Nummer könnte mir ja auch an anderer Stelle passieren, wo eine hochmotivierte und geschulte Truppe des Ordnungsamtes nur drauf wartet, und ich stünde quasi da als jemand, der bewusst nur den Stecker eingesteckt hat und damit kostenloses Parken begründet. Als Blockierer! Ich! Ausgerechnet ich!
Ich mag keine Leute, die Ladesäulen ausbremsen und ich befürworte ein restriktives Einschreiten der Behörden. Aber in berschriebener Situationan entsprechenden Orten liefe ich sicher Gefahr, zumindest ein Ticket zu bekommen, wenn nicht gar abgeschleppt zu werden.
Das Problem mit übereifrigem Abschleppen bei scheinbaren Ladesäulensündern hast du schon richtig erkannt. Am Ende werden sich nur noch Bonzen mit mehreren eigenen E-Autos trauen zu laden, wegen des Abschlepprisikos bei technischen Ladeproblemen nach Ladestart.

Aber das in so einem Autofahrerforum wie hier zu diskutieren bringt nichts. Gleich als nächstes werden Einwürfe kommen "aber mein E-Auto hat noch nie abgebrochen" (stark eingeschränkter Horizont) "musst halt beim E-Auto bleiben beim laden" (typische Neuling-Dumdreistigkeit), "musst halt auf mit der App nach sehen die jeder hat" (typische E-Neuling-Dämlichkeit)
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Re: Vom Umgang mit durch Verbrenner blockierten Ladesäulen

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Ihr konstruiert hier immer abstrusere Phantasien. Als Ladevorgang gilt wenn das Ladekabel angeschlossen ist. Alles andere wäre unverhältnismäßig nicht zu überprüfen.
i3 BEV (SW: I001-18-11-520), BJ 04/2014, LL >117.500 km, Gesamtschnitt 12,8 kWh/100 km netto
Model ≡ seit 11.03.2019
Mitglied bei Electrify-BW e.V.
Nordkap-Winter-Tour

Re: Vom Umgang mit durch Verbrenner blockierten Ladesäulen

Ave
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Noch mal zu der Frage weiter oben an mich: Der Panamera war nicht einmal eingesteckt. Der hat da nur geparkt. Gerade in Stuttgart findet man immer schwieriger freie Säulen, wenn man dringend Strom braucht. Viele sind mit Car2Go Smarts vollgeparkt. Die bleiben da natürlich ewig stehen, auch wenn sie längst voll sind. Oder eben auch häufig Verbrenner, die sich einfach drauf stellen. Das wird zum Ärgernis. Gut, dass da jetzt auch mal durchgegriffen wird.

Re: Vom Umgang mit durch Verbrenner blockierten Ladesäulen

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Sooooooooo macht man das :)

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I3s 94Ah+REX ab Nov'18 -> Ladesäule zu teuer oder kaputt - so what ... :roll:
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