Treffender Artikel über Elektrohürdenfahren

Re: Treffender Artikel über Elektrohürdenfahren

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Das ist es eben, was das Mensch sein ausmacht. Es gibt die Realität und die individuell wahrgenommene Realität. Dann kommt noch ein Schuss persönliche Meinung und eigene Erfahrungen dazu und plötzlich hat jeder seine ganz eigenen Fakten. Ist aber ja nicht neu, sondern Alltag, seit es uns gibt. :)
Ich bin schon auf die ersten Richter gespannt, die dann aus Silikon sind nd uns ihre künstliche Intelligenz um die Ohren hauen.
Kommt bei Dir auch schon Strom vom Dach? :) https://www.youtube.com/watch?v=bBPRBxziQOI
Der Ioniq wartet schon auf die ersten Sonnenstrahlen. :)
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Re: Treffender Artikel über Elektrohürdenfahren

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Presse muss in meinem Weltbild "frei" sein, und das bedeutet, dass sie nicht staatlich "reguliert" werden darf.

Wer "positive" Berichte will, der kann Leserbriefe schreiben oder Themen angeben, der Presse Material anbieten, dergleichen halt.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/2015

Re: Treffender Artikel über Elektrohürdenfahren

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Die FAZ fällt nicht gerade durch viel Sachlichkeit beim Thema Mobilität auf. Dort werden nach wie vor die Diesel hochgejazzt.
Der Artikel ist da keine Ausnahme.

Wer als Neuling der Meinung ist, aus seinen sehr beschränkten eigenen Erfahrungen eine Schlussfolgerung für die Allgemeinheit treffen zu können, ist reichlich überheblich.
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Re: Treffender Artikel über Elektrohürdenfahren

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zoppotrump hat geschrieben:
Dragoman hat geschrieben:Es kommt auf das Wie des Berichtens an...
Ich verstehe was Du sagst, finde es aber schwierig die freie Presse regulieren zu wollen. Wo soll das hinführen? ...
iOnier hat geschrieben:Presse muss in meinem Weltbild "frei" sein, und das bedeutet, dass sie nicht staatlich "reguliert" werden darf.
Ja klar, man sollte eigentlich nix regulieren mussen. Leider sieht man aber in der heutigen Presserealität daß die moralischen und ethischen Ansprüche an andere unheimlich hoch gesteckt werden, aber von den Verlagshäusern, Chefredakteuren und Journalisten werden die einfachsten Grundsätze der objektiven Berichterstattung teilweise in auffälligster Weise nicht eingehalten.

Journalisten spielen Ankläger und Richter in einer Person. Sie würfeln Meinung und Berichterstattung in ein und demselben Artikel durcheinander, ohne irgendeine Markierung werden Werbetexte aus der Wirtschaft 1:1 übernommen. Etc. Alles Sachen die mit den selbst aufgestellte Leitsätze der Presse und dem Kodex für Journalisten eigentlich nicht vereinbar sind.

Saubere Arbeit sieht anders aus. Aber mit dem heutigen Geschäftsmodell kann es bedauernswerterweise nicht besser werden. Wie wäre es denn mal Verfehlungen, die durch den Presserat festgestellt werden, auch zu sanktionieren? Oder widerspricht das etwa auch der Freien Presse?

Grüazi MaXx

Re: Treffender Artikel über Elektrohürdenfahren

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Es ist einfach so, dass sich Journalisten im Wesentlichen nicht auskennen und trotzdem schreiben müssen. Merkt man bei allen Themen, bei denen man sich selbst gut auskennt. Bei den anderen Themen fällt es eben nicht auf.

Re: Treffender Artikel über Elektrohürdenfahren

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Es gibt ganz viel, wo sich Journalisten nicht auskennen. Aber anstatt sich dann etwas anzulesen, zu recherchieren, eine zweite Meinung einzuholen wird heute der Artikel veröffentlicht, teilweise sogar ohne Überprüfung der Rechtschreibung. Der Chefredakteur bekommt dafür ja auch viel zu wenig Geld für die Mühe, ebenso wie der Journalist, der nicht mehr fest angestellt ist sondern freischaffend möglichst viele Zeichen veröffentlichen muß um zu überleben.

Naja, alles fließt...

Grüazi MaXx

Re: Treffender Artikel über Elektrohürdenfahren

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Langsam aber stetig hat geschrieben:Es ist einfach so, dass sich Journalisten im Wesentlichen nicht auskennen und trotzdem schreiben müssen. Merkt man bei allen Themen, bei denen man sich selbst gut auskennt. Bei den anderen Themen fällt es eben nicht auf.
Das ist leider vollkommen richtig.

Ich merke es vor allem, wenn es um IT-Themen geht. Was da für ein Bullshit geschrieben wird, räufelt mir regelmäßig die Fußnägel hoch.
Inzwischen kommt Elektromobilität dazu - und das Gefühl ist das Gleiche.

Das erschreckende: Selbst bei vermeintlichen "Fachzeitschriften" ist diese Tendenz deutlich spürbar.
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Re: Treffender Artikel über Elektrohürdenfahren

TeeKay
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zoppotrump hat geschrieben:Das stimmt doch so pauschal gar nicht. Ich bspw. finde ein 4,70 - 4,80m Auto für die Familie, Beruf und Freizeit nicht überdimensioniert und möchte trotzdem sparsam unterwegs sein.
Bei meinem BMW 550i, der neu laut Liste soviel kostete wie heute der I-Pace, den ich aber schon mit 62% Rabatt auf den Listenpreis gebraucht kaufte, machten die Spritkosten (12,5l/100km Super Plus) 17,356% der Gesamtfahrzeugkosten aus. Wäre das Auto 30% sparsamer gewesen, hätte ich also 5,2% der Gesamtkosten gespart. Wahnsinn. Statt 1,18€/km also nur 1,12€. Und jetzt schätze mal, wie das ganze bei einem Neuwagen aussähe und nicht bei einem mit 62% Rabatt auf den Listenpreis gekauften Gebrauchtwagen. Da machen die Spritkosten dann trotz sehr hohen Verbrauchs nur noch 7,6% der Gesamtkosten aus und eine 30-prozentige Verbrauchssenkung reduziert die TCO des Autos um brachiale 2,3%.

Wenn du sparsam unterwegs sein willst, kaufst du dir keinen Neuwagen für 100.000 Euro Listenpreis.

Re: Treffender Artikel über Elektrohürdenfahren

Dragoman
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zoppotrump hat geschrieben:Ich verstehe was Du sagst, finde es aber schwierig die freie Presse regulieren zu wollen. Wo soll das hinführen?
Ich habe nicht einmal entfernt angedeutet, dass ich die freie Presse reguliert sehen will. Ich habe nur meine Meinung zu einem aus meiner Sicht unnützen und irreleitendem Artikel kundgetan. Und mich stört etwas, dass die FAZ (zumindest die Onlineausgabe) in puncto Berichterstattung zur E-Mobilität weit hinter ihren Möglichkeiten zurückbleibt.

Dass sie andererseits in ihren Beiträgen Deutschland als Industriestandort wichtig nimmt einschließlich der Autoindustrie, finde ich durchaus richtig. Sie "jazzt" auch den Diesel nicht hoch, sondern lässt ihm lediglich mehr Gerechtigkeit widerfahren als verblendete Umweltfanatiker das tun. Und dass die E-Mobilität dabei etwas schräg dargestellt wird, hängt wohl neben der Verbrenner-Sozialisation der Redakteure vor allem -- wie hier schon von anderer Seite bemerkt wurde -- mit deren Zeitknappheit zusammen.
e-Golf 300

Re: Treffender Artikel über Elektrohürdenfahren

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TeeKay hat geschrieben: Bei meinem BMW 550i, der neu laut Liste soviel kostete wie heute der I-Pace, den ich aber schon mit 62% Rabatt auf den Listenpreis gebraucht kaufte, machten die Spritkosten (12,5l/100km Super Plus) 17,356% der Gesamtfahrzeugkosten aus. Wäre das Auto 30% sparsamer gewesen, hätte ich also 5,2% der Gesamtkosten gespart. Wahnsinn. Statt 1,18€/km also nur 1,12€. Und jetzt schätze mal, wie das ganze bei einem Neuwagen aussähe und nicht bei einem mit 62% Rabatt auf den Listenpreis gekauften Gebrauchtwagen. Da machen die Spritkosten dann trotz sehr hohen Verbrauchs nur noch 7,6% der Gesamtkosten aus und eine 30-prozentige Verbrauchssenkung reduziert die TCO des Autos um brachiale 2,3%.

Wenn du sparsam unterwegs sein willst, kaufst du dir keinen Neuwagen für 100.000 Euro Listenpreis.
Und weshalb ignorierst du den Wiederverkaufswert?
Der Verbrenner ist in Kürze so gut wie nichts mehr wert. Elektroautos haben eine gewaltigen Wiederverkaufswert, weil selbst auf Jahre hinaus die Nachfrage das Angebot übertrifft und weiterhin übertreffen wird.

Ich habe meinen IONIQ gerade für 27.000 € verkauft und komme daher auf einen Kilometerpreis von <20 Cent/km.
Wenn ich die 32.500 € Kaufpreis ansetze, komme ich natürlich auch auf Mondpreise und der Verbrenner gewinnt.
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