Wir bauen eine 150 kW-Station (Feedback erwünscht)

Re: Wir bauen eine 150 kW-Station (Feedback erwünscht)

menu
elektrozauber
    Beiträge: 82
    Registriert: Fr 19. Mai 2017, 09:46
    Wohnort: Neckar-Alb
    Hat sich bedankt: 30 Mal
    Danke erhalten: 3 Mal
folder
Barthi hat geschrieben: Wir haben gestern zusammen mit E-Wald die Förderung vom Bund beantragt, mal sehen ob und wie hoch wir gefördert werden.
Das war ja dann buchstäblich auf den letzten Drücker, an dem Tag lief doch der dritte Aufruf aus, oder? Drücke euch die Daumen.
Der Sommer kommt, die hypercharger sprießen aus dem Boden!
:tanzen:
Anzeige

Re: Wir bauen eine 150 kW-Station (Feedback erwünscht)

menu
USER_AVATAR
    Barthi
    Beiträge: 469
    Registriert: So 20. Sep 2015, 13:19
    Wohnort: Ingolstadt
    Hat sich bedankt: 29 Mal
    Danke erhalten: 27 Mal
folder
Ja das war knapp, wir hoffen nicht zu knapp^^
2015: Stromos, 2018: Drilling, Juni '19: Leaf 30 kWh
2013-16: KFZ-Ausbildung inkl. HV-Kurs, seit 2017 Studium „Elektrotechnik & Elektromobilität“ (THI)
kW ≠ kWh ≠ kW/h ----- Wir bauen eine 150 kW-Station! (ChargIN)
Mein Rückblick 2010-2020

Re: Wir bauen eine 150 kW-Station (Feedback erwünscht)

menu
mack3457
folder
Mir schwirrt beim Lesen des Threads neben dem "tolles Projekt" etc. ein anderer Gedanke beständig im Kopf herum: warum scheint auch ihr keine Bezahlung z.B. einfach per Karte anbieten zu wollen, wie es nicht nur bei Tankstellen oder Parkscheinautomaten seit Jahrzehnten völlig problemlos zu funktionieren scheint?

Warum werden bei Ladesäulen AUSSCHLIESSLICH andere Bezahlmöglichkeiten angeboten, als die, die seit "Ewigkeiten" etabliert sind? Oder besser gesagt: Warum macht IHR das (auch) so?

Wozu diese zusätzliche Komplexität für den Autofahrer mit Anmeldung und Karten und Apps auf dem Smartphone etc.?

Grüße
Thomas Mack

Re: Wir bauen eine 150 kW-Station (Feedback erwünscht)

menu
USER_AVATAR
folder
Ich antworte einfach mal, weil ich auch solch eine Säule baue.
Zum einen ist dies wieder mit zusätzlichen monatlichen Kosten für das EC-Gerät verbunden zusätzlich zu den Umsatzabhängigen bzw. den Kosten für eine Transaktion.
Desweiteren ist die Verfahrensweise etwas anders:
Im Geschäft bezahlst du am Ende des Einkaufsvorganges an der Kasse - oder läßt die Ware dort liegen.
An der Säule müßtest du als erstes bezahlen (wieviel). Am Ende des Ladevorganges, wenn die Menge der kWh fest steht, würde der ein oder andere einfach weg fahren...
Dieses Bezahlverfahren würde eine Vorbelastung einer Kreditkarte voraussetzen - das ist aber noch einmal aufwendiger und erfordert zwei Abrechnungsschritte. Mit einer EC-Karte sehe ich da Probleme.

Außerdem kannst du mit der richtigen Ladekarte meist wesentlich günstiger laden als mit dem Preis, den sich der Ladesäulenbetreiber vorstellt - zumindest noch im Moment...

An unsererem Schnelllader wird man während unserer Öffnungszeiten auch in Bar und Debit-Karte (EC) an der Kasse bezahlen können. Nach Geschäftsschluss nur noch mit den üblichen Ladekarten an der Säule direkt.
Zuletzt geändert von Schwani am Fr 29. Mär 2019, 08:25, insgesamt 1-mal geändert.
26kWp PV im Eigenverbrauch
Outlander PHEV 06/17 - 11/18, e-load up! 02/18, Kona Acid yellow 64kWh 01/19; Sohn Ioniq

Re: Wir bauen eine 150 kW-Station (Feedback erwünscht)

menu
harlem24
    Beiträge: 6562
    Registriert: Di 22. Sep 2015, 13:41
    Hat sich bedankt: 116 Mal
    Danke erhalten: 303 Mal
folder
Hm,

ich kenne das nur von Automatentankstellen, da wird ein Fixbertrag blockiert, sagen wir mal 100€ und der wird dann nach ein paar Tagen durch den echten Betrag ersetzt und das auch bei EC-Karten.
Funktioniert in Österreich meiner Erfahrung nach problemlos.
Vielleicht sollte man mal mit Sumup.de in Verbindung treten, ob die sich nicht mit einem Säulenanbieter zusammentun wollen.
Dann kostet es auch keine Grundgebür mehr sondern nur die Prozente.
Gruß

CHris, unterwegs mit e-flat.com Zoe ZE40

Wenn Ihr Euch für Fotografie interessiert, schaut doch mal im Digitalfotonetz vorbei.
Mein kleines E-Auto Blog

Re: Wir bauen eine 150 kW-Station (Feedback erwünscht)

menu
USER_AVATAR
folder
Wäre auch eine Möglichkeit - sumup kenne ich nicht!
Für die Vorbelastung müßte es nach deutschem Recht aber auch bestimmt wieder eine Zustimmung des Kunden an der Säule geben. Ich weiß nicht, wie das lösbar wäre. Je nach Höhe des geblockten Betrages wäre das für jemanden wahrscheinlich auch wieder schwierig.
26kWp PV im Eigenverbrauch
Outlander PHEV 06/17 - 11/18, e-load up! 02/18, Kona Acid yellow 64kWh 01/19; Sohn Ioniq

Re: Wir bauen eine 150 kW-Station (Feedback erwünscht)

menu
OlafSt
    Beiträge: 237
    Registriert: Mo 11. Dez 2017, 22:49
    Hat sich bedankt: 10 Mal
    Danke erhalten: 39 Mal
folder
Würde mich keine Sekunde wundern, wenn das in D unzulässig ist. Man könnte, wie bei manchen Fossil-Tankstellen, an der Ladesäule Beträge vorgeben, die dann maximal geladen werden.

Ändert aber nichts daran, das man für Kartenzahlung eine Onlineverbindung braucht, damit die Daten an die Kreditunternehmen übermittelt werden können. Ob nun Standleitung oder Einwahlverbindung - dürfte ordentlich was kosten.

Re: Wir bauen eine 150 kW-Station (Feedback erwünscht)

menu
USER_AVATAR
folder
Die Vorbelastung der EC Karte ist überhaupt kein Problem. Ich habe hier (in Deutschland) im direkten Umkreis zwei 24/7 Verbrenner Tankstellen, die das genau so handhaben. Karte in das Terminal, Pin eingeben, Zapfsäule auswählen, Karte wieder 'raus, dann Tanken. Nach dem Tanken geht man zurück ans Terminal und kann sich den Beleg 'raus lassen. Dazu muss nur nochmal schnell die Karte ins Terminal.

Das funktioniert mit der klassischen "Magnetstreifenkarte" völlig reibungslos. D.h. man braucht nicht mal eine RFID-enabled Karte, sondern lediglich eine mit Chip. Wenn ich mich recht entsinne hat die Bezahlsäule sogar mit Chip-losen Karten funktioniert. Mir sind keine Ausfallzeiten bekannt. Seit fast 20 Jahren.

Es erschließt sich mir nicht, warum das nicht bei Ladesäulen machbar sein soll.

Dass aber kein Bargeld angenommen wird, verstehe ich vollkommen (und habe damit auch keinerlei Problem). Das Bargeld müsste regelmäßig abgeschöpft werden, und in der Säule in einem speziell gesicherten Behältnis aufbewahrt werden. Aber auch das habe ich schon gesehen. Nur konnte man da nur mit 10€ oder 20€ scheinen bezahlen. Gewechselt wurde nicht. Man musste also vorher wissen, wie viel man tanken will.

SüdSchwabe.
--
Kona 64kWh Premium Facelift - bestellt am 09.September 2019

Re: Wir bauen eine 150 kW-Station (Feedback erwünscht)

menu
zitic
    Beiträge: 2826
    Registriert: Di 26. Nov 2013, 22:36
    Hat sich bedankt: 4 Mal
    Danke erhalten: 93 Mal
folder
Bei einzelnen Säulen hat man dann auch wieder nen ordentlichen Aufwand für die zusätzliche Säule. Tankstellen sind auch Videoüberwacht. Das hält auch nicht alle vom Vandalismus ab, aber wenn ich mir so anschaue, wie so manche Ladesäule ausschaut. Oder nur Wireless (wird ja momentan Standard). Wenn man überlegt, dass es noch einige Einzelhändler gibt, die erst ab 10 € mit Kartenzahlung anfangen wegen der Kosten... Wie immer: nur mit eierlegenden Wollmilchsäue sind alle zufrieden ;)

Re: Wir bauen eine 150 kW-Station (Feedback erwünscht)

menu
USER_AVATAR
    Blue shadow
    Beiträge: 9647
    Registriert: Mi 28. Okt 2015, 09:47
    Wohnort: Im wald von waldbröl
    Hat sich bedankt: 278 Mal
    Danke erhalten: 390 Mal
folder
Gibt es auch schon contracting lösungen für die 150 kW DC klasse? Welchen Spareffekt habe ich?

Der bremer Witthus baut gerade einen DC lader mit den Stadtwerken...
https://www.witthus-hammer.de

Gerade die neuen Player brauchen doch Standorte...wie zB die Telekom comfort charge
ExKonsul leaf blau winterpack ca 52000 km Spannung und Spass mit Akku und....brusa booster in arbeit...in warteschleife auf upgrade 62 kwh....akkurex in Plannung by muxsan.com...Made in Dresden arrived...Ahk liegt bereit
Anzeige
Antwortenedit build arrow_drop_down

Zurück zu „Öffentliche Lade-Infrastruktur“

Gehe zu arrow_drop_down
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag