Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Wir erweitern einfach die Öffnungszeiten auf 24/7...

Nimm mal Kontakt zum Roland K. auf, der hat verrückte ideen...mit Kennzeichen erkennung und Telefonfreischaltung.
http://www.zukunftfaehrtelektrisch.de
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Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Wahnsinn - echt genial!
Vor allem die Rechnungsdaten mit dem Solaranteil finde ich gut.
Für solche Experimente im Versuchsstadium und der dazu gehörenden Rechnngserstellung mit Zahlungseingangserfassung habe ich aber keine Zeit.
26kWp PV im Eigenverbrauch
Outlander PHEV 06/17 - 11/18, e-load up! 02/18, Kona Acid yellow 64kWh 01/19; Sohn Ioniq

Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Wenn du so viel Geld für einen Schnelllader ausgibst, dann ist dieser doch bestimmt OCPP fähig.
Damit sollte die Anbindung an ein Backend möglich sein.
Details gerne per PN, melde dich einfach.
ciao
Tom
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Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Puh - endlich wieder zuhause...

Die letzten drei Tage waren wir in Bayern und Österreich in Sachen Schnelllader unterwegs und mir raucht der Kopf.
Vielen Dank an meine Frau, die das ausgehalten hat. Wahrscheinlich hat das Bilderbuchwetter am Donnerstag in Niederbayern und Österreich - mit seinen traumhaften Eindrücken - für wohlwollende Stimmung gesorgt. :mrgreen:

Dank eines Users hier, konnten wir uns einen Hypercharger auch mal von Innen ansehen. Mehr dazu aber wahrscheinlich erst morgen - ich muss erst einmal alles sortieren und begutachten. Während unserer Reise haben mich auch alle ausstehenden Angebote erreicht - auch da ist noch viel zu lesen. Außerdem hat unser e-up irgendwelche Probleme. Er ruckt, als ob er kurz keinen Strom mehr bekommt und ist auch schon einmal liegen geblieben. Morgen dann eine kritische Überführungsfahrt in die Werkstatt.

Ziel ist auf jeden Fall, bis Ende der komenden Woche eine Entscheidung für einen Schnelllader zu treffen.

Ich würde ja noch ein Foto einstellen, aber irgendwie komme ich mit dem neuen Design noch nicht ganz zurecht...
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Edit: Hat funktioniert.
Hups - Säule fehlt auf Bild
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Das Display gefällt mir sehr gut.
Die Daten waren sehr gut ablesbar und vor allem, es gab überhaupt mal was zu lesen. Nicht nur den SOC, sondern auch Ladestrom, Spannung und Leistung werden schön angezeigt. Das interessiert zwar nicht jeden, ist für mich aber wichtig.
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Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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ich bin gespannt und wünsche eine gute erholung sowie sortierung der daten :D
einen lieben dank an deine frau - das auf alle fälle - dass sie das alles mitmacht :D
EV-Stromtarif: http://links.naturstrom.de/wpquertz
die "Andheri-Hilfe Bonn e.V." bekommt den bonus.
- Zoe 13.02.15 - 30.12.16.
- MX: 60er, 7 Sitze 30.12.16 – 23.01.20
- M3: "Freitag der 13." 13/03/2020

Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Ich habe nun die Angebote gesichtet und noch einige Telefonate geführt...

Wie schon berichtet, kommen für mich eigentlich nur noch der Delta Lader und der Hypercharger in Betracht.
Der Delta ist aber ein kompliziertes Konstrukt - mir liegen über diesen Lader mittlerweile die verschiedensten Angebote vor, die nicht nur von der Technik her grundverschieden sind, auch die Preise können sich da schnell mal verdoppeln und das - wohlgemerkt - bei der gleichen Leistungsklasse (150kW).

Dieser Lader wird wohl von zig verschiedenen Firmen angeboten - lediglich das Äußere ist gleich. So liegen mir Angebote von Innogy, Ensto und Evtec ' vor. In der 60kW Grundversion (aufrüstbar), geht es bei etwas über 20t€ los und ist damit eine super Alternative für andere, teurere 50kW Lader. Eine 150kW Ausführung bekommt man für etwa 40t€ und ebenso für 80t€!?

Wo ist da der Unterschied?

Natürlich spielt die Ausstattung mit Ladeanschlüssen schon mal eine Rolle, wobei selbst das günstigste Modell CCS, CHAdeMO und Typ2 Dose hat. Eigentlich können alle angebotenen Geräte auch 150kW bereitstellen - nur wie sie das machen, ist der große Unterschied! Die günstigeren Modelle können die Gesamtleistung nur bei Nutzung mehrerer Ansschlüsse bringen - in der Regel nur 200A bei CCS bei normalem Kabel. Ebenso haben die günstigeren nur einen Spannungsbereich bis etwa 500V. Dies ist mir für die Zukunft einfach zu wenig. Gerade wenn wir von der Ladung eines Lkw sprechen - also bleiben nur die Geräte mit 950 bzw 1000V Technik.
Aber selbst dort hat die 40t€ Klasse noch keine gekühlten Kabel und 'nur' 200A bei 850V. Alle Anforderungen erfüllen nur zwei Angebote, die sich aber in der 80t€ Klasse befinden und damit weit ausserhalb meines Investitionsrahmens liegen.

Aufgrund dieser Tatsachen kann ich wohl jetzt davon ausgehen, das es der Hypercharger wird!

Ausschließlich dieses Gerät liefert in der 150kW-Version 500A max und das sogar über den kompletten Spannungsbereich von 300V bis 1000V Batteriespannung - natürlich nur, wenn es das Fahrzeug zuläßt. Außerdem ist es das einzige Gerät, für welches mir eine eichrechtskonforme Ausstattung angeboten wurde. Bei meiner Besichtigungsfahrt ist mir auch das sehr stabile Gehäuse positiv aufgefallen. Die Gehäusewand und Türen sind aus min. 2 mm Blech gestanzt und gebogen. Das ist schon was anderes als zb Delta. Ebenso erwähnenswert ist das große Display mit seinem informativem Inhalt - siehe letzter Post.

Ich werde mich nun also ausschließlich mit dem Hypercharger von Alpitronic beschäftigen, zu dem mir Angebote vorliegen. Ziel ist es, bis Ende dieser Woche die Entscheidung fest zu machen...
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Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

DiLeGreen
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Oh wow, wir sind bei 60kW schon „nur“ noch bei gut 20.000€ ?! Das ist ja interessant.
Sind das dann 22kW Typ2 + 40kW DC oder sind es tatsächlich 60kW DC + 22/43 kW Typ2 ?
Hast du Infos wie hoch im Allgemeinen der Aufpreis von 22 kW Typ 2 Dose auf 43kW Typ2 Kabel ist?

Sorry für die leicht offtopic Fragen, aber die Gelegenheit ist, wo du gleich verschiedene Angebote vorliegen hast, einfach zu gut ;-)
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Mitglied bei taubermobil Carsharing e.V. und HITA - Healthcare IT for Africa e.V. Meine Bilder sind unter CC BY-SA Lizenz.

Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Der 'günstige' Lader hat 60kW DC, CCS, CHAdeMO + 43kW AC + 22kW Dose und kann auf 120kW DC aufgerüstet werden. 23t€ frei Haus.
Wenn ich bei einigen Angeboten sehe, dass eine Typ2 Dose 22kW schon um die 2t€ kostet, dürfte man diesen Lader ohne 2x AC vielleicht schon unter 20t€ bekommen. Ich weiß allerdings nicht, ob es ihn überhaupt ohne AC gibt - ist auf jeden Fall ein Schnäppchen...

Alle Preise Netto!
Zuletzt geändert von Schwani am Mo 4. Feb 2019, 13:43, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

DiLeGreen
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Alles klar, danke.
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Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Jetzt ist die Woche rum, aber der Auftrag immer noch nicht vergeben - aber alles der Reihe nach:

Am Donnerstag habe ich alle Firmen, deren Angebot nicht infrage kommt, per Mail angeschrieben und die Gründe für die Absage erläutert (siehe oben). Außerdem habe ich allen meine Auswahl namentlich mitgeteilt.

Gleichzeitig hatte ich bei den zwei verbliebenen Anbieter des Hyperchargers um Informationen bezüglich der späteren Zugriffsmöglichkeiten auf das Backend gebeten. Am Freitag meldete sich dann der erste telefonisch, unterbreitete mir bessere Zahlungsmodalitäten und schickte mir kurz später per Mail die Zugriffsdaten auf einen Testlader (Messegerät). Dadurch kann ich zurzeit online auf deren Backend für diesen einen Lader zugreifen und mir alle Funktionen, dir mir auch später zugänglich sind, anschauen. Das war eine sehr gute Aktion von denen...

Gleichzeitig erreichte mich die Nachricht des zweiten Anbieters (ist hier aus dem Forum - Grüße Dich), dass sie den von mir gewünschten Zugang nicht standardmäßig bereitstellen können und er im Bedarfsfall relativ hohe Kosten pro Monat für mich bedeuten würden (Preis liegt mir vor). Dieser Onlinezugang ist aber eine zwingende Voraussetzung für mich. Wie bei den zwei Lolos von NM, möchte ich auch bei dem Schnelllader jederzeit auf die Ladehistorie zugreifen können und möglichst aussagekräftige Statistiken bezüglich Ladezeit, Leistung, Nutzungszeiten etc. in grafischer Form abrufen. Da mir die Kosten hierfür bei ihm zu hoch waren, war eigentlich die Entscheidung gefallen.

Doch dann kam schon wieder eine Mail...

Dieses Mal war es der für mich zuständige Außendienstler von Innogy. Er teilte mir aufgrund meiner Absagemail mit, dass sie seit Donnerstag auch Partner von Alpitronic sind und er mir doch noch ein Angebot darüber machen könnte!? Das war natürlich jetzt sehr überraschend, aber andererseits wollte ich natürlich auch gerne wissen, was die Mühle bei denen kostet. Außerdem - und das ist im Moment meine größte Hoffnung - hat Innogy das mE interessanteste Backend von allen. Angeblich können die sogar Plug&Charge realisieren - ich weiß nur noch nicht, ob es auch den Hypercharger betrifft. Ebenso haben sie schon Erfahrung mit eigenen Payment Systemen - also Abrechnungsvarianten, bei denen der Anbieter (ich) über sein eigenes Kassensystem Barabwicklung (oder auch EC, Gutscheine etc.) machen kann. Eine Kombination mit selbst ausgestellten Gutscheinen bzw. Prepaid ist wohl ebenso möglich. Dazu natürlich auch über Roaming. Ich habe noch nicht alle Daten - aber wenn es stimmt, fällt dafür nur eine relativ geringe monatliche Gebühr an - ohne Grundkkosten pro Ladevorgang oder Umsatzbeteiligung wie bei den anderen Anbietern. Abschließende Informationen hoffe ich morgen zu bekommen.

Ja, es verzögert sich also im Moment noch etwas - leider.
Aber für ein Projekt in dieser Größenordnung und vor allem den damit verbundenen, jahrelangen weiteren Kosten, ist es einfach verpflichtend alle Möglichkeiten zu prüfen.

Weiter geht es auf jeden Fall mit der Hauptverteilung. Der Wandlerzähler ist seit etwa 2 Wochen bestellt, Installtationsmaterial für den Anschluß unserer vorhandenen Unterverteilungen ist eingetroffen und großteils schon verbaut und Saft haben wir ja schließlich schon seit ein paar Wochen auf dem Hausanschlußkasten. Sobald der Auftrag für die Säule vergeben ist, werde ich auch - wie versprochen - Innogy dies mitteilen, damit sie den Tausch des Trafos von 250kVA auf 600kVA vorbereiten können.

Ich habe übrigens die schriftliche Genehmigung von ENSTO erhalten, dass ich auf Anfrage die Kontaktdaten für den günstigen 60kW Lader herausgeben darf. Wenn also jemand hier Interesse an diesem Gerät hat, kann er sich gerne per PN bei mir melden. Daher hier auch das PDF über diesen Lader:
Dateianhänge
Datei ENSTO - Chago HighPower Produktinformationen.pdf
(211.86 KiB) 102-mal heruntergeladen
Zuletzt geändert von Schwani am Di 12. Feb 2019, 09:17, insgesamt 1-mal geändert.
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