Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingeweiht

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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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TeeKay hat geschrieben:Die meisten Teslafahrer kämen jedenfalls nicht auf die Idee, sich für 1kWh die Finger schmutzig zu machen. Deshalb haben im TFF Forum auch nur wenige bisher was anderes als Supercharger und die heimische Steckdose kennengelernt.
Ist halt der Luxus der eigenen Infrastruktur, die man mit dem Auto mitkauft. :roll:
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Volt hat geschrieben:PS: be-mobil = ne-emobil?
Keinen Benzin oder Diesel Fahrer kann man von den preisen von be-emobil überzeugen.
Wenn die deutschen Hersteller von E-Autos mit AC-Einphasenladern (VW, Opel), sowie die Hersteller von Plug-In Hybriden (alle AC-1?) nicht so derart uninteressiert an der potentiellen Kundschaft wären, hätten sie den "verantwortlichen" Berlinern Politikern schon mal deutlich dargelegt, dass diese eine (oder mehrere) an der Waffel haben.
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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mweisEl hat geschrieben:Wenn die deutschen Hersteller von E-Autos mit AC-Einphasenladern (VW, Opel), sowie die Hersteller von Plug-In Hybriden (alle AC-1?) nicht so derart uninteressiert an der potentiellen Kundschaft wären, hätten sie den "verantwortlichen" Berlinern Politikern schon mal deutlich dargelegt, dass diese eine (oder mehrere) an der Waffel haben.
Wenn die deutschen Hersteller von E-Autos mit AC-Einphasenladern nicht so derart uninteressiert an der potentiellen Kundschaft wären, hätten sie in ihre Autos Dreiphasenlader eingebaut! :P SCNR

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Dreiphasenlader ist einfach teurer.

be emobil:
Zeittarif: Einphasenlader laden nicht.

Plugin mit Dreiphasenlader:
zu teuer, kunde kauft Plugin mit Einphasenlader.

der Einphasenlader reicht mir ehrlich gesagt auch aus.
Das auto steht lange genug, es muss halt nur eine dose am parkplatz sein.

täglich einmal volladen und leerfahren bedeutet bei mir:
366 x 65 = 23790km elektrisch (65km ist mein täglicher Arbeitsweg).
im sommer mehr, im winter weniger. aber halt so ungefähr.
das ganze wäre mal 2 möglich, sofern zu hause und am jeweiligen zielort geladen werden könnte.
plug in ist schon ok aus meiner sicht.
das hat so einen hauch unabhängigkeit.
mal eben zur ostsee würde ich mit einem zoe oder vergleichbarem modell nicht wirklich machen wollen.
dafür bin ich nicht hart genug. meine energie reicht nur fürs frieren im winter wegen der reichweite
und füs meiden der be emobil säulen.

in berlin kann demnächst wahrscheinlich ein reines e-mobil mit einem Einphasenlader
nicht mehr kostengünstig bewegt werden.
außer: die glücklichen welche zu hause laden können.

mal sehen wann bmw und MC ihre e-wagen abziehen.
wahrscheinlich nur eine frage der zeit.

stefan
Vom prius, Chevy Volt, Golf gte zu Tesla.
https://ts.la/stefan67126

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Aus Hannover gibt es dazu folgenden Kommentar:
enercity MobilStrom hat geschrieben:Mittlerweile wird leider sehr deutlich, dass der derzeit europaweit gültige Elektromobilitäts-Kommunikationsstandart zur Datenübermittlung OCPP (Open Charge Point Protocol) voraussichtlich in Deutschland aus Sicht der Eichbehörden nicht zulässig ist. Bei der Zählerdatenübermittlung wird der Kommunikationsstandart SMGW (Smart-Meter-Gateway) von den Eichbehörden favorisiert. Europaweit sind die Ladestationen technisch jedoch so konzipiert, dass die Datenübermittlung vom Auto zur Ladesäule und von der Ladesäule zum Backend (Zentralrechner) per OCPP Standard abgewickelt wird. Dies bedeutet, dass sowohl die bereits installierten Ladestationen als auch die derzeit am Markt erhältlichen Ladestationen für eine eichkonforme Abrechnung nach Kilowattstunden nicht zulässig sind.

Obwohl wir den niedersächsischen Eichbehörden die einwandfreie und richtige Datenkommunikation unserer Ladesäulen nachweisen konnten, besteht auf absehbarer Zeit keine Möglichkeit die Wechselstromladesäulen nach Kilowattstunden abzurechnen. Somit wird der aktuell eingeführte Zeittarif vorerst beibehalten, obwohl wir die Problematik mit der geringen Leistungsaufnahme wie z. B. beim Renault Twizzy und dem Wiederspruch eines Zeittarifes kennen.
Das macht es auch nicht gerade einfacher. :cry:

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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enercity MobilStrom hat geschrieben:... in Deutschland aus Sicht der Eichbehörden nicht zulässig ist.
Den Beamten der deutschen Eichbehörde sollte klargemacht werden, dass die für ihren Brötchengeben zu arbeiten haben und nicht gegen ihn. Wenn nur ein bestimmter Standard unter technisch gleichwertigen, der von einer Lobbygruppe "vorgeschlagen" wurde, von einer Behörde als allein seligmachend festgestellt wird, riecht das nach Korruption in Reinkultur.
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Na Super!

"Sorry, wir würden ja gerne gerechter abrechnen, aber leider müssen wir mehr Geld von euch verlangen. Geht halt nicht anders, Behörden und so."

Ritterschlag für die Sachkenntnis ist immer wenn man dann noch Twizy mit zwei "Z" schreibt.
Immer wenn ich das in der Presse sehe, weiß ich der hat richtig aufgepasst beim Schreiben des Artikels.
Gruß
Großstadtfahrer

Twizy Cargo

Betreiber des https://www.twizy-forum.de

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

TeeKay
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Der Zeittarif ist ja nicht das einzige Drama in Berlin. Während Hamburg durch konsequentes Abschleppen jedem Penner deutlich macht, was eine Ladesäule ist, interessierts in Berlin einfach keinen. Heute wollt ich nur schnell ins Spezial-Reisebüro am Potsdamer Platz. Da gibts in der Region zig Säulen:

1. Straße gesperrt, weil irgendwer Fassadenarbeiten vorbereitete. Heute war keiner zu sehen, der dort arbeitet, trotzdem blieb die Straße gesperrt
2. Zugeparkt von Bus
3. zugeparkt von Verbrenner ohne Fahrer und von Verbrenner mit Fahrer (der dann wegfuhr)
4. teilzugeparkt von Verbrenner
Auf dem Rückweg sah ich dann nochmal bei der 2. nach. Der Bus war weg - den Platz nahm dann ein Transporter ein.

Und während ich lud, stellte sich dann vor die Säule noch ein Bus in zweiter Reihe hin.

Die Säule in der Uhlandstraße Ecke Düsseldorfer Straße konnte ich öfter nicht nutzen als ich sie nutzen konnte, weil dort praktisch immer Verbrenner parken. Da gibts sogar Stammparker. So parkt da ganz gern ein knallroter Hilti-Vertreterporsche am Wochenende. Der hätte in Hamburg schon einen reservierten Stellplatz auf dem Areal des Abschleppunternehmens - in Berlin parkt der unbehelligt das Wochenende über für 10 Euro direkt vor seiner Wohnung.

Interessiert in Berlin einfach keine Sau. Vielleicht wird mal kontrolliert, kostet dann 10 Euro. Das ist vielen aber offensichtlich immer noch lieber, als nach 5h Parken mehr als 10 Euro zu zahlen und auch noch weiter laufen zu müssen.

Jetzt haben wir also einen supertollen Zeittarif, der Carsharer und alle anderen Elektroautofahrer weg-ekelte, laden kann man aber trotzdem nicht wirklich.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Mir hat die Polizei letztens angeboten das Fahrzeug 'umzusetzen'
Fand ich schon gut.
Nissan Leaf in Blau mit Winterpaket & Solarspoiler, Leasing Botschafter Programm
Selbstbau: Trabant 601, Akku: 48V
18kW Photovoltaik Dach und Fassade, Strombezug: Elektrizitätswerke Schönau

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Gern können wir uns am WE dort mal treffen, um den Hilti seinem Vertreterauto umsetzen zu lassen. Gern auch jedes Wochenende bis das Budget leer ist.
Bin eigentlich nicht der Typ für solch Aktionen aber am Potsdamer Platz hab ich schon lange die Faxen dicke.
i-MiEV Bj. 2011
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