Ladekarten für Österreich (und Deutschland)

Re: Ladekarten für Österreich (und Deutschland)

hachi
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i3lady hat geschrieben: ÖBB wäre unklug mit EMC zu laden, mit eigener ÖBB card oder App nur 50cent/h!
Aber nur mit 11kW, und direkt bei ÖBB Park&Ride-Stationen... Anmelden geht nur mit Visa oder Mastercard .. fällt somit für mich flach

11kW bedeutet beim ioniq ~3,6kW laden... für eine Rundreise ist das viel zu langsam :)
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Re: Ladekarten für Österreich (und Deutschland)

psm-freak
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Da ich gerade das gleiche suche: In Ö gibt es offenbar nur Minutentarife. Wenn man also ein Auto ohne 3-Phasen-Lader hat, kann man entweder für ~0,26€/KWh mit 10A an Schuko Laden, oder mit 16A an Typ2, wobei man dann - da man nur 1/3 der verfügbaren Leistung nutzt - satte 0,64€/kWh bezahlt (2,38€/Stunde EMC-Tarif für Typ2 durch 3,7KW)

Nehme ich statt dessen ENBW, lade ich für 0,29€/Minute an Typ2 - oder habe ich da einen Denkfehler?
Ioniq 28 Style

Re: Ladekarten für Österreich (und Deutschland)

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psm-freak hat geschrieben: Nehme ich statt dessen ENBW, lade ich für 0,29€/Minute an Typ2 - oder habe ich da einen Denkfehler?
Mache es genauso, kein Denkfehler. Scheinbar bekommen die Stationsbetreiber aber den von Ihnen aufgerufenen Preis auch von EnBW usw.
Wenn das ganze also Überhand nehmen würde dann würd EnBW diese Säulen wohl irgendwann aus dem Programm nehmen oder Tarife anpassen.
Dass EnBW da aber eher aufs Gesamte schaut sieht man ja am Beispiel Ionity. Ich nehm diese Säulen (wie auch Ionity) nur wenn ich muß.

Re: Ladekarten für Österreich (und Deutschland)

hachi
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psm-freak hat geschrieben: Da ich gerade das gleiche suche: In Ö gibt es offenbar nur Minutentarife. Wenn man also ein Auto ohne 3-Phasen-Lader hat, kann man entweder für ~0,26€/KWh mit 10A an Schuko Laden, oder mit 16A an Typ2, wobei man dann - da man nur 1/3 der verfügbaren Leistung nutzt - satte 0,64€/kWh bezahlt (2,38€/Stunde EMC-Tarif für Typ2 durch 3,7KW)

Nehme ich statt dessen ENBW, lade ich für 0,29€/Minute an Typ2 - oder habe ich da einen Denkfehler?
ENBW verrechnet per Kilowattstunde(nicht Minute), auch als Roaming-Partner anderer stationen.
Die Minuten-Tarife in Österreich sind wirklich ein graus, da hast du leider recht. Aber es ist besserung in Sicht. Es werden nach der reihe die ganzen ladestationen auf Geeichte Zähler umgestellt, wenn das erlerdigt ist werden die anbieter der reihe nach auf kWh-Verrechnung umstellen.

Re: Ladekarten für Österreich (und Deutschland)

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Man kann sich aber auch gleich ein Fahrzueg kaufen, das auch gute Lademöglichkeiten bietet. Wenn ich darauf verzichte darf ich nachher nicht jammern.

Die EnBW verwende ich aber auch sehr gerne, hab aber bis jetzt nur die App und keine Grundgebühr. Klar ist die EMC an 43kW AC bis 60% SOC billiger, aber da kriegt meine Frau die Krise, wenn ich auf ct genau zum Rechnen anfange statt die Ladesäule zu starten.
Letztens in Bruck hatte die App aber keine Verbindung zur Säule aufbauen können, dann halt die EMC Karte. Diese sollte man dann ab 65% SOC vom Schnelllader nehmen und auf den 22kW Ac setzen, weil da dann die EMC wieder billiger ist. Am Schnelllader zu bleiben ist halt teuer, aber genau das soll es bewiken.

Generell ist aber ein Zeittarif bei Steckern unter 22kW nicht geeignet, das sollte etwas für die Schnelllader bleiben, um diese Frei zu halten. Die großen Mengen an <20kW aber sollten für jede Ladeart frei sein und real nach Verbrauch berechnet. Gut das wir in Österreich die Wahl haben, EMC oder EnBW mit mobility+ App.

(Es kostet ja nix, die mobility+ App am Handy zu laden und eine Kreditkarte zu hinterlegen. Alles von der App aus ohne PC möglich. und schon kann man mit 39ct an AC Laden, wer das nur ein paar mal im Jahr braucht ist das Ideal, wenn es mal mehr sein sollte, kann man in der App die Grundgebühr aktivieren und sofort billiger weiter laden. Kündigung der Grundgebühr ist Monatlich in der App wieder möglich. Also so wie ich das sehe mit 0 Risko. Würde ich auf jeden Fall machen, es gibt keinen Gurnd die mobility+ App in Österreich nicht am Handy zu haben. Auch die ZOE Fahrer gehen gerne mal in die Therme und wollen einen Destination Lader nutzen. )
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Re: Ladekarten für Österreich (und Deutschland)

hachi
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AbRiNgOi hat geschrieben: Man kann sich aber auch gleich ein Fahrzueg kaufen, das auch gute Lademöglichkeiten bietet. Wenn ich darauf verzichte darf ich nachher nicht jammern.
Also die antwort ist soetwas von selten bescheuert, sorry... Ausgerechnet von einem ZOE fahrer, wo AC-Laden das absolut einzige attribut ist was das auto zu bieten hat.

Ich habe auf den letzten 45.000km genau 3-4 mal Typ2 verwendet, und da nur für nichtmal eine Stunde (kaufhaus)... Sonst immer CCS... die zeit um stunden lang irgendwo zu laden, hat doch keiner...

Re: Ladekarten für Österreich (und Deutschland)

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Bescheuert finde ich jetzt einen sehr starken ausdruck, ich habe Wert darauf gelegt mich nicht auf das DC Ladenetz zu verlassen, bevor diese stabil läuft und ich mich zu 100% darauf verlassen kann und das in mehr als nur in DACH.
Wenn ich nun neben dem DC Netz auf Autobahnen zusätzlich noch auf weiter Infrastruktur wegen fehlender eigener Lademöglichkeit angewiesen bin, muss man das beim Kauf auf berücksichtigen. Nicht umsonst ist die ZOE noch immer 28.000 Bestandsfahrzeugen das meiste in Deutschland verwendete Fahrzeug und weiterhin in 2019 das meist verkaufte Fahrzeug. Man muss halt Prioritäten setzen. Mit Gewalt über den Zaun brechen, DC kaufen und günstig AC nutzen wollen ist halt schwer. Mir würden auch andere Fahrzeuge besser gefallen, wenn diese aber nicht funktionieren nutzt mir das halt recht wenig.
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Re: Ladekarten für Österreich (und Deutschland)

hachi
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AbRiNgOi hat geschrieben: Bescheuert finde ich jetzt einen sehr starken ausdruck, ich habe Wert darauf gelegt mich nicht auf das DC Ladenetz zu verlassen, bevor diese stabil läuft und ich mich zu 100% darauf verlassen kann und das in mehr als nur in DACH.
Wenn ich nun neben dem DC Netz auf Autobahnen zusätzlich noch auf weiter Infrastruktur wegen fehlender eigener Lademöglichkeit angewiesen bin, muss man das beim Kauf auf berücksichtigen. Nicht umsonst ist die ZOE noch immer 28.000 Bestandsfahrzeugen das meiste in Deutschland verwendete Fahrzeug und weiterhin in 2019 das meist verkaufte Fahrzeug. Man muss halt Prioritäten setzen. Mit Gewalt über den Zaun brechen, DC kaufen und günstig AC nutzen wollen ist halt schwer. Mir würden auch andere Fahrzeuge besser gefallen, wenn diese aber nicht funktionieren nutzt mir das halt recht wenig.
ZOE ist meiner Meinung nach das Meistverkaufte Auto weil das ding im ersten augenblick "Günstig" wirkt... (kein Akku dabei).. Gleichzeitig gibt die (viel zu teure) akkumiete aber Sicherheit das es nichts hat. Bei 45.000km in 10 Monaten (logischer weise viel DC) habe ich keinen einzigen DC-Ausfall oder defekte station gehabt.

Übrigens beruht der Bestand von 28.000 autos auch stark darauf das es lange zeit quasi keine alternativen gab.
Auch sonst, die meisten 22kW-Stationen sind preislich (Zeittarif) so bepreist das sie eben für 22kWh sind... Aber wie viele Autos (abgesehen von Zoe und den üblichen +50.000€ autos) haben denn 22kW? Deshalb ist Zeit-Abrechnung einfach nur eine verarsche.

Und wenn es nach dir geht, ist ZOE, Tesla S/X, Audi E-Tron gut, und sonst müsste alles schrott sein, denn sonst hat ja quasi keiner 22kW AC.

Re: Ladekarten für Österreich (und Deutschland)

psm-freak
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Ich kann aber leider dieses Einphasen-Theater auch absolut nicht verstehen...
Natürlich ist 3-Phasen-Drehstrom keine globale Gegebenheit.
(Der übliche "Starkstrom" der Amerikaner ist beispielsweise meines Wissens nach 2-Phasen-Wechselstrom mit 180° Phasenverschiebung und somit der doppelten Spannung von 220V, so schließen die dort große Haushaltsverbraucher wie Wäschetrockner an.)
Ebenso aber auch nicht die Zulässigkeit von einphasigen Lasten mit 28A.

Im Endeffekt besteht der Laderegler des Ioniq - weil anders zumindest bei uns nicht zulässig - aus einer ~32A PFC-Schaltung für L1, einer großen Zwischenkreiskapazität und einem Tiefsetzsteller, der den Lade-Gleichstrom in den Akku regelt.

Hätte man nun noch, parallel zur 32A PFC-Schaltung, 2 Stück 16A PFC-Schaltung verbaut, könnte das Ding die jetzigen 28A einphasig und 3x16A Dreiphasig, geschätzte Bauteil-Mehrkosten ~5€...

(Leider sind sämtliche E-Autos noch Kompromisse und der Ioniq hat auch für mich spätestens durch P/L gewonnen)
Zuletzt geändert von psm-freak am Di 25. Feb 2020, 12:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ladekarten für Österreich (und Deutschland)

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hachi hat geschrieben:
Und wenn es nach dir geht, ist ZOE, Tesla S/X, Audi E-Tron gut, und sonst müsste alles schrott sein, denn sonst hat ja quasi keiner 22kW AC.
Verdreh mal meine Aussagen nicht.

Ein Akku kostet 8.000€, egal bei wem, jeder der eine ZOE kauft kann im Kopf diesen Wert dazu rechnen und die Akku Miete für 8 Jahre damit gleich setzen. Für wie doof hältst du die ZOE Fahrer?

Und gut oder schlecht entscheidet der Anwendungsfall. Wenn für dich DC möglich ist, dann ist das Auto gut, wenn du auf AC angewiesen bist, aber ein Fahrzeug kaufst welches das nur eingeschränkt kann, was kann da die Ladeinfrastruktur dafür?
Jeder kann ganz gut seine Anforderungen an seine EV zusammenfassen und dann bleiben halt nur wenige über die diesen Anforderungen entsprechen.

Wenn es also nach mir geht, um Deien Worte zu gebrauchen, ist für die eine ZOE und [...] gut und alle anderen nicht brauchbar wenn diese auf schnelles AC angewiesen sind. Unangebracht finde ich, wenn es bekannt ist wie die Ladeinfrastruktur aussieht und ich trotzdem für mach das falsche Fahrzeug wähle um dann nachher darüber herum zu jammern. Ach und du hast natürlich den Smart mit 22kW AC vergessen :)

Daher noch einmal: wer rechnen kann, erkennt schon das unter den AC fähigen Fahrzeugen die ZOE die billigste ist. Wem das Fahrzeug zu billig ist, oder Vorurteile gegenüber dem Hersteller hat, kann ja gerne etwas anderes kaufen, hat aber dann nicht den Vorteil des billigen Ladens.

Es ist ja nicht so, dass die Infrastruktur Mutwillig das AC laden günstig anbietet und das DC Laden sehr teuer. Das ergibt sich einfach aus den Kosten für den Betreiber. Und wenn der für 22kW mehr verlangen kann als für 11kW wird der das auch machen. Wenn Fahrzeughersteller die paar Euro sparen um keine On Bord Ladegerät zu verbauer, warum sollte der Betreiber einer Ladeinfrastruktur diese Ladegeräte auf der Straße kostenlos zur Verfügung stellen?

Wenn man sich 3,6kW Ladestellen ohne Zeitbeschränkung wünscht, an was soll der Betreiber dabei Geld verdienen? Wie teuer sollte da das Parken sein, oder wie teuer muss der Strom sein, damit sich das rechnet?

Ja, ich finde alle Fahrzeug ohne AC Ladegeräte für beschleunigtes Laden doof, daher kaufe ich diese nicht. Ich habe mir die Ladeinfrastruktur angesehen und das in den Anforderungskatalog für meinen Fahrzeugkauf einfließen lassen. Wer andere Anforderungen hat wird ein anderes Fahrzeug kaufen. Aber für mich und meine Anwendungen ist die AHK und das schnelle AC Laden halt ganz oben auf der Liste und alle anderen Fahrzeuge für mich und mein Anforderungsprofil unbrauchbar. Natürlich schaue ich Neidig zu Fahrerzeugen mit über 100kW DC Ladeleistung, und sitze die Zeit an der 40kW AC aus, das ist der Preis den ich für mein Alltagsfahrzeug auf der Langstrecke zahlen muss. Dafür habe ich mich bewusst entschieden, da jammere ich dann aber auch nicht herum.

Die Infrastruktur muss sich rechnen und das Geschäftsmodell für 3,6kW Ladeleistung ist noch nicht gefunden. Wer dazu Ideen hat, möge diese umsetzen, es gibt sicher viele Unterstützer. Und bis dahin haben ja alle die Möglichkeit bei EnBW fast alle 22kW AC Ladestellen mit 3,6kW zu günstigen 29ct/kWh zu nutzen. Wie lange? keine Ahnung. Aber heute geht das, also überhaupt kein Grund hier herum zu jammern.
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