Ladekarte der Maingau Energie

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Re: Ladekarte der Maingau Energie

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yxrondo hat geschrieben: Du bezahlst also gern 35cent und möchtest dafür vernünftig laden können, das verstehe ich. Wenn die Ladesäule aber zugeparkt ist, brauchst Du ja nicht bezahlen da Du ja nicht laden kannst und Du zum nächsten Ladepunkt fahren der vielleicht noch teurer ist. Ich verstehe dein Argument nicht.
Das mit der bundesweiten Hitzewarnung hat schon seine Gründe :mrgreen:
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Re: Ladekarte der Maingau Energie

Heavendenied
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scranagar hat geschrieben: Ja, eben doch! Ganz genau so ist es. Wie gesagt - ich spreche von AC-Ladern. Das sind Steckdosen mit Münzer. Mehr nicht. Und ich bin ja bereit, zumindest etwas mehr zu zahlen um Elektriker und Verkabelung abzuleisten, aber kein Vielfaches von 0,25 €!
Nein, das sind nicht einfach Steckdosen mit Münzer... Schau dir mal an, was die Säulen (die in der regel öffentlich aufgestellt werden) so an Komponenten drin haben(müssen) und was die dann kosten. Dazu kommt die Zuleitung, Erdarbeiten, der Servicevertrag und ggfs. Einsätze von Elektrikern bei Defekt (auch mutwilligem, soll ja immer mal passieren), Kosten fürs Backend etc. etc.
Such einfach mal im Forum danach, da haben schon einige, die teils auch selbst Säulen betreiben die Kosten dargestellt. Da kommst du mit den 10 Cent die Maingau hier mehr nimmt als deine 25 Cent nicht weit...

Klar freut sich keiner darüber, dass das teurer wird, aber die Kosten müssen doch auch irgendwie gedackt werden. Die Dicken Gewinne macht hier sicher mit Autostrom aktuell und auch auf absehbare Zeit kein Betreiber. Daher ist es für mich einfach unverständlich, dass so viele Leute ohne entsprechendes Hintergrundwissen da immer wieder Wucher vorwerfen.
Gruß,
Jürgen
(Hyundai Ioniq 2017, e-Niro 2020 64kWh)

Re: Ladekarte der Maingau Energie

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Wenn man die Diskussion hier verfolgt scheint der wichtigste Punkt der Zugang zu einer eigenen Steckdose, bzw. Laternenlademöglichkeit zu sein. Abgerechnet über den eigenen Stromanbieter. Das sollte mal gesetzliche verankert werden. Wer überwiegend zu Hause laden kann, lässt sich von Ladesäule-Preisen weit weniger stressen.

In Deutschland hat es die Elektromobilität auch wirklich schwer. Da ist zum einen die Fahrt auf der Autobahn, die ein jedes EV im Vergleich zum Diesel schlecht dastehen lässt. Dazu kommt der geringe Anteil an Grundbesitz / eigenem Parkraum, die Subventionierungen der falschen Energieträger, usw...

Re: Ladekarte der Maingau Energie

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Hupsi37 hat geschrieben:
harlem24 hat geschrieben: Du hast das Prinzip von PS und NM nicht verstanden, oder?
Im Gegensatz zu ESL, die sich über alle Anbieter ein eigenes Preismodell basteln und wie man jetzt wieder sieht, immer mal wieder anpassen müssen, reichen PS und NM die Preise der CPO, unter Zuschlag einer Bearbeitungsgebühr, die bei beiden 35ct beträgt, einfach durch.
Sie nehmen auch alle Verträge z.B. bei Hubject unverhandelt an, weil es ihnen vornehmlich darum ging, möglichst viele Säulen zugänglich zu machen.
Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Innogy oder irgendein Stadtwerk seinen Strom für 20ct/kWh einkauft, sorry.
Das kann so aber nicht immer stimmen, denn zumindest NM (von PS weiß ich es nicht, da ich es nicht nutze), ändert die Preise häufiger, als ein Roamingvertrag angepasst wird. Und in dem von dir geschilderten Beispiel nehmen sie einen Startpreis >> 35 ct, obwohl ladenetz selbst keinen Startpreis verrechnet.
Natürlich kauft niemand Strom für 20 ct/kWh ein, aber alleine alle Umlagen und Abgaben summieren sich bereits auf über 15 ct/kWh und da ist noch gar kein Strom eingekauft. Der Strom selbst liegt bei rund 5 ct/kWh, macht zusammen 20 ct/kWh. Dazu kommt allerdings, dass Ladesäulen auf Grund der Lastspitzen häufig sogar eher teurer beliefert werden.
NM berechnet gar keine Startpreise, NM nimmt die 35ct bei jedem Ladevorgang als Kommission.
Ich kann nicht beurteilen, was hinter den Kulissen abgeht, aber meines Wissens werden die Preise über Hubject "semiautomatisch" verteilt, sprich wenn zwischen den Anbietern eine Einigung zu Stande gekommen ist und der Anbieter was ändert dann muss der Abnehmer nicht zwangsläufig dem zustimmen.
Bei NM sind diese Änderungen halt sehr offensichtlich, weil sie die Preise nur durch reichen.
Und woher willst Du wissen, dass Ladenetz keinen Startpreis verrechnet?
Gruß

CHris, ab sofort mit i3

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Re: Ladekarte der Maingau Energie

sonnenschein
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Wäre es bei diesen Temperaturen zuviel verlangt wieder zum Thema zurück zu kommen? :mrgreen:
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Re: Ladekarte der Maingau Energie

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SüdSchwabe hat geschrieben: Ich weiß nicht, wie alt Du bist - aber war am Anfang bei Mobilfunkverträgen auch nicht anders. Welches Netz hast Du? Welches Netz hat der angerufene? Teilweise auch noch per Tageszeit geregelt. All das hatte Einfluss auf auf den Minutenpreis. Ich erinnere mich an eine der ersten All-Net-Flats bei T-Mobile (damals noch ohne Datenvolumen, dafür mit SMS) hat über 120DEM gekostet. Kann man sich heute auch nicht mehr vorstellen.
Und das war nur in Deutschland! Es gab ja dann auch 5 Jahre lang noch das Roaming-Raubrittertum. Als 2006 einmal geschäftlich im EU-Ausland war, hat mein Laptop (mit XP) über 3G ein Windows-Update gezogen. Das ganze hat dann €2.000 gekostet. Als die EU dann Regulierungen überlegt hat, fingen die Anbieter an, zumindest halbwegs akzeptable Roaming-Optionen anzubieten. Aber letztendlich musste die EU hier regulierend eingreifen.

Der Grund für das Marktversagen ist übrigens, dass beim Roaming das Auslandsnetz, in das man automatisch eingewählt wird, Monopolpreise vom Anbieter meines Handyvertrags verlangen kann, da ich als Endabnehmer den gleichen Preis gezahlt habe, egal bei welchem Roamingpartner ich mich eingewählt habe. Und diese Preise hat mein Anbieter dann natürlich fröhlich an mich weitergegeben. Dieses Marktversagen hat letztlich den regulierenden Eingriff der EU ausgelöst.

Und bei Roamingkarten mit Einheitspreis für Ladesäulen ist es exakt das gleiche Problem. Ich bin Maingaukunde und für mich kostet es überall gleich viel. Daher kann ein Ladesäulenbetreiber den Monopolpreis verlangen, weil meine Wahl der Ladesäule nicht von diesem Preis abhängt - der Wettbewerb zwischen Ladesäulenbetreibern ist somit ausgeschaltet. Der Monopolpreis ist im Prinzip der Preis, bei dem Maingau gerade noch ein Roamingabkommen akzeptiert.

Der Unterschied zum Mobilfunk ist, dass an vielen Standorten selbst dieser Monopolpreis nicht ausreichend ist, um die Säule kostendeckend zu betreiben, da die Auslastung zu gering ist.

Re: Ladekarte der Maingau Energie

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scranagar hat geschrieben: Aber diese schuhkarton-großen AC Lader mit 11 - 22 KW können doch nicht so wahnsinnig teuer sein, dass man da 89 ct. (und teilweise noch mehr) für verlangen kann.
Kommt darauf an. Wenn die Ladestation an einer ungünstigen Stelle aufgebaut wird, dann ist die Auslastung extrem gering. Als Betreiber siehst Du beispielsweise, dass Du nur 100 Ladungen im Jahr zu je 10 kWh hast. In 5 Jahren (über die Du die Ladesäule abschreibst) verkaufst Du also 5000 kWh. Die Kosten der Wallbox mit Installation waren günstige €2.000, und Du hast laufende Wartungskosten von €200 im Jahr Diese Kosten legst Du jetzt auf 5000 kWh um: €3.000 / 5.000 kWh = €0,60 pro kWh. Einkaufspreis für den Strom ist günstige €0,20, also stellst Du €0,85 pro kWh in Rechnung, um noch ein kleines bisschen zu verdienen.

Das ganze funktioniert natürlich nicht mit einer direkten Abrechnung, da Deine Auslastung bei €0,85 pro kWh gegen Null tendiert. Wenn Du aber einen Roamingvertrag mit einem Einheitspreisanbieter abschließt, dann könnte es klappen.

Re: Ladekarte der Maingau Energie

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ubit hat geschrieben: Womit dann schon eine ganze Menge zusammen kommt - zumindest bei Schnellladern. AC krankt natürlich daran das die Strommengen extrem gering und die Auslastung sehr niedrig ist weil die meisten aktuellen e-Mobilisten halt zu Hause laden können. Überhaupt sind bei vielen Ladesäulen die Standorte einfach ungünstig gewählt - dafür stehen an vielen Orten wo eine hohe Auslastung erreichbar wäre noch gar keine Säulen. Hoffen wir das die Anbieter da noch lernfähig sind.
Genau so ist es - am Supermarkt stehen zwar schon öfter Säulen, aber die sind oft kostenlos. Gerade hier wären aber Laternenparker bereit, auch zu bezahlen, da sie sowieso eine Stunde beim Einkaufen verbringen.

Re: Ladekarte der Maingau Energie

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Bitte :backtotopic:
@Moderator: oder können wir hier mal ne Pause machen?
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Re: Ladekarte der Maingau Energie

yxrondo
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LtSpock hat geschrieben:
yxrondo hat geschrieben: Du bezahlst also gern 35cent und möchtest dafür vernünftig laden können, das verstehe ich. Wenn die Ladesäule aber zugeparkt ist, brauchst Du ja nicht bezahlen da Du ja nicht laden kannst und Du zum nächsten Ladepunkt fahren der vielleicht noch teurer ist. Ich verstehe dein Argument nicht.
Das mit der bundesweiten Hitzewarnung hat schon seine Gründe :mrgreen:
Im Osten ist wohl nicht ganz so schlimm wie im Westen :mrgreen:
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