Trend städtische HPC Ladestationen

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Re: Trend städtische HPC Ladestationen

Ioniq1234
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tm7 hat geschrieben:
Ioniq1234 hat geschrieben: Warum aber bereits heute in manchen Großstädten 50-100 HPC´s stehen, erschließt sich mir nicht.
Es muss wohl einen Bedarf dafür geben, der zudem so groß ist, dass sich manche denken, dass sie damit Geld verdienen können...
Naja wenn in einem Umkreis von 500m von 5 Betreibern knapp 10 Schnelllader stehen? Die nächste Autobahn ist 10km weit weg und auch keine sonstige Fernstraße führt da lang. Gut LIDL und BMW machen das aus anderen Gründen. Aber ARAL, die Stadtwerke und Telekom wollen sicher Geld damit verdienen.
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Re: Trend städtische HPC Ladestationen

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Genau, hier schließt sich wieder der Kreis: Wenn Unternehmen, die inzwischen wirklich etwas von E-Mobilität verstehen, im städtischen Bereich HPCs aufbauen, stecken dann nicht vielleicht durchaus valide Überlegungen dahinter?

Re: Trend städtische HPC Ladestationen

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Ja. Die Überlegung ist, dass aktuell noch zu wenige E-Autos unterwegs sind, als dass sich ein flächendeckender Ausbau von AC-Ladepunkten in Wohngebieten kurz- bis mittelfristig rentieren würde.

Die Zahl der E-Autos ist aber durchaus schon so groß, dass jemand, für den es keinen ausreichend sicher verfügbaren AC-Ladepunkt in vernünftiger Gehstrecke gibt, halt in den sauren Apfel beißt und einen HPC annimmt. Die kann man damit je nach Standpunkt halbwegs auslasten.

Ergo wird derzeit eher in HPC investiert.

@Jupp78: ich habe - gefühlt zum drölfzigsten!!einself!!11 Mal ganz bewusst geschrieben, dass nicht für jeden ein eigener Ladepunkt installiert werden muss, es reicht, wenn so viele Ladepunkte vorhanden sind, dass man statistisch so zweimal die Woche die Chance hat, einen freien zu erwischen. Es hat nunmal bei weitem nicht jeder jeden Tag Ladebedarf. Auch verbessert sich dadurch erheblich die Auslastung. Muss man hier jeden Punkt ständig wiederholen?
Gruß
Werner
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Re: Trend städtische HPC Ladestationen

tommywp
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Ioniq1234 hat geschrieben: Gut LIDL und BMW machen das aus anderen Gründen. Aber ARAL, die Stadtwerke und Telekom wollen sicher Geld damit verdienen.
Lidl wird Garantiert auch Geld damit verdienen und bei BMW gehört das dazu wie eine Hebebühne.

Re: Trend städtische HPC Ladestationen

tommywp
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iOnier hat geschrieben: Nochmal für Dich und @tommywp: wir reden hier von wünschenswertem Ausbau und nicht von der aktuellen Realität.
Nicht wir sondern du redest von wünschdirwas. Hier geht es um den Trend das der Ausbau aus vielen guten Gründen nicht wie von einigen gefordert mit AC passiert sondern mit HPC ladern.

Re: Trend städtische HPC Ladestationen

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Nur dass viel gebaut, bzw davon geredet wird heisst nicht, dass manual Ende damit Geld verdienen wird.

Es sind Komkurse vorprogrammiert und, Fördergelder für sowieso Notwendige Renovierungen, Erweiterungen etc. Sind ja auch was nettes, wenn man diese Mitlaufen lassen kann.

Wunschdenken von so manchen, ohne echte Erfahrung kommt hier im Forum noch dazu.
Diverse E Fahrzeuge von 18 bis 90 Kwh.

Re: Trend städtische HPC Ladestationen

Jupp78
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iOnier hat geschrieben: @Jupp78: ich habe - gefühlt zum drölfzigsten!!einself!!11 Mal ganz bewusst geschrieben, dass nicht für jeden ein eigener Ladepunkt installiert werden muss, es reicht, wenn so viele Ladepunkte vorhanden sind, dass man statistisch so zweimal die Woche die Chance hat, einen freien zu erwischen. Es hat nunmal bei weitem nicht jeder jeden Tag Ladebedarf. Auch verbessert sich dadurch erheblich die Auslastung. Muss man hier jeden Punkt ständig wiederholen?
Aber das ist doch das geilste, das wünschenwerteste. Deiner Aussage zufolge geht es genau darum in diesem Thread. Langsam musst du dich entscheiden, reden wir hier über Wünsche oder mittelfristig realisierbare Verbesserungen?

Re: Trend städtische HPC Ladestationen

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Ja, echt wünschenswert.
Dann braucht ein BEV keine Batterie mehr, es reicht in der Stadt ein...
Verlängerumgskabel.

Aber, man kann Sinnbefreite Ideen haben, ohne Frage.
Gedanken sind frei.
Diverse E Fahrzeuge von 18 bis 90 Kwh.

Re: Trend städtische HPC Ladestationen

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iOnier hat geschrieben: Ja. Die Überlegung ist, dass aktuell noch zu wenige E-Autos unterwegs sind, als dass sich ein flächendeckender Ausbau von AC-Ladepunkten in Wohngebieten kurz- bis mittelfristig rentieren würde.
Wenn man es realistisch betrachtet und durchrechnet, ist es exakt umgekehrt: Je höher die BEV-Dichte wird, desto weniger lohnen sich AC-Ladesäulen in der Öffentlichkeit. Um alle Laternenparker komfortabel zu bedienen, müsste die Anzahl der Ladesäulen explodieren. Das Thema "es gibt zu wenig Ladesäulen" wäre ein Ewiges. Man darf ja nicht nur die Gestehungskosten, sondern auch die Betriebskosten so eines Systems betrachten. Zwar ist eine AC-Ladesäule in der Anschaffung (noch) um ein Vielfaches günstiger, als ein HPC, aber die Bau- und Betriebskosten sind dann nicht mehr so verschieden. Da ist der HPC vielleicht auch etwas teurer, aber nicht viel.
Die AC-Bordsteinladesäule ist ein Auslaufmodell.
AC hat nur dort eine Zukunft, wo man den Ladepunkt sehr günstig bereitstellen kann, also nicht im öffentlichen Straßenraum, sondern an privaten Stellplätzen, Gemeinschaftsgaragen, Parkhäusern, Firmen- / Mitarbeiterparkplätzen usw. und wo idealerweise jeder seinen eigenen reservierten Parkplatz hat. In öffentlichen Parkhäusern könnte man es z.B. so machen, dass praktisch fast jeder Parkplatz mit einer Lademöglichkeit mit sehr geringer Leistung (z.B. 3,7 kW) ausgestattet wird und die dazu notwendigen Wallboxen keinerlei Freischalt- und Abrechnungstechnologie enthalten, sondern dass der Strom fürs Laden einfach pauschal auf die Parkgebühren umgelegt wird. Dann spart man die ho9hen Kosten für Freischalt- und Abrechnungssysteme, die ja auch eichrechtskonform sein müssen - das bricht ja gerade dem "ElMobileBerlin"-Projekt das Genick. Wer dann kein E-Auto hat oder gerade nicht laden muss, zahlt dann halt für den Strom trotzdem mit, aber das fände ich jetzt recht unproblematisch, denn es gibt in so einem Parkhaus ja viele Kosten, die über die Parkgebühr umgelegt werden, auch wenn ich das im Moment gerade nicht nutze, z.B. Feuerlöschanlage, Beleuchtung (wenn ich tagsüber parke, nutze ich die auch nicht und zahle sie trotzdem), Wachdienst usw. Wem dann die geringe Ladeleistung nicht ausreicht, der muss halt den HPC-Bereich aufsuchen, der ebenfalls in dem Parkhaus sein sollte, und dort dann entsprechend bezahlen und sich an die angeschriebenen Höchststandzeiten halten.

Re: Trend städtische HPC Ladestationen

SnowyZoe
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phonehoppy hat geschrieben: Wer dann kein E-Auto hat oder gerade nicht laden muss, zahlt dann halt für den Strom trotzdem mit,
Das würde er bei einem massiven Ausbau der AC Ladeinfrastruktur eh machen. Hier wird ja immer argumentiert, dass HPC Ladeparks so eine hässliche Trafostation brauchen. Die wird man bei vielen AC Ladestationen aber auch brauchen, denn irgendwann ist der vor 10, 20 oder 30 Jahren für dieses Wohngebiet dimensionierte Trafo halt einfach nicht mehr groß genug, die Stammleitungen sind nicht auf den zusätzlichen Bedarf ausgelegt und müssen erweitert werden etc. Ein massiver Ausbau der AC Ladeinfrastruktur bedingt halt auch einen Ausbau des Stromnetzes. Klar kann man die Ladeleistung in Spitzenzeiten reduzieren, aber dann bekommt man andere Probleme, bspw. Schieflast (Problem des Netzbetreibers) oder Ineffizienz (höhere Ladeverluste, Problem des Fahrzeughalters der für den Strom zahlt der ins Auto kommt, nicht den der wirklich in der Batterie landet).
Bei einem HPC Ladepark legt der Netzbetreiber halt einen Mittespannungsanschluss. Trafo, Gleichrichtung (wo der größte Anteil der Ladeverluste anfällt) etc. sind dann Probleme des Ladeparkbetreibers, dafür bekommt er ja etwas mehr Geld pro kWh.
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