Interessanter Gedanke eines Nissan Managers

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Re: Interessanter Gedanke eines Nissan Managers

gekfsns
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AndreR hat geschrieben:... Der Chadeostecker hat meiner Meinung nach sogar den Vorteil der kompakteren Bauform. Der CCS-Stecker in seiner heutigen Form hat eigentlich nur für richtig dicke Ladeleistungen einen Vorteil. Tesla zeigt, dass man über den normalen Typ 2 locker bis 135 kW übertragen kann...
Schau Dir mal die Leaf Ladeklappe mal mit seinem Typ2 + Chademo Port genauer an und dann einen kombinierten CCS+Typ2 und dann wirst mir recht geben dass die Chademo Lösung etwa doppelt soviel Platz benötigt.
Das mit den "locker 135kW über Typ2, da bin ich mir nicht so sicher. Sieht man sich die Stecker am Supercharger mal genauer an, sieht man dort oft den Kunststoff an den Kontakten bröseln. War bisher i!mehr der gleiche Kontakt an dem der Kunststoff schon abgefallen ist, ich vermute dass er durch zu starke Hitze spröde wurde.
Ich hab viele interessante Gespräche an den Rastplätzen und die meisten sind von den 3 verschiedenen Steckern geschockt. Gäbe es nur CCS, dann wäre die Angst vor dem Laden gleich geringer. Erlebe es immer wieder, wie unerfahrene EV Neulimge am Typ2 laden, obwohl CCS möglich gewesen wäre
Meiner Meinung! macht es Sinn an Autobahnen eine Exoten Chademo+Typ2 und dann zusätzlich mehrere reine CCS Säulen aufzustellen.
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Re: Interessanter Gedanke eines Nissan Managers

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gekfsns hat geschrieben: Ich hab viele interessante Gespräche an den Rastplätzen und die meisten sind von den 3 verschiedenen Steckern geschockt. Gäbe es nur CCS, dann wäre die Angst vor dem Laden gleich geringer.
Jetzt musste ich doch gerade etwas lachen.
Ich spreche auch mit vielen Menschen beim Laden und erlebe dabei allerlei unterschiedliche Meinungen.
Deine Argumentation ist mir jedoch noch nie untergekommen.
Waren die Leute von alleine "geschockt" oder hast Du Ihnen erklärt wie fürchterlich diese drei unterschiedlichen Stecker sind?
Der normale Autofahrer muss auch mindestens Diesel, Super und Normalbezin auseinanderhalten.
Und das ist nicht am Zapfhahn erkennbar...
Kia Soul EV seit April 2015 im Einsatz (~ 95.000 km)
Nissan Leaf 2. Zero Edition seit Juni 2018 im Einsatz (~ 42.000km)
Kia e-niro 64 MJ 2020 Spirit 3P. seit Juli 2020 im Einsatz (~ 8000 km)
PV-Anlage 8,9 kWp, Speicher 6,5 kWh

Re: Interessanter Gedanke eines Nissan Managers

TeeKay
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Tesla spezifiziert den eigenen Stecker für 210A Dauerstrom. CCS Stecker gibt es spezifiziert für 400A Dauerstrom. Wer also locker flockig 135kW = rund 400A bei 400V Batterien über Typ 2 jagen will, kann das gern tun, hat dann aber wie Tesla ständig thermische Probleme am Stecker.

Porsche geht sogar noch weiter und will für 400A neben dem Stecker auch den Ladeanschluss im Auto kühlen. Würden 400A Dauerstrom ungekühlt mit Teslas Mini-16qmm-Anschlusskabel im Auto möglich sein, würde sich Porsche nicht den massiven Aufwand für die Kontaktkühlung machen.

Re: Interessanter Gedanke eines Nissan Managers

Ecano
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Bei solchen Beispielen ist mir die "Deutsche Gründlichkeit" doch lieber als die amerikanische Innovationsgeschwindigkeit.
Smart ED 44, bestellt am 18.1.2018, erhalten 19.10.2018
e-up! "UNITED", bestellt am 27.8.2020, erhalten am 19.5.2021

Re: Interessanter Gedanke eines Nissan Managers

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  • Yakari
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Ich finde den Typ 2 Standard mit Mode 3 eine super Sache, ermöglicht er doch jedem seine eigene Wallbox mit nur wenig technischem Verständnis und einfachen analogen oder digitalen Komponenten selbst zu bauen, siehe AnalogEVSE und Simple EVSE WB. Zudem ist das System frei nutzbar ohne Patentgebühren, das erschwert Monopole in der Steckerproduktion oder beim Softwarestack.
Die CCS-Erweiterung und die erhöhte DC-Ladeleistung bei Mode 4 bietet natürlich Möglichkeiten, wovon der Hobbybastler nicht zwingend profitiert, denn der Aufwand so ein System zu betreiben, ist hoch. Jedoch gibt es auch hier mittlerweile einige Anbieter und es ist bei weitem einfacher zu realisieren, als die ChaDeMo-Lösung.
Ich würde mich freuen, wenn alle E-Fahrzeuge mit der CCS-Kombibuchse ausgestattet wären und das Kabel auch bei Typ 2 an der Ladestation ist.
Damit würde sich das Stecker'chaos' tatsächlich in Luft auflösen und der Verbraucher steckt einfach nur rein, wie an der Tankstelle auch.

ChaDeMo hat in manchen Anwendungen bestimmt seine Daseinsberechtigung, aber die Qualität, Kompatibilität und Sicherheit des CCS-Stecksystems weiß ich zu schätzen.
Zuletzt geändert von Yakari am Fr 25. Mai 2018, 20:42, insgesamt 1-mal geändert.
"Wir nennen es ‚Elektrosmile’. (Die Reaktion von Testfahrern, die erstmals am Steuer eines Elektroautos sitzen)"
Josef F. Krems, Verkehrspsychologe

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Re: Interessanter Gedanke eines Nissan Managers

Mei
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Yakari hat geschrieben:.....ChaDeMo hat in manchen Anwendungen bestimmt seine Daseinsberechtigung, aber die Qualität, Kompatibilität und Sicherheit des CCS-Stecksystems weiß ich zu schätzen.
Es sind zwar viele Pins.
Aber ChaDemo gab es schon 10 Jahre vor CCS ;)

Re: Interessanter Gedanke eines Nissan Managers

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  • Yakari
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Mit Kompatibilität meine ich garnicht die Kompatibilität mit anderen Stecksystemen, sondern die Tatsache, dass ein und dieselbe Buchse für viele verschiedene Ladesituationen und beide Stecker, einmal den handlichen Typ 2 für die heimische Ladung und alltägliches Freizeitvergnügen und stabile CCS-Steckverbinder mit Kühlsystemen für rapides, zuverlässiges Laden an der Autobahn, geradesteht. Ob das jetzt an der heimischen Steckdose mit langsamem einphasen-Netz und niedriger Ladeleistung, am Starkstromanschluss mit drei Phasen oder an der DC-Ladestation mit Gleichspannung ist, völlig egal, es kann mit jedem System umgehen. Vorraussetzung ist bei AC-Ladung lediglich das Freischalten via Schütz und Ladecontroller.
Das ist gelebte Autonomie und für Netzbetreiber, Restaurantbesitzer, Parkplätze auf der Arbeit etc. ein Segen, kostet doch eine ChaDeMo-Ladestation mindestens 4000€, teils sogar mehr. Typ 2 AC-Ladung hingegen, kann wirklich jeder für kleines Geld errichten, für den teuren Lader im Fahrzeug wurde ja schon vom Besitzer desselben bezahlt.
Dank fehlendem CAN-Bus sind etwaige Sicherheitsprobleme bei Typ 2 und CCS-Ladung nicht zu erwarten, jedoch kann ein isolierter IPv6-Kommunikationskanal für Vehicle-To-Grid Funktionen aufgebaut werden, man büßt also nicht an Funktionalität ein.
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Josef F. Krems, Verkehrspsychologe

Sono Motors - Sion #3378

Re: Interessanter Gedanke eines Nissan Managers

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Hm,
Wenn ich Wikipedia recht verstehe, dann ist Chademo zwei Jahre vor CCS auf den Markt gekommen, nämlich 20-0 anstelle von 2012.
So riesig ist der Unterschied dann auch nicht.
Gruß

CHris, ab sofort mit i3

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Re: Interessanter Gedanke eines Nissan Managers

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TeeKay hat geschrieben: Porsche geht sogar noch weiter und will für 400A neben dem Stecker auch den Ladeanschluss im Auto kühlen. Würden 400A Dauerstrom ungekühlt mit Teslas Mini-16qmm-Anschlusskabel im Auto möglich sein, würde sich Porsche nicht den massiven Aufwand für die Kontaktkühlung machen.
Was bedeutet diese Hitzeentwicklung bzw. aktive Kühlung für die Ladeeffizienz? Ist das alles vernachlässigbar? Oder ist das eben das Opfer, das man für schnelles Laden bringen muss?
BMW i3 (94Ah), Smart (451) ED Cabrio mit 22kW-Bordlader
Audi etron reserviert
bald 10kWp PV auf dem Dach und Erd-Sole-WP im Keller

Re: Interessanter Gedanke eines Nissan Managers

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Porsche folgt da dem schwäbischen Energieerhaltungssatz: "Von nigs kommt nigs." :-)
Natürlich geht das in die Ladeeffizienz ein.
Zoe seit 2013, 41kWh seit Ende 2018 - Verbrauch ab Zähler mit allem (Ladeverluste) und scharf (Vorheizen) Bild
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