US-Tesla 3 in D laden

Re: US-Tesla 3 in D laden

Beitragvon Berndte » Mi 13. Jun 2018, 12:56

Ich verstehe nicht, wo das Problem ist?
Nur weil das Model 3 keinen CanBus hat und Chademo mittels CanBus kommuniziert?
Warum die Feststellung, dass es unmöglich ist in einen Chademo-Adapter eine handvoll Kondensatoren und Chips reinzuwerfen, welche das Tesla-eigene Ladeprotokoll in das Chademo-Protokoll der Ladesäule übersetzt und die Kommunikation übernimmt?

Sorry, aber das dürfte für Tesla ein Leichtes sein, das zu programmieren.

Wenn es den Chademo-Adapter aktuell für das Model 3 nicht gibt, dann wohl eher, weil der aktuelle Adapter diese "Platine" nicht dementsprechend verbaut hat und was neues konstruiert werden muss.
Aber technisch unmöglich halte ich für absolut ausgeschlossen, eher nicht auf der Prioritätenliste ganz oben angesiedelt.

Vielleicht ist die Nachfrage eher gering und Tesla sieht (aktuell) keinen Handlungsbedarf?

Frage: Ist bekannt, wieviele Model S/X einen Chademo-Adapter besitzen und wie häufig der zum Einsatz kommt?
Sind das eher Ausnahmefälle, weil keine SuperCharger in den üblichen Fahrprofilen der Besitzer?
Amortisatiosrechnungen weil viele Chademo-Säulen kostenlos sind... Kaufland etc.?
Chademo-Adapter 500€ -> Vollladung Model S für 25€ ... nach grob 20 Ladungen ist der Adapter bezahlt?
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Re: US-Tesla 3 in D laden

Beitragvon ensor » Mo 30. Jul 2018, 20:02

TeeKay hat geschrieben:
Wie fabbec schon ausführte, wird es mangels Canbus keinen Chademo-Adapter für die aktuell gefertigten Model 3 geben. Tesla wird sich für Japan irgendwas überlegen müssen und mit Glück kriegen ab dem Zeitpunkt des Japan-Verkaufsstarts dann alle ab dann produzierten Model 3 die Chademo-Fähigkeit.

Wo wurde das diskutiert?
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Re: US-Tesla 3 in D laden

Beitragvon brushless » Mo 30. Jul 2018, 20:24

Frage: Ist bekannt, wieviele Model S/X einen Chademo-Adapter besitzen und wie häufig der zum Einsatz kommt?
Sind das eher Ausnahmefälle, weil keine SuperCharger in den üblichen Fahrprofilen der Besitzer?
Amortisatiosrechnungen weil viele Chademo-Säulen kostenlos sind... Kaufland etc.?
Chademo-Adapter 500€ -> Vollladung Model S für 25€ ... nach grob 20 Ladungen ist der Adapter bezahlt?[/quote]

Also beim den SuC ern, treffe ich auch Fahrer aus Ungarn, Slovakei usw. an; also die T Fahrer aus den osteuropäischen Nachbarländer haben, mangels an SuC Dichte, praktisch alle einen Chademo Adapter. Bei uns in A gefühlt ca. die Hälfte aller S und X Fahrer.
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Re: US-Tesla 3 in D laden

Beitragvon caipitonio » Mo 30. Jul 2018, 20:39

Also wenn ich mir einen Tesla kaufe wirds auf die 500 Euro für den Adapter als Backup auch nicht mehr drauf ankommen?
Wennst so wie ich im Allgäu wohnst wo ungefähr null SuC sind dann stellt sich die Frage schon gar nicht....
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Re: US-Tesla 3 in D laden

Beitragvon Berndte » Di 31. Jul 2018, 07:50

Wenn er CCS kann, dann brauchts keinen Chademo-Adapter.
Würde den Chademo-Adapter trotzdem jemand nehmen, wenn sein Model 3 eine CCS-Buchse hat?
Ich nicht. Würde auch eher 1000€ Auspreis zahlen für eine CCS-Buchse anstatt 5€ für den Chademo-Adapter.
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Re: US-Tesla 3 in D laden

Beitragvon Dentec » Di 31. Jul 2018, 08:54

caipitonio hat geschrieben:
Wennst so wie ich im Allgäu wohnst wo ungefähr null SuC sind dann stellt sich die Frage schon gar nicht....


Also ich wohne auch im Allgäu und habe in 40km Umkreis 28 Supercharger-Stalls an zwei verschiedenen Stationen verfügbar.
Abgesehen davon brauche ich die Supercharger nur auf der Langstrecke und bei einer Reichweite 300km+ ist das sowieso kein Thema. Da gibt es noch genügend weitere innerhalb der Reichweite.
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Re: US-Tesla 3 in D laden

Beitragvon Plan B » Di 31. Jul 2018, 12:13

Hallo,
der Chademo-Adapter hat sich bei mir schon lange bezahlt gemacht.
Da wir viel außerhalb des SuC unterwegs sind und dabei viele kostenlose bzw. günstige "Trippel" genutzt haben sind die 450 Euro bei 145000 km schnell drin gewesen.
Und wenn du mal einen vollen SuC erwischst an dem du warten müstest, ein Trippel von Allego oder so daneben steht bist du froh ihn zu haben.

Ich kann ihn nur empfehlen

Gruß Oliver
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Re: US-Tesla 3 in D laden

Beitragvon ensor » Di 31. Jul 2018, 17:28

Es kommt immer auf die lokale Infrastruktur an. Ich hab den Chademo Adapter noch nie benötigt oder vermisst. Auch nicht auf unserer letzten 3400km Tour durch Schweiz, Italien und Frankreich. Inzwischen gibts Supercharger einfach überall und in Städten kann man gut AC 11kW oder 22kW laden. Auch im Ausland.
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Re: US-Tesla 3 in D laden

Beitragvon Simon1982 » Di 31. Jul 2018, 19:46

harlem24 hat geschrieben:
Er lädt 48A einphasig maximal.
Dafür braucht's halt ne 63A Anschluß. Am einfachsten wahrscheinlich mit nem umgebauten Typ2 auf Typ1 Kabel mit Tesla Adapter.


Damit sollten zumindest 27 Ampere möglich sein:

https://rover.ebay.com/rover/0/0/0?mpre ... 3055202923

Vielleicht kann der Entwickler das auch für eine 32 Ampere Drehstromdose bauen....
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Re: US-Tesla 3 in D laden

Beitragvon DiLeGreen » Di 31. Jul 2018, 21:07

Wegen der Schieflast? Da hab ich schon Netzanalysegeräte in größeren Firmen gesehen wo deutlich mehr als 48 kVA Unterschied zwischen den Phasen war, das ist technisch kein Problem solange die Spannungen nicht abdriften oder die Ladesäule das nicht mag und abschaltet.
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