Tesla-Mitarbeiter macht Panasonic für Verzögerungen verantw.

Re: Tesla-Mitarbeiter macht Panasonic für Verzögerungen vera

Beitragvon gohz » Mi 11. Okt 2017, 17:12

Fleckenmüller hat geschrieben:
Man stelle sich vor ein japanischer Panasonic Mitarbeiter hat bisher die Fertigung in Japan betreut und hat jetzt die Aufgabe einem Amerikaner sein Wissen preiszugeben, was langfristig seinen Kollegen in Japan den Job kosten könnte.

Als der Deal mit Panasonic bekannt gegeben wurde, konnte ich mir nicht vorstellen, dass Panasonic Wissen preisgeben will. Ich war bisher davon ausgegangen, dass Panasonic die Spezialisten aus Japan importiert und diese langfristig das Wissen behalten sollen. Daher glaube ich kaum, dass die Panasonic-Mitarbeiter ihr Wissen an Nicht-Japaner weitergeben werden. Die haben aus Sicht der Japaner keine Ehre und sind Panasonic nicht verpflichtet.

Insofern überrascht mich der Bericht insofern, dass ich aus diesem interpretiere, dass Leute aus der Region in die Produktion der Zellen eingearbeitet werden sollen. Dieses Kern-Know-How würde ich an der Stelle von Panasonic nicht preisgeben und würde nur meine treuesten verpflichteten Mitarbeiter in die USA schicken. Insbesondere, wenn Tesla Panasonic im Kerngeschäft (siehe Powerwall) Konkurrenz machen will.

Ich kann mir daher nur vorstellen, dass die Amerikaner ausserhalb der Reinräume eingesetzt werden.
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Beitragvon flieger_flo » Mi 11. Okt 2017, 17:13

150kW hat geschrieben:
Fleckenmüller hat geschrieben:
Das der Standort andere Herausforderungen wie Infrastruktur und Verfügbarkeit gut ausgebildeter Mitarbeiter mitbringt war den Entscheidern sicher bewusst, aber vielleicht haben sie die Sache zu positiv eingeschätzt, bzw. die Korrekturmaßnahmen wirken nicht.
Musk: "machine that builds the machine". Menschen wurden da gar nicht eingeplant ;)

man wundert sich, was noch alles so per Hand gemacht werden muss bei den großen Herstellern - und zwar sehr personalintensiv
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Re: Tesla-Mitarbeiter macht Panasonic für Verzögerungen vera

Beitragvon Skryll » Mi 11. Okt 2017, 18:56

Klingt wie #fakenews
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Re: Tesla-Mitarbeiter macht Panasonic für Verzögerungen vera

Beitragvon gohz » Mi 11. Okt 2017, 19:41

Was hat der Trump damit zu tun? ;-)
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Re: Tesla-Mitarbeiter macht Panasonic für Verzögerungen vera

Beitragvon Fire » Do 12. Okt 2017, 08:47

Ich vermute das ganze ist etwas übertrieben dargestellt in den Grundzügen halte ich es aber schon für halbwegs plausibel.

Die Kulturunterschiede zwischen den USA und Japan sind massiv und nicht von der Hand zu weisen.
Dass man fernab von Allem Schwierigkeiten haben könnte kompetentes Personal zu Hungerlöhnen zu finden ist auch nicht unwahrscheinlich. Wenn sie überdurchschnittliche Löhne oder eigene Wohnmöglichkeiten bieten würden dann wäre es was anderes aber dazu fehlt wohl das Geld.

Dass in den USA regelmässig der Strom ausfällt kenne ich auch aus eigener Erfahrung. Bei meinem Sprachaufenthalt war es damals mindestens einmal die Woche und zusätzlich bei jedem Gewitter.
Dass eine Firma die selber Akkus, Solarzellen und Notstromversorgungen herstellt hingegen keine Notstromversorgung installiert kann aus meiner Sicht höchstens am Zeitdruck liegen und vielleicht auch dass sie die Lage mit der Stromversorgung unterschätzt haben.
Eine Firma in der Grösse mit Powerwalls zu versorgen würde allerdings wohl auch bedeuten dass einige Tausend Kunden länger auf ihre Powerwall warten müssen. Ich schätze eine Kombination aus Akkus und Dieselgenerator wäre hier Sinnvoll.
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Re: Tesla-Mitarbeiter macht Panasonic für Verzögerungen vera

Beitragvon kub0815 » Do 12. Okt 2017, 09:08

was aber auch normal ist das wenn es ka..e läuft das Fingerpointing betrieben wird :-)
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Re: Tesla-Mitarbeiter macht Panasonic für Verzögerungen vera

Beitragvon Blue shadow » Do 12. Okt 2017, 09:38

Es ist schon komisch, das von offizieller seite kaum fakten kommen....das würde fakenews den wind aus den seglel nehmen.

Was bedeuten diese verzögerungen eigentlich für die steuervergünstigungen in den usa... es werden weniger model3 gefördert, weil zeitgleich mehr model S/X verkauft wurden?
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Re: Tesla-Mitarbeiter macht Panasonic für Verzögerungen vera

Beitragvon zitic » Do 12. Okt 2017, 10:19

Dass man so eine große Fabrik ohne Notstromversorgung auslegt kann ich mir irgendwie grundsätzlich nicht vorstellen.
Wenn man dann noch sieht wie Musk überall seine entsprechenden Kapazitäten für Speicher an den Mann bringen will, klingt das umso obskurer.
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Re: Tesla-Mitarbeiter macht Panasonic für Verzögerungen vera

Beitragvon Fire » Do 12. Okt 2017, 11:05

zitic hat geschrieben:
Dass man so eine große Fabrik ohne Notstromversorgung auslegt kann ich mir irgendwie grundsätzlich nicht vorstellen.
Wenn man dann noch sieht wie Musk überall seine entsprechenden Kapazitäten für Speicher an den Mann bringen will, klingt das umso obskurer.


Dass man so eine Fabrik ohne Notstromversorgung auslegt glaube ich auch nicht, dass man zu einem gewissen Zeitpunkt, den man öffentlich angekündigt hat, die Produktion aufnehmen muss obwohl die Notstromversorgung noch nicht steht, kann ich mir aber sehr gut vorstellen.

Vielleicht müssen die Akkus für den Notstrom ja auch erst in genau dieser Fabrik produziert werden ;)
Hierfür wären dann wieder die ganzen Chargen die angeblich weggeworfen werden weil sie einen Kratzer auf der Hülle haben sehr geeignet.
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Re: Tesla-Mitarbeiter macht Panasonic für Verzögerungen vera

Beitragvon TeeKay » Do 12. Okt 2017, 15:41

zitic hat geschrieben:
Wenn man dann noch sieht wie Musk überall seine entsprechenden Kapazitäten für Speicher an den Mann bringen will, klingt das umso obskurer.

Wenn man sieht, dass Musk für sein Australien-Projekt Zellen von Samsung kaufen muss, weil Panasonic nicht genug herstellt, dann klingt das umso plausibler. Sie haben offensichtlich Produktionsprobleme und nicht genug Zellen, um zahlende Kunden zu versorgen, denen man aber pünktlichste Lieferung in kürzester Zeit versprach. Die Versorgung der eigenen Fabrik muss da hinten anstehen.

Da Musk mal wieder völlig planlos auf Twitter lossabbelte (er passt zu Trump), hat er jetzt das Problem, Australien um jeden Preis fertigstellen zu müssen. Der gute Mann hat sich verzockt. 5 Mega-Projekte gleichzeitig und 5 Kinder gehen halt nicht, wenn in anderen Großunternehmen die Führungsriege schon mit dem einen Unternehmen genug zu tun hat.

Dazu kommt, dass sie an Australien vermutlich nichts mehr verdienen oder sogar draufzahlen. Es ist ja nicht so, dass Samsung 129MWh Batteriekapazität einfach so rumzuliegen hätte. Die Koreaner werden sich diesen riesigen Adhoc-Auftrag fürstlich entlohnen lassen. 129MWh entsprechen 3900 i3 30kWh - also 1/6 Jahresproduktion vom Samsungkunden BMW oder 11% der Vorjahres-Gesamtproduktion an Samsung Traktionsbatterien.
Autor wurde von Tesla Aufsichtsratsmitglied Antonio J. Gracias bei Twitter blockiert
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