Tesla-Mitarbeiter macht Panasonic für Verzögerungen verantw.

Re: Tesla-Mitarbeiter macht Panasonic für Verzögerungen vera

Beitragvon cpeter » Mi 11. Okt 2017, 06:31

gohz hat geschrieben:
Nachdem ich beruflich mit Japanern zu tun hatte, klingt das für mich sehr plausibel.

Deine Einschätzung zur japanischen Kultur, den fehlenden Englischkenntnissen, etc. teile ich.
Aber es ist für mich trotzdem nicht plausibel, dass weder Tesla (die das ja „hautnah“ sehen würden) noch Panasonic bereits korrigierend eingegriffen haben. Das geschilderte Fertigungsdesaster würde ja für Panasonic bedeuten, dass sie Monat für Monat Millionen USD ohne Sinn und Zweck versenken und es auch keine Aussicht auf Besserung gibt.
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Beitragvon kub0815 » Mi 11. Okt 2017, 07:54

Wiso wenn Tesla die schlechte infrastrucktur stellt (Stromausfälle) wird Panasonic die Kosten auf diesen schrottproduktion auf Tesla umlegen...

ich denke aber auch das daran nix dran ist. Weil so blöd kann man doch nicht sein.
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Re: Tesla-Mitarbeiter macht Panasonic für Verzögerungen vera

Beitragvon PeterinDdorf » Mi 11. Okt 2017, 10:28

Wieder so eine obskure Quelle! Ich glaube, es handelt sich entweder um eine üble Kampagne der Konkurrenz oder ein Spiel mit dem Aktienkurs, zu Gunsten der "Quelle". Es gibt so viele Schurken in dieser Branche...
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Re: Tesla-Mitarbeiter macht Panasonic für Verzögerungen vera

Beitragvon Helfried » Mi 11. Okt 2017, 10:35

Konnte denn noch niemand aus dem Umfeld der "Quelle" die Berichte widerlegen? Tesla baute zuletzt ja tatsächlich sehr wenig Autos.
Wenn das nächste Monat nicht besser wird, beginne ich fast an die Echtheit zu glauben.
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Re: Tesla-Mitarbeiter macht Panasonic für Verzögerungen vera

Beitragvon PeterinDdorf » Mi 11. Okt 2017, 10:38

Tesla hat der ersten Meldung "Handarbeit" widersprochen:
[url]https://www.heise.de/autos/artikel/Tesla-widerspricht-Bericht-ueber-Model-3-Handarbeit-3854765.html

[/url]
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Re: Tesla-Mitarbeiter macht Panasonic für Verzögerungen vera

Beitragvon kriton » Mi 11. Okt 2017, 10:43

Ich hab's mal gegoogelt. Eine australische Website. Der Beitrag befindet sich unten in den Kommentaren.
http://www.redbook.com.au/car-news/2017 ... _tnet=true
Die Schwierigkeiten mit der Zugangsstraße und der Stromversorgung lassen sich bestimmt leicht prüfen. Dass es rund herum wenig ausgebildetes Personal gibt, sicher auch. Aus einem schlechten Standort lässt sich nicht so schnell ein guter machen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass da ein Mitarbeiter ausgepackt hat. Das klingt nicht so unplausibel.
warte auf den Sion
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Re: Tesla-Mitarbeiter macht Panasonic für Verzögerungen vera

Beitragvon PeterinDdorf » Mi 11. Okt 2017, 10:47

Wenn da ein Mitarbeiter auspackt, obwohl es ihn mit Sicherheit den Job kosten würde, dann hat er das gegen viel Cash gemacht. Schurken!
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Re: Tesla-Mitarbeiter macht Panasonic für Verzögerungen vera

Beitragvon bm3 » Mi 11. Okt 2017, 11:28

Vielleicht kommt das ja auch von einem Mitarbeiter der schon vorher "gegangen wurde" ?
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Re: Tesla-Mitarbeiter macht Panasonic für Verzögerungen vera

Beitragvon Fleckenmüller » Mi 11. Okt 2017, 12:12

Für mich klingt das durchaus plausibel. Die Planung diese Hochtechnologie-Fabrik auf der grünen Wiese in solch kurzer Zeit aus dem Boden zu stampfen, empfand ich schon immer als sehr ambitioniert. Das da große Schwierigkeiten auftreten hatte ich durchaus erwartet.
Der Standort ist sicher einer mit vor und Nachteilen. Grüne Wiese ist es nicht wirklich, ein Standort in der Wüste macht jedoch durchaus Sinn. Die Fertigung von Li-Ion Zellen ist sehr Feuchte-empfindlich und da muss daher in Trockenräumen stattfinden was sehr Energieintensiv ist. Da hilft es wenn die Außenluft von Haus aus trocken ist. Ein weiterer Standortvorteil ist bestimmt das rel. Niedrige Lohnniveau. Das der Standort andere Herausforderungen wie Infrastruktur und Verfügbarkeit gut ausgebildeter Mitarbeiter mitbringt war den Entscheidern sicher bewusst, aber vielleicht haben sie die Sache zu positiv eingeschätzt, bzw. die Korrekturmaßnahmen wirken nicht.
Ein weiterer kritischer Punkt ist sicher der Technologietransfer aus einer anderen kulturellen und sprachlichen Übersee-Region. Ich habe das in meiner bisherigen beruflichen Erfahrung schon öfter erlebt dass man sich da zeitlich und finanziell gern ein wenig verzockt. In meinem Fall war es Technologietransfer von USA/Deutschland nach Asien was über 15 Jahre gebraucht hat wo man Anfangs an wenige Jahre gedacht hatte.
Neben den Sprachlichen Hürden, dem unterschiedlichen Bildungsstand kommt vermutlich auch hinzu dass man ungern Expertenwissen an jemanden weitergibt der einem persönlich nicht so nahe steht. Man stelle sich vor ein japanischer Panasonic Mitarbeiter hat bisher die Fertigung in Japan betreut und hat jetzt die Aufgabe einem Amerikaner sein Wissen preiszugeben, was langfristig seinen Kollegen in Japan den Job kosten könnte.
Könnte ich durchaus nachvollziehen wenn er da nur das Nötigste/Dienst nach Vorschrift macht.
Das ist zumindest meine Erfahrung.

Ich erwarte dass wir noch etliche Schwierigkeiten sehen werden, es deutlich länger brauchen wird als geplant und immense Kostensteigerungen verursachen wird die irgendwann auch der gutgläubigste Investor nicht mehr mittragen will/kann.
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Re: Tesla-Mitarbeiter macht Panasonic für Verzögerungen vera

Beitragvon 150kW » Mi 11. Okt 2017, 13:36

Fleckenmüller hat geschrieben:
Das der Standort andere Herausforderungen wie Infrastruktur und Verfügbarkeit gut ausgebildeter Mitarbeiter mitbringt war den Entscheidern sicher bewusst, aber vielleicht haben sie die Sache zu positiv eingeschätzt, bzw. die Korrekturmaßnahmen wirken nicht.
Musk: "machine that builds the machine". Menschen wurden da gar nicht eingeplant ;)
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