Absurde Kaufverträge für Model 3

Re: Absurde Kaufverträge für Model 3

Beitragvon bm3 » Fr 27. Okt 2017, 12:31

Ein Auto ist auch ein (zugegebener Maßen recht teures) Komsumgut und hier herrscht auch bei uns weitgehende Vertragsfreiheit. Es gilt immer, einen Vertrag sollte man sich, bevor man ihn unterschreibt, gut durchlesen.

VG:

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Re: Absurde Kaufverträge für Model 3

Beitragvon Basslo » Mo 30. Okt 2017, 11:36

Als ich mir als Mitarbeiter ein hohes rabattiertes Autos von der eigenen Firma gekauft hatte, musste ich auch so einen Vertrag unterschreiben. Bei uns sind es 6 Monate Behaltefrist. Preislich gibts keine Regel da normal der Rabatt nie so groß ist dass nach den 6 Monaten das Auto mehr Wert wäre als mein Kaufpreis.
Noch weiter gehts wenn du bei nem E-Auto in Ö die Förderung in Anspruch nimmst. Da unterschreibst du eine Behaltepflicht von 4 Jahren.
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Re: Absurde Kaufverträge für Model 3

Beitragvon TeeKay » Mo 30. Okt 2017, 12:06

bm3 hat geschrieben:
Ein Auto ist auch ein (zugegebener Maßen recht teures) Komsumgut und hier herrscht auch bei uns weitgehende Vertragsfreiheit.

Nein, das stimmt so generell nicht. Microsoft versuchte auch, über Lizenzverträge über den Verkauf der Lizenz hinaus die Nutzung zu beeinflussen, sprich den Weiterverkauf zu unterbinden. Diese Lizenzbedingungen wurden in Deutschland von Gerichten verworfen. Wenn ich eine Betriebssystemlizenz weiterverkaufen darf, wie es mir passt, dann darf ich erst Recht ein Auto weiterverkaufen, wie ich will.

Dazu kommt, dass Teslas Verkaufsverträge in Deutschland der AGB-Kontrolle unterliegen. Die Standardverträge sind vom Kunden nicht beeinflussbar, was in Deutschland dazu führt, dass eben nicht jeder Quatsch reingeschrieben werden darf. Den Kunden derartig stark benachteiligende und überraschende Klauseln dürften vor deutschen Gerichten keinen Bestand haben.
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Re: Absurde Kaufverträge für Model 3

Beitragvon lightrider » Mo 30. Okt 2017, 12:44

Diese Verträge betreffen ausschliesslich die ersten Model 3-Auslieferungen an Mitarbeiter in den USA. Und diesbezüglich ist gegen solche Bestimmungen aus meiner Sicht absolut nichts einzuwenden.

Weiter halte ich jegliche Spekulation, ob zu einem späteren Zeitpunkt beim Verkauf des Model 3 in Europa ähnliche Bestimmungen enthalten sein werden, für absurd. Insofern rege ich mich auch nicht darüber auf.
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Re: Absurde Kaufverträge für Model 3

Beitragvon Prius3 » Mo 30. Okt 2017, 16:15

Ok aber jetzt wird es langssm Zeit das Fahrzeug an normale,Firmenunabhängige Kunden auszuliefern und mit der Kritik umzugehen mit der jeder Hersteller konfrontiert ist der Massenprodukte herstellt .
Die Schonzeit sollte mal langsam vorbei sein .
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Re: Absurde Kaufverträge für Model 3

Beitragvon calvin » Di 31. Okt 2017, 17:53

Anthrax33 hat geschrieben:
Solche Verträge sind total normal und auch normal bei uns in Deutschland.

Wenn hier bei uns Kunden ein Auto kaufen was durch die Kundengruppe oder besondere Aktionen enorm rabattiert ist unterschreiben sie auch eine Vereinbarung welche Ihnen verbietet das Fahrzeug vor Ablauf einer Haltedauer weiterzuverkaufen.

Sonst könnte jeder Schwerbehinderte nen Autohandel aufmachen ;)


wie hoch ist der Schwerbehinderten Rabatt bei Tesla?
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Re: Absurde Kaufverträge für Model 3

Beitragvon Vanellus » Di 31. Okt 2017, 18:00

Prius3 hat geschrieben:
Ok aber jetzt wird es langssm Zeit das Fahrzeug an normale,Firmenunabhängige Kunden auszuliefern und mit der Kritik umzugehen mit der jeder Hersteller konfrontiert ist der Massenprodukte herstellt .
Die Schonzeit sollte mal langsam vorbei sein .


Es ist doch klar geworden, dass der Vertrag rechtskonform und nicht unüblich ist. Wo ist denn ein Grund für berechtigte Kritik, der sich Tesla stellen müsste?
Wann sie "Normalkunden" beliefern, entscheidet Tesla. Kennst du deren Verträge?
Was hat das mit Schonzeit zu tun?
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Re: Absurde Kaufverträge für Model 3

Beitragvon Prius3 » Di 31. Okt 2017, 21:10

???
Von den Knebel-Verträgen habe ich doch gar nicht gesprochen bzw. geschrieben.
Ich bin nur der Meinung das daß Model 3 nach nun fast 3 Monaten nach Release endlich in echte ,nicht Firmenangehörige Kunden gehört und sich wie jedes andere Fahrzeug wie z.B E-Golf,Ioniq Electric, Nissan Leaf,Prius Plug-in u.s.w einer echten und nicht bezahlten unabhängigen Bewertung stellen sollte.
Nach fast 3 Monaten sollte das eigentlich kein Tabu mehr sein .
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Re: Absurde Kaufverträge für Model 3

Beitragvon TeeKay » Di 31. Okt 2017, 23:45

Nur wenn du davon ausgehst, dass Model 3 vor 3 Monaten auch nur ansatzweise fertig entwickelt war. Das war doch ein Not-Release, um die Börse bei Laune zu halten.
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Re: Absurde Kaufverträge für Model 3

Beitragvon Prius3 » Mi 1. Nov 2017, 00:27

Das die Release Veranstaltung eine Farce war, war mir schon wenige Wochen später klar,nur einigen Tesla-Enthusiasten offenbar nicht,aber dennoch,wann soll es denn so weit sein das Kunden wie Du und Ich,zunächst in den USA,das Fahrzeug kaufen können ?
Sollte doch nach Plan längst so weit sein .
Man sieht mittlerweile in zahlreichen Kommentaren das der eine oder andere Kunde langsam die Geduld verliert.
Tesla sollte dieses merkwürdige Spiel nicht übertreiben .
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