Elektro-Smart: Swatch/Daimler-Historie

Elektro-Smart: Swatch/Daimler-Historie

Beitragvon mweisEl » Fr 14. Okt 2016, 11:02

Im Buch von 2008 ist der ältere Part der Entstehungsgeschichte der Elektro-Smarts weniger blumig-werbig und dafür detailierter dargestellt, aber wer das gar nicht kennt, ist folgendes vielleicht von Interesse:

https://www.smart.com/de/de/index/smart-electric-drive/smart-electric-drive-story.html
"Der smart fortwo war von Anfang an radikal anders gedacht als andere Fahrzeuge: Als ein elektrisch angetriebenes, urbanes Mobilitätskonzept."
Smart ED3 seit '13, 3 Fahrräder, zuvor CityEL (1,8 kWh Akku) und seit 25 Jahren verbrennerfrei.
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Re: Elektro-Smart: Swatch/Daimler-Historie

Beitragvon rollo.martins » Fr 14. Okt 2016, 13:50

Naja, wenn sie ihn seit 2013 noch etwas weiter entwickelt hätten, fände er auch weiterhin Käufer. Aber mit einer Batterie mit vierjähriger Technik und damit unter 100 km realistischer Reichweite wird man 2017 keinen Blumentopf mehr gewinnen. Schade um dem Smart, denn Spass macht er schon.

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Re: Elektro-Smart: Swatch/Daimler-Historie

Beitragvon Welker66 » Fr 14. Okt 2016, 15:34

Ich glaube nicht das die Batterie oder die Reichweite, den kauf eines E-Smart signifikant beeinflusst.
Smart ED Bj 7/2015 black, meiner seit 8/2016 mit schnarch Lader, aber trotzdem glücklich ;)
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Re: Elektro-Smart: Swatch/Daimler-Historie

Beitragvon rollo.martins » Fr 14. Okt 2016, 16:21

Bei mir tut es das. Das nächste Auto ist kein Smart mehr. Ich nutze ihn als Erstwagen und bin damit völlig zufrieden, abgesehen von der Reichweite.

Es mag Leute geben, die nehmen den Kleinen als Drittwagen für eine klare Pendelstrecke. Aber wenn er mehr kann als das, spart man sich eigentlich den Zweitwagen...

Wer will ein Auto, bei dem er die Option, einmal weiter zu fahren als 100 km, nicht hat, wenn die Konkurrenz diese Option für den gleichen Preis bietet?

Kein Auto ist ein reines Stadtauto. Auch ein Smart nicht. Das ist eine künstliche Beschränkung, die in den Köpfen der Marketingabteilung von Smart entstanden ist. Im Gegenteil: In der Stadt (hier in Zürich jedenfalls) ist das Fahrrad deutlich effizienter. Ich nutze meinen Smart zu 90 Prozent, um aus der Stadt heraus zu fahren. Auch meine Mieter (ich vermiete ihn in einem Carsharing) fahren übrigens überraschend weit damit. Im Schnitt wohl mehr als 40 km pro Vermietung, oft sogar mehr als 100 oder 200 (geht nur mit Aufladen, und wenn ich mit die Stromtankstellensuche und Wartezeit mit der Konkurrenz sparen kann, ist das ein ziemliches Knüllerargument...). Selbst 40 km schaffst du allein in Zürich kaum.

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Re: Elektro-Smart: Swatch/Daimler-Historie

Beitragvon Welker66 » Fr 14. Okt 2016, 16:36

Ich bleibe bei meiner Meinung keine signifikante negati e Kaufentscheidung wegen nur 100km vorhanden ist.
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Re: Elektro-Smart: Swatch/Daimler-Historie

Beitragvon rollo.martins » Fr 14. Okt 2016, 21:36

Naja, etwas mehr Argumente hätte ich schon erwartet ;-) Aber "wenns für dich stimmt, ists ok".

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Re: Elektro-Smart: Swatch/Daimler-Historie

Beitragvon graefe » Sa 15. Okt 2016, 00:08

@rollo: Thema haben wir doch schon x-mal durch. Und natürlich hat Welker66 recht: Die Batteriegröße/Reichweite "passt" beim Smart, denn das ist ein Mikro-Auto für die Stadt. Warum kannst Du das nicht einsehen?
Dass ein paar GE-Spinner wie Du und ich damit auch Langstrecke machen, ist eben nicht repräsentativ. Vermutlich lohnt es sich für Mercedes nicht einmal, einen größeren Akku als Option zu entwickeln.
BMW i3 (94Ah), Smart (451) ED Cabrio mit 22kW-Bordlader
kein Model 3 reserviert
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Re: Elektro-Smart: Swatch/Daimler-Historie

Beitragvon Dachakku » Sa 15. Okt 2016, 08:57

Der Smart ist, sag ich mal, perfekt designed . Technisch betrachtet. Als ED wie auch als Benziner .

Wobei ich vom 451 rede !

Der 453 bekommt deutliche Abstriche, 1. weil es ein Twingo ist und 2. weil er mittlerweile zu "fett" geworden ist.

Er ist zwar wendig und hat noch die 2,69 Meter Länge, aber das Gesamtgewicht drückt auf die Fahrleistungen .
Ich bin mal den 90er Benziner mit DSG probegefahren, hmm , "normal", nichts sportliches !
Man fragt sich wo die 90PS verpuffen oder ob sie überhaupt vorhanden sind. Der 71er Benziner soll einer Wanderdüne gleich kommen.

Wenn sie jetzt noch mehr Akku rein gepackt hätten, dann wäre der ED sehr lahm geworden.

Und einen Smart mit 250km Reichweite, der aber an der Ampel Schiebehilfe benötigt, der ist genau so ein Blödsinn wie ein Mustang V8 mit 30 Liter Tank .
Smart Cabrio Brabus Exclusiv ED

Und wenn ich über's Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker:" Schau dir das an, nicht mal schwimmen kann der."
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Re: Elektro-Smart: Swatch/Daimler-Historie

Beitragvon rollo.martins » Sa 15. Okt 2016, 09:40

@graefe: Mich würden mal die Zahlen von Smart interessieren. Ist es wirklich so, dass Smarts zu 90 Prozent als Zweitwagen gekauft werden? Ich kenne mindestens noch zwei weitere Smart-Besitzer, die einen als Erstwagen haben. Und sonst eigentlich niemanden. Wenn man allein oder zu zweit ist, macht das absolut Sinn. Ok, der Benziner nervt auf der Autobahn wegen des Lärms. Mit dem E-Smart fällt das weg. Er ist absolut tauglich, abgesehen von der Reichweite, wie gesagt.

Diesen Markt verlieren sie, wenn sie keine größeren Laufzeiten anbieten. Ich hätte erwartet, dass sie zumindest eine Option für einen größeren Akku verfügbar machen.

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Re: Elektro-Smart: Swatch/Daimler-Historie

Beitragvon rollo.martins » Sa 15. Okt 2016, 09:42

Weiters: Wenn sie nur von Pendelfahrzeugen ausgehen würden: Warum bieten sie dann einen Schnelllader an?

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