Winterreifen für den smart ed

Re: Winterreifen für den smart ed

Beitragvon scorpion32 » Mo 30. Jan 2017, 23:44

Habe mir von 2 Jahren (als der Smart ED neu erworben wurde) 175 / 195 von Keskin draufgemacht. Letzt Woche beim TÜV kommt nun das Böse erwachen. Sowohl die Keskin Felgen als auch die Reifengröße ist bemängelt worden.

Die Keskin Felgen schaffen an Achse 1 wohl nicht die größere Achslast des SmartED. Die Reifengröße mit 195 wurde bemängelt, da diese nicht im Schein als genehmigt steht. Bin nun auf Klärung mit dem Händler. Abseits davon sind die Keskin Felgen visuell der Hammer. Vermutlich wurde damals aber die ABE nicht für den SmartED mit ausgestellt. War damals eben alles noch Neuland mit ED.
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Re: Winterreifen für den smart ed

Beitragvon Dachakku » Di 31. Jan 2017, 10:47

Das kann bei Aftermarket Felgen passieren. Da ist alles möglich, von mangelnder Radlast wegen den paar Kilo, bis hin zu einer "VOLL-ABE" bei den 16 Zoll Rimstock mit 195/215 die NICHT(!) eingetragen werden müssen.

Bei Aftermarket Felgen ist die Bandbreite enorm und man muss höllisch aufpassen.
Von Null bis "Pauschal-ABE" reicht da die Bandbeite.

@ Scorpion32

Falls es dir helfen würde kann ich dir meine COC per Mail schicken, die enthält alle "normalen" gängigen Einträge für den 451.

Du scheinst aber auch an einen kleinlichen Prüfer geraten, denn die 195er auf der HA sind das Normalste der Welt beim 451. Damit fährt jeder zweite Benziner und die Radlasten übererfüllt er.
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Re: Winterreifen für den smart ed

Beitragvon AlterAmi » Di 31. Jan 2017, 14:01

Warum hast Du den so breite Winterreifen? Damit die besser rutschen? :lol:
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Re: Winterreifen für den smart ed

Beitragvon Dachakku » Di 31. Jan 2017, 14:20

AlterAmi hat geschrieben:
Warum hast Du den so breite Winterreifen? Damit die besser rutschen? :lol:


Öhm, wen meinst du eigentlich ? Und in vollen Ernst dass 175/195 "breit" seien ? :roll:
Nun ja, verglichen mit den 155er Trennscheiben mögen das einige Fahrer subjektiv(!) so empfinden.
Für ein 1000 Kilo KFZ sind 175/195er technisch betrachtet normale Größen.

Ansonsten ist deine Theorie, eher antiquar, noch aus dem Mittelalter, Eisenreifen ?

Das Märchen mit den möglichst dünnen Trennscheiben im Winter ist DEFINITIV WIDERLEGT .

Bei den Ansichten muss man ja Angst bekommen dass Ihr in Boston noch ne Hexenverbrennung zelebriert - und dabei Breitreifen verbrennt .

PS: Sorry, :lol:

Fazit
Überraschend eindeutig kann sich der 18-Zoll-Reifen an die Spitze fahren, glänzt in jedem Kapitel mit Bestnoten. Selbst bei Aquaplaning sind ausreichend Sicherheitsreserven vorhanden. Der 17-Zöller war unser Favorit, hat die besten Winterqualitäten, verliert aber leicht auf nasser und trockener Piste. Abgeschlagen die Basisbereifung, sie bietet auf trockener Piste einfach zu wenig Grip. Zukünftig gilt also: Breit ist besser als schmal! Einen Nachteil haben die breiten Schlappen allerdings – sie sind teuer.


Quelle:

http://www.autobild.de/artikel/winterre ... 14325.html
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Re: Winterreifen für den smart ed

Beitragvon scorpion32 » Di 31. Jan 2017, 15:07

Dachakku hat geschrieben:

@ Scorpion32

Falls es dir helfen würde kann ich dir meine COC per Mail schicken, die enthält alle "normalen" gängigen Einträge für den 451.


Gerne, falls es was bringt. Der Prüfer ( :twisted: ) war tatsächlich ziemlich pingelig und hat sich quasi auf die Räder eingeschossen. Er gab immer ausdrücklich zu bedenken, dass der ED ja kein 451 ist , sondern ein 451E.
Falls bei deinen COC also kein 451E draufsteht sehe ich schwarz. Vom Motorrad weiß ich, das bei den COC auch immer die Identnummer des Fahrzeugs dabei steht, auch das könnte (wird) der Prüfer dann feststellen.

Vermutlich packe ich einfach die Sommerreifen wieder drauf, mache den Tüv, und danach kommen die Winterräder wieder dran.
Basta. Nur weil der Felgenhersteller zu blöd ist auch den E mit zu deklarieren (und ich zu blöd war vorher zu prüfen :roll: ) möchte ich jetzt nicht nochmal 600€ verballern. Das die Felgen die Radlast nicht halten glaube ich nicht, da wir bereits 2 Winter damit rumfahren.

Aber nochmal. Bei mir wurde ja nicht nur die Felge, sondern auch die Reifengröße 195 / 175 bemängelt. Und im Fahrzeugschein steht leider nichts von den 195 drin.
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Re: Winterreifen für den smart ed

Beitragvon scorpion32 » Di 31. Jan 2017, 15:12

AlterAmi hat geschrieben:
Warum hast Du den so breite Winterreifen? Damit die besser rutschen? :lol:



Guckst du hier:

Die Bodenhaftung nimmt mit der Reifenbreite zu. Lag bei einem Serienreifen Ende der 1970er Jahre die Maximalgeschwindigkeit bei 210 km/h, sind es heute 360 km/h. Um die höheren Geschwindigkeiten abbremsen zu können, wächst der Durchmesser der Räder, wodurch Hersteller größere Bremsscheiben verbauen können.

Gerade im Winter ist der Fahrer auf Breitreifen klar im Vorteil. Sie bieten auf fester Schneedecke bessere Seitenführung und besseres Bremspotenzial als schmalere Pneus. Lediglich auf lockerem Neuschnee fahren sich dünnere Reifen leichter. Und auch auf nasser Piste sind Autofahrer mit dem Mehr an Gummi auf der Piste im Vorteil.

Quelle: https://www.welt.de/motor/article135264 ... ingen.html

Ok, ganz die 360 km/h schafft der Smart nicht :lol:
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Re: Winterreifen für den smart ed

Beitragvon Dachakku » Di 31. Jan 2017, 15:48

@ scorpion32

Da ich einen 451 ED fahre, die passenden Papiere mit den Eintragungen, besitze, wird es schon was bringen.
Warum sollte ich keinen "451E" haben ? :?

Nur, eben die Reifen bekommst du eingetragen wenn du mit meinen Vergleichspapieren wedelst, die Reifen !
Am besten, wie ich schon eingangs schrieb, auf den ori. Smart Pulse Felgen. Die sind dito in meiner vollständigen COC eingetragen. Ihr habt irgendwie ne kastrierte :?

Bei den Felgen definiert der Felgenhersteller die Traglast. Wie Ich oben schon schrieb, JEDER kocht sein eigenes Süppchen, die Gutachten differieren extrem.


Aber der beste Weg ist immer der des geringsten Widerstandes: Passende Reifen drauf und damit Tüven lassen 8-)
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Re: Winterreifen für den smart ed

Beitragvon Dachakku » Mo 27. Feb 2017, 19:21

Ich habe eben noch eine Anfrage wegen meiner COC bekommen. Bezugnehmend auf diejenigen, die die ori. Pulse Räder mit 175/195 fahren wollen.

Kein Problem, Ihr könnt eine Copy meiner COC haben, PN mit Angabe der Mailadresse. Hier im System bekomme ich die hochaufgelösten Files in der PN nicht hoch geladen.

Gruß, Heiko
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Re: Winterreifen für den smart ed

Beitragvon spark-ed » Mo 27. Mär 2017, 19:41

Gestern schon mal optimistisch schon von Conti TS800 WR auf die Originalen Sommerreifen Kumho Ecsta gewechselt.
Das war jetzt der dritte Winter mit den TS800 und die Reifen sind ausreichend eingefahren. Der Verbrauchsunterschied ist nach jedem Wechsel subjektiv deutlich spürbar, obwohl beide Reifen keine so tolle Effizienz haben.
Auch heute auf Anhieb wieder die bekannten Sommerwerte mit ca. 1,5km Reichweite pro 1%SOC bei Stadt/ Überlandfahrt.
Das war mit Winterreifen bei vergleichbaren Temperaturen eigentlich nie zu schaffen.

Leider entbehrt diese Vermutung jeglicher Reproduzierbarkeit und unterliegt vielen subjektiven Einflüssen. Von den theoretischen Werten dürften die Unterschiede ja eigentlich gar nicht so groß sein.

Wie bekommt man nun einen objektiven, neutralen Vergleich am einfachsten hin?
AbRiNgOi hat geschrieben:
hat jemand hier Interesse an den Berechnungen des Rollwiderstandes aus dem Auslaufverhalten? (Zweipunktmessung). Klar sind da die Radlager etz. dann mit dabei, aber den Unterschied einmal mit Sommerreifen und einmal mit Winterreifen auf trockener und auf nasser Fahrbahn könnte man ermitteln.

Perfekt! Das ist vermutlich die einfachste und exakteste Methode die mit Bordmitteln zu realisieren ist (wenn auch ohne absolute sondern nur mit relativen Ergebnissen)
1. Eine kurze Gefällstrecke mit einer langen Auslaufzone suchen
2. Luftdruck möglichst exakt (nach Herstellervorgabe) einstellen
3. An exakt einer genauen Markierung (Klebeband/ Kreide) am Berg das Auto (antriebslos, Wählhebel N) losrollen lassen und am Ende die zurückgelegte Wegstrecke exakt messen. (Stelle wieder markieren)
4. Um Ausreißer zu kompensieren das Ganze mehrfach wiederholen, ggf. den höchsten und den niedrigsten Wert eleminieren und das Gesamtergebnis mitteln.
Danach direkt Reifen wechseln und das ganze mit den Sommerreifen wiederholen.

Temperaturen sollten möglichst gleich sein (am besten um die 10°C damit die Sommerreifen nicht zu hart und die Winterreifen nicht zu weich sind)
Wind sollte möglichst nicht vorhanden sein oder zumindest gleichstark aus gleicher Richtung.
Alle Lager auf definierter Strecke vorher gleichmäßig warm fahren.

Da bei euch der Wechsel ja vermutlich noch bevorsteht, vielleicht hat ja jemand interesse an einem solchen Experiment
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Re: Winterreifen für den smart ed

Beitragvon Dachakku » Mo 27. Mär 2017, 20:05

Hab schon seit 2 Wochen die Sommerräder drunter.

@ Verbrauch

Bei den Reifen hab ich noch nie drauf geachtet, was wirklich was bringt ist die Abschaltung der Heizung/Lüftung und offen fahren, bzw. sobald die Temperaturen ins Plus gehen und die Heizung morgens nicht mehr so ackern muss.

Die Heizung / Lüftung macht bei meiner Hausstrecke, auf gesamt 13km, Stadt plus 70-100 km/h Autobahn(Baustelle) je 50/50 , 5% - 10% aus.


Die Strecke fahre ich im Hochsommer mit ca. 12% und im Winter mit bis zu 22% .

Daher schaue ich jetzt nicht auf 1% bei den Reifen. Die Werte wäre auch nicht nachvollziebar. Meine schmalen Winterräder verbrauchen im Winter mehr, die breiten Brabus Walzen ab März weniger - liegt aber nur an Heizung/Lüftung.
Zuletzt geändert von Dachakku am Mo 27. Mär 2017, 20:12, insgesamt 1-mal geändert.
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