Smart mit 40 kWh Akku

Re: Smart mit 40 kWh Akku

Beitragvon Michael70 » Mo 28. Apr 2014, 00:47

Beim Tuner ist das schon eher vorstellbar, dass er einen Rahmenvertrag hat. Gibt's beim Verbrenner-Tuning ja auch, dass einer seine eigene Maschine einsetzt und das werkseitige Aggregat zurücksendet.

Nichtsdestotrotz müssen Motor und Akku auf jeden Fall im Werk erstmal eingebaut werden. Irgendwie soll das Auto ja vom Bandende zum Versand kommen. Und davor stehen noch diverse Funktionsprüfungen an, die zwangsläufig nur mit einem kompletten Antriebsstrang möglich sind. Der normale Autotransporteur hat nicht die Möglichkeiten, ein nicht-fahrfähiges Fahrzeug zu verladen. Das geht nur mit der Sonderlösung Abschleppwagen.

Machbar / denkbar ist das Angebot. Aber ob es dafür einen Markt für >100Fzg für gibt? Allein schon die Vertriebsstruktur setzt dem Grenzen. Richtig interessant wird es, wenn solche Fahrzeuge serienmäßig produziert werden. Denn dann profitiert jeder E-Fahrzeug-Käufer vom Mehrwert.

Viele Grüße
Michael
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Smart mit 40 kWh Akku

Beitragvon molab » Mo 28. Apr 2014, 06:19

Ohne Eure Euphorie bremsen zu wollen: die bauen basierend auf dem 450er. Also der alten Kugel (1997-2006). Und sie verbauen einen eigenen Controller und kompletten Antrieb. Keine Ahnung, ob und wie sie die Batterie temperieren. Bei der großen Batterie verliert man Bodenfreiheit, weil die Wanne nach vorn und unten erweitert wird.
So bauten auch etliche andere um, bevor der originale E-Smart in den Handel kam. Seither lohnen sich die Umbauten des 450 mit normalen Akkus nicht mehr, schreiben sie ja selbst.

Übertragbar ist deren Umbau auf den 451 nicht 1:1, schon gar nicht auf den ED3, wenn man nicht dessen besseren Antrieb und die Temperierung verlieren möchte.

Aber: Auch der alte 450 hatte schon einen CanBUS und bei den Umbauten muss man den für ABS etc auch ansprechen (ESP können die nicht, weil es wegen des Motors umprogrammiert werden müsste und den Aufwand treibt keiner). Also wird man das später bei unserem ED3 (451) auch können zB um eine neue Batterie anzumelden. Auch wenn das ED3-Protokoll außer Daimler momentan glaube ich niemand versteht (anders als beim normalen 451). Sonst hätte jemand schon die >80 kW Leistung des Motors freigeschaltet und auf den Kickdown gelegt - dafür gäbe es momentan eher einen Markt ;)
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Re: Smart mit 40 kWh Akku

Beitragvon rollo.martins » Mo 28. Apr 2014, 06:35

Molab, ich hätte eigentlich ganz gern etwas mehr als die 125 km/h ;-) Ist schliesslich meine eigene Verantwortung, auf der Autobahn nach 30 km stehen zu bleiben :-)

Ein Problem könnte tatsächlich die maximal zulässige Zuladung sein. Der ed ist schon recht schwammig, wenn man zu zweit drin sitzt und hinten etwas Gartenmaterial und Erde geladen hat, wie ich kürzlich feststellen musste. Da liegen 50 kg zusätzliches Akkugewicht womöglich genau nicht mehr drin.
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Re: Smart mit 40 kWh Akku

Beitragvon molab » Mo 28. Apr 2014, 06:40

In der Schweiz? ;)
Zuladung wird kein Thema sein, bei den 450ern kommen zB stärkere Federn rein. Das wäre noch das einfachste.
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Re: Smart mit 40 kWh Akku

Beitragvon rollo.martins » Mo 28. Apr 2014, 14:28

Naja, habe auch schon Situationen erlebt, wo ich laufend überholt wurde. In der Schweiz. Und in Deutschland erst recht...
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Re: Smart mit 40 kWh Akku

Beitragvon molab » Mo 28. Apr 2014, 17:52

Naja, die Geschwindgkeitsabregelung ist so ziemlich das erste, was immer mitentfernt wird. Nur hat sich bislang niemand um die Firmware des ED3 gekümmert.
Mir reicht das auch so - echte Langstrecken fahre ich wie gesagt mit der Bahn oder mit anderen Autos, die auch links gut mitschwimmen. Bin Osterdienstag mittags bei durchaus Verkehr von Heidelberg nach Köln (Tür zu Tür) in unter 2 Stunden gefahren (Schnitt 156 km/h auf der BAB, extra mal gemessen - hatte oft und lange "Schaufler" vor mir, war also ganz entspannt) - das wäre bei einem Schnelllader glaube ich schon die reine Nachladezeit auf der Strecke ;-)
Ja, ich habe dabei Autogas verbrannt. Ich steh dazu.
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