Welche Batterievariante für den Kona?

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Unter welchen Umständen kommt für euch die kleine Variante mit 39kWh beim Kona in Betracht

1. wenn ich dadurch den Kaufpreis €3.000,- reduzieren kann
1
2%
2. wenn ich dadurch den Kaufpreis €6.000,- reduzieren kann
13
21%
3. wenn ich dadurch den Kaufpreis mindestens €8.000,- reduzieren kann
6
10%
4. Da gibt es keine Diskussion. Ich will die 64kWh Variante oder gar keinen Kona.
43
68%
 
Abstimmungen insgesamt : 63

Re: Welche Batterievariante für den Kona?

Beitragvon Blue shadow » Di 13. Mär 2018, 17:36

Warum so bescheiden...es kommt noch die dritte ausbaustufe....ab 80 kwh...irgendwann
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Beitragvon harlem24 » Di 13. Mär 2018, 17:37

Nur_noch_elektrisch hat geschrieben:
Helfried hat geschrieben:
#2 stimmt auch nicht. #3 auch nicht wirklich.

Du hast die Daten nicht verstanden. Die kleine Akku-Version wird nur zusammen mit dem 99 kW-Motor verbaut. Die Beschleunigung von 0-100 ist langsamer -> weniger Motorleistung.
Die Ladeleistung soll zeitlich auch nur gleich sein, d.h. 0-80% SoC in 54 Minuten. Wenn das stimmt lädt der kleinere Akku weniger Leistung in gleicher Zeit und wird damit auf der Langstrecke deutlich langsamer unterwegs sein, als die größere Akku-Version, weil ja der Verbrauch annähernd gleich ist.
D.h. der kleine muss früher zum ersten Mal laden und bekommt auch noch langsamer Energie nach geladen. Und das wird dann mit jeder Ladeunterbrechung so sein. Insgesamt also mehr Ladehalte und deutlich geringere Reisegeschwindigkeit (gemeint ist Start-Ziel-Zeit/Reisestrecke inklusive Zwischenladen).
Ich will den großen!


Die Sache ist halt, es gibt kaum Ladesäulen, die die benötigte Leistung zur Verfügung stellen.
Von daher dauert der Ladevorgang bei einer 50kW Säule, wie man sie mittlerweile fast überall findet, beim 64er deutlich länger als beim 39er.
Man steht bis 94% ca. 20min länger.
Von daher spielt der Große seinen Vorteil erst in ein paar Jahren seinen Vorteil im echten Leben aus...
Gruß

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Re: Welche Batterievariante für den Kona?

Beitragvon spark-ed » Di 13. Mär 2018, 18:30

Natürlich schmilzt der Vorteil bei Limitierung der verfügbaren Leistung.

Die Zellchemie wird aber lange nicht so schnellladefreudig sein wie beim Ioniq, der bis 80% mit bis über 2C durchzieht. Evtl. wird die Leistung beim Kona schon deutlich früher auf unter 1C gedrosselt.
Man weiß auch noch nichts über das Temepraturverhalten etc. Wenn ein gleich kalter Akku bei identischer Zellchemie z.B. vom BMS auf nur noch 0,5C eingebremst wird, sind das bei der 39kWh Variante halt nur etwa 20kW und beim großen evtl. schon über 30kW.
(dieser Zielkonflikt der im Winter reduzierten Ladefreudigkeit durch mehr Speicherdichte bei den Hi-Nickel Zellen ist ZE40 und AmperaE Fahrern ja bekannt)

Bin gespannt auf die realen Preise, aber ich glaube auch, der Bruttolistenpreisunterschied wird deutlich geringer sein als von @segeberger erwartet.
Freut mich aber zu sehen, dass viele hier den realen Bedarf kritisch hinterfragen und ggf. auch bei relativ geringem Preisachlass auf unnötig viel Batteriekapazität verzichten würden.
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Re: Welche Batterievariante für den Kona?

Beitragvon Twizyflu » Mi 14. Mär 2018, 00:19

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Re: Welche Batterievariante für den Kona?

Beitragvon jo911 » Mi 14. Mär 2018, 10:59

harlem24 hat geschrieben:
Die Sache ist halt, es gibt kaum Ladesäulen, die die benötigte Leistung zur Verfügung stellen.
Von daher dauert der Ladevorgang bei einer 50kW Säule, wie man sie mittlerweile fast überall findet, beim 64er deutlich länger als beim 39er.
Man steht bis 94% ca. 20min länger.
Von daher spielt der Große seinen Vorteil erst in ein paar Jahren seinen Vorteil im echten Leben aus...
Interessanter finde ich wie viel Km Reichweite ich in z.B. 30min nachgeladen habe. Grob überschlagen, kann man durchschnittlich in den kleinen Akku nur mit 35kW reinladen, während der große um die 57kW erlaubt. d.h der kleine kann eine 50kW Station womöglich nicht ausreizen. Es kommt halt auf die Akkuspannung und letztlich auf die Ladekurve an, wie lange es dauert.
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Re: Welche Batterievariante für den Kona?

Beitragvon harlem24 » Mi 14. Mär 2018, 12:08

Ich gehe nicht davon aus, dass der 39er an einer 50kW Station langsamer ist als der 64er, wieso sollte das so sein?
Wenn ich mir die Kurve des Ioniq anschaue, dann erwarte ich, dass der Kona, egal welcher Akku, ähnlich schnell lädt.
Der Unterschied wird imho erst an einer 100er Säule zum Tragen kommen, an der der 64 seine Vorteile ausspielen kann...
Gruß

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Re: Welche Batterievariante für den Kona?

Beitragvon Blue shadow » Mi 14. Mär 2018, 12:24

Mein sicherheitsdenken erfordert eine schnelle ladezeit im bereich von soc 40% bis 90%. Immer ein bischen reserve...

Für die nächste zeit wird die 50 kw ladeleistung den alltag bestimmen...mal schauen was da so abgeht
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Re: Welche Batterievariante für den Kona?

Beitragvon jo911 » Mi 14. Mär 2018, 15:56

harlem24 hat geschrieben:
Ich gehe nicht davon aus, dass der 39er an einer 50kW Station langsamer ist als der 64er, wieso sollte das so sein?...
50kW Stationen sind meist auf 125A begrenzt(400Vx125A= 50kW). Der 39er Akku braucht an 100kW genauso lange auf 80% wie der 64er Akku(Angabe Hyundai). Wenn dies nicht in der Zellchemie begründet ist, sondern in der Akkuspannung dann würde er mit nur 39/64tel der Leistung des 64er Akkus laden, weil die Spannung nur 39/64tel betragen würde. Wenn also die Ladeleistung des großen Akkus 64kW max. betragen würde, wäre der kleine bei max. 39kW und damit unter 50kW.
Wir werden es erst wissen, wenn die ersten Ladungen mitgeloggt werden.
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Re: Welche Batterievariante für den Kona?

Beitragvon harlem24 » Mi 14. Mär 2018, 16:15

Gut, die Konfig kennt glaube ich aktuell nur Hyundai.
Kann mir aber gut vorstellen, dass die Zellenanzahl und damit die Schlußspannung gleich ist und die Kapazität über die unterschiedliche Chemie geregelt ist.
Aber auch das werden wir erst wissen, wenn die Wagen wirklich da sind.
Gruß

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Re: Welche Batterievariante für den Kona?

Beitragvon spark-ed » Mi 14. Mär 2018, 16:59

harlem24 hat geschrieben:
Wenn ich mir die Kurve des Ioniq anschaue, dann erwarte ich, dass der Kona, egal welcher Akku, ähnlich schnell lädt.

Diese Erwartungshaltung ist anhand der bislang bekannten/ kommunizierten Daten unbegründet.
Ioniq braucht an wenn ich das richtig in Erinnerung habe deutlich unter 30Minuten um bis 80% zu laden. Dabei wird im Mittel mit > 60kW also etwa 2C geladen.
Beim Kona sind in beiden Batterievarianten 54Minuten 0-80% angegeben. Das bedeutet im Umkehrschluss, die Konazellen können 0-80% im Mittel mit weniger als 1C-Rate geladen werden.
Eventuell wird sie in einem Teilbereich höher liegen, aber dafür dann früher reduziert.

Die 39kWh Batterie lädt damit voraussichtlich langsamer als der Ioniq. Der höhere Verbrauch wirkt sich bezogen auf Reichweitengewinn/ Lademinute zusätzlich ungünstig aus.
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