Ist "Made in Germany" wichtig bei Elektroautos?

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Re: Ist "Made in Germany" wichtig bei Elektroautos?

Beitragvon eDEVIL » Fr 11. Apr 2014, 07:32

"Made in Germany" sehe ich da potentiell auf dem absteigenden Ast. Für mich kommt mittlerweile auch ein Koreaner in Frage.
Dabei geht es mir eher um den Hauptsitz der "Autofirma". Das die Komponenten letztendlich international sind, dürfte klar sein.
Ich hoffe es ergeht den dt. Autobauern nicht so wie der dt. Modulproduktion. Bosch hätte besipeilsweise schon 300Wp Module im Programm haben müssen, um zu zeigen, das deutsch eben besser ist. Beim Preiskampf können wir ja nur verlieren...
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Beitragvon Himmelstuermer007 » Fr 11. Apr 2014, 09:05

Aber gerade da unternehmen die Deutschen momentan nicht viel außer Modelle ihres Standard-Programms in elektrisch anzubieten. Das kann aber auch der Baster um die Ecke, der einen vorhandenen Polo oder Golf in zwei Tagen auf Elektro umbaut - und das bei selben Fahr- und Reichweitenleistungen! Ich hoffe es läuft nicht so wie bei Nokia, die auch dachten, ohne ihnen gibt es kein Mobiltelefon - und dann waren sie in zwei Jahren links und rechts überholt. Gestern habe ich mir Fotos aus der "vordigitalen" Zeit angesehen und höre heute noch die Argumente: "Der chemische Film wird nie zu ersetzen sein - ein Chip kann diese Leistung nicht bringen." Jeder, der sich alte Fotos eine Spitzen Spiegelreflexkamera ansieht und mit den Bildern seines aktuellen Smartphones vergleicht kann selbst beurteilen, wieviel davon stimmt. Es wird Zeit, dass die "führende" deutsche Autoindustrie beim Thema Elektromobilität was unternimmt. Ich kaufe lieber europäische Produkte!
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Re: Ist "Made in Germany" wichtig bei Elektroautos?

Beitragvon xado1 » Fr 11. Apr 2014, 09:10

egal was germany kopiert und bringt,ich kaufe neu nur von den pionieren,
Nissan,renault,toyota, tesla und auch die chinesen(siehe meinen LUIS/Zotye) kaufe ich noch vor "made in Germany"
GM fällt wegen der EV1 geschichte für mich weg.

sollte sich aber einmal ein günstiger BMW i3/REX Bankeinzug ergeben,kann ich für nichts garantieren :lol: :lol: :lol: :lol:
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Ist "Made in Germany" wichtig bei Elektroautos?

Beitragvon DCKA » Fr 11. Apr 2014, 09:45

Was ist den für euch "Made in Germany"?

VW?
Die Produzieren unter anderem in Russland, China, USA, Brasilien, Mexiko, Slowakei, in insgesamt 19 europäischen und acht Ländern ausserhalb von Europa läst VW fertigen.

Opel?
Die gehören seit über 80 Jahren zu GM.

Ford?
Ist ein uramerikanisches Produkt.

Smart?
Wird in Frankreich gebaut.

BMW?
Es werden in USA sogar Teile des i3's gebaut. Und haben z. B. auch in China ein Werk.

Mercedes?
Die bauen auch Weltweit und haben sogar einen Renault, den sie als Mercedes (Citan aber nicht als Elektro) verkaufen.

Porsche?
Die lassen teilweise in Finnland bauen und in der Slowakei bauen.

Und die ganzen Zulieferer?
Da sieht es genauso aus, alles Globalplayer.
„Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.“

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Re: Ist "Made in Germany" wichtig bei Elektroautos?

Beitragvon eDEVIL » Fr 11. Apr 2014, 10:07

Deswegen in Anführungszeichen. gemeint ist damit die Zentrale bzw, da wo die Entscheider und Entwickler sitzen.
Opel ist da ja auch zum Teil deutsch, auch wenn zu GM zugehörig.
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Re: Ist "Made in Germany" wichtig bei Elektroautos?

Beitragvon Twizyflu » Fr 11. Apr 2014, 11:35

Ich habe mit dem Zoe eh ein europäisches Produkt gekauft und auch ein deutsches, da viele Teile des Herzstücks ja von Continental kommen.
Der Akku von LG aus Korea, das Steuermodul was ich weiß stammt aus einem Joint Venture von NEC/Nissan.

Ansonsten aber gilt für mich:

ich ziehe ein japanisches Auto einem deutschen ganz sicher vor. Ausnahme Nissan bei den Dieseln.
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Re: "Teslainvasion" in Norwegen

Beitragvon Karlsson » Fr 11. Apr 2014, 12:08

Twizyflu hat geschrieben:
Also Karlsson, sorry, du weißt ich stimme mit dir in deiner Meinung, die du mir mal mitgeteilt hast durchaus überein (in deiner Situation) und schätze dich als Forenkollege sehr, aber bitte nicht gemein werden :(
So sachen wie "Du nervst" muss man nicht sagen.

Das war doch nicht gemein. Nur die Antwort auf "schon wieder die alte Leier". Und das nehme ich auch nicht persönlich, wollte aber klar stellen, dass der Kia Seoul kein Kombi ist. Er hat noch weniger Stauraum als eine Golf Limousine und erst recht nicht die Flexibilität eines Kombis.
Und ich schrieb auch "mit Reichweite". Das passt nicht zu 27kWh Akku. Selbst wenn der Kia theoretisch mit 100kW laden kann, wird er selten so eine Ladegelegenheit finden.
Nur Zoe und Tesla können doch wenigstens flächendeckend mit 22kW laden.

Twizyflu hat geschrieben:
Ich habe mit dem Zoe eh ein europäisches Produkt gekauft und auch ein deutsches, da viele Teile des Herzstücks ja von Continental kommen.

Mit dem guten Motor aus dem Werk in Gifhorn. Da biste an WOB ja schon sehr nah dran :lol:

Und zum "neuen" Thema - Wenn zwei gleich gute Autos im Angebot sind, würde ich das deutsche Angebot vorziehen. Ich wäre auch bereit, einen geringen Aufpreis zu bezahlen (deutlich unter 1000€).
Technik und Qualität stechen aber auf jeden Fall Herkunftsland.


xado1 hat geschrieben:
egal was germany kopiert und bringt,ich kaufe neu nur von den pionieren,

Solche Gedanken liegen mir fern. Was hab ich denn davon?
Bei den E-Autos ist das Angebot doch ohnehin schon mehr als mager, da schränke ich doch nicht noch weiter ein.


DCKA hat geschrieben:
VW?
Die Produzieren unter anderem in Russland, China, USA, Brasilien, Mexiko, Slowakei, in insgesamt 19 europäischen und acht Ländern ausserhalb von Europa läst VW fertigen.

VW produziert für die Märkte vor Ort. Auch Daimler hat Werke in Brasilien, Iran, China...etc... hat teils auch steuerliche Gründe. Die meisten in Deutschland verkauften Fahrzeuge kommen auch aus Deutschland.
Opel gehört zu GM, ja. Aber wenn das Fahrzeug in Deutschland gebaut wurde, sehe ich es als deutsches Fahrzeug. Ich ich sehe da auch viele Einbauteile aus Deutschland. Auch ein Ford aus Köln ist für mich ein deutsches Auto. Klar ist Ford eigentlich ein US Hersteller. Aber schau auch mal das Spektrum in den USA an, das sind da zum großen Teil komplett andere Fahrzeuge. Den Ford F150 sieht man hier zB kaum - glücklicherweise.
Leider aber auch nicht die Ford Hybridfahrzeuge, die in Kalifornien recht verbreitet sind.
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Re: "Teslainvasion" in Norwegen

Beitragvon TeeKay » Fr 11. Apr 2014, 13:35

Karlsson hat geschrieben:
Das war doch nicht gemein. Nur die Antwort auf "schon wieder die alte Leier". Und das nehme ich auch nicht persönlich, wollte aber klar stellen, dass der Kia Seoul kein Kombi ist. Er hat noch weniger Stauraum als eine Golf Limousine und erst recht nicht die Flexibilität eines Kombis.
Und ich schrieb auch "mit Reichweite". Das passt nicht zu 27kWh Akku. Selbst wenn der Kia theoretisch mit 100kW laden kann, wird er selten so eine Ladegelegenheit finden.
Nur Zoe und Tesla können doch wenigstens flächendeckend mit 22kW laden.


Und genau das ist die alte Leier. Irgendwas passt hier nicht, was anderes dort nicht und am Ende kennst du nicht einmal den Preis für einen Ersatzakku. :o

Nimm 12.000 Euro in die Hand und kauf dir einen C-Zero/iOn. Kostet dich noch zusätzlich 300 Euro Versicherung im Jahr. Da hast du bei vorsichtiger Fahrweise 150km. Du hast einen Kombi für 4 Personen. Du hast ein Elektroauto. Und du wirst feststellen, dass dich der Preis einer Ersatzbatterie noch weniger interessiert wie der begrenzte Kofferraum. Und wenn es dann in 10 Jahren die von dir gewünschte eierlegende Wollmilchsau mit in die Windschutzscheibe eingeätztem Ersatzbatteriepreis und päpstlicher Preisgarantie gibt, kannst du das Fahrzeug tauschen. Bis dahin fährst du aber in 95% der Fälle glücklich elektrisch und brauchst dir nicht Tag für Tag aufs Neue überlegen, weshalb gerade bei dir gerade jetzt kein einziges verfügbares Elektroauto passend ist.
https://www.facebook.com/ElektroautoImAlltag/
Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
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Re: AW: Ist "Made in Germany" wichtig bei Elektroautos?

Beitragvon Karlsson » Fr 11. Apr 2014, 14:24

TeeKay hat geschrieben:
Nimm 12.000 Euro in die Hand und kauf dir einen C-Zero/iOn.

Ja, sowas in der Art werde ich kaufen. Als Zweitwagen. Auch wenn das dann noch der doppelte Preis eines vergleichbar großen und alten C1 ist.

Ist ja toll, wie gut Du mein Leben kennst und weißt, was meine Bedürfnisse sind.
Warum nicht gleich nen Smart nehmen, um mit einer Familie mit zwei Kleinkindern 300km am Stück regelmäßig zurück zu legen und noch Gepäck für 2 Tage dabei zu haben? Oder einen Roller?

Beim Kauf 2016 eines 2011 er I-Miev fände ich den Preis für Akkuersatz aber schon recht interessant, weil ich den direkt einplanen würde.

Was interessiert Dich eigentlich der Preis beim Autokauf? Gib dem Verkäufer doch einfach nen Blankocheck und gut.
Was es am Ende kostet, hängt doch nur davon ab, was Du beim Verkauf wieder raus kriegst und das kann heute doch keiner sagen, was das in 5 Jahren ist.
Und was soll immer diese 150km Reichweite? Kauf Dir was mit 50km Reichweite und Du wirst sehen, dass das reicht. Auch für 500 km Strecken - man muss das nämlich nur einfach mal ausprobiert haben und nicht immer nur doof rum schwätzen.
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Re: Ist "Made in Germany" wichtig bei Elektroautos?

Beitragvon Greenhorn » Fr 11. Apr 2014, 14:39

Mir ist es völlig egal woher das Auto kommt.
Es muss mir gefallen, in meine Anforderungen erfüllen und ins Budget passen.
Ich hatte schon Audi, BMW, Fiat, Ford, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, VW.
Wie es kommt und worauf ich bock habe.
Das nächste wird ein EV: Marke o_Oo_Oo_O
Gruß Bernd
Seit 26.02.15 Leaf Tekna: schon über 70.000 km Erfahrung :-)
In Planung: Ford Streetka-E-Roadster.
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