Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Funktioniert dein Renault ZOE nicht wie er soll? Hier wird dir geholfen

Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon mlie » Mo 5. Feb 2018, 23:04

Dann kann man doch im Grunde den Tröt hier trotzdem dichtmachen, produktives passiert ja nicht mehr. Jetzt wo das Inkassounternehmen dem neuen Besitzer auf die Pelle rückt ist doch alles in Butter. Oder so. ;-)
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Bevor man den 200. Tröt zu einem längst ausdiskutierten Sachverhalt aufmacht, IMMER erstmal die Suche benutzen. Es gibt in diesem Forum KEIN Elektroautothema, welches nicht schon längst abschliessend diskutiert wurde!
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon paxxi » Di 6. Feb 2018, 00:32

Der neue Besitzer hat doch mit der Rönobank nix zu tun, diese hat ihre Forderung an den Verkäufer (und ursprünglichen Mieter) an das Inkassounternehmen abgegeben. Da wird er wohl erstmal abdrücken müssen....

Wenn die Schilderung von mvan so stimmt hat er sich schlicht von dem freundlichen Käufer übern Tisch ziehen lassen, der wusste vermutlich genau was er tut und freut sich dass er einen Dummen gefunden hat - eine "nette" Möglichkeit sich den Kaufaukku vom Verkäufer bezahlen zu lassen.

Bleibt wohl nur den Verlust zu schlucken oder sich auf einen womöglich langwierigen und teuren Rechstsstreit mit ungewissem Ausgang einzulassen. Nachdem aber immer noch keine Bereitschaft besteht Geld für eine Rechstsberatung in die Hand zu nehmen besteht hält sich mein Mitgefühl allerdings in Grenzen...:roll:
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon ex-wrangler » Di 6. Feb 2018, 08:58

mvan wird sich sicherlich nicht häufig hier "blicken" lassen, wenn man unhöflich ihm gegenüber ist.
Kritik kann man auch direkt und höflich äußern
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon novalek » Di 6. Feb 2018, 09:56

Versteht den Zirkus nicht.
Man nimmt einen ADAC-Kaufvertrag und die Mietvertragsummeldung. Der ADAC-Kaufvertrag enthält dann besondere Vereinbarungen: "Der Käufer kauft das Fahrzeug ohne Fahrbatterie und übernimmt mit dem Fahrzeugkauf den Mietvertrag Nr. xyz mit der Renault Banking Inc. in Höhe von derzeit ijk €, dessen Ummeldungsbescheinigung Bestandteil des Kaufvertrags ist."
Letztendlich schickt man an die Renault-Bank
- die Ummeldebestätigung des Mietvertrags
- die Kopie des Käufer-Ausweises
- die Kopie des Kaufvertrages
-> vor Augen des Käufers kommt das in den Briefkasten.
Zuletzt geändert von novalek am Di 6. Feb 2018, 10:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon iOnier » Di 6. Feb 2018, 09:58

drilling hat geschrieben:
Natürlich könnte so ein Fall passieren,

Auf jeden Fall ja.
der Ablauf bisher kling sehr realistisch.

Äh ... nein. Am Anfang schon, aber im Verlauf - ich habe in real life schon einiges erlebt, aber jemanden mit einer derartigen Beratungsresistenz noch nie. Na ja, vielleicht ist immer einmal das erste Mal ...
Das mvan jede Menge Fehler gemacht hat und nicht auf uns hören will ändert nichts an der Tatsache das bei so einem Verhalten so etwas raus kommt.

Vielleicht ist es ja ein fake, mit dem er genau das aufzeigen will? Dann meinen Respekt!
Es wäre absurd das Thema zu löschen denn als abschreckendes Beispiel um aufzuzeigen was passiert wenn man eine Zoe nicht nach der von Renault vorgeschriebenen Prozedur verkauft ist dieser Thread sehr lehrreich und kann somit dazu beitragen das andere in Zukunft nicht die selben Fehler machen werden.

Zustimmung meinerseits.

Und falls meine "Zwillings-Analogie" oben zu beleidigend 'rumgekommen ist, dann tut es mir leid. Aus o.g. Gründen habe ich mvans Auslassungen nicht mehr wirklich ernst genommen - und entsprechend "ernst" hab' ich es gemeint :-)
Gruß
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon geko » Di 6. Feb 2018, 10:01

mvan, ich möchte dir eindringlich raten, noch heute Kontakt zu einem Rechtsanwalt aufzunehmen. Das Thema lässt sich nicht ohne juristische Hilfe lösen, es sei denn, du akzeptierst nun alle Forderungen gegen dich und begleichst diese. Bei allem Respekt für dein bisheriges Handeln: Du bringst dich in Probleme, wenn du die Taktik "ich sitze es aus und telefoniere mal mit ADAC und Verbraucherschutz herum" weiter fortsetzt.

Ich halte es - nach dem was ich hier gelesen habe - durchaus für denkbar, dass am Ende eine Rückabwicklung des gesamten Geschäftes inkl. Schadenersatzansprüche gegen den Käufer durchsetzbar sein könnte. Aber das muss nun definitiv ein guter Anwalt in die Hand nehmen und asap einleiten.

Fakt ist: Die Angelegenheit wird dich Geld kosten. Deine nächsten Schritte entscheiden über die Höhe.
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon novalek » Di 6. Feb 2018, 10:04

geko hat geschrieben:
noch heute Kontakt zu einem Rechtsanwalt aufzunehmen
Wenn man ADAC-Schutzbrief oder Privat-Rechtschutz hat, darf man das garnicht - sonst helfen die nicht! Hinzu kommt, sitzt der Beklagte im Ausland, hat man 2 Rechtsanwälte an der Backe, wobei sich deren Kostenvoranschlag nach dem Streitwert richtet und der ist der Restwert des Akkus (also pro Jahr mindestens -10% von 7000€).
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon geko » Di 6. Feb 2018, 10:18

novalek hat geschrieben:
geko hat geschrieben:
noch heute Kontakt zu einem Rechtsanwalt aufzunehmen
Wenn man ADAC-Schutzbrief oder Privat-Rechtschutz hat, darf man das garnicht - sonst helfen die nicht! .

Soll diese Antwort nun verunsichern? Ich jedenfalls vermag nicht zu erkennen, wie sie helfen soll.

Der übliche Ablauf bei einer Rechtschutzversicherung ist:
1. Anwalt suchen (wenn man keinen kennt, kann die Versicherung ggf. Empfehlungen aussprechen)
2. Anwalt kontaktieren und Sachverhalt kurz schildern für erste Einschätzung (nicht juristisch, sondern ob Anwalt inhaltlich den Fall übernehmen kann/will)
3. Anwalt beantragt Deckungszusage bei der Versicherung

Ob dies beim ADAC Schutzbrief anders ist, vermag ich nicht zu sagen.

Deine Antwort liest sich fast wie ein Abraten vor der Kontaktaufnahme zu einem Anwalt. Das finde ich bedenklich im konkreten Fall! Selbst ohne jegliche Versicherung sollte nun dringend juristischer Rat eingeholt werden. Die Erstberatung kostet maximal 190 Euro!
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon HeinHH » Di 6. Feb 2018, 11:17

novalek hat geschrieben:
Wenn man ADAC-Schutzbrief oder Privat-Rechtschutz hat, darf man das garnicht - sonst helfen die nicht!

Wenn das bei Dir so sein sollte, empfehle ich Dir dringend die RV zu wechseln.

Bye Thomas
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon mvan » So 11. Feb 2018, 16:23

Nun hat das Inkasso-Büro mir Post geschickt.
Darin hat sich die Rechnung nun auf 6100 Euro erhöht.
Am 9.1. erhielt ich die erste Rechnung von der Renault-Bank.
Am 29.1. hatte die Renault-Bank das wohl schon an das Inkasso-Büro weitergegeben.

Auch hat mir der ADAC eine weitere Email geschickt:
Darin teilt man mir mit, dass man diese Geschichte sehr heftig findet und gerne weitere Verbraucher darüber informieren möchte.
Man möchte Käufer von Elektroautos auch damit warnen.
Dazu würde man diese Geschichte mit meinen Daten an Journalisten von Zeitungen und vom Fernsehen weitergeben.
Ob ich damit einverstanden wäre. Ich habe dem ADAC geschrieben, dass ich damit einverstanden bin.
Vom ADAC schrieb man mir auch noch, man könne eine Veröffentlichung nicht garantieren,
aber erfahrungsgemäß würden Firmen wie Renault - noch bevor es zu einer Veröffentlichung einer solchen Geschichte kommen würde - einlenken, um das Gesicht zu wahren.

Anmerkung: ich habe die Angelegenheit schon länger an einen Anwalt übergeben. Jedoch bin ich auch weiter noch aktiv.
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