Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Funktioniert dein Renault ZOE nicht wie er soll? Hier wird dir geholfen

Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon drilling » Mi 10. Jan 2018, 08:27

Wenn die Presse von dieser Story Wind bekommt wir das wohl mal wieder ein Artikel um E-Autos im allgemeinen schlechtzureden.

@mvan: vielleicht könntest du deine Story an die Auto-Bild verkaufen und damit die 5500 Euro zurückbekommen?
Außerdem könnte der Druck der Öffentlichkeit die Renault Bank eher zum einlenken bringen als ein Anwalt.
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon UliZE40 » Mi 10. Jan 2018, 09:25

Was habt ihr für Vorstellungen?

Der angerichtete Schaden ist vom Verursacher in voller Höhe zu ersetzen.
Wenn er nicht zahlt kommt als nächstes der gerichtliche Mahnbescheid und dann der Gerichtsvollzieher bzw. die Pfändung.
Im schlimmsten Fall wird irgendwann per Lohnpfändung vollstreckt. Mit jedem verstrichenen Tag wird es teurer und die sonstigen „Begleiterscheinungen“ werden unangenehmer für den Schuldner.
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon ex-wrangler » Mi 10. Jan 2018, 09:36

Mein BEsserwissertum:
Rechtsanwalt einschalten und Verbraucherschutz einschalten.
Alles ohne Scham schildern, auch eigene Dummheit.
Auch gerne den Käufer mitkommunizieren lassen, vielleicht versteht er ja das Problem gar nicht.

Ich bin mir sicher, falls es zu einem Rechtsstreit zwischen Käufer und VErkäufer kommen sollte (die Bank lassen wir hier mal außen vor), dass das Gericht gleich am Anfang empfehlen wird, den Kaufvertrag rückgängig zu machen und der Rechtsbeistand er Käufer-Seite dem Käufer empfehlen wird, den Vorschlag so anzunehmen.

Also schnell Beratung holen.
Jeep Wrangler YJ, nicht mehr da
Mercedes Benz W124 E230, Wochenend- und Schönwetterfahrzeug
Peugeot 107, Alltagsauto
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon mvan » Mi 10. Jan 2018, 09:46

Bemerkenswert ist vielleicht noch,
dass ich das gleiche Vertragsformular benutzt hatte, dass ich mit dem Vorbesitzer schon beim Kauf der Zoe benutzt hatte.
Und das Formular wurde im Internet für den Kauf/Verkauf einer Zoe empfohlen, ich denke, das war sogar hier im Forum.
D. h. das Vertrags-Formular hatten sicher viele andere auch genutzt.
Mein Vorgänger hatte einfach das Glück, dass ich niemals auf die Idee gekommen wäre, meinen Vorbesitzer zu prellen.
Der jetzige Käufer kannte sich wohl rechtlich sehr gut aus und als er den Akku-Vertrag von der Renault Bank nach wenigen Wochen in Händen hatte und las, wusste er, was zu tun ist. Auch lehnte er das Angebot für eine Rückabwicklung des Autokaufs ab bzw. antwortet darauf nie.

Das ist natürlich auch ein großes Einfallstor für Betrüger: Die können bei ahnungslosen Verkäufern eine Zoe kaufen und dann den Akku prellen mit voller Absicht. Das muss sich doch nur herumsprechen bei den entsprechenden Leuten.

Was ich auch ärgerlich finde: ich hatte am Anfang sehr oft mit den Mitarbeitern der Renault Bank telefoniert. Dort sagte man mir irgendwann genervt: ich solle jetzt einfach mal Geduld haben und die Renault Bank machen lassen. Das werde langsam hoch eskaliert, dann werde dem Käufer der Akku gesperrt und am Ende werde der Akku auch beschlagnahmt.
Genau so hatte ich das dann auch dem Käufer mitgeteilt, was den jedoch nicht aus der Ruhe brachte.
Die Renault Bank hatte mich sogar aufgefordert, ihnen ein Schreiben mit Unterschrift zu schicken, in dem ich um die Stilllegung des Akkus bitte. Der Akku wurde aber wohl nie stillgelegt.
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon Blue shadow » Mi 10. Jan 2018, 09:47

Welcher schaden? Hier ist bislang nur ein mietrückstand.

Öffentlicher druck auf renault könnte helfen...am einfachsten rückkauf des wagens und bei renault bittsteller werden
ExKonsul leaf blau winterpack ca 34.000 km Spannung und Spass mit Akku und Golfball punktierter Oberfläche zur cw reduzierung....brusa booster in arbeit...in warteschleife auf upgrade 40 kwh in 24 monaten
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon Vanellus » Mi 10. Jan 2018, 10:09

UliZE40 hat geschrieben:
Was habt ihr für Vorstellungen?

Der angerichtete Schaden ist vom Verursacher in voller Höhe zu ersetzen.
Wenn er nicht zahlt kommt als nächstes der gerichtliche Mahnbescheid und dann der Gerichtsvollzieher bzw. die Pfändung.
Im schlimmsten Fall wird irgendwann per Lohnpfändung vollstreckt. Mit jedem verstrichenen Tag wird es teurer und die sonstigen „Begleiterscheinungen“ werden unangenehmer für den Schuldner.


So isses.
Der Schaden besteht darin, dass die Eigentümerin des Akkus, die Renault Bank, keinen Zugriff mehr auf ihr Eigemtum hat. Herbeigeführt wurde dieser Zustand durch ihren Mieter. Deshalb hält sie sich an diesen.
Wenn man schon in der Grube sitzt, sollte man wenigstens aufhören zu buddeln, denn dadurch wird sie immer tiefer, sondern zusehen, dass man da rauskommt, z.B. durch Verhandlungen mithilfe eines Anwalts.
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon mvan » Mi 10. Jan 2018, 10:10

drilling hat geschrieben:
Wenn die Presse von dieser Story Wind bekommt wir das wohl mal wieder ein Artikel um E-Autos im allgemeinen schlechtzureden.

@mvan: vielleicht könntest du deine Story an die Auto-Bild verkaufen und damit die 5500 Euro zurückbekommen?
Außerdem könnte der Druck der Öffentlichkeit die Renault Bank eher zum einlenken bringen als ein Anwalt.


Danke für den Tipp.
Was ich nicht verstehe: wenn das in die Presse kommt oder die Medien, dann müssen doch nur zwei oder drei Autokäufer vom Kauf einer Zoe abgeschreckt werden, und schon ist der Schaden für Renault größer, als der Schaden, der durch den Verlust eines alten Akkus entsteht, oder nicht?
Ich hätte von Renault eher erwartet: Akku stilllegen und gut ist.
Auch wenn der Akku so verloren wäre, könnte Renault das über eine Versicherung auf die anderen Akku-Mieten aufsatteln.
Ich nehme nicht an, dass dieser Fall sehr häufig vorkommt.
Das würde dann auch Käufer abschrecken, eine solche Methode anzuwenden, um sich den Akku zu ergaunern und die Renault-Kunden würden nicht vom Unterzeichnen eines Akkuvertrags abgeschreckt werden, weil diese am Ende bei einem Fehler damit rechnen müssen, auf den kompletten Kosten für den Akku sitzen zu bleiben. Wenn solche Geschichten die Runde machen, werden viele die Lust verlieren, einen Akkumietvertrag mit der Renault-Bank zu unterzeichnen, oder nicht?

Ich selbst hatte mir überlegt gehabt, eine jüngere Zoe nochmals zu kaufen und es nochmals zu versuchen, was ich jetzt natürlich nicht mehr tun werde. Auch hat die Geschichte schon die Runde bei Verwandten und Bekannten von mir gemacht. Am Anfang waren viele begeistert über die Zoe. Fast jedem, der mit mir eine Runde gedreht hatte, hatte die Zoe gefallen. Einige meinten: so etwas kaufe ich mir auch gebraucht gerade als Zweitwagen oder eben in Stuttgart, wo jetzt Fahrverbote drohen. Jetzt nach meiner Geschichte, will natürlich keiner mehr so eine Zoe kaufen. Warum versteht Renault nicht, dass solche Geschichten die Käufer stark abschrecken?
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon UliZE40 » Mi 10. Jan 2018, 10:15

:wand: Merkst du wirklich nix?
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon Vanellus » Mi 10. Jan 2018, 10:17

Also, es tut mir leid, aber in dieser Geschichte liegt das Fehlverhalten nicht bei Renault, sondern bei dir. Wenn du jemandem das Eigentum entziehst (dafür gibt es auch hässlichere Wörter), kannst du dich doch nicht darüber wundern, wenn der Eigentümer den Schaden ersetzt haben will. Er könnte ja auch strafrechtlich gegen dich vorgehen. Nur mal so als Gedanke.
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon DeJay58 » Mi 10. Jan 2018, 10:19

UliZE40 hat geschrieben:
:wand: Merkst du wirklich nix?

Hab ich mir auch geade gedacht....
Video Reku Test alte/neue SW: https://youtu.be/mTpot4lZYtA
Video 2: Reku Test: https://www.youtube.com/watch?v=HQd-0jxuzow
Video 3: i3 geht auch quer: https://www.youtube.com/watch?v=lM-mqv72fdY



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