ZOE Aufladung mit 230V/16A , Beobachtungen

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: ZOE Aufladung mit 230V/16A , Beobachtungen

Beitragvon BuzzingDanZei » Mi 24. Apr 2013, 08:18

Jogi hat geschrieben:
Bei einphasiger Ladung braucht's keinen Typ B, die gibt's ja gar nicht einphasig. :)


Oh interessant. Ich hab keine Ahnung von der Materie und schnappe nur auf was ich lese. Irgendwo stand aber mal, dass es sowas gibt. Das war dann wohl falsch. Danke für die Info!
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Re: ZOE Aufladung mit 230V/16A , Beobachtungen

Beitragvon Jogi » Mi 24. Apr 2013, 08:23

Itzi hat geschrieben:
Hat jetzt der ZOE bei diesem Teillastpunkt einen CosPhi von z.B. 0,9, dann nimmt er für 2300W Wirkleistung nocht 1100VA Blindleistung, das ergibt 2555 VA Scheinleistung. Bei 230V müsste man das PWM-Signal der Box nicht auf 10A sondern auf 11,1A einstellen um 2300W zu übertragen.

Genau.
Aber darin liegt ja das Problem.
CosPhi des ZOE bei der 10A-Einstellung liegt ja offenbar sogar bei 0,7 oder schlechter, deshalb müsste man das Signal auf einen Wert für >14A einstellen.
Wenn nun jemand auf die Idee kommt, die so kompensierte und eingestellte ICCB an einer (anderen) Schukodose, die möglicherweise von einer 30m langen Zuleitung mit 1,5² versorgt wird, zu verwenden, könnte es ein Problem geben...
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: ZOE Aufladung mit 230V/16A , Beobachtungen

Beitragvon Itzi » Mi 24. Apr 2013, 13:43

Mit einer Schuko-Steckdose und ICCB kann man das eh nicht machen. Das geht nur mit einem Wandanschlusskasten (ich hasse Denglish) mit Typ2-Steckdose und einer entsprechend dimensionierten Verkabelung.
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Re: ZOE Aufladung mit 230V/16A , Beobachtungen

Beitragvon Stromdriver » Mi 24. Apr 2013, 17:31

Tja, dann bräuchten wir im Prinzip ja "nur" ein Zoeladekabel mit "ein paar" Kondensatoren zur Blindleistungskompensation...

Auch gut deutsch..."Blindleistungskompensationsanlage light" ;)
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Re: ZOE Aufladung mit 230V/16A , Beobachtungen

Beitragvon Itzi » Mi 24. Apr 2013, 17:42

Nicht zwingend. Moderne Wechselrichter können alle Blindstrom liefern. Ist teilweise vorgeschrieben, weil eben schon soviele Erzeugungsanlagen am Netz sind die keine Blindenergie liefern.
D.h. man kann den kapazitiven CosPhi am Gerät einstellen. Die Frage ist wieviel. Begrenzt wird das hauptsächlich durch den maximalen Strom des Umrichters sein. Man müsste einfach den WR so einstellen, dass er mehr Blindleistung macht als ursprünglich gefordert.
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Re: ZOE Aufladung mit 230V/16A , Beobachtungen

Beitragvon electric » Do 9. Mai 2013, 15:50

Mir bereitet die Blindleistung (Ladeverlustleistung) grosse Sorge. Kann mich bitte mal jemand aufklären.
Wenn ich einphasig mit 15A lade, wird der Ladeverlust (Blindleistung) über den Stromzähler gezählt und abgerechnet, oder wird dies ignoriert und nicht abgerechnet?
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Re: ZOE Aufladung mit 230V/16A , Beobachtungen

Beitragvon lingley » Do 9. Mai 2013, 15:54

Keine Angst, dein Zähler verrechnet nur Wirkleistung.
Scheinleistung= Wirkleistung+Blindleistung
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Re: ZOE Aufladung mit 230V/16A , Beobachtungen

Beitragvon electric » Do 9. Mai 2013, 16:16

Vielen Dank für die schnelle Aufklärung.
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Re: ZOE Aufladung mit 230V/16A , Beobachtungen

Beitragvon molab » Do 9. Mai 2013, 16:34

lingley hat geschrieben:
Keine Angst, dein Zähler verrechnet nur Wirkleistung.
Scheinleistung= Wirkleistung+Blindleistung


Wer allerdings Erzeuger (PV, BHKW) hat, deren Wechselrichter Blindleistung nach VDE 4105 ausgleichen müssen, könnte sich über weniger Ertrag wundern, denn die vom Wechselrichter ausgleichsweise gelieferten Anteile werden ja auch nicht mitgezählt :roll:
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Re: ZOE Aufladung mit 230V/16A , Beobachtungen

Beitragvon electric » Do 9. Mai 2013, 16:49

Wie sieht es bei dem Stromerzeuger EnBW aus?
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