ZOE Aufladung mit 230V/16A , Beobachtungen

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: ZOE Aufladung mit 230V/16A , Beobachtungen

Beitragvon BuzzingDanZei » Di 23. Apr 2013, 21:57

Geht diese sinnlose Diskussion schon wieder los? :-)
Vielleicht sollte Guy mal das Thema in einem Text zusammenfassen und oben festpinnen.

Ihr habt keine Verweigerung von Garantie zu erwarten, nur weil ihr Lade-Infrastruktur nutzt, die nicht ZE ready zertifiziert ist. Das Ladekabel ist ja nix anderes als ein intelligenter Schalter: Strom fließt oder er fließt nicht. Der Rest passiert im Ladegerät und das sitzt im Auto!
Zuletzt geändert von BuzzingDanZei am Di 23. Apr 2013, 22:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: ZOE Aufladung mit 230V/16A , Beobachtungen

Beitragvon Jogi » Di 23. Apr 2013, 22:00

ZoeZen1 hat geschrieben:
Was ist mit den Garantieansprüchen, sollte dem Auto / Akku was passieren oder schlimmer, sollte mir was passieren ( Notwendigkeit von Fi Typ B zum Beispiel ).

Alles sachen über die ich mir seit einiger Zeit jetzt den Kopf zerbreche um die ZOE nun überhaupt laden zu können.

Darüber würde ich mir null Sorgen machen.
Am Auto kriegst du mit 10 oder 13A nix kaputt, da ist ja alles bis 63A ausgelegt, niedriger verursacht mit Sicherheit keinen Schaden.

Mich erstaunt nur, wie tolerant du gegenüber der elend langen Ladezeit bei 10A bist, aber das ist ja dein Bier. :)
Ich würde (wenn der ZOE jetz bei mir hochaktuell wäre) jemanden mit entsprechenden Fähigkeiten dazu heranziehen, mir einen Kompensator für den Blindstrom zusammenzudengeln.
--> Während der 10A Ladung induktive Blindleistung/cosphi messen, und die Kondensatorkapa danach auswählen.
Ausprobieren, ob beim Einstecken die Sicherung fliegt, wenn ja, Verdrosselung davorschalten.
Damit müsste die 10A Ladung dann ziemlich gut funktionieren, oder? Itzi?
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: ZOE Aufladung mit 230V/16A , Beobachtungen

Beitragvon ZoeZen1 » Di 23. Apr 2013, 22:21

Ne, die Ladezeit macht mit nicht wirklich Sorgen. Wenn ich von der Arbeit komm, fahr ich in die Garage und bis ich den andern Morgen wieder fahre, sind 14h vergangen! Die kann die Kiste doch laden, das mir wurscht.

Was mir da schon mehr Zähneknirschen bereitet sind die Euronen, die man durch die Ladeverluste da mehr ausgeben muss und die Sache mit der Zoe-Sicherheit (Fi Typ B?) muss geklährt sein!

Wenn dinge mir die Ladezeit verkürzen sag ich nicht nein und wenn sich die Ladeverluste in Grenzen halten wär auch toll, aber von Elektrik hab ich eine Ahnung und auch keinem bei der Hand.

Entweder nehm ich alles so hin wie es is, es muss nicht gut gehen aber es muss gehen oder das Thema E-Auto is erst ma gegessen.
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Re: ZOE Aufladung mit 230V/16A , Beobachtungen

Beitragvon ZoeZen1 » Di 23. Apr 2013, 22:31

Jogi hat geschrieben:
Mich erstaunt nur, wie tolerant du gegenüber der elend langen Ladezeit bei 10A bist, aber das ist ja dein Bier. :)
Ich würde (wenn der ZOE jetz bei mir hochaktuell wäre) jemanden mit entsprechenden Fähigkeiten dazu heranziehen, mir einen Kompensator für den Blindstrom zusammenzudengeln.
--> Während der 10A Ladung induktive Blindleistung/cosphi messen, und die Kondensatorkapa danach auswählen.
Ausprobieren, ob beim Einstecken die Sicherung fliegt, wenn ja, Verdrosselung davorschalten.
Damit müsste die 10A Ladung dann ziemlich gut funktionieren, oder? Itzi?


Wenn man mit dem von dir beschriebenen Equipment die 10A Ladung effizienter machen kann, warum verbaut Renault eigendlich sowas dann nicht in ein Notladekabel?
Oder wiegt das ICCB dann 20 kg? :lol:
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Re: ZOE Aufladung mit 230V/16A , Beobachtungen

Beitragvon CorpSpy » Di 23. Apr 2013, 22:37

Je mehr Ampere, desto besser. Normalerweise sind die Campingdosen für 16A ausgelegt, Schukosteckdosen nicht (gibt es aber auch, beinahe 100% der Ladesäulen in meiner Umgebung haben Schuko / 16A). Lasst es einfach von eurem Elektriker überprüfen. Wenn 16A nicht gehen, müssen halt 13A ran. Dauert halt länger. Aber du fährst ja nicht jeden Tag das Auto leer.

Die Diskussion über das Fremdladekabel ist wirklich müßig. Laut meinem Vertrag erlaubt Renault die Verwendung eines solchen für Anschluss an Schuko nicht. Funktioniert es? Sieht so aus. Kann Renault feststellen ob du ein Fremdkabel angesteckt hast? Kann ich mir nicht vorstellen. Könnten sie dir einen Strick daraus drehen wenn sie es wüssten? Keine Ahnung, ich bin kein Anwalt. Muss jeder selber wissen.

Schöne Grüße,
Rainer
Zoe Kaiju
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Re: ZOE Aufladung mit 230V/16A , Beobachtungen

Beitragvon Jogi » Di 23. Apr 2013, 22:38

ZoeZen1 hat geschrieben:
Wenn man mit dem von dir beschriebenen Equipment die 10A Ladung effizienter machen kann, warum verbaut Renault eigendlich sowas dann nicht in ein Notladekabel?

Das ist die Frage!
Oder wiegt das ICCB dann 20 kg?

Nein, das Gewicht wird sich vielleicht um 1-2 kg erhöhen, aber das Volumen wird sich ungefähr verdoppeln.

Als von Renault durchsickerte, man arbeite an einem (neuen) Notladekabel für den ZOE, war mein erster Gedanke: "Aha, jetzt pfriemeln sie da noch eine Kompensation mit rein."
- Mal sehen, ob's so kommt...
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: ZOE Aufladung mit 230V/16A , Beobachtungen

Beitragvon lingley » Di 23. Apr 2013, 22:48

ZoeZen1 hat geschrieben:
Auf diese Mennekes Ladekabel hab ich schon seit der Promotion im Oktober geschaut.
Jetz bin ich mir absolut nicht mehr sicher, ob ich die nehmen kann.
Der Schuko verträgt keine 16 A die CEE schon, aber Hausinsterlationen sind meist nicht bis 16 A Dauerlast ausgelegt!
d.h. 10 oder 13 A is sicher sinnvoll, wenn man kein neues Kabel ziehen will, oder kann.
Die ZOE kann damit laden, das wurde ja nun getestet. Die hohen Ladeverluste bei kleineren Strömen muss man dann halt in Kauf nehmen; Würd ich auch! ABER:
Was ist mit den Garantieansprüchen, sollte dem Auto / Akku was passieren oder schlimmer, sollte mir was passieren ( Notwendigkeit von Fi Typ B zum Beispiel ).
Alles sachen über die ich mir seit einiger Zeit jetzt den Kopf zerbreche um die ZOE nun überhaupt laden zu können.


@ZoeZen1,
Warum denn immer Schuko ???
Wenn Du vorhast das Mennekes zu kaufen nimm den Tipp von BDZ, Jogi und meiner Wenigkeit an,
und nimm das mit Campingstecker !
Wenn deine Garageninstallation auf Putz ist, Wechsel die Schukosteckdose einfach gegen eine Campingdose aus.
Wenn Du einen Staubsauger anschliessen willst, oder für unterwegs, es gibt Adapter Camping auf Schukodose zu kaufen.
Und ... einphasiges Laden braucht mMn keinen FI Typ B, der FI im CRO sollte reichen.
lingley
 

Re: ZOE Aufladung mit 230V/16A , Beobachtungen

Beitragvon BuzzingDanZei » Di 23. Apr 2013, 22:54

lingley hat geschrieben:
Und ... einphasiges Laden braucht mMn keinen FI Typ B, der FI im CRO sollte reichen.


Genau. Könnte man theoretisch zwar machen, ist aber nicht Pflicht!
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Re: ZOE Aufladung mit 230V/16A , Beobachtungen

Beitragvon Jogi » Di 23. Apr 2013, 23:01

Ach so, noch was, hab' ich vorhin übergangen:

ZoeZen1 hat geschrieben:

Was mir da schon mehr Zähneknirschen bereitet sind die Euronen, die man durch die Ladeverluste da mehr ausgeben muss

Die Blindleistung mußt du nicht bezahlen!
Normale Haushaltsanschlüsse mit den daran verbauten Zählern ignorieren die Blindleistung!


und die Sache mit der Zoe-Sicherheit (Fi Typ B?) muss geklährt sein!

Bei einphasiger Ladung braucht's keinen Typ B, die gibt's ja gar nicht einphasig. :)


Gruß Jogi
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: ZOE Aufladung mit 230V/16A , Beobachtungen

Beitragvon Itzi » Mi 24. Apr 2013, 07:25

Eine zusätzliche Blindstrom-Kompensation zu der des Fahrzeuges könnte ein Ansatz sein. Wichtig ist dabei, dass die Leitung zw. Kompensationseinrichtung für Wirkstrom+Blindstrom ausgelegt sein muss.
Nötig ist es vielleicht gar nicht, da man mit der Wirkenergie die abgerechnet wird bis zu 50% davon Blindleistung beziehen darf (die ja nicht gemessen wird).

Aber wenn ich mich nicht irre schaut die PWM-Signal-Regelung stur auf den fließenden Stom. Für die Belastung der Leitung und Absicherung ist ja nur der relavant, egal ob er zu Wirk oder Blindleitung beiträgt. Möchte man die Wirkleistung der PV möglichst 1:1 ins Fahrzeug schieben, so darf man nicht den Strom anpassen/regeln sondern die Wirkleistung - also den ermittelten Wirkstrom.
Beispiel: die PV leistet 2300W mit cosPhi=1 -> sind 10A (Wirk=Scheinstrom, Blindstrom=0). Hat jetzt der ZOE bei diesem Teillastpunkt einen CosPhi von z.B. 0,9, dann nimmt er für 2300W Wirkleistung nocht 1100VA Blindleistung, das ergibt 2555 VA Scheinleistung. Bei 230V müsste man das PWM-Signal der Box nicht auf 10A sondern auf 11,1A einstellen um 2300W zu übertragen. So sieht der Zähler am Netzanschluss 0 Watt Wirkleistung.
Erstellt mit 100% Ökostrom.
ZOE, Zero SR, Elektroroller & Automower. Model 3 vorsorglich reserviert.
Itzi
 
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