Wie man am sichersten den Zoe-Lader abschiesst.

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Wie man am sichersten den Zoe-Lader abschiesst.

Beitragvon flow2702 » Do 27. Aug 2015, 09:52

Ich erlaube mir mal, diesen (älteren) Thread nach oben zu holen - mich würde nämlich interessieren, ob es zu dieser Problematik was Neues gibt (egal ob im Sinne von "Ja, es hat deswegen definitiv einen Lader erwischt" oder "Nein, das ist nur ein theoretisches Problem / Nein, die Schaltung ist doch nicht gefährdet / Nein, die Schaltung wurde geändert" etc.)

Hintergrund: Ich bin gerade dabei, mir zuhause einen Ladepunkt zu bauen (man muss die lange Wartezeit bis das Auto kommt ja irgendwie nutzen). Da meine Garage bisher noch nicht "elektrifiziert" war, habe ich beides verbunden, und die Ladesteuerung mit in den neu erstellten Unterverteiler für die Garage integriert. Ziel ist eigentlich ein 22kW-Ladepunkt. Problem: Aus Gründen konnte die Zuleitung zum neuen Unterverteiler nur mit 35 A (Neozed) abgesichert werden.
Damit dürfte ich schon arg auf Kante fahren, wenn das Auto lädt und noch zusätzliche Verbraucher (Bohrmaschine, Garagentormotor, etc.) im Bereich Garage angeschmissen werden. Da in diesem Fall ja dann nur die Sicherung der entsprechenden Phase durchbrennt, hätte ich dann - wenn es noch besteht - genau das im Ausgangspost beschriebene Problem.

Sind meine Sorgen begründet? Und wenn ja, wie löse ich das Problem (zusätzliche Geräte sind schwierig, der Unterverteiler ist so gut wie voll). Oder sind die Neozeds so träge, dass bei kurzfristiger Überlastung gar nichts passiert (was ja eigentlich auch Sinn der Sache ist)?
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Re: Wie man am sichersten den Zoe-Lader abschiesst.

Beitragvon eDEVIL » Do 27. Aug 2015, 10:06

flow2702 hat geschrieben:
Problem: Aus Gründen konnte die Zuleitung zum neuen Unterverteiler nur mit 35 A (Neozed) abgesichert werden.

Welche waren das denn?
Oder sind die Neozeds so träge, dass bei kurzfristiger Überlastung gar nichts passiert

Kommt auf die Bohrmaschine und Nutzung an, aber im Privatbereich läuft die doch selten mal 5min am Stück und da das Auto ja am selben Ort ist, könnte man während des Heimwerkes ja auch mit 11KW oder agr nicht laden.

Wie Ampere hat der Hausanschluß?
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Re: Wie man am sichersten den Zoe-Lader abschiesst.

Beitragvon Elektrofan » Do 27. Aug 2015, 11:03

Hallo flow2702!

Schmelzsicherungen dürfen beim sogenannten kleinen Prüftstrom nicht auslösen. Dieser ist zb. bei Ganzbereichssicherungen 1,25 facher Nennstrom. Bitte den Wert für Deine "Wunschsicherung" googlen, da er von der Kennlinie abhängt.
Trotzdem sollten Sicherungen nicht als Leistungsbegrenzung sondern nur als Kurzschlußschutz eingesetzt werden.
Außerdem ist es wichtig, den Wert der Hausanschlußsicherung zu kennen. Um selektiv (d.h. nur die direkt vorgeschaltene Sicherung löst aus) im Kurzschlußfall abschalten zu können, müssen zwischen den Sicherungsnennstromstärken 2 Werte liegen (also nicht 35A (od. 32A) und 50A Hausanschluß). Sicherungsautomaten sind nicht selektiv!!!!
Selbstverständlich müssen die Zuleitungen auch im Querschnitt passen - sowohl von der Strombelastung als auch vom Spannungsabfall aufgrund der Leistungslänge.

Ich würde den Phoenix Contact Controller EM-CP-PP-ETH als zentralen Controller einsetzten. Es ist ein Reiheneinbaugerät und hat einen von außen zugänglichen Drehschalter, an dem man den maximalen Ladestrom einstellen kann (6-10-13-16-20-32-63-70 und 80A. Dazu benötigt man nur mehr ein passendes Leistungsschütz, Sicherungen, ein eigener FI (bei ZOE gleichstromsensitive Type verwenden) und ein Ladekabel mit Typ2 Stecker oder wahlweise eine Typ2-Buchse.

Die Ladeeinrichtung sollte an einem eigenen Stromkreis, eigener FI angeschlossen werden, also nicht zusammen mit anderen Garagenverbrauchern. ( Das ist die elektrotechnisch korrekte Installation, auch wenn es Argumente wie "bei mir geht das nicht..." etc geben könnte.

Standardmäßig würde ich dann die Grundeinstellung auf 16A (11kW dreipahasig) (vielleicht 20A) lassen und nur wenn wirklich Zeitdruck ist auf 32A (22kW dreipasig) händisch umschalten und nach dem Ladevorgang wieder zurückschalten. Diese Vorgangsweise belastet den Anschluß weniger und bietet noch Reserven für andere (Haushalts-)Geräte am Hausanschluß.

Bitte die Arbeiten von einer Elektrofachkraft durchführen zu lassen.

Viel Erfolg!
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Re: Wie man am sichersten den Zoe-Lader abschiesst.

Beitragvon flow2702 » Do 27. Aug 2015, 11:23

eDEVIL hat geschrieben:
flow2702 hat geschrieben:
Problem: Aus Gründen konnte die Zuleitung zum neuen Unterverteiler nur mit 35 A (Neozed) abgesichert werden.

Welche waren das denn?

Die vorhandene Hausinstallation, mein Elektriker und Aufwand :) . Siehe unten.
eDEVIL hat geschrieben:
Oder sind die Neozeds so träge, dass bei kurzfristiger Überlastung gar nichts passiert

Kommt auf die Bohrmaschine und Nutzung an, aber im Privatbereich läuft die doch selten mal 5min am Stück und da das Auto ja am selben Ort ist, könnte man während des Heimwerkes ja auch mit 11KW oder agr nicht laden.

Wie Ampere hat der Hausanschluß?


Klar, wenn man bewusst drauf achtet, passiert nichts. Ich kenne mich aber, und wenn ich mich irgendwann an das Auto gewöhnt habe, werde ich das irgendwann mal vergessen. Oder meine Frau.

Unser Hausanschluss hat zwar 63A, wird jedoch direkt danach (noch im "verplombten Bereich", vor den Zählern) in zwei Stränge aufgesplittet, die jeweils mit drei 50A-SLS abgesichert sind: Einer für die normale Hausinstallation, einer für die Wärmepumpe. Von dem Pfad für die Hausinstallation haben wir (mein Elektriker) jetzt nach dem Zähler die Zuleitung für die Garagen-UV abgezweigt und im Hauptverteiler mit den genannten 35A-Neozeds abgesichert. Das wäre die Obergrenze, die er noch halbwegs vertreten kann, hat er gemeint.
In der Garagen-UV dann auf drei RCDs verzweigt (1x Typ B für die Ladestation, 1x für eine CEE32-Dose, 1x für die restliche Installation wie Licht und Steckdosen, den Ladecontroller etc.). Das jeweils natürlich auch noch mit passenden LS-Schaltern versehen (je 32 A für Ladestrom und CEE).
Achso, bevor jemand jetzt schreit: die CEE ist gegen die Ladestation verriegelt, d.h. wenn das Auto geladen wird, wird die CEE-Steckdose auf jeden Fall spannungsfrei geschaltet.

Ich weiß, so richtig selektiv ist das alles nicht, aber das Beste was wohl drin war.
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Re: Wie man am sichersten den Zoe-Lader abschiesst.

Beitragvon eDEVIL » Do 27. Aug 2015, 11:36

flow2702 hat geschrieben:
Von dem Pfad für die Hausinstallation haben wir (mein Elektriker) jetzt nach dem Zähler die Zuleitung für die Garagen-UV abgezweigt und im Hauptverteiler mit den genannten 35A-Neozeds abgesichert. Das wäre die Obergrenze, die er noch halbwegs vertreten kann, hat er gemeint.

Habt Ihr irgendwelche größeren Stromverbaucher außer der Wärmepumpe? Wieviel KWel benötigt diese? Spart ihr mi dem WP-Tarif noch großartig?Hoffe die ist dreiphasig!

Welche Querschnitt hat das Kabel nach den 35A Sicherungen?

Wie wurde die Abschaltung der CEE32 realisiert? Köntne man ja ggf. für die Bohrmaschine und Co. ähnlich lösen bzw.
"Knigsweg" überstromrelais mit temp. reduzierung des LAdestrom.
Wobei halt die Frage is,t wie oft man mit der Bohrmaschine arbeitet, wenn man dringend schnell laden muß.

Bzgl. Selektivität finde ich es imhoi wichtiger Stromkreise, welche am besten nie unterbrochenw erden sollen entsprechend vom Rest abschottet, also Kühl- und Gefriergeräte, PCs und Notbeleuchtung.
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Re: Wie man am sichersten den Zoe-Lader abschiesst.

Beitragvon flow2702 » Do 27. Aug 2015, 11:38

Elektrofan hat geschrieben:
Hallo flow2702!

Schmelzsicherungen dürfen beim sogenannten kleinen Prüftstrom nicht auslösen. Dieser ist zb. bei Ganzbereichssicherungen 1,25 facher Nennstrom. Bitte den Wert für Deine "Wunschsicherung" googlen, da er von der Kennlinie abhängt.
Trotzdem sollten Sicherungen nicht als Leistungsbegrenzung sondern nur als Kurzschlußschutz eingesetzt werden.
Außerdem ist es wichtig, den Wert der Hausanschlußsicherung zu kennen. Um selektiv (d.h. nur die direkt vorgeschaltene Sicherung löst aus) im Kurzschlußfall abschalten zu können, müssen zwischen den Sicherungsnennstromstärken 2 Werte liegen (also nicht 35A (od. 32A) und 50A Hausanschluß). Sicherungsautomaten sind nicht selektiv!!!!
Selbstverständlich müssen die Zuleitungen auch im Querschnitt passen - sowohl von der Strombelastung als auch vom Spannungsabfall aufgrund der Leistungslänge.

Die Selektivität kann ich unter den gegebenen (im vorigen Beitrag beschriebenen) Voraussetzungen nicht wirklich erreichen, das ist mir bewusst. Weil mir das eh klar war, war ich auch zu faul, mal die Kennlinien übereinanderzulegen, aber zumindest das werde ich noch nachholen - ein wenig lässt sich ja mit der Charakteristik der Schmelzsicherungen noch spielen.
Leitungsquerschnitte usw. ist klar, das passt auch.
Elektrofan hat geschrieben:
Ich würde den Phoenix Contact Controller EM-CP-PP-ETH als zentralen Controller einsetzten. Es ist ein Reiheneinbaugerät und hat einen von außen zugänglichen Drehschalter, an dem man den maximalen Ladestrom einstellen kann (6-10-13-16-20-32-63-70 und 80A. Dazu benötigt man nur mehr ein passendes Leistungsschütz, Sicherungen, ein eigener FI (bei ZOE gleichstromsensitive Type verwenden) und ein Ladekabel mit Typ2 Stecker oder wahlweise eine Typ2-Buchse.

Genau der ist schon verbaut ;)
(Sorry an Roland dafür, falls du das hier liest, aber es hat gekribbelt und ich hatte nichts mehr von dir gehört - die OpenEVSE kommt dann in die mobile Box!)
Elektrofan hat geschrieben:
Die Ladeeinrichtung sollte an einem eigenen Stromkreis, eigener FI angeschlossen werden, also nicht zusammen mit anderen Garagenverbrauchern. ( Das ist die elektrotechnisch korrekte Installation, auch wenn es Argumente wie "bei mir geht das nicht..." etc geben könnte.

Auch genau so gemacht.
Elektrofan hat geschrieben:
Standardmäßig würde ich dann die Grundeinstellung auf 16A (11kW dreipahasig) (vielleicht 20A) lassen und nur wenn wirklich Zeitdruck ist auf 32A (22kW dreipasig) händisch umschalten und nach dem Ladevorgang wieder zurückschalten. Diese Vorgangsweise belastet den Anschluß weniger und bietet noch Reserven für andere (Haushalts-)Geräte am Hausanschluß.

Das wäre Plan B, wenn ich wirklich feststelle, es klappt sonst wirklich nicht. Da ja aber mit 22kW laden nicht schadet und ich den Ladepunkt perspektivisch gerne auch für die Mitglieder hier im Forum nutzbar machen möchte, will ich erstmal schon an der Idee eines 22kW-Ladepunktes festhalten.
Elektrofan hat geschrieben:
Bitte die Arbeiten von einer Elektrofachkraft durchführen zu lassen.

Viel Erfolg!


Was macht einen eigentlich dazu? Dipl.-Ing. Elektrotechnik jedenfalls nicht ;)
Nein, im Ernst, ich mache nur Dinge selbst, bei denen ich weiß, was ich tue. Wenn ich mir irgendwie unsicher bin, frage ich nach. Nicht nur hier, sondern ggf. auch einen Elektriker. Deshalb habe ich mir z.B. die Zuleitung auch legen lassen, weil ich das Chaos der existierenden Hausinstallation nicht durchblickt habe.

Vielen Dank auf jeden Fall für die Beiträge, auch wenn wir etwas vom Thema abgleiten.
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Re: Wie man am sichersten den Zoe-Lader abschiesst.

Beitragvon flow2702 » Do 27. Aug 2015, 11:58

eDEVIL hat geschrieben:
Habt Ihr irgendwelche größeren Stromverbaucher außer der Wärmepumpe? Wieviel KWel benötigt diese? Spart ihr mi dem WP-Tarif noch großartig?Hoffe die ist dreiphasig!
Verbraucher nur das Übliche, sprich, Waschmaschine, Trockner, Herd...
Die Wärmepumpe benötigt zu viel, grade noch mal nachgesehen, nämlich um die 10 kW, max. Stromaufnahme sind 18 A. Da könnte man also theoretisch die SLS auch kleiner dimensionieren. (Die Wärmepumpe ist noch so eine andere Baustelle, das Mistding ist nämlich viel zu klein dimensioniert und muss daher ständig zuheizen.)
Durch den WP-Tarif spart man schon, aber nicht deutlich. Sind tagsüber auch nur irgendwie 2 ct. weniger.
eDEVIL hat geschrieben:
Welche Querschnitt hat das Kabel nach den 35A Sicherungen?
10mm². (Ja. Laut VDE-Norm müssen UV mit 16mm² angeschlossen werden, aber für den Strom und die Entfernung (6m) tuns auch die 10mm².)
eDEVIL hat geschrieben:
Wie wurde die Abschaltung der CEE32 realisiert? Köntne man ja ggf. für die Bohrmaschine und Co. ähnlich lösen bzw.
"Knigsweg" überstromrelais mit temp. reduzierung des LAdestrom.
Die Spannungsversorgung für die CEE wird über ein Schütz an- und abgeschaltet, mit Tastern an der Wand und einer Signalleuchte. Das wollte ich aus Sicherheitsgründen sowieso so machen, und führe das Ganze (die Ansteuerung der Schützspule) zusätzlich über einen Öffner-Hilfskontakt am Schütz für die Ladestation.
Bei den restlichen Verbrauchern mache ich mir wahrscheinlich wirklich unnötig Sorgen. Soviel nimmt so ein Bohrer ja auch wieder nicht.
eDEVIL hat geschrieben:
Wobei halt die Frage is,t wie oft man mit der Bohrmaschine arbeitet, wenn man dringend schnell laden muß.

Bzgl. Selektivität finde ich es imhoi wichtiger Stromkreise, welche am besten nie unterbrochenw erden sollen entsprechend vom Rest abschottet, also Kühl- und Gefriergeräte, PCs und Notbeleuchtung.


Jupp. Der restlichen Hausinstallation wird aber vermutlich sowieso nichts passieren, der Schwachpunkt sind ja definitiv die 35A-Sicherungen. Und das ist ja auch gut so.
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Re: Wie man am sichersten den Zoe-Lader abschiesst.

Beitragvon lingley » Do 27. Aug 2015, 12:06

Mal schnell drübergelesen ... ist doch alles o.k. so !
35er Neozeds habe ich auch, sind seit 2 1/2 Jahren drin und werden auch bei volllast 22kW nicht warm.
Dann alle 12 Monate mal die Schraubverbindungen kontrollieren, passt.
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Re: Wie man am sichersten den Zoe-Lader abschiesst.

Beitragvon Berndte » Do 27. Aug 2015, 12:53

Neozed Abgang mit 35A ist doch schon mal gut so.
Auch das 10mm² als Zuleitung zur Unterverteilung reicht locker aus, eigentlich sogar 6mm².
In welcher ominösen Norm steht denn dass ein Unterverteiler unbedingt 16mm² haben muss? Bestimmt mal wieder ein Interpretationsfehler.

Und das Thema Selektivität braucht man gerade im privaten Bereich auch nicht zu übertreiben.
Wenn du 35A Neozed hast, dann ist das doch auch völlig ok so.
Die CEE Steckdose noch mit einem 32A Automat in der UV absichern und beim Kurzschlussfall löst dieser im wahrscheinlichsten Fall eher aus. Wenn nun doch die 35er Neozed raushaut ... who cares? Tauscht man diese halt aus.

Nach der vorher geschriebenen Logik, von wegen zwei Stufen tiefer je Absicherung:
Da müsst ich also bei meinem 63A Hausanschluss einen SLS mit 35A haben. Der Abgang zur Garage wäre dann nur noch mit 20A Neozed möglich und in der UV der Garage sichere ich dann die CEE Steckdose mit 10A ab? Jetzt nur nicht noch eine Stufe dazwischen, dann brauche ich bald Feinsicherungen!
Also bleibt mal auf dem Teppich und ein wenig praxisorientierter!

Wieviel Leistung hat denn die Bohrmaschine? So ein 1,5t Teil von der Wehrmacht?
Oder doch die Obi-Variante mit dem "leistungsstarken" 400W Motörchen?
Auch der Garagenantrieb hat sicher nicht ein 2,5kW Hydraulikaggregat, sondern der Großverbraucher ist die 40W Glühlampe da drin.
Wegen dem bisschen Krams würde ich überhaupt keinen Aufstand machen.

Wenn man neben dem Typ2 noch eine CEE32 haben möchte, dann vielleicht mit einem mechanischem Umschalter (Nockenschalter) zwischen den Anschlüssen wechseln. Ist die einfachste Variante ohne zusätzliche Schütze (Standbyverbrauch) oder Kontrolllampen.

Bitte schließe die Steuerspannung der EVSE mit einer zusätzlichen 6A oder 10A Absicherung an den FI der Ladesteuerung an.
Keinen zusätzlichen Abgang vor dem FI machen, du vermischt dadurch evtl. die FI Ströme, wenn auch nur mit geringem Wert.
Also nach dem FI des Typ2 Anschlusses dann einen B32 Automat (3pol) und daneben einen B6 Automat für die Steuerung.
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Re: Wie man am sichersten den Zoe-Lader abschiesst.

Beitragvon flow2702 » Do 27. Aug 2015, 13:37

Super, das klingt doch alles gut und beruhigend. Vielen Dank!

Berndte hat geschrieben:
Bitte schließe die Steuerspannung der EVSE mit einer zusätzlichen 6A oder 10A Absicherung an den FI der Ladesteuerung an.
Keinen zusätzlichen Abgang vor dem FI machen, du vermischt dadurch evtl. die FI Ströme, wenn auch nur mit geringem Wert.
Also nach dem FI des Typ2 Anschlusses dann einen B32 Automat (3pol) und daneben einen B6 Automat für die Steuerung.


OK, das werde ich dann wohl noch ändern. Ich hatte den Controller eigentlich bewusst an einen anderen FI gehängt, weil ich dachte, besser sauber trennen (da die Steuerung von den Ladeleitungen ja eigentlich auch galvanisch getrennt ist).

Hier mal ein Bild vom Status Quo. Jetzt "nur" noch die Verkabelung in der Garage... :?
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