Wie man am sichersten den Zoe-Lader abschiesst.

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Wie man am sichersten den Zoe-Lader abschiesst.

Beitragvon michaell » Fr 5. Jun 2015, 09:18

Jack76 hat geschrieben:
Würde es Sinn machen, insbesondere z.B. für die Selbstbau- und Crowdfundingboxen, die EVSE Steuerung an L2 zu hängen? Damit würde doch bei nem Abfall von L2 die gesamte Steuerung wegbrechen und fertig, Problem "umgangen"... ;-)

Grüße
Jack


jein, weil dann keine einphasige (Schuko oder CEE 16 blau) Ladung mehr möglich ist, die erfolgt ja normalerweise
über L1 und wenn die Steuerung an L2 hängt !!!
Wobei bei festinstallierter BOX hat man immer den 3 phasigen Anschluss, deshalb ein jein :D
Zuletzt geändert von michaell am Fr 5. Jun 2015, 09:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie man am sichersten den Zoe-Lader abschiesst.

Beitragvon EVduck » Fr 5. Jun 2015, 09:37

Leute, bitte konstruiert nicht unnötig ein riesen Problem. Ja, der Fall ist denkbar, aber es müssen schon einige Dinge zusammenkommen, bevor er eintritt.
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Re: Wie man am sichersten den Zoe-Lader abschiesst.

Beitragvon bm3 » Fr 5. Jun 2015, 09:49

eDEVIL hat geschrieben:
Mit nem extra gleichrichter hätte man das Problem Schukoeffizienz und 43KW gleich mit erschlagen...


Hehe :lol:
Mag ja auch Alles so sein, nur beißt sich das aber mit dem patentierten Chameleon-Lade-Prinzip, habt ihr das eigentlich verstanden ?, denn da sind die Gleichrichter wohl auch die IGBT des Motorsteuergerätes ? Man hätte für die Schukoladung aber ein einphasiges kleines, komplett unabhängiges Ladegerät spendieren können.
Nur wiegt das dann zusätzlich und kostet mehr .
So wie jetzt sollte man die Steuerung intelligenter machen, vielleicht ists ja schon passiert inzwischen ?

Viele Grüße:

Klaus
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Re: Wie man am sichersten den Zoe-Lader abschiesst.

Beitragvon eDEVIL » Fr 5. Jun 2015, 10:28

Kalr in der Motosteuerung, aber da köntne man doch z.B. 6 Gleichrichter verbauen. zwei für jede Phase.
Bei geringer Last werden dann dann nur 3 benutzt, was den Wirkunsggrad bei fahren ja auch erhöht.
Man benötigt ja nur kurz mal mehr als 30KW.
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Re: Wie man am sichersten den Zoe-Lader abschiesst.

Beitragvon bm3 » Fr 5. Jun 2015, 10:34

Die Motorsteuerung hat eine Vollbrücke aus IGBT, die kann man auch als steuerbare Gleichrichter benutzen und werden hier so beim Laden benutzt , extra Gleichrichter hat sie keine und der Sinn des Ganzen ist ja auch bisher die IGBT-Brücke auch zum Laden mitzubenutzen und so Elektronik einzusparen.
Einen IGBT aufzuteilen in kleinere macht für den Wirkungsrad auch keinen Sinn, alleine dadurch wird man keine Verbesserung erreichen.
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Re: Wie man am sichersten den Zoe-Lader abschiesst.

Beitragvon STEN » Fr 5. Jun 2015, 11:03

Jack76 hat geschrieben:
Würde es Sinn machen, insbesondere z.B. für die festinstallierten (s. Kommentar v. michaell) Selbstbau- und Crowdfundingboxen, die EVSE Steuerung an L2 zu hängen? Damit würde doch bei nem Abfall von L2 die gesamte Steuerung wegbrechen und fertig, Problem "umgangen"... ;-)

Grüße
Jack


Klasse Ansatz, evtl würde es sogar ausreichen, wenn das Leistungsschütz über L2 und openevse angesteuert wird.
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Re: Wie man am sichersten den Zoe-Lader abschiesst.

Beitragvon mlie » Fr 5. Jun 2015, 11:16

Für die dreiphasigen Ladeleistungen kann man doch wunderbar den Chamelionlader nutzen, aber für Schukoladung ein kleines Havarieladegrät mit 6m Schukospiralkabel a la Twizy wäre wieder einmal DAS Alleinstellungsmerkmal. Den 3kW Havarielader kann man dann auf den Lastpunkt von 13A perfekt optimieren und der Chamelionlader muss sich nicht mit Strömen unter 16A rumschlagen, also auch wieder eine Optimierung.
Das wäre doch das Beste aus beiden Welten und vor allem Out of the box verkaufsfertig, Steckdosen hat ja jeder zu Hause - gerade für Probefahrten interessant.

Da das so aber nicht passieren wird (selbst wenn ein Ingenieuer von Renault hier mitlesen sollte), müssen wir eben sehen, dass die Kollateralschäden der Ladung so gering wie möglich bleiben und Renault die Phasenerkennung optimiert. Es gab da ja scheinbar schon etliche Firmwareupdates, die das Verhalten beim laden optimieren.
110Mm elektrisch ab 11/2012.

Bevor man den 200. Tröt zu einem längst ausdiskutierten Sachverhalt aufmacht, IMMER erstmal die Suche benutzen. Es gibt in diesem Forum KEIN Elektroautothema, welches nicht schon längst abschliessend diskutiert wurde!
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Re: Wie man am sichersten den Zoe-Lader abschiesst.

Beitragvon lingley » Fr 5. Jun 2015, 12:34

Richtig ist ...
Das Ladegerät Caméléon steuert ein Relais, wenn es einen einphasigen Ladevorgang erkennt.
Aber ...
L2 wird nicht benutzt, hier liegt rückwärts in etwa die halbe Netzspannung an, sondern L3 !
Das int. Relais ermöglicht die Verbindung der Leitung L3 mit der Leitung N.
Hatte ich mit Itzi schon mal gemessen ... finde den Beitrag i.m .nicht .

Edit ... gefunden !
renault-zoe-probleme/zoe-und-renault-assistance-einsaetze-t3152-30.html?hilit=itzi#p56761
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Re: Wie man am sichersten den Zoe-Lader abschiesst.

Beitragvon umberto » Fr 5. Jun 2015, 16:18

Kann mir jemand erklären, warum ein für 63A ausgelegtes Relais durchbrennt, bevor eine 32 A Sicherung fällt?

Danke und Gruss
Umbi
Zoe seit 2013 - Verbrauch ab Zähler mit allem (Ladeverluste) und scharf (Vorheizen) Bild
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Re: Wie man am sichersten den Zoe-Lader abschiesst.

Beitragvon STEN » Fr 5. Jun 2015, 16:23

Weil es in Wirklichkeit ein 22A Relais von Panasonic ist, welches normalerweise nur stromlos betätigt wird.
Die 63A gehen nicht über dieses Relais.
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