Weshalb ich keine RWE Ladebox will

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Weshalb ich keine RWE Ladebox will

Beitragvon Turbothomas » Fr 3. Mai 2013, 13:59

BuzzingDanZei hat geschrieben:
Turbothomas hat geschrieben:
Zug oder Verbrenner ;)


Ok, gute Wahl! Den Zug nehmen wir auch schon immer für lange Strecken (>500km)!


oder Tesla S, da muß ich nur das Sparen anfangen, das dauert dann auch etwas länger für 100k€ :lol:
Ciao
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Re: Weshalb ich keine RWE Ladebox will

Beitragvon ZoePionierin » Fr 3. Mai 2013, 17:39

Dann hier nochmal
1. Keine Möglichkeit die Box bei mir zu Hause zu installieren - Und warum sollte ich meinem Vermieter eine Wallbox spendieren - da sie wenn dann eh in seiner Garage installiert werden müsste, was dann wieder voll umständlich wegen Abrechnung und Ökostrom und vor seiner Garage parken wäre :?
2. Lademöglichkiet mit 22kW am Arbeitsplatz :clap:
3. Sehr gute öffentliche Infrastruktur in der Region :clap:
4. Ich WILL auch eine mobile crOhm-Box, denn ein 16 od. 32 A Anschluss findet sich überall - da muss ich aber noch ein wenig sparen...
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Re: Weshalb ich keine RWE Ladebox will

Beitragvon meta96 » Sa 4. Mai 2013, 08:14

Schließe mich hier gerne an:

a) Wir sind gerade dabei eine Photovoltaik Anlage zu konzipieren. Die RWE Box ist für diese Nutzung vor allem für die Kontrolle, Steuerung und Programmiermöglichkeit zu unflexible, vor allem wenn man Ladung und Eigenverbrauch kombinieren möchte.

b) Bei unseren Überlegungen diskutieren wir oft, dass wir eigentlich (Komfort/Faulheit) zuhause lieber ein fix montiertes Kabel hätten.

c) Die Aufpreise für (11kW) und 22kW halte ich für überzogen.
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Re: Weshalb ich keine RWE Ladebox will

Beitragvon Turbothomas » Sa 4. Mai 2013, 18:35

Hallo Meta96,

als Pufferlösung soll mir mein Solarinstallateur folgendes System anbieten:

http://www.solarwatt.de/de/produkte/kom ... ge/privat/

Dann kannst Du Dir die Regelung im Auto sparen, da der Stromspeicher konstant Solarstrom zur Verfügung stellt. In den großen Ausführugen ab 75kWh-Speicher sogar in der Drehstromvariante erhältich.
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Re: AW: Weshalb ich keine RWE Ladebox will

Beitragvon molab » Sa 4. Mai 2013, 20:26

Turbothomas hat geschrieben:
http://www.solarwatt.de/de/produkte/komponenten/energy_storage/privat/

Dann kannst Du Dir die Regelung im Auto sparen, da der Stromspeicher konstant Solarstrom zur Verfügung stellt. In den großen Ausführugen ab 75kWh-Speicher sogar in der Drehstromvariante erhältich.


Schöne Sache, schreib dann mal den Preis. Fürchte das wird so teuer, dass ein ebenso bei Familie Quandt gekaufter BMW i3 quasi unter Zubehör laufen könnte :-)
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Re: Weshalb ich keine RWE Ladebox will

Beitragvon kai » So 5. Mai 2013, 05:39

Hi,

der Preis ist 46.900€ netto mit 41kwH LiIon Speicher. Davon kannst Du dann ca. 28kwh nutzen. Allerdings drehstromfähig.

Was das System, was auch als Sonnenbatterie von Prosol Invest oder als HomePowe von Juwi vertrieben wird, NICHT kann, ist am Tag "dazuschießen". Das liefert immer nur Nachts aus der Batterie. Außerdem wird keine Insel im Falle des Stromausfalls gebaut, sondern "nur" die Batterie leergelutscht bis Ende.

Für den Preis viel zu teuer. Bis 2015 warten oder das hier für 19.000€ kaufen (kann auch erweitert werden)
http://www.smart-powershop.com/Speicher ... ::260.html

Kann Insel, hat aber nur 11kwH und kann meines Wissens "dazuschießen". Also Anlage bring "nur" 6kw, Speicher liefert 5kw, d.h. 1,65 kw pro Phase dazu. Wesentlich günstiger, sinnvoller und verlustfreier als Nachts komplett zu tanken.

Gruß

Kai
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Re: AW: Weshalb ich keine RWE Ladebox will

Beitragvon molab » So 5. Mai 2013, 07:05

Hallo Kai,

Valide Punkte. Ich habe mich ein wenig mit solchen Anlagen beschäftigt und werde definitiv noch warten. Wegen der Preise. Meiner Meinung nach eignet sich übrigens für den ZOE keine der beiden Lösungen, weil die Einspeiseleistung nicht reicht. Bei der von Dir vorgeschlagenen ist die Kapazität auf C10 bezogen und nur dann ist DOD 50% = 11kWh. Wenn Du aber die maximale Leistung von 10,5kW abrufst, bekommst Du die 11kWh nicht mehr ansatzweise.
Die Prosol (etc) halte ich auch für überteuert, erst Recht, weil sie offenbar die falschen Wechselrichter hat, wenn sie nicht zuschießen kann. Interessant wäre dennoch zu wissen, ob sie eine Dauerleistung von mindestens 11kW erträgt - nicht nur eine solche Spitzenleistung.

Habt Ihr neben dem Kaufpreis eigentlich auch mal gerechnet, wie viele kWh Ihr in die Hausbatterie reinschieben müsst, um nachher z. B. 15kWh im ZOE nachgeladen zu haben? Da sind dann nach dem PV-Wechselrichter und vor dem ZOE Chamäleon noch 2 weitere Wandlungen (AC-DC-AC) nötig. Der Wirkungsgrad der Hausbatterie wird deshalb bestenfalls bei 80% liegen (bei Bleiakkus noch schlechter, da hat allein der Akku 20% Verlust). Addieren muss man dann noch die Ladeverluste des Zoe, aber die hat man da ja immer, deshalb betrachte ich die hier nicht.

E-Autos über Hausbatterien aufzuladen macht für mich nur Sinn, wenn man das Auto mit Gleichstrom laden kann. Dann entfallen die ganzen Wandlungen. Also Tesla oder so eine DC-basierte Carport Ladelösung, wie sie BMW und Solarwatt für den i3 bringen wollen.

Grüße
Georg
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Re: Weshalb ich keine RWE Ladebox will

Beitragvon Turbothomas » So 5. Mai 2013, 09:23

kai hat geschrieben:
Hi,

der Preis ist 46.900€ netto mit 41kwH LiIon Speicher. Davon kannst Du dann ca. 28kwh nutzen. Allerdings drehstromfähig.

Was das System, was auch als Sonnenbatterie von Prosol Invest oder als HomePowe von Juwi vertrieben wird, NICHT kann, ist am Tag "dazuschießen". Das liefert immer nur Nachts aus der Batterie. Außerdem wird keine Insel im Falle des Stromausfalls gebaut, sondern "nur" die Batterie leergelutscht bis Ende.

Für den Preis viel zu teuer. Bis 2015 warten oder das hier für 19.000€ kaufen (kann auch erweitert werden)
http://www.smart-powershop.com/Speicher ... ::260.html

Kann Insel, hat aber nur 11kwH und kann meines Wissens "dazuschießen". Also Anlage bring "nur" 6kw, Speicher liefert 5kw, d.h. 1,65 kw pro Phase dazu. Wesentlich günstiger, sinnvoller und verlustfreier als Nachts komplett zu tanken.

Gruß

Kai


Das System, das in Dresden vorgestellt, wurde ist inselfähig und das Haus läuft komplett auf Akku!
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Re: Weshalb ich keine RWE Ladebox will

Beitragvon kai » So 5. Mai 2013, 15:26

Hi,

@Turbothomas Wenn das Ding am Netz ist, und das wird in Deutschland zu 99,99% der Normalzustand sein, kann es keinen Strom aus der Batterie liefern wenn die Sonne scheint (und das kann ka auch mal wenig sein). Batterie nur nachts im Netzparallelbetrieb.

Und Insel kann man so oder so machen. Da habe ich mich mal lange mit einem Meister unterhalten, und ich finde das uncool, wie das da geschieht. Da ist mit dann ein abgestimmtes System wie z.B. von SMA WR und Sunny Island lieber.

Ist ja auch SEHR auffällig das bei den Preisen nicht EIN EINZIGER detallierter Hinweis im FAQ bei Juwi und sonnenbatterie zu finden ist, WIE sie genau die Insel aufbauen. Nicht mal ein Schaltbild.

Da bleib ich lieber an LAND :lol:

Ich persönlich finde den Inselbetrieb auch nicht so wichtig, wie das Dazuschießen am Tage im Normalbetrieb. Meine Anlage schafft locker 7 kw bei Sonne über 2 Stunden, und 3-5 kw bei Bewölkung. Um dann mal z.B. 11kwh nachzuladen (halb leergefahren) langt auch ein kleineres System.

Billiger als jede Batterie ist ein Upgrade meiner PV um 5.4 kwp auf 15kwp :) Da habe ich dann beim Aufladen im Sommer gar keine Verluste, denn 11kw schafft die dann bei Sonne locker. Kostet ca. 7000€ für den Carport.

Diese ganzen Batteriesysteme müssen meiner Meinung nach noch auf die Weide, so 2-4 Jahre.

Gruß

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Re: Weshalb ich keine RWE Ladebox will

Beitragvon meta96 » So 5. Mai 2013, 20:54

kai hat geschrieben:

... wie das Dazuschießen am Tage im Normalbetrieb. Meine Anlage schafft locker 7 kw bei Sonne über 2 Stunden, und 3-5 kw bei Bewölkung. Um dann mal z.B. 11kwh nachzuladen (halb leergefahren) langt auch ein kleineres System.



Für mich ist Insel noch zu früh, da sehe ich derzeit das Dazuschießen und eine ZOE-Ladefreigabe für mich als den ersten Schritt. Interessanterweise war für mich der Akku-Kauf beim ZOE oder Leaf auch eine Option, mit der Überlegung diesen mit verringerter Leistung nach 6 Jahren für die PV Anlage einzusetzen ... war mir dann doch zu komplex ... wer weiss schon, was die Zukunft noch schönes bringt ... aber vielleicht wird das noch eine Form des Akku-Recyclings?
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