Teurer FI Schalter bei 11kw Säule

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Teurer FI Schalter bei 11kw Säule

Beitragvon JN1K » Mo 3. Mär 2014, 18:02

Mein FI B hat in der Bucht 83 ,-- € gekostet, neu!
Wer suchet, der findet ...
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Re: Teurer FI Schalter bei 11kw Säule

Beitragvon harleyblau1 » Mo 3. Mär 2014, 18:10

EVduck hat geschrieben:
Mal was Grundsätzliches:

‚Galvanische Trennung‘ von eMobilen Ladegeräten

Hier im Forum liest man immer wieder über die galvanische Trennung, bzw. deren fehlen beim Chamäleon-Lader der Zoe. Als Elektrotechniker stelle ich dabei fest, dass hier viel Unfug geschrieben wird, ich gehe davon aus, dies geschieht durch Unwissen. Daher ein paar Worte, die hoffentlich zur Aufklärung des Sachverhaltes beitragen.

  • Eine galvanische Trennung lässt sich im Leistungsbereich – und nur über den sprechen wir hier beim Laden von eMobilen - ausschließlich durch einen entsprechenden Trenntrafo durchführen.
  • Keines der am Markt angebotenen Fahrzeuge führt einen solchen Trenntrafo mit sich, schon alleine aus Gewichtsgründen.
  • Daraus folgt, dass in keinem der Fahrzeuge eine galvanische Trennung vom Netz vorliegt.



Hallo EVduck,
ich habe mal eine Frag direkt zu Deiner Anmerkung:
Soweit ich informiert bin, exisitiert die galvanische Trennung sehr wohl beim NLG6 von Brusa für den Smart ED.
Auszug aus dem Datenblatt:
"Safety fi rst

Full separation of mains and HV battery through
galvanic isolation"

Ich bin nur Laie, deshalb bitte ich um Aufklärung, ob ich da was falsch verstanden habe.
Danke und Grüße
Dirk
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Re: Teurer FI Schalter bei 11kw Säule

Beitragvon PowerTower » Mo 3. Mär 2014, 18:58

Selbst ein einfaches Zivan NG9 Drehstromladegerät besitzt einen entsprechenden Transformator. Der Unterschied ist nur, dass ein Trenntrafo mit 50 Hz arbeitet und in Ladegeräten Hochfrequenztransformatoren eingesetzt werden. Die Elektronik, die diese Frequenzumwandlung realisiert, ist nicht vom Netz getrennt, aber der Leistungsteil und die Batterie sind es.
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Re: Teurer FI Schalter bei 11kw Säule

Beitragvon EVduck » Di 4. Mär 2014, 09:11

Selbst ein einfaches Zivan NG9 Drehstromladegerät besitzt einen entsprechenden Transformator. Der Unterschied ist nur, dass ein Trenntrafo mit 50 Hz arbeitet und in Ladegeräten Hochfrequenztransformatoren eingesetzt werden. Die Elektronik, die diese Frequenzumwandlung realisiert, ist nicht vom Netz getrennt, aber der Leistungsteil und die Batterie sind es.


Du hast natürlich recht, PowerTower. Allerdings ist die Drehstrombrücke nicht galvanisch vom Netz getrennt, und das ist genau der Punkt, der dazu führt, dass Gleichfehlerströme im Netz vermutet werden können und daher einen FI-B erfordern (können), da spielt die Trennung weiter Hinten in der Elektronik keine Rolle mehr.

Soweit ich informiert bin, exisitiert die galvanische Trennung sehr wohl beim NLG6 von Brusa für den Smart ED.
Auszug aus dem Datenblatt:
"Safety first
• Full separation of mains and HV battery through galvanic isolation"


Auch deine Anmerkung ist korrekt, die Batterie ist tatsächlich galvanisch vom Netz getrennt, aber eben nicht die Drehstrombrücke und somit nicht das Fahrzeug bzw. der Umrichter. Und damit greift u.U. wieder die Notwendigkeit einen FI-B zu verwenden.
eMobilität: Wer will findet Wege, wer nicht will, der findet Gründe
eFahrzeug: Zoe Intens perlweiß
ORDER≡D 2016-04-01 03:58
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Re: Teurer FI Schalter bei 11kw Säule

Beitragvon Itzi » Mi 5. Mär 2014, 21:03

Standard-FIs die man so sieht haben meistens einen Bemessungsstrom von >= 63 A.
Ein solcher FI Typ B ist recht teuer. Es empfiehlt sich einen etwas schwächeren zu nehmen, weil sich das deutlich auf den Preis niederschlägt.
Ein 3~ Typ B FI mit 40A sollte ganz regulär, neu für max. 400 € erhältlich sein.
Die Lieferzeiten sind gerne etwas länger - meistens keine Lagerware.
Ich stelle auch fest das die Dinger immer billiger werden...
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ZOE, Zero SR, Elektroroller & Automower. Model 3 vorsorglich reserviert.
Itzi
 
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