Technische Vorraussetzungen für 43kw

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon eDEVIL » Do 22. Jan 2015, 08:05

Robi hat geschrieben:
Die 43 KW Stromtankstelle ist mehr für die Öffentlichkeit da. So ein bis zwei Zoe kommen die Woche vorbei. Das ist dann eben mein Beitrag zur Ennergiewende.

Sehr vorbildlich und für alle beteiligten deutlich besser, als auf SLAM & Co zu warten. Abzocke wird so auf verhindert.
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

Umfrage: ZOE Fahrwerk frühzeitige Defekte
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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon heitzer75 » Do 22. Jan 2015, 08:18

Hi,

"fossile Installation" :lol: :lol: :lol: :lol:
das is mal ein genialer Begriff.
Ich hoffe mal das sich das EVU endlich meldet, aber seit Tagen immer nur
"Der Mitarbeiter wird sich melden". Das Nervt langsam.
Auf jeden Fall werd ich mal ne 5x16mm Leitung legen,
das ist schonmal die halbe Miete. Alles weitere ergibt sich dann aus dem Konsens der Entscheidung des EVU.
Aber wenn ich mir den Post von "Robi" (Danke dafür) so ansehe,
dann bin ich doch recht positiv gestimmt, das ich mit 3 x 63A soweit aufgestellt bin,
das der Ladung der Zoe nichts entgegensteht.
Andere hochstromige Verbraucher werden dann eben nicht benutzt, zumal sich der Ladevorgang ja
bequem über die Smartphone-App starten lässt.

Grüsse

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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon mlie » Do 22. Jan 2015, 09:12

Es gibt ja auch Lastmanagement, wenn deine ZOE gerade 40kW nuckelt, werden eben Geschirrspüler, Waschmaschine, Trockner und Backofen abgeworfen, alle anderen Verbraucher interessieren vom Energiebedarf eher nicht. Ist nach 20 Minuten ja auch wieder vorbei bei den derzeitigen Akkugrößen.
Nur Durchlauferhitzer für Dusche würde ich nicht abwerfen wollen, wer einmal den Strom ausgeschaltet hat, während die Ehefrau geduscht hat, macht sowas nicht noch mal. Fragt nicht, woher ich das weiß. :idea:
110Mm elektrisch ab 11/2012.

Bevor man den 200. Tröt zu einem längst ausdiskutierten Sachverhalt aufmacht, IMMER erstmal die Suche benutzen. Es gibt in diesem Forum KEIN Elektroautothema, welches nicht schon längst abschliessend diskutiert wurde!
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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon heitzer75 » Do 22. Jan 2015, 09:41

Hi mlie,

Trockner und Durchlauferhitzer gibts nicht.
Wie sieht ein solches Lastmanagement aus, d.h. wie realisiert man das Hardwaremäßig?

grüsse

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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon rolandk » Do 22. Jan 2015, 09:51

mlie hat geschrieben:
Es gibt ja auch Lastmanagement, wenn deine ZOE gerade 40kW nuckelt, werden eben Geschirrspüler, Waschmaschine, Trockner und Backofen abgeworfen


Ich halte den umgekehrten weg für den besseren. Der Zoe wird beim Leistungsbezug gedrosselt, sobald die o.g. Geräte Strom ziehen. das tun die in den meisten Fällen ja nicht durchgehend, sondern eher nur für wenige Minuten.

Und danach bekommt der Zoe wieder volle Kracht!

Nebenbei ergibt sich dadurch auch kein Problem von in der Tür stehenden halbnackten Ehefrauen, die von der kalten Dusche geflüchtet sind und jetzt mit einem Argumentationsverstärker (a.k.a. Baseballschläger) in der Tür auf den Verursacher der kalten Dusche warten.

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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon dasAndy » Do 22. Jan 2015, 13:47

Hallo,

ich hatte vor gar nicht all zu langer Zeit so ziemlich die gleichen Überlegungen angestellt wie du gerade. Super schnell laden in der Garage, für alle Fälle bereit! :D

Mein Versorger hat mir eine Absage erteilt, mehr als 40 A gibts nicht. Ich habe die Chrombox nun immer auf 3x20 A stehen und lade folglich mit knapp 14 KW. Jetzt im Winter nimmt die Zoe nicht mal das an und schlürft meist gemütlicher, gegen Ende der Ladung sogar nur 5 bis 8 KW.

Wirklich traurig war ich deswegen noch nie. Im Gegenteil, ich freue mich, dass ich die vielen Hundert Euro gespart habe um meinen Hausanschluss durchgängig auf 60 A oder mehr umzustellen. Sicherung, Zähler, FI, usw. müsste man ja nicht nur neu kaufen, die werden in diesen Dimensionierungen auch noch richtig teuer.

Die Praxis sieht nämlich so aus: Zoe lädt zu 85 % auswärts, und zu Hause fast ausschließlich über Nacht. Dann also, wenn Zeit überhaupt keine Rolle spielt. ;)
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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon ChrisB » Do 22. Jan 2015, 22:45

Also ich stehe gerade vor einer ähnlichen Entscheidung, nur geht es bei mir um 3x50 oder 3x63 A. Verstärkung von 3x25 auf 3x63 A kostet inkl MwSt. rd. 869 €. 3x50 A soll nur rd. 75 € + MwSt. kosten. Bauliche Maßnahmen, bis auf Tausch der Sicherungen, sind nicht erforderlich. Woraus resultiert der erhebliche Preisunterschied? Ich berichte morgen mal, was das EVU dazu sagt. Heute erst den Antrag erhalten.

Ich kann dem Fragesteller sagen, dass man auch mit 3x63 ganz gut aufgestellt ist. Auch viele Tesla-Fahrer laden nur mit 11kW Zuhause, und bei denen muss einiges mehr in den Akku. Ich habe im tff-Forum noch nie gelesen, dass jmd. mit mehr als 22 kW Zuhause lädt. Über die SuC ist das natürlich was völlig anderes. :D

Mit 3x63 A kann man sogar noch bequem zwei EVs laden, und sei es "nur" mit je 11 kW.

Tja, 3x50 oder 3x63, das ist bei mir die Frage. Wegen 13A über 700 € mehr zahlen?

Gruß,

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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon rolandk » Do 22. Jan 2015, 22:51

ChrisB hat geschrieben:
Ich habe im tff-Forum noch nie gelesen, dass jmd. mit mehr als 22 kW Zuhause lädt.


Das könnte vielleicht daran liegen, das über AC-Ladung beim Tesla max. 22kW möglich ist (wenn der Doppellader verbaut wurde). Ansonsten sind nur 11kW AC-Ladung möglich.

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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon ChrisB » Fr 23. Jan 2015, 14:33

ChrisB hat geschrieben:
Ich berichte morgen mal, was das EVU dazu sagt. Heute erst den Antrag erhalten.



Wen es interessiert: http://tff-forum.de/viewtopic.php?f=55&t=5764
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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon Lokverführer » Fr 23. Jan 2015, 14:45

ChrisB hat geschrieben:
Also ich stehe gerade vor einer ähnlichen Entscheidung, nur geht es bei mir um 3x50 oder 3x63 A. Verstärkung von 3x25 auf 3x63 A kostet inkl MwSt. rd. 869 €. 3x50 A soll nur rd. 75 € + MwSt. kosten. Bauliche Maßnahmen, bis auf Tausch der Sicherungen, sind nicht erforderlich. Woraus resultiert der erhebliche Preisunterschied?


Ganz einfach: § 11 der Niederspannungsanschlussverorgnung http://www.gesetze-im-internet.de/nav/__11.html

Kurz zusammengefasst: Der Verteilernetzbetreiber (VNB) darf für eine Anschlussleistung > 30 kW einen Baukostenzuschuss fordern. Damit dürfen die Kosten für die Errichtung bzw. den Ausbau des Verteilernetzes finanziert werden, dabei der VNB maximal 50% dieser Kosten auf den Kunden umlegen.

Mein VNB ist immerhin so kulant, dass er 50 A kostenlos herausrückt, kommt vermutlich daher, dass es keine es keine Sicherungen mit 43 A (entsprechend 30 kW) gibt.

Wegen dem Baukostenzuschuss kostet die Anschlussleistung auch überall unterschiedlich viel, bei mir etwa 78€/kW (für das was über 30 kW hinausgeht). Hildesheim ist dagegen äußerst preiswert, da kostet ein 80 A Hausanschluss komplett nur 300 Euro BKZ, wofür ich in Regensburg ganze 1966 € bezahlen müsste. Alle Preise zzgl. MwSt.
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