Schnellladung zuhause

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Schnellladung zuhause

Beitragvon Jogi » Sa 29. Sep 2012, 15:57

Hallo ihr zwei!

Jetzt muß ich euch mal fragen:
Wann bekommt ihr denn euere Fahrzeuge?

Doch wohl nicht vor März 2013(?).
Bis dahin tut sich auch bei den Ladeboxen und -kabeln noch was, deshalb würde ich da einfach mal noch abwarten.

Mit einer 3-phasigen, 22kW-tauglichen Lösung, die obendrein auch noch universell an CEE-Dosen betrieben werden kann, hätte man das momentan als realisierbar zu bezeichnende Optimum.
Das gibt's noch nicht zu kaufen, aber bis zum Auslieferungstermin der ersten ZOEs bin ich da recht zuversichtlich.
Und teuerer als eine 22-kW-Wallbox wird das auch nicht.


Gruß Jogi
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
Jogi
 
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Re: Schnellladung zuhause

Beitragvon lingley » Sa 29. Sep 2012, 16:15

Sehr richtig, Jogi.
Ich wohne in der Rhön und da verlege ich erst mal vor dem Winter vom Zählerkasten aus 25m Erdkabel NYY-J 5 x 10mm² + vorrausschauend Erd-Datenkabel Cat.7, S/FTP (900 MHz), 4x2xAWG23 in meine Garage, das ist erstmal das Wichtige !
Zur Wallbox: Da bin noch hin- und hergerissen. Die RWE Box ist auch plötzlich 100€ teurer geworden !
Wie sieht das im März/April mit den 22kW Boxen aus ? Nachfrage - Preis ?
Gut, "Der, dessen Name nicht genannt werden darf“ kann bis dahin bestimmt eine 32A Lösung bieten.
Wie gesagt hier schwanke ich noch, weil ich warte noch auf Antworten.
gruß
lingley
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Re: Schnellladung zuhause

Beitragvon Jogi » Sa 29. Sep 2012, 17:32

lingley hat geschrieben:
vom Zählerkasten aus 25m Erdkabel NYY-J 5 x 10mm²

Sehr gut, damit kannst du den ZOE notfalls einschmelzen... :)

Schau doch mal nach, mit wieviel Ampere dein Hausanschluss im Zählerkasten abgesichert ist.
In die verplombte Anschlussdose kannst du ja nicht schauen, aber da müssten die Sicherungen sogar noch 'ne Nummer stärker sein.
Gegebenenfalls mal bei deinem Netzbetreiber (das ist nicht unbedingt dein Stromlieferant) anfragen, ob man den Hausanschluss einfach mit etwas stärkeren Sicherungen ausstatten kann.
Das würde nicht viel kosten und brächte u. U. die Möglichkeit, mit 22kW zu laden.

+ vorrausschauend Erd-Datenkabel Cat.7, S/FTP (900 MHz), 4x2xAWG23

Vehicle-to-home-grid?
In Verbindung mit eigener Stromerzeugung (PV, BHKW, Windrad, was auch immer...) besonders interessant!


[...] ich warte noch auf Antworten.

Dito!


Gruß Jogi
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Re: Schnellladung zuhause

Beitragvon lingley » Sa 29. Sep 2012, 18:23

BHKW korrekt !
und um mal in der Ölverbrutzlersprache zu reden "Querschnitt ist durch nichts zu ersetzen !" :mrgreen:
Mein Hausanschluß hat 3*63A = 43kW ! :), da müsste locker 22kW gehen.
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Re: Schnellladung zuhause

Beitragvon BuzzingDanZei » Sa 29. Sep 2012, 22:01

Die Frage ist eher, gibt das der Verteiler an der Straße her, wenn da mit Dauerlast 22KW oder mehr geladen wird. Traditionell sind die nämlich nicht für die Leistung aller summierten daran angeschlossenen Haushalte dimensioniert. :?
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Re: Schnellladung zuhause

Beitragvon Jogi » Sa 29. Sep 2012, 23:36

Stichwort Gleichzeitigkeitsfaktor.

In der Niederspannungsebene wird in reinen Wohngebieten mit einem Gleichzeitigkeitsfaktor von 0,2 gerechnet.
D.h., das Netz ist hier darauf ausgelegt, dass 20% der angeschlossenen Verbrauchsleistung gleichzeitig abgerufen werden können.

Der durchschnittliche Haushalt wird als "3kW-Lutscher" bezeichnet, weil das die typische Leistung ist, die der in der Hauptlastzeit beansprucht.
Da fällt natürlich ein 22kW-Lader schon deutlich aus dem Rahmen. Aber solange an einer NS-Verteilung nicht allzuviele solche Lader gleichzeitig nuckeln, gibt's kein Problem.

Die kritischste Zeit wäre der frühe Abend, wenn die meisten Autos mit mehr oder weniger leergefahrener Batterie zu Hause ankommen und man möglichst schnell wieder Reichweite zur Verfügung haben will.
Das ist leider auch genau die Tageszeit, zu der sich die PV-Anlagen so langsam in den Feierabend verabschieden und der allgemeine Haushaltsverbrauch seine zweite Tagesspitze erreicht.

Es gilt also, wenn sich E.-Autos mal zunehmend durchsetzen, zeitlich verteilt zu laden.
Ein "Smart Grid" könnte das handlen, auch wenn jeder Haushalt ein E.-Fahrzeug hat.
Wenn die Entwicklung (sowohl bei den Autos als auch beim Netz) so weitergeht, haben wir das Smart Grid noch vor der Million E.-Autos in Deutschland.


Gruß Jogi
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: Schnellladung zuhause

Beitragvon BuzzingDanZei » So 30. Sep 2012, 00:07

Das sind interessante Details, danke!

Bei uns mitten in der dicht besiedelten Innenstadt mit ausschließlich Mehrfamilienhäusern, wo wir jetzt kürzlich Elektroauto-Hauptstadt geworden sind, bin ich gespannt, wann das erste mal ein Straßenzug von Elektroautofahrern ausgeknipst wird! :-D
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Re: Schnellladung zuhause

Beitragvon midimal » So 30. Sep 2012, 13:23

BuzzingDanZei hat geschrieben:
Das sind interessante Details, danke!

Bei uns mitten in der dicht besiedelten Innenstadt mit ausschließlich Mehrfamilienhäusern, wo wir jetzt kürzlich Elektroauto-Hauptstadt geworden sind, bin ich gespannt, wann das erste mal ein Straßenzug von Elektroautofahrern ausgeknipst wird! :-D


na ja von den 100 E-Autos sind wohl 150 Twizzies :) Die ziehen ja net viel :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Oha - Schnellladung doch schädlich für die Batterie?

Beitragvon midimal » Mi 10. Okt 2012, 23:09

Nissan hat den Verschleiß der Batterie des Nissan Leaf basierend auf dem LA-4 Cycle (ein US-Stadtzyklus) und der Annahme von 20.117 Kilometer pro Jahr berechnet. Daraus folgt eine Restkapazität von 80 Prozent nach fünf und 70 Prozent nach 10 Jahren. Wie man sieht, ist der Verschleiß nicht linear, sondern in den ersten Jahren größer als in den darauf folgenden Jahren. Dies gilt für den Durchschnitt, manche werden darüber liegen, andere darunter.

Laut Palmer gibt es 4 Hauptvariablen, die den Verschleiß beeinflussen:

- Geschwindigkeit und Höhenunterschiede: Wer häufig mit hoher Geschwindigkeit fährt, muss mit höherem Verschleiß rechnen
- häufige Schnellladungen (CHAdeMO): Nissan empfiehlt eine Schnellladung pro Tag, wird häufiger schnell geladen, ist der Verschleiß größer
- Fahrleistung / jährliche Fahrleistung: Nissans Berechnungen basieren auf 12.500 Meilen (ca. 20.000 km) pro Jahr, höhere Laufleistung = größerer Verschleiß
- Temperatur: Besonders tiefe und hohe Temperaturen beschleunigen den Verschleiß

Na ja in DE haben wir noch nicht so viele CHAdeMO Stationen:
Land Stationen (Stand März2012)
Deutschland 18
Österreich 3
Achtung:
Japan (public) 980 (im 2011 bereits 582!)
Japan (private) 70

Niederlande 21
Norwegen 16
Portugal 18
Großbritannien 36
USA 26

Das Niederlande Mehr hat als DE finde ich traurig!

Laut Lemnet
1 Steckdose (1x CHAdeMO Connector 500V/125A DC [fixed cable]) / offen: 24 h / Stromkosten: kostenlos, aber RFID-Karte von swb oder EWE notwendig, siehe http://www.swb-gruppe.de/verantwortung/ ... -strom.php

Kann Zoe überhaupt sowas "tanken"?
Es ist lustig, dass ca.4KM von mir eine CHAdeMO Station da ist :) Cooool

Bild
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Na ja- das mit der Batteriemiete ist wohl 'ne Optimale Lösung derzeit
Schauen wir mal.

Ich hoffe, dass man mit 11KW oder 22KW Home-Ladestation den Akku gar nicht stresst - oder?
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Re: Schnellladung zuhause

Beitragvon Robert » Do 11. Okt 2012, 05:50

zarter Stecker ! :shock:
Wie viel Spass macht dein Auto ?
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