Schnellader 43kW nachgebaut...Hab ich s richtig gemacht

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Schnellader 43kW nachgebaut...Hab ich s richtig gemacht

Beitragvon drz » Fr 5. Dez 2014, 15:35

Hallo,

ich habe jetzt eine selbstbau Schneladebox mit 43kW an der Wand..Mit dem Phoenix Contact Interface und einem
63A Kabel mit 100Ohm von PP nach PE. Wie kann ich sehen ob der Zoe schnell lädt...?


DrZ
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Beitragvon TeeKay » Fr 5. Dez 2014, 15:54

Indem du ihn leer fährst und dann bei warmer Batterie die Zeit misst, die für eine angezeigte 99%-ladung benötigt wird. Das sollte irgendwo bei 35-45min liegen.
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Re: Schnellader 43kW nachgebaut...Hab ich s richtig gemacht

Beitragvon stromer » Fr 5. Dez 2014, 16:23

Da Problem wird sein, daß du das im Moment mit einem kalten Akku gar nicht richtig testen kannst. Du solltest den Akku also zügig leerfahren, damit er auf Temperatur kommt und dann die Zeit, die er zum Laden von 1 % benötigt, messen. Das sollten dann so ca. 20 Sekunden sein.

Bei einem festen Kabel ist übrigens kein Widerstand nötig. Alle Dip-Schalter auf "off" und Maximalstrombegrenzung auf 63A stellen.
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Re: Schnellader 43kW nachgebaut...Hab ich s richtig gemacht

Beitragvon Berndte » Fr 5. Dez 2014, 17:13

Hallo,

wo stöpselst du denn die Box an?
Da wird es doch wohl einen Stromzähler geben.
Sonst ein Zangenamperemeter zur Hand nehmen.
Bedenke aber, dass die Batterie "warm" sein sollte, bei dem aktuellen Wetter einfach mit Vollstrom über die Autobahn die Batterie leer fahren. Der Zoe lädt bei 43kW in ziemlich genau 20 Sekunden 1% nach. 40 Sekunden bei 22kW.
Aber nur bei idealen Bedingungen.
Alternativ auch über Nacht in die beheizte Garage stellen.

Wird das eine feste Lademöglichkeit?
Dann bitte im Verzeichnis eintragen.

Gruß Bernd
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Re: Schnellader 43kW nachgebaut...Hab ich s richtig gemacht

Beitragvon Berndte » Fr 5. Dez 2014, 17:17

stromer hat geschrieben:
...Bei einem festen Kabel ist übrigens kein Widerstand nötig. ...

Du meinst sicher einen Widerstand in Richtung des Phoenix-Controllers.
Im Stecker, welcher ins Fahrzeug kommt muss aber unbedingt ein passender Widerstand rein, sonst macht der Zoe gar nichts, weil hierüber zusätzlich der Ladestrom begrenzt wird (Kabelcodierung).

Bei meinem chinesischen Ladekabel war übrigens ein 33Ohm Widerstand drin.
Wo hast du dein Ladekabel her und was hat es gekostet?
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Re: Schnellader 43kW nachgebaut...Hab ich s richtig gemacht

Beitragvon drz » Fr 5. Dez 2014, 18:15

Hallo zusammen,

Danke für die Antworten,
Der Zoe war 85% voll. Da hat mich die Restdaueranzeige von 1h etwas irritiert. Ich habe den 100Ohm an der Fahrzeugseite.
Ich fahr ihn mal leer. Das es über den Stromzähler hab ich in der Eile ganz vergessen.

:(

Ich dachte ich erkenne es innerhalb des Zoe irgendwie.
Alles eigenbau. Das 63A Kabel war aber kein Kinderspiel zu "basteln". Kabel Meterware....


Grüsse und erstmal Danke

DrZ
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Re: Schnellader 43kW nachgebaut...Hab ich s richtig gemacht

Beitragvon stromer » Fr 5. Dez 2014, 18:40

Der Widerstand zwischen PP und PE gehört nicht in den Stecker zum Fahrzeug sondern in den Stecker Richtung Ladesäule. Da du aber ein festes Kabel verbaut hast, wird die Stromtragfähigkeit nicht über einen Widerstand bestimmt, sondern über die Grundeinstellung am Controller durchgeführt. Das heißt in dem Fall Drehregler auf 63A.
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Re: Schnellader 43kW nachgebaut...Hab ich s richtig gemacht

Beitragvon Berndte » Fr 5. Dez 2014, 19:47

Aber das Kabel interessiert mich echt... wo hast du das her?
Ich schwanke für weitere Ladeboxen zwischen fertig kaufen (incl. fahrzeugseitiger Stecker) oder Standartleitung Gummischlauch H07RN-F oder Ölflex classic 100. Mit CP und PP Leitung muss ich dann aber zu 7x4mm² gehen.
Stecker wo gekauft? China, eBay, deutsches Fabrikat?
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Re: Schnellader 43kW nachgebaut...Hab ich s richtig gemacht

Beitragvon Berndte » Fr 5. Dez 2014, 19:53

stromer hat geschrieben:
Der Widerstand zwischen PP und PE gehört nicht in den Stecker zum Fahrzeug sondern in den Stecker Richtung Ladesäule. Da du aber ein festes Kabel verbaut hast, wird die Stromtragfähigkeit nicht über einen Widerstand bestimmt, sondern über die Grundeinstellung am Controller durchgeführt. Das heißt in dem Fall Drehregler auf 63A.

... ich beweise dir hier bei mir gern das Gegenteil deiner Aussage.
Der Widerstand im Stecker zum Fahrzeug ist zwingend. Über diesen Widerstand regele ich die Ladeleistung an meiner Säule.
Ist die einfachste Möglichkeit. Ohne Widerstand kein Ladestart... der Zoe bleibt in "Prüfung läuft..."
Wie lange das bleibt habe ich noch nicht ausprobiert, vielleicht gibt es nach ein paar Minuten dann eine Fehlermeldung oder der Zoe pennt wieder ein.
Die EVSE ist auf die maximale Leistung der Zuleitung eingestellt. Bei mir 63A.
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Re: Schnellader 43kW nachgebaut...Hab ich s richtig gemacht

Beitragvon stromer » Fr 5. Dez 2014, 20:54

Das gilt aber nicht für die den Phoenix-Steuerung. Bei dieser kann bei Anschluß eines festen Kabels per Dip-Schalter die Abfrage des Widerstands abgeschaltet werden
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