P&C Ladeverbot für Zoe ?!

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: P&C Ladeverbot für Zoe ?!

Beitragvon stromer » Di 17. Dez 2013, 17:45

Seltsam ist nur, daß man in den letzten Jahren diverse selbst gebaute Elektrofahrzeuge bedenkenlos hat laden lassen, bei denen man nicht annähernd wusste, welche Gefahren von diesen Bastelobjekten ausgingen.
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Re: P&C Ladeverbot für Zoe ?!

Beitragvon ATLAN » Mi 18. Dez 2013, 00:17

Irgendwie kommt mir das vor wie eine persönliche Animosität, wenn Fakten auf die man sich vorher berufen hat, jetzt plötzlich gegenstandslos sind .... :?

MfG Rudolf
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Re: P&C Ladeverbot für Zoe ?!

Beitragvon mitrovic » So 22. Dez 2013, 17:32

Einleitend: Seit drei Jahren fahre ich einen Tesla Roadster, seit einer Woche zusätzlich auch einen Renault Zoe, habe dafür keine Wall Box, nur eine Crohm Box.
Seit ich Tesla fahre, bin ich Mitglied bei Park and Charge.

Ich lade mit dem Tesla und mit dem Zoe ab und zu bei Park and Charge. Bis jetzt hatte ich noch nie Probleme. Ich habe noch nie von einem Unfall mit einem Zoe und einer Park and Charge Station gehört, obwohl die Medien sehr hellhörig sind bei Elektroautos. Ich habe von Renault nie gehört, dass eine externe Ladestation ZE Ready sein muss.

Ich habe mehrmals mit Park and Charge versucht zu kommunizieren. Die Kommunikation erwies sich als schwierig. Ich fühlte mich schon mit dem Tesla nicht willkommen bei Park and Charge.

Ich glaube bei Park and Charge und bei Lemnet gibt es grosse interne Probleme. Ich glaube Park and Charge vertritt eine sehr ausgeprägte Auffassung was richtig und was falsch ist und tut alle andere Ansichten bekämpfen.

Ich bin weiterhin Mitglied bei Park and Charge weil sie hervorragende Parkmöglichkeiten bieten.

Den Chamäleon Charger kann ich technisch nicht beurteilen, aber für mich als Anwender finde ich ihn toll. Viel besser als der Lader vom tesla Roadster. Dass es sicherlich bessere Ladegeräte gibt, glaube ich sofort.

Als Nebenbemerkung: In einem anderen Forum wurde ich hingewiesen, dass auch die Crohm Box nicht legal sei ( nicht CEE konform wegen zu langem Kabel… )
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Re: P&C Ladeverbot für Zoe ?!

Beitragvon ATLAN » So 22. Dez 2013, 17:53

mitrovic hat geschrieben:
Ich habe mehrmals mit Park and Charge versucht zu kommunizieren. Die Kommunikation erwies sich als schwierig. Ich fühlte mich schon mit dem Tesla nicht willkommen bei Park and Charge.

Ich glaube bei Park and Charge und bei Lemnet gibt es grosse interne Probleme. Ich glaube Park and Charge vertritt eine sehr ausgeprägte Auffassung was richtig und was falsch ist und tut alle andere Ansichten bekämpfen.


Mein Eindruck ist, dass dort die Elektrifizierung der "Normalen" PKWs nicht gern gesehen wird, da deren Wurzeln in der Extraleichtmobil-Szene zu suchen sind (Twike, Mini-EL & Co) und herkömmliche Fahrzeuge , auch wenn es sich um einen Kleinwagen a la Zoe handelt, nur als überschwere, unnötige Panzer angesehen werden. Der Markt hat aber eben anders entschieden, sonst würden jetzt ja nur mehr Leichtfahrzeuge herumfahren. Bin schon gespannt mit welchen Argumenten man den Model-S Eignern versuchen wird den Zugang zu verwehren ... :mrgreen:

MfG Rudolf
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Re: P&C Ladeverbot für Zoe ?!

Beitragvon bm3 » So 22. Dez 2013, 18:15

Der Markt kommt jetzt in Richtung der Panzer, mit den Leichtbaufahrzeugen verbrauchen die Pioniere maximal die Hälfte.
Ich kann die Haltung von P&C deshalb absolut verstehen und nachvollziehen. Die müssen weder in den Massenmarkt noch wollen die zur Zeit. Freie Marktwirtschaft bedeutet auch dass man nur das verkaufen muss was man möchte.
Wenn die breite Masse so langsam zur E-Mobilität kommt muss eben Einiges neu überdacht werden.
Mit der Masse kommen auch massiv kommerzielle Interessen ins Spiel, die stehen bei P&C mit einer Art Vereinsstruktur bisher aber definitiv nicht vorne.Vielleicht entscheidet man sich noch den Weg in diese Richtung mitzugehen, wir werden sehen....
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Re: P&C Ladeverbot für Zoe ?!

Beitragvon mlie » So 22. Dez 2013, 20:15

Gängige Auffassung scheint ja zu sein, dass Schuko vollkommen ausreicht zum laden.

Wenn ich natürlich nur so ein Kinderspielzeug a la city EL fahre, weil ich nur und ausschlieslich innerorts fahre, mag das ja auch reichen und die passende Lücke sein. Selbst der Twizy ist ja schon grenzwertig mit Vmax 85km/h, zumindest auf der Landstraße.

Sobald es aber um richtige und vollwertige Autos geht (was ist denn daran ein Panzer? Das sind doch eher die SUFFs), hat man auch größere Akkus, die sich an Schuko mit 2,3 kW eben nicht in angemessener Zeit fahren lassen.

Vielleicht ist die unterschwellige Angst, dass die Jahresgebühren nicht mehr ausreichen, wenn jetzt einer seinen ZOE 2x am Tag vollaufen lässt. Aber dafür könnte man ja auch einen Aufschlag für "Elektroautos" verlangen, die anderen Fahrzeuge bleiben eben bei den 60€.

Ansonsten gilt eben wie immer:"Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit".
110Mm elektrisch ab 11/2012.

Bevor man den 200. Tröt zu einem längst ausdiskutierten Sachverhalt aufmacht, IMMER erstmal die Suche benutzen. Es gibt in diesem Forum KEIN Elektroautothema, welches nicht schon längst abschliessend diskutiert wurde!
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Re: P&C Ladeverbot für Zoe ?!

Beitragvon Yardonn » So 22. Dez 2013, 20:39

mlie hat geschrieben:
Wenn ich natürlich nur so ein Kinderspielzeug a la city EL fahre, weil ich nur und ausschlieslich innerorts fahre, mag das ja auch reichen und die passende Lücke sein. Selbst der Twizy ist ja schon grenzwertig mit Vmax 85km/h, zumindest auf der Landstraße.

ja, es ist leider eine Tatsache, das viele Leute ihre eigenen Unzulänglichkeiten mit einem schweren oder Schnellen Fahrzeug ausgleichen müssen... ist aber kein Grund, deshalb unsachlich und falsch über wirklich vernünftige Fahrzeuge zu reden.

mlie hat geschrieben:
Sobald es aber um richtige und vollwertige Autos geht (was ist denn daran ein Panzer? Das sind doch eher die SUFFs),

wow... was genau ist den ein SUV, und was unterscheidet es von einem "normalen" und "vollwertigen " Auto?
Was wiegt den das leichtest SUV, und was dein normales Auto?
Kannst du dir wirklich nichts anderes vorstellen, als deine paar kg Mensch mit mehr als einer Tonne Metall (deshalb Panzer...) durch die Gegend kutschieren zu lassen.
Es ist ja nicht so, das jeder jederzeit ein Leichtfahrzeug fahren muss, aber diese Totalverweigerung gegenüber jeglicher Vernunft in Sachen Mobilität nervt doch ganz schön

mlie hat geschrieben:
Ansonsten gilt eben wie immer:"Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit".

Was bist du, Marketingmanager bei Apple... was für eine Sinnleere Platitüde...
Ich erinnere mal daran, der der Planet, der auch dich Ernährt, nicht mit der Zeit geht... hoffentlich.
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Für ein "echtes" E-Auto bin ich nicht reich genug.
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Re: P&C Ladeverbot für Zoe ?!

Beitragvon Robert » So 22. Dez 2013, 20:54

Ich persönlich weigere mich mit einem Twizy, Mini-El und ähnliche auf der Autobahn im Berufsverkehr zu pendeln. Diese (vermutlich vergebene) missionarische Tätigkeit dürfen andere durchführen. Ich muß meine Familie ernähren und nicht (vermutlich weinend) an meinem Grab wähnen oder mich im Rollstuhl pflegen.
Der ZOE ein Panzer ? Der I3 ist dann ein Leichtbaupanzer ? Wenn ich mir beide Fahrzeuge ansehe, wüsste ich nicht wo Gewicht einzusparen wäre. Das Blech ist ohnehin schon so dünn.
Wenn die Emobilität anlaufen soll dann nur mit den zum mittlerweile Standard gewordenen Komfortfeatures herkömmlicher Verbrenner.
Wie viel Spass macht dein Auto ?
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Re: P&C Ladeverbot für Zoe ?!

Beitragvon Eberhard » So 22. Dez 2013, 21:37

Das Problem ist einfach erstmal technisch bedingt. Der ZOE hat kein galvanisch getrenntes Ladegerät. Zudem hat der ZOE keine ausreichende Netzfilter, somit werden unzuläßig hohe Oberschwingungen dem Netz aufgeprägT. Damit entspricht der ZOE nit dem TAB der EVU. Auch wird man P&C nicht zumuten können, alle Ladestellen mit einem FI vom Typ B nachrüsten zu müssen. Da ist allein Renault gefordert nachzubessern.
Tesla Model S entspricht mit seinen PFC Ladegeräten den gängigen Standard wobei nicht klar ist, ob das Tesla-Ladekabel über einen FI Typ B verfügt.

lg

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Re: P&C Ladeverbot für Zoe ?!

Beitragvon mlie » So 22. Dez 2013, 21:44

Na Robert, ganz so krass ist es nicht.

Mit einem Twizy würde ich hierzulande schon durch die Dörfer fahren, Autobahn ist nun wirklich nichts, weil einen ja jeder LKW überholt. Allein, ich sehe nicht ein, ein richtiges Auto (mit Heizung, Lärmdämmung, Radio, Laderaum, Reichweite ~90km) UND noch son Kleindings auf den Hof zu stellen. Lohnt sich weder finanziell noch für die Umwelt.

Auch wenn ich Glaubenskriege nie gewinnen werde, versuche ich es mal den Missionaren zu antworten:

Yardonn hat geschrieben:
mlie hat geschrieben:
Wenn ich natürlich nur so ein Kinderspielzeug a la city EL fahre, weil ich nur und ausschlieslich innerorts fahre, mag das ja auch reichen und die passende Lücke sein. Selbst der Twizy ist ja schon grenzwertig mit Vmax 85km/h, zumindest auf der Landstraße.

ja, es ist leider eine Tatsache, das viele Leute ihre eigenen Unzulänglichkeiten mit einem schweren oder Schnellen Fahrzeug ausgleichen müssen... ist aber kein Grund, deshalb unsachlich und falsch über wirklich vernünftige Fahrzeuge zu reden.


Dann erzähl mal, wie man besser fahren soll, weil das Fahrzeug mehr Gewicht hat? Welche Unzulänglichkeit wird durch ein schnelleres Auto konkret verbessert? Und warum hast du die Illusion, dass ein Leichtbaufahrzeug "wirklich vernünftig" ist? Was macht das Fahrzeug vernünftig?


mlie hat geschrieben:
Sobald es aber um richtige und vollwertige Autos geht (was ist denn daran ein Panzer? Das sind doch eher die SUFFs),

Kannst du dir wirklich nichts anderes vorstellen, als deine paar kg Mensch mit mehr als einer Tonne Metall (deshalb Panzer...) durch die Gegend kutschieren zu lassen.


Wenn ich mir den Kangoo so ansehe mit dem echt dünnen Trompetenblech, dann ist das schon so leicht wie möglich beim gegeben Preis. Das Fahrzeug wiegt halt soviel, wie es bei gegebener Tauglichkeit wiegen muss. Wenn es landstraßentaugliche (Vmax=114km/h) Leichtbaufahrzeuge gäbe, würde ich es eventuell für mich passen. Ich muss nur ca 230kg Werkzeuge und Waren mit reinbekommen und heizen können soll es auch noch, sonst ist es für mich nutzlos.



Es ist ja nicht so, das jeder jederzeit ein Leichtfahrzeug fahren muss, aber diese Totalverweigerung gegenüber jeglicher Vernunft in Sachen Mobilität nervt doch ganz schön

Totalverweigerung gegenüber der Realität nervt noch deutlich mehr. Ein Leichtbaufahrzeug ist nun mal ein Projekt, eine Nische, die beim Twizy über "Spaß" bedient wird. Wenn eine vernünftige Geschwindigkeit drin wäre (ich verdiene mein Geld nicht auf der Landstraße), dann könnte man damit auch noch gut pendeln zum Arbeitsplatz ohne den Verkehrsfluss zu blockieren.


mlie hat geschrieben:
Ansonsten gilt eben wie immer:"Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit".

Was bist du, Marketingmanager bei Apple... was für eine Sinnleere Platitüde...
Ich erinnere mal daran, der der Planet, der auch dich Ernährt, nicht mit der Zeit geht... hoffentlich.


Doch, das tut er. Aber erst zu einem Zeitpunkt, wo wir ganz andere Sorgen haben werden, wenn es uns bis dahin überhaupt noch gibt. Die Beleidigung, dass ich für Apple arbeitete , nehme ich jetzt mal nicht persönlich.
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Bevor man den 200. Tröt zu einem längst ausdiskutierten Sachverhalt aufmacht, IMMER erstmal die Suche benutzen. Es gibt in diesem Forum KEIN Elektroautothema, welches nicht schon längst abschliessend diskutiert wurde!
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