Ladezicke ZOE?

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Ladezicke ZOE?

Beitragvon sensai » Mo 20. Nov 2017, 17:51

@Fotowolf

da ich kein einphasige Typ2 Kabel habe, leider noch nicht probiert. (rund 300 Euros Kosten...) sorry.
Bin aber auch überzeugt, dass die Zoe mit einer einphasigen Ladung keine Probleme hat.

Wurde letzte Woche aber sehr überraschend von unserer Haustechnik bezüglich aktuellen Status angerufen worden.
Und ja, es wird überlegt den von mir 2 Seiten weiter vorne gepostete Netzfilter zu installieren!!!
Zusätzlich kriegen wir in den nächsten Tagen eine Schuko Dose. An der kann ich dann mit dem NRGKick einphasig laden.
Bei einem üblichen Arbeitstag von rund 10 Stunden bekomme ich so das Auto auch voll.
Niedrigstenergiehaus (17 kWh/m²) mit Wärmepumpe und Tiefenbohrung

Zoe Intens (Q210) 12/2014 mit 17" TechRun
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und damit: ein 100% Auspuff freier Haushalt 8-)
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Re: Ladezicke ZOE?

Beitragvon mifrjoar » Mo 18. Dez 2017, 18:23

Heute Morgen hat meine Zoe beim laden auch rumgezickt.

Gegen 8:30 habe ich die zoe zum Laden abgestellt, gegen 9:20 bekomme ich dann eine MSN in der ich über den Ladeabbruch informiert wurde. Ich also zum Auto und siehe da, sie lädt nicht und zeigt im Display eine Ladestörung an. Werkstattsymbol und Elektrosymbol schicken mich laut Anleitung in die Werkstatt. Die Renault Assistance hat mir, da meine Restreichweite noch ausreichte und nicht das "Stopp" anging nur die Adresse für die nächste ZE Werkstatt genannt. Bin dann erst mal mit der Zoe zur Arbeitsstelle, habe noch was erledigt und mache mich dann auf zur Werkstatt. Grad gut auf der Autobahn gehen die Anzeigen aus. Also nochmal Laden versuchen - Zoe brauchte ewig, aber irgendwann hatte Sie mit 100% genug.
Dann an der Mainova Ladesäule ließ sich das Ladekabel nicht entsperren. Normalerweise muss ich zum Ladestart und Ladeende die Säule anrufen. Aber es kam nur die Ansage, dass der gewünschte Teilnehmer derzeit nicht erreichbar wäre. Ohne Kabel wollte ich nicht los, also die auf der Säule vermerkte Nummer angerufen. Der freundliche Mainova-Techniker von der Störungsstelle hat dann einen "Reset" an die Säule gesendet, was zum Glück funktioniert hat.

Mal sehen was übermorgen ist, da benötigt Zoe wieder Strom.
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Re: Ladezicke ZOE?

Beitragvon ZOE78 » Fr 29. Dez 2017, 00:42

In den letzten Tagen hatte ich auch Probleme mit Ladeabbrüchen (R240). Die Nahrungsaufnahme wurde immer hartnäckiger verweigert. Dies bezogen sich anfangs nur auf das "Notladekabel". Zum Schluß war kein Start mehr möglich, nichtmal mehr an unserer örtlichen 22kw Säule. Abgelaufen ist das zum Schluß immer so: Ladekabel rein, Stecker hörbar verriegelt, Meldung "Prüfung läuft". Vorne am Fahrzeug begann dann im 3 Sekunden Takt die Ladebuchse zu schnappen. LED blinkte brav weiter blau. Etwas drann geruckelt, dann wechselte sie zwischen blau und rot. 12V Batterie von Hand nachgeladen, Schutzleiter zum Hausanschluß gemessen und die Stromrechnung war auch bezahlt (230V lag an). Am 23.12. hatte ich dann nach dem Ladesäulen Versuch den Kaffee auf und habe den Telefonjoker gezogen. Zum Glück bin ich noch gut auf´s Gehöft gekommen und konnte in der warmen Stube auf den Ersatzwagen warten. Die Dame wurde dann am 25.12. auf die Reise geschickt. Heute konnte ich sie mit 100% Ladung abholen. Aussage vom Werkstattleiter: Ladebuchse getauscht. Noch Garantie. Leider durften wir keinen Blick in das Innenleben werfen, das geht wohl ungeöffnet zurück zum Hersteller.
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Re: Ladezicke ZOE?

Beitragvon VFRank » Di 2. Jan 2018, 14:47

Hello Hello.

Ich hab mich eben extra registriert nur um zu dem Thema was beizutragen.

Ich Arbeite im Service bei einem Ladesäulen Hersteller ;)

Wir haben natürlich auch schon oft davon gehört das die ZOE, vor allem die älteren Baujahre Probleme haben.
Letztens war ich bei so einem Auftrag in Wiesbaden wo es mal genauer mit einem Problem Zoe getestet wurde.

Dort kam dann raus dass das Problem ein bisschen auf beiden Seiten liegt.
Unsere Säulen geben zum Ladebeginn normalerweise erstmal nur 6A raus, dies steigert sich dann.
Die Zoe ist aber zu "Gierig" und will mehr. Da steigt die Ladesäule dann immer aus. Das geht immer so 5-10sek Laden, 30-45sek Pause um den Ladevorgang dann wieder neu zu beginnen.

Es gibt Hersteller die dieses Problem nicht haben weil die Säulen / Wallboxen von Anfang an mehr Leistung bringen.

Vllt könnte dies hier ja ein kleiner Tip am Rande sein ;)
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Re: Ladezicke ZOE?

Beitragvon UliZE40 » Di 2. Jan 2018, 14:53

Das mit dem höheren Scheinleistungsbezug bei niedrigen Ladestromvorgaben ist wohl bei allen ZOEs so. Außerdem gab es da wohl auch noch höhere Abweichungen bei älteren Softwareständen. Die Q-Modelle mögen zusätzlich Ladestromvorgaben von unter 10A bei Drehstrom nicht so wirklich und brechen ab. Soweit aber alles auch längst bekannt...
1PR90DiagLeistung.png
1-phasiges Laden ZOE R90

3PR90DiagLeistung.png
3-phasiges Laden ZOE R90


Vielleicht solltet ihr eure viel zu komplizierte Ladesäulencontroller-Logik dahingehend mal etwas überdenken... Keep it simple!
Zumindest mal die Toleranzen anpassen.
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Re: Ladezicke ZOE?

Beitragvon zoemats » Mo 8. Jan 2018, 12:31

VFRank hat geschrieben:
Hello Hello.

Ich hab mich eben extra registriert nur um zu dem Thema was beizutragen.

Ich Arbeite im Service bei einem Ladesäulen Hersteller ;)

Wir haben natürlich auch schon oft davon gehört das die ZOE, vor allem die älteren Baujahre Probleme haben.
Letztens war ich bei so einem Auftrag in Wiesbaden wo es mal genauer mit einem Problem Zoe getestet wurde.

Dort kam dann raus dass das Problem ein bisschen auf beiden Seiten liegt.
Unsere Säulen geben zum Ladebeginn normalerweise erstmal nur 6A raus, dies steigert sich dann.
Die Zoe ist aber zu "Gierig" und will mehr. Da steigt die Ladesäule dann immer aus. Das geht immer so 5-10sek Laden, 30-45sek Pause um den Ladevorgang dann wieder neu zu beginnen.

Es gibt Hersteller die dieses Problem nicht haben weil die Säulen / Wallboxen von Anfang an mehr Leistung bringen.

Vllt könnte dies hier ja ein kleiner Tip am Rande sein ;)



Ich habe ein ähnliches Problem an den Schuko-Steckdosen der "Ladestation" im Schloßparkcenter-Schwerin-Parkhaus.
Auch hier habe ich ein "Intervall-Laden" = kurz Laden - längere Pause - wieder kurz Laden - usw.
Ein paar Watt kommen da schon rein in den Akku, aber es lohnt sich eigentlich nicht.
Zuhause an einer ganz normalen Schuko-Steckdose in der Garage läuft der Ladevorgang problemlos durch.
(alles mit dem "Notlade-Kabel" von Renault)
Bild
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Re: Ladezicke ZOE?

Beitragvon Tho » Mo 8. Jan 2018, 12:41

Intervall laden heißt durch die Last ändert sich irgend was vor dem Auto. (z.B. Spannungseinbruch durch Last, zu hohe Widerstände irgendwo durch Erwärmung usw. ) Da sollte mal ein E-Check der Installation gemacht werden.
Renault Zoe Zen Q210 + Intens R90, S-Pedelec Grace MX,Tesla Model ≡ reserviert
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Re: Ladezicke ZOE?

Beitragvon zoemats » Mo 8. Jan 2018, 12:52

Tho hat geschrieben:
Intervall laden heißt durch die Last ändert sich irgend was vor dem Auto. (z.B. Spannungseinbruch durch Last, zu hohe Widerstände irgendwo durch Erwärmung usw. ) Da sollte mal ein E-Check der Installation gemacht werden.


Bei Audi/VW und Co. scheint es dort zu funktionieren. Ist auch mehr nur die Show fürs Parkhaus, da man ohnehin dort kaum so lange parkt, dass man nennenswert Akkuleistung speichern könnte. Reine Image-Kampagne!
Bild
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Re: Ladezicke ZOE?

Beitragvon tango » Mo 8. Jan 2018, 13:28

Bei Schuko-Steckdosen gibt es aber auch selbst-rücksetzende Leitungs-Schutzschalter, z.B. auf 10 oder 13 A. Wenn die so ein bisschen knapp auslösen und der "Ziegelstein" (oder NRGkick) die Leistung grenzwertig ausreizt, dann lösen diese LS aus, warten ein bisschen und schalten den Strom wieder frei. Das geht dann ewig so. Kann man sehen, wenn die Ziegelstein stromlos ist und dann nach kurzer Zeit wieder leuchtet.
Gruß

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Re: Ladezicke ZOE?

Beitragvon tango » Mo 8. Jan 2018, 13:46

Es gibt j auch bei einigen reinrassigen Ladestellen mit 43 kW-Typ2-Lader Probleme, einige Betreiber haben da richtig serienmäßig Probleme, z.B. die EnBW in Baden-Württemberg. Die haben dann an allen Ladesäulen die Leistung auf 22 kW begrenzt und so laden dann die ZOEs dieser Welt langsam aber ohne die Hotline zu quälen. Ursache scheint zu sein, dass die RONTs (regelbare Ortsnetztrafos), die sie zur Versorgung der Ladesäulen aufgestellt haben (die stellen das lokale Stromnetz von 10.000 oder 20.000 V Mittelspannung zur Verfügung), sonst keine weitere Last haben. Die ZOE erzeugt selbst reichlich Oberwellen, obwohl sie ziemlich empfindlich ist, wenn es welche gibt. Ohne Parallellast, die auf die Oberwellen dämpfend wirken könnte, misst die Miss also ihre eigenen Oberwellen und geht in Störung. Richtig schlaues Verhalten.

Wenn man die Ladeleistung herunternimmt, dann kann man zwar nicht mehr mit 43 kW laden, aber immer noch mit 26 kW. Aber wie soll man das machen, die ZOE hat ja leider keine Einstellmöglichkeit dafür? Ich habe meine ZOE dafür etwas umgebaut, wie es in diesem Thread beschrieben und diskutiert ist:
https://www.goingelectric.de/forum/renault-zoe-laden/einstellbarkeit-der-zoe-ladeleistung-t23854-10.html?hilit=tango#p530311
Damit kann ich im Falle von Ladeproblemen meine Ladeleistung schön herunterregeln, daheim mache ich das, damit mein Auto am 22 kW-Ladepunkt möglichst langsam lädt. Das funktioniert sehr gut.
Es ist dann zwar immer noch eine 3-Phasen-Ladung, aber es hat mir schon manches mal sehr geholfen. Der Eingriff ist ziemlich mild, betrifft keine Hoch-Volt-Bauteile und ist gut reversierbar.
Gruß

tango

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