Ladewirkungsgrad abhängig von der Ladeleistung

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Ladewirkungsgrad abhängig von der Ladeleistung

Beitragvon Rago » Do 25. Mai 2017, 23:01

Von Thomas Wolf gibt es zum Thema Ladungswirkungsgrad Zoe R240 mehrere sehr interessante Videos, bei denen er für verschiedenen Ladeleistungen (2,3/ 3,7/ 11 /22 kW) den Ladungswirkungsgrad ermittelt hat. Die liegen durchweg bei >90%. Das alles wirkt für mich sehr seriös. Bin jetzt beruhigt, dass die R240 Zoe (vermutlich) nicht bei den schlechten Werten 60...75% Ladungswirkungsgrad liegt.
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Re: Ladewirkungsgrad abhängig von der Ladeleistung

Beitragvon TeeKay » Sa 27. Mai 2017, 07:35

@ecopowerprofi: Langsam reichts mir mit dir. Du kippst ständig deine Werbung hier im Forum ab, stellst dich als den ultrakompetenten Vollprofi in Sachen Elektroauto/Ladetechnik dar, machst alle anderen runter und lieferst dann so einen völlig haltlosen, falschen Mist ab, bei dem du dann auch noch den Nerv hast, andere User anzugreifen, die völlig korrekt die Fehler deiner von vorn bis hinten falschen Wirkungsgradbehauptungen kritisieren.

Ich empfehle dir dringend, einmal in dich zu gehen, selbstkritisch deine Kompetenz zu beleuchten, zu akzeptieren, dass du nicht der allumfassend gebildete Elektroauto-Profi bist, andere User im Forum möglicherweise sogar kompetenter sind als du und du künftig vielleicht etwas mehr Demut zeigen solltest.
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Re: Ladewirkungsgrad abhängig von der Ladeleistung

Beitragvon TeeKay » Sa 27. Mai 2017, 07:43

ecopowerprofi hat geschrieben:
Mehr als 80% erreichen die meisten Systeme nicht. Man will ja nicht optimal laden sondern schnell. Was glaubst Du wie der WG aussieht, wenn erst mal die 350 kW Lader kommen. Über 50 bis 60% wird da wohl nix sein. Ich nehme auch an, dass die Daten schon unter optimale Bedingungen von Renault ermittelt wurde.

Ja, die 350kW Lader werden sicherlich 350kW verheizen. Nichts anderes bedeuten 50% Wirkungsgrad. In der Realität erreichen die Ladegeräte von Tesla, die auch im Supercharger stecken, 94,7% Wirkungsgrad. ABB gibt für die Terra 53 (50kW) einen Wirkungsgrad von 94% an. Efacec für die QC45 (50kW) mindestens 93%, für den QC150B (150kW) mindestens 95% und für den HV350 (350kW) mindestens 95% an. Evtec listet den Espresso&Charge (120kW) mit 93%. Brusa liefert 22kW-Ladegeräte mit 93% Effizienz.

Natürlich könnte man noch immer auf deine postulierten 50% Ladewirkungsgrad kommen, wenn die restlichen 45-Prozentpunkte als Abwärme in der Batterie anfallen. Ich bin gespannt auf die Mega-Klimaanlagen, die an die 350kW Abwärme abführen können. Wieviel Leistung werden die wohl aufnehmen? Vielleicht sind deine Behauptungen aber auch einfach nur Quatsch und die Wirkungsgrade bei Schnellladung gehen inklusive Wärmeverlusten in der Batterie an die 90%.
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Re: Ladewirkungsgrad abhängig von der Ladeleistung

Beitragvon Blue shadow » Sa 27. Mai 2017, 08:25

Wobei die zoe ein sonderfall darstellt und nichts mit den dc säulen zu tun hat...schön zu lesen das alle hersteller so um die 94% liegen oder ist die angabe am optimum? Ok du schreibst mindestens, dh. es geht sogar in richtung 100%
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Re: Ladewirkungsgrad abhängig von der Ladeleistung

Beitragvon EVduck » Sa 27. Mai 2017, 08:40

ecopower, deine Aussagen zeigen sehr deutlich, dass du keine Ahnung von Wirk-, Schein- und Blindleistung hast. Lernt man das auf der Berufs- und Meisterschule nicht mehr? Oder bist du entgegen deiner Behauptungen gar kein 'Profi'?
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Re: Ladewirkungsgrad abhängig von der Ladeleistung

Beitragvon Blue shadow » Sa 27. Mai 2017, 09:17

Wenn ich die messreihen hier im forum richtig gelesen habe, scheint die zoe ab 14A eine oder 3 phasen ganz gut zu meistern...messreihen für die neue q90/r90 sind in den untiefen des forums vergraben oder gar noch nicht ermittelt
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Re: Ladewirkungsgrad abhängig von der Ladeleistung

Beitragvon Fluencemobil » Sa 27. Mai 2017, 10:54

ecopowerprofi hat geschrieben:
Ich habe mir mal die (geringe) Mühe gemacht anhand von den offiziellen Renault-Angaben den Ladewirkungsgrad zu berechnen. Ich habe etwas gestaunt aber nach einigem Nachdenken wie so ein Lader funktioniert sind die Werte plausibel. Die Daten gelten aber nur für die aktuelle Modelle und beim genauen Nachmessen können sich noch minimale Veränderungen ergeben. Der Trend ist aber eindeutig.


Es wird Zeit mal eine Umfrage zu machen wer Renault-Angaben noch glaubt.
Wer glaubt zum Bsp. das Kapazität (laut Renault) gleich nutzbare Kapazität wäre?
Wer das noch glaubt, lese mal hier nach:
renault-fluence-ze/akku-werte-in-fluence-ze-spy-t23192-20.html#p536835
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Re: Ladewirkungsgrad abhängig von der Ladeleistung

Beitragvon E wie Effizienz » Sa 27. Mai 2017, 11:58

Das JEDES E-Auto in Sachen Ladung ab einem bestimmten Ladestand des Akkus die Leistung zurückregelt, ist keine neue Erkenntnis. Für den Autor dieses Threads scheinbar aber unbekannt.

Unser Z.E. 40 lädt bis an die 90 % mit nahezu konstanter Leistung. Die letzten Prozentpunkte werden dann stark reduziert geladen.
Das eine 100 % Ladung für den Akku nicht so empfehlenwert ist, scheint dem Autor auch nicht bekannt zu sein.

Der Ladeverlust, mittels NRGkick geladen und per geeichtem Stromzähler dokumentiert, liegt bei uns unter 10 %.
Nicht das Laien diesen Unsinn von um die 60 % Wirkungsgrad noch glauben.
A6 Avant Biturbo, Honda VFR, Lupo 3L, seit 03.2017 durch ZOE Z.E. 40 Intens, in Titanium-metallic, ersetzt. E-Rasenmäher. Ökostrom der Bürgerwerke, PV- und Solaranlage, Niedrigenergiehaus (5-Liter-Öläquivalent) von Anfang 1900.
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Re: Ladewirkungsgrad abhängig von der Ladeleistung

Beitragvon Mittelhesse » Sa 27. Mai 2017, 12:55

klar hat der Wirkungsgrad was mit dem Cos Phi zu tun, da nur die Wirkleistung im Akku ankommt.
Ich habe bei mir an der Wallbox letztes Jahr einige Messungen vorgenommen, die Blindleistung liegt bei ca. 2kvar pro Phase, und das annähernd gleich durch alle Leistungsbereiche von 9kW bis 27kW. Sprich je höher der Ladestrom um so kleiner der "Verlust" da vom "eingesetzen" Strom mehr in Wirkleistung umgesetzt wird.
LG Stefan

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Re: Ladewirkungsgrad abhängig von der Ladeleistung

Beitragvon Lewis » Sa 27. Mai 2017, 13:15

@Mittelhesse
Nein Denkfehler.
Wirkungsgrad ist das Verhältnis der Nutzleistung (was im Akku an Energie angekommt) zur zugeführten Leistung (ablesbar am Wirkleistungszähler)
Blindleistung ist eine pendelnde Leistung ohne Nutzen, die unerwünschter Weise die Leitungen belastet, aber kein Einfluss auf den Wirkungsgrad der Wirkleistung hat.
Eine Glühbirne hat trotz cosphi=1 einen Wirkungsgrad von nur 5% - betrachtet man die abgegebene Lichtleistung.
Möchte man dagegen mit dem Glühdraht heizen hat man 95% Wirkungsgrad :mrgreen:
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