Ladegeschwindigkeiten des ZOE

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Ladegeschwindigkeiten des ZOE

Beitragvon Desti » Di 22. Jan 2013, 03:15

Ampera hat geschrieben:
Also das Notladekabel im Kangoo ZE hatte nur 8A.

Wenn der / die Zoe im min. 13 A hat, bekommt man bei manchen Hausinstallationen probleme. Es gibt Ampera-Fahrer die zu Hause nicht mal mit 10 A laden konnten. (Altere Häuser mit zum teil zu kleinen Kabelquerschnitten und schlechten verbindungen oder zu grosse Distanzen.) Die mussten das Ladekabel, welches laden mit 6 oder 10A zulässt runterregeln. Die elektronik im Kasten reagiert bei zu grossem Spannungsabfall mit einer Abschaltung.

Gruss Joe



Ich verstehe die Leute nicht. Wer genug Geld hat sich einen teuren Neuwagen zu kaufen, der wird doch auch noch was übrig haben um mal ein paar vernünftige Kabel im Haus zu verlegen. Wenn die Verkabelung schon bei 10A schlapp macht, da kann man doch nichtmals sicher eine Waschmaschine oder Rasenmäher anschließen.
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Re: Ladegeschwindigkeiten des ZOE

Beitragvon Turbothomas » Di 22. Jan 2013, 06:17

Naja,

RWE bietet ein All-inklusive Angebot für knapp 3.000,-€ an, was da alles dabei ist kann ich so nicht sagen.

Bei mir sehen die Kosten wie folgt aus:
Eon-Wallbox 965,-
Installationskit 330,- (Typ 2 FI und 3-Phasen-Sicherungsklemmblock)
35 Meter Kabel 5*10qmm 400,- (Kabel wurde selber verlegt und an die Wallbox angeschlossen, der Installateuer hat FI und Sicherung im Haus installiert und an das Stromnetz angeschlossen, sowie meine Arbeiten überprüft)
Arbeiten E-Installateur noch offen
Ciao
Thomas
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Re: Ladegeschwindigkeiten des ZOE

Beitragvon Guy » Di 22. Jan 2013, 11:58

Desti hat geschrieben:
Wer genug Geld hat sich einen teuren Neuwagen zu kaufen, der wird doch auch noch was übrig haben um mal ein paar vernünftige Kabel im Haus zu verlegen.

Nicht jeder ist Eigenheimbesitzer. Wer mietet, hat wohl weniger Lust die Installation auf einen aktuellen Stand zu bringen und dieses Spiel bei jedem Umzug zu wiederholen. Ich würde das jedenfalls nicht tun.
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Re: Ladegeschwindigkeiten des ZOE

Beitragvon Ampera » Di 22. Jan 2013, 18:01

Guy hat geschrieben:
Desti hat geschrieben:
Wer genug Geld hat sich einen teuren Neuwagen zu kaufen, der wird doch auch noch was übrig haben um mal ein paar vernünftige Kabel im Haus zu verlegen.

Nicht jeder ist Eigenheimbesitzer. Wer mietet, hat wohl weniger Lust die Installation auf einen aktuellen Stand zu bringen und dieses Spiel bei jedem Umzug zu wiederholen. Ich würde das jedenfalls nicht tun.


Genau so ist es. Wir haben im Ampera-Forum Mitglieder die nicht mal in der Tiefgarage laden dürfen, wegen angeblicher Brandgefahr. Auch sind in Tiefgaragen die Absicherungen mangelhaft, so das beim einschalten des Lichtes, inklusive öffnung der Garagtüre die Ladung auch bei 10A sogar bei 6A die Sicherung rauswirft und die Ladung somit unterbricht.

Jeder der Mieter ist sollte sich vor dem Kauf genau informieren was machbar ist. Mit dem Ampera können wir trotzdem noch fahren, bei einem reinen E-Auto ist sense.

Gruss Joe
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Re: Ladegeschwindigkeiten des ZOE

Beitragvon ZoeZen1 » Di 22. Jan 2013, 22:02

Ich hab mir auch eine Garage gemietet. Installation (Schuko)scheint ok zu sein.
Zumindest hab ich testweise über 2,5h den Leaf "probegeladen". War alles Ok!

Wenn, und davon gehe ich jetzt mal aus, der ZOE auch mit Notladekabel geladen werden kann, brauch ich mir doch dann keine Gedanken mehr zu machen, oder :?:
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Re: Ladegeschwindigkeiten des ZOE

Beitragvon Jogi » Di 22. Jan 2013, 22:19

Weißt du ob noch andere Verbraucher/Steckdosen auf der selben Sicherung hängen?

Wenn das der Fall ist, fliegt die, sobald insgesamt mehr als der Bemessungsstrom gezogen wird.

Wenn z. B. in der Nachbargarage die Steckdose auf der selben Sicherung hängt (max.16A), und dort jemand einen Schweißtrafo in Betrieb nimmt, während du dein Auto lädst.
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: Ladegeschwindigkeiten des ZOE

Beitragvon Ampera » Di 22. Jan 2013, 22:36

ZoeZen1 hat geschrieben:
Ich hab mir auch eine Garage gemietet. Installation (Schuko)scheint ok zu sein.
Zumindest hab ich testweise über 2,5h den Leaf "probegeladen". War alles Ok!

Wenn, und davon gehe ich jetzt mal aus, der ZOE auch mit Notladekabel geladen werden kann, brauch ich mir doch dann keine Gedanken mehr zu machen, oder :?:


Ich bin ja aus der Schweiz. Hab aber gehöhrt, dass Schuko 16A nicht langfristig verträgt. 10A sollten gehen. Mit was hat der Leaf geladen?? 10 oder 16A. Und wie schon Jogi gesagt hat. Auf separate Einzelabsicherung achten. Es braucht kein Schweissgerät um die Sicherung auszulösen. Ein normaler Staubsauger mit 1000W reicht auch schon.

Gruss Joe
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Re: Ladegeschwindigkeiten des ZOE

Beitragvon ZoeZen1 » Mi 23. Jan 2013, 00:15

Dann sollte ich da wohl noch mal nachhaken.

und ist das aufwendig (Preis) die Garage einzeln abzusichern?
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Re: Ladegeschwindigkeiten des ZOE

Beitragvon Jogi » Mi 23. Jan 2013, 18:07

ZoeZen1 hat geschrieben:

ist das aufwendig (Preis) die Garage einzeln abzusichern?

Das hängt ganz von den örtlichen Gegebenheiten ab.

Liegen die Leitungen aufputz? - Dann könntest du einfach mal die Leitung von deiner Steckdose aus zurückverfolgen bis zur nächsten Verteilerdose bzw. bis zum Unterverteilerkasten, wo dann auch die Sicherungen drin sind.
- Erst dann kann man konkret weiter überlegen, es gibt einfach zu viele Möglichkeiten...

Wenn du viel Glück hast, musst du gar nichts machen.

Wenn deine Steckdose aus einer Verteilerdose gespeist wird, kommt es auf die Zuleitung zur Verteilerdose an:
Querschnitt? Was hängt da alles dran?
Bei ausreichender Dimensionierung der Zuleitung(en) kann man einfach einen kleinen Unterverteilerkasten daneben setzen, da einen 16A LS-Automaten rein, und da die Steckdosenzuleitung dran, ggf. noch in der vorgelagerten UV die Absicherung verstärken.
Kostet in diesem Falle keine 100,--€ für's Material.
Allerdings haben wir ja gelernt, dass man eigentlich auch noch einen FI Typ B braucht, der würde nochmal mit mindestens 150,--€ zu Buche schlagen.
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: Ladegeschwindigkeiten des ZOE

Beitragvon Oeko-Tom » Mi 23. Jan 2013, 19:17

Jogi hat geschrieben:
Allerdings haben wir ja gelernt, dass man eigentlich auch noch einen FI Typ B braucht, der würde nochmal mit mindestens 150,--€ zu Buche schlagen.


Wenn du den in der Bucht ersteigerst. Ansonsten kosten sie 350€ aufwärts...
Bin jetzt übrigens auch in Österreich darauf hingewiesen worden, dass ein allstromsensitiver FI Typ B bei der Hausinsatllation der Wallbox vorgeschrieben ist.

Ergänzung: Das gilt natürlich nur für eine 3-phasige Walbox / ICCB-Lösung! (Danke Jogi). Bei einer einphasigen Wallbox reicht ein normaler FI Typ A.

Tom
Zuletzt geändert von Oeko-Tom am Mi 23. Jan 2013, 20:35, insgesamt 1-mal geändert.
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