Frage b.z.w. Entscheidungshilfe zur Ladebox

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Frage b.z.w. Entscheidungshilfe zur Ladebox

Beitragvon heitzer75 » Mo 5. Jan 2015, 14:43

Guten Tag an alle,

nach einem halben Jahr Planung, Wartezeit, und Vorfreude ist es bald soweit.
Am 17.01 darf ich meine kleine Französin mit den blauen Augen in Empfang nehmen.

nun stellt sich für mich die Frage nach der Ladebox.
Es wird definitiv eine mobile Lösung werden, aber ich bin da momentan etwas unschlüssig.
Hier würde ich mich über praktische Tipps und Erfahrungen freuen.

Ich bin gerade dabei prüfen zu lassen, ob ich zuhause mit 43 kw laden kann, aber ich denke das wird die
Hausinstallation nicht zulassen. Aus diesem Grund würde ich dann doch die 22kw-Variante wählen.

Ich bin mir aber jetzt etwas unschlüssig, was ich machen soll, bzgl. der Absicherung über den FI Typ B.
Es wird bei mir ein seperater Anschluss in die Garage gelegt mit der entsprechenden Leistung.
Wäre es sinnvoller hier bereits den FI in die Unterverteilung einzubauen, oder wäre es sinnvoller den FI
in die mobile Box einzubauen?

Wenn ich den FI nicht in die Hausverteilung einbaue, dann ist die Leitung nicht abgesichert, für den Fall,
das ich mal andere Drehstromgeräte betreiben will.

Andererseits ist es ja so, das wenn ich den FI nicht in die Wallbox einbaue und diese an einem Drehstromanschluss nutze
der ebenfalls keine Absicherung hat, dann besteht überhaupt keine Absicherung. Denn ich bin mir sicher, das nicht jeder
Besitzer einer CEE-Dose die technischen Merkmale seines Anschlusses kennt, oder schlicht gerade nicht da ist.

Was würde passieren, wenn ich in der Box einen FI verbaut habe, und diese irgendwo an einer Drehstromdose anschliese,
die bereits über eine Absicherung mit Typ A oder B verfügt?

viele Grüsse

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Re: Frage b.z.w. Entscheidungshilfe zur Ladebox

Beitragvon Matthias_BT » Mo 5. Jan 2015, 17:06

Mir geht es da ähnlich.

Ich habe daher für zuhause einen FI Typ B gekauft. Der geht in die Unterverteilung, mit den von dir vorgenannten Gründen.

Als mobile Lösung kommt irgendwann mal der JuiceBooster her. Warum? Preis = fast 1/2 von Crohm Box.

Für daheim geht das, weil Fi Typ B vorgeschalten (Ebay, teilweise bereits ab 100 Euro - Doepke, kostet neu eigentlich 500+).

Wenn ich unterwegs bin, bleiben 2 Möglichkeiten. Hoffen das Fi verbaut ist, das nichts funktioniert oder: Doepke FI Typ EV. Das ist der einzige der den davorliegenden Fi (sofern vorhanden, weiß man ja nicht) nicht erblinden lässt.

Gruß
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Re: Frage b.z.w. Entscheidungshilfe zur Ladebox

Beitragvon Berndte » Mo 5. Jan 2015, 18:58

Hallo,

zu dem ganzen FI-Brimborium äußere ich mich hier mal nicht weiter.
Meine Empfehlung aber: Direkt in die Unterverteilung oder einen Kleinverteiler über der Drehstromsteckdose einen FI Typ B bei eBay ersteigert (ca. 130€) und in die mobile Ladebox keinen FI zusätzlich, da jede Außensteckdose schon seit Jahren zumindest über einen FI Typ A verfügen muss. Und so oft lädt man nicht außerhalb an CEE Steckdosen.

Wenn du keine 43kW/63A mehr zur Verfügung hast, kannst du mit einer OpenEVSE auch Zwischenleistungen installieren (lassen). Also etwa 40A was dann 28kW entspricht oder wie gesagt alle Möglichen Zwischenwerte bis 80A.

Gruß Bernd
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Re: Frage b.z.w. Entscheidungshilfe zur Ladebox

Beitragvon Zoe57 » Mo 5. Jan 2015, 19:51

Wenn eine mobile Ladebox auch regelmäßig an unbekannten Anschlüssen verwendet wird sollte sich der FI-B oder EV auch in der Box befinden.Bei nahezu ausschließlicher Nutzung zu Hause reicht ein solcher FI sicher auch in der Unterverteilung.
Muß jeder für sich selber entscheiden ;)
Ich habe mir zu Hause,in der Firma,auf dem Gartengrundstück,in der Tiefgarage und an anderen geeigneten Orten überall eine CEE 32A Steckdose montieren lassen wenn sie nicht schon vorhanden war.Mit einer Crohm Box oder einer vergleichbaren mit integriertem FI-B kann ich so überall sicher laden.Der höhere Preis für die Crohm Box relativiert sich durch Einsparen eines oder mehrerer seperater FI und einer sehr guten Verarbeitung für den täglichen Einsatz.
Eine Ladestation /Box ohne vorhandenen FI-B oder EV ist zum Laden der Zoe grundsätzlich nicht zulässig und daher
ein Provisorium.Mir wäre hier am falschen Ende gespart zumal es inzwischen auch günstigere Lösungen als die Crohm von
Bettermann u.a.mit FI-B oder EV gibt.Im Wiki ist ja eine umfangreiche Auflistung abgelegt.
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Re: Frage b.z.w. Entscheidungshilfe zur Ladebox

Beitragvon JoDa » Mo 5. Jan 2015, 19:54

Hallo heitzer75,

Kann dir die mobile Ladebox B3200 nur wärmstens empfehlen.
Sie ist nicht nur die günstigste 22kW-Wallbox (ca. 750€ inkl. MWSt., Versand und Adapter) sondern der Ladestrom kann auch stufenlos über ein Drehpoti verstellt werden.
Dazu gibt es den tollen Telefonservice:+49 1626555800 (täglich von 10-22Uhr!) von Hr. Bettermann.
Hr. Bettermann berät dich und modifiziert die Box auf Wunsch (zusätzlicher Zähler, FI-Typ A, Typ B oder Typ A EV, Ladung über eine PV-Anlage, ... ).

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Re: Frage b.z.w. Entscheidungshilfe zur Ladebox

Beitragvon heitzer75 » Mo 5. Jan 2015, 19:58

HI,

na da sind schonmal ein paar gute Denkanstöße dabei.

Dann mal eine umgekehrte Frage.
Hat es irgendwelche Auswirkungen, wenn ich in der Unterverteilung einen FI Typ B verbaue,
mir dann eine mobilen Box ebenfalls mit einen FI Typ B bestelle, und diese dann an die Hausverteilung anschliesse?
Dann hätte ich zuhause auch für andere Geräte eine Absicherung, und für unterwegs ebenfalls eine
Absicherung in der Box.

grüsse

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Re: Frage b.z.w. Entscheidungshilfe zur Ladebox

Beitragvon Berndte » Mo 5. Jan 2015, 20:00

Man kann es auch übertreiben... aber ja, das geht und schadet auch nicht.
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Re: Frage b.z.w. Entscheidungshilfe zur Ladebox

Beitragvon ECarmapf » Mo 5. Jan 2015, 21:42

JoDa hat geschrieben:
Hallo heitzer75,

Kann dir die mobile Ladebox B3200 nur wärmstens empfehlen.
Sie ist nicht nur die günstigste 22kW-Wallbox (ca. 750€ inkl. MWSt., Versand und Adapter) sondern der Ladestrom kann auch stufenlos über ein Drehpoti verstellt werden.
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JoDa hat absolut recht - unsere ZOE lädt auch mit der Bettermann-Box. Das Preis/Leistungsverhältnis und der Service stimmen :D
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Re: Frage b.z.w. Entscheidungshilfe zur Ladebox

Beitragvon Zoelibat » Mo 5. Jan 2015, 21:49

ECarmapf hat geschrieben:
JoDa hat geschrieben:
Hallo heitzer75,

Kann dir die mobile Ladebox B3200 nur wärmstens empfehlen.
Sie ist nicht nur die günstigste 22kW-Wallbox (ca. 750€ inkl. MWSt., Versand und Adapter) sondern der Ladestrom kann auch stufenlos über ein Drehpoti verstellt werden.
Dazu gibt es den tollen Telefonservice:+49 1626555800 (täglich von 10-22Uhr!) von Hr. Bettermann.
Hr. Bettermann berät dich und modifiziert die Box auf Wunsch (zusätzlicher Zähler, FI-Typ A, Typ B oder Typ A EV, Ladung über eine PV-Anlage, ... ).

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Und noch eine Stimme für die Betterman-Box. Hatte noch keine Probleme damit.
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Re: Frage b.z.w. Entscheidungshilfe zur Ladebox

Beitragvon Cavaron » Mo 5. Jan 2015, 22:20

Pro Bettermann mit FI Typ EV. Ist ideal beim Laden an fremden Anschlüssen wenn man nicht weis, was dort verbaut ist. Typ B in der Box und Typ A in der Installation - der kann dann verblinden. Unwahrscheinlich, aber wäre dann ziemlich doof...
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