CCS und sein großer Nachteil

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: CCS und sein großer Nachteil

Beitragvon CCS=SuperPlus135 » Fr 10. Mär 2017, 18:56

Twizyflu hat geschrieben:

Ich würde mich mit dem IONIQ niemals an Typ 2 stecken - ich will ja in 20-30 min weiter.
Wenn es aber nicht anders geht sehr wohl, doch dann kann man mich sicher erreichen und sagen: Bitte bin ein ZOE, muss laden.




Oh wie ritterlich der Twizyflu denn ist :lol:

Du kommt von der Autobahn runter, wo die letzten 80 KM keine CCS Säule war. DAnn biste bei Freunden für paar Stunden zu Besuch. Ganz ritterlich lädt der feine Herr natürlich nicht an den AC Säulen 50 Meter von den Freunden entfernt...

Irgenwie schaffst Du es sicherlich wieder auf die tolle Autobahn zum CCS Lader. ne ist klar.
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Re: CCS und sein großer Nachteil

Beitragvon CCS=SuperPlus135 » Fr 10. Mär 2017, 18:59

midget77 hat geschrieben:
Hoffentlich hat bald jedes neue E-Auto in Europa CCS > 50 (besser 100) sowie AC 3-phasig (zumindest als Option) mit 22 kW (mind. 11kW)
1-phasig ladende Fahrzeuge werden sonst 22kW Säulen "verparken"



Es gibt da EINE Marke, die geht diesen Weg seit 6 Jahren schon... Und die hat sogar noch Amerika und Europa weit die dazu gehörige Infrastruktur zum laden alle 200 KM auf eigene Kosten installiert... Ein Akt den andere Hersteller aus der Portokasse zahlen könnten, aber die sind ja offenkundig zu blöd dazu.
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Re: CCS und sein großer Nachteil

Beitragvon mstaudi » Fr 10. Mär 2017, 21:18

Toumal hat geschrieben:
Das Thema dreht sich im Kreis.


Toumal hat geschrieben:
Full ack.
In meinem verwandtenkreis ueberlegt gerade jemand sich ein e-auto anzuschaffen. Er meinte er stell das auto dann einfach tagsueber an der ladesaeula ab. Dass das extrem asozial ist kam ihm nicht sofort in den Sinn.


jetzt muss ich doch auch mal dem Toumal zustimmen... hab ihn doch in einem anderer Fred angegangen, wegen den ladesäulenbockierenden Hybriden.

Mensch Maier, man kann doch einfach auch mal Hirn einschalten anstatt nur "Geiz ist geil" walten zu lassen.
- Mit Strom fahren ist immer gut!
- Blockieren weil Parkplatz umsonst --> Scheiße!
- Blockieren, wenn's andere nötiger haben --> Telefonnummer hinter Windschutzscheibe hilft
- Hybriden grundsätzlich bei öffentlichen Ladestationen dissen --> auch asozial

Es gibt aber auch noch Unterschiede zwischen Raststätte --> Reisen und Tiefgarage in der Stadt --> Einkaufen.
Meine Moral sagt, dass an einer Raststätte Reisende möglichst schnell wieder weiter kommen wollen und Einkaufende in der Tiefgarage beim Einkaufen den Nebeneffekt mitnehmen wollen und auch dürfen.

Gruß, mstaudi
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Re: CCS und sein großer Nachteil

Beitragvon Mei » Fr 10. Mär 2017, 22:22

mstaudi hat geschrieben:
........., wenn's andere nötiger haben...........


Das musst du mal genau erklären.
Ohne dabei an Kapital zu denken.
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Re: CCS und sein großer Nachteil

Beitragvon Twizyflu » Sa 11. Mär 2017, 01:10

CCS=SuperPlus135 hat geschrieben:
Twizyflu hat geschrieben:

Ich würde mich mit dem IONIQ niemals an Typ 2 stecken - ich will ja in 20-30 min weiter.
Wenn es aber nicht anders geht sehr wohl, doch dann kann man mich sicher erreichen und sagen: Bitte bin ein ZOE, muss laden.




Oh wie ritterlich der Twizyflu denn ist :lol:

Du kommt von der Autobahn runter, wo die letzten 80 KM keine CCS Säule war. DAnn biste bei Freunden für paar Stunden zu Besuch. Ganz ritterlich lädt der feine Herr natürlich nicht an den AC Säulen 50 Meter von den Freunden entfernt...

Irgenwie schaffst Du es sicherlich wieder auf die tolle Autobahn zum CCS Lader. ne ist klar.



Sag mal hast du was genommen?
Was sind denn das für Szenarien?
Wir reden hier vom TRIPLE CHARGER logischerweise
Wenn es so eine Typ 2 gibt nutzt man sie freilich
Wofür wäre sie sonst da
Und sonst hab ich noch den NRGkick für die CEE Dose

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Re: CCS und sein großer Nachteil

Beitragvon AndreR » Mo 9. Apr 2018, 16:36

Fakt ist, dass ein „Destination Charger“ in einem Parkhaus o.Ä. (ich beschränke das bewusst nicht auf Tesla) entweder in ausreichender Zahl vorhanden sein sollte, sodass man den Wagen dran hängen lassen kann, so lange man vor Ort ist, oder es gibt die Möglichkeit, den Stecker nach abgeschlossener Ladung herauszuziehen und im Optimalfall das Auto wegzuschieben (solche Systeme zum manuellen Querversetzen von Autos in Form von Schienen gibt es schon in diversen Parkhäusern, um Platz zu sparen).

Langfristig sollte man wohl aber eher den Weg gehen, Ladeplatz und Ladegerät zu entkoppeln. Sprich: An möglichst vielen Parkplätzen eine Steckdose bzw. ein Ladekabel anbringen, diese auf einen Multiplexer schalten und gut is. Dann gibt es zentral ein Ladegerät mit 300 oder 400 kW, in Zukunft eher im Megawattbereich und die Ladeleistung teilt sich auf. Will ich das System erweitern, muss ich nur ein paar dicke Kabel und Steckdosen verlegen und nicht vor jede Parkbucht einen eigenen Tripellader aufstellen. Wenn ich dann noch vier Stromschienen mit AC dreiphasig, DC 400 V, 600 V und 800 V montiere, sollten alle Eventualitäten abgedeckt sein.
Hyundai i30 109 PS 1.4 Benziner (*09, 10–12); Smart Fortwo 71 PS 1 Benziner (11–12); Renault Mégane III Dynamique 106 PS 1.5 Diesel (*07, 12–16); Mégane 4 BOSE Edition EDC 110 PS 1.5 Diesel (*16, 16–17); Mégane 4 GT 165 PS 1.6 Diesel (*17, 17–)
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Re: CCS und sein großer Nachteil

Beitragvon Nordstromer » Mo 9. Apr 2018, 16:45

TimoS. hat geschrieben:
Blockieren wenn voll geht gar nicht! Aber was soll man denn als 3,7kW Lader machen, wenn man laden muss oder CCS schon in Benutzung war. Wir brauchen einfach mehr Ladestationen und nicht diese ständigen Diskussionen ob ein 3,7kWler laden darf oder nicht. Neben jeden Tripple gehören auch mehrere Typ2. Es kann auch ganz schnell anders rum kommen. Dann blockiert ein lahmarschiger 22kW ZOE nen 100kW Triple.


Es gibt sicher 1000 mal mehr reine AC Lader die könnte man auch nutzen statt einen wirklichen Schnell Lader zu blockieren.
Der Ärger ist aber schon nachvollziehbar. Am Triple Charger geht fast immer nur CCS oder Chademo beides aber nicht gleichzeitig. Wenn ich mir vorstelle da hängt ein Leaf 2 mit heíßem Akku dran und lädt mit 22kW und ist bei sagen wir 16% da wäre ich auch sauer keine Frage. Am Ende wird man auch hier um Minuten Tarife nicht herum kommen.
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Re: CCS und sein großer Nachteil

Beitragvon Nordstromer » Mo 9. Apr 2018, 16:47

palim_palim hat geschrieben:
brushless hat geschrieben:
Oder noch besser weg mit CCS und alles auf TYP 2 standardisieren damit dieser Unfug erst gar nicht passieren kann.


Hä? Versteh ich nicht. Wenn kein CCS mehr da ist, stöpseln sich notgedrungen auch die BMWs und VWs mit Schnelllader an Typ2 an, und blockieren diese.

Prinzipiell bin ich aber Deiner Meinung. Ich ärgere mich auch maßlos über einige Plug-In Hybride, die hier in Aachen stundenlang die 22kW Säulen oder gar den einzigen Trippellader blockieren.

PS: Darum liebe ich Chademo so: Bei 80% stoppt die Ladung, und jeder kann den Stecker ziehen. Auch wenn der Fahrzeughalter noch Kaffee trinkt.


Nützt nur bei den kurzen Kabeln nichts wenn der da immer noch steht.
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Re: CCS und sein großer Nachteil

Beitragvon Nordstromer » Mo 9. Apr 2018, 16:50

brushless hat geschrieben:
Mit der Zunahme von E Cars werden auch immer öfter die guten Triple Quick Charger von, wie soll ich es benennen, ich sag mal Lade-Idioten, missbraucht.
Diese Stationen wurden primär zum Schnelladen von AC (Typ2) und DC (Chademo+CCS) E Cars installiert. Leider treffe ich seit einigen Monaten immer auf Fahrzeuge (nur BMW's und VW's) die nicht an CCS sondern an AC 43kW an gestöpselt sind.
Nicht nur dass sie von den 43 kW nur 3,7 bzw. 6,irgendwas kW rausziehen können, kommt man dann als ZOE Fahrer an und kann nicht laden. Das letzte Mal hat ein i3 Fahrer über 4 Stunden die Station blockiert.
Es waren in der Zwischenzeit offenbar schon einige ZOE Fahrer da, denn hinter der Windschutzscheibe haben sich die Zetteln mit freundlichen Bemerkungen gesammelt.
Nachdem das keine Einzelfälle mehr sind, möchte ich die Hersteller von Ladesäulen dazu animieren, einen Knopf zu installieren damit wenigstens der Stecker gezogen werden kann, damit andere laden können.
Oder noch besser weg mit CCS und alles auf TYP 2 standardisieren damit dieser Unfug erst gar nicht passieren kann.


Das hat mit CCS nichts zu tun. Selbst wenn das Kabel gezogen ist hilft das nicht weiter. Die Kabel sind so kurz und der Platz meist so knapp dass man trotzdem auf den Träumer warten muss.
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Re: CCS und sein großer Nachteil

Beitragvon phonehoppy » Mo 9. Apr 2018, 17:53

Ich finde es ziemlich kontraproduktiv, wenn wir uns als E-Fahrer/innen hier gegenseitig zerlegen über der Frage, wer wann wie lange an welcher Ladesäule laden darf. Ich bleibe dabei: Das Problem ist die halbherzig ausgebaute Infrastruktur. Es ist doch jetzt schon abzusehen, dass ein einzelner Schnelllader auf einer Autobahnraststätte allenfalls eine Feigenblattfunktion hat. Eine spätere Nachrüstung, die schon in Monaten bis wenigen Jahren notwendig sein wird, ist sicher teurer, als gleich von Anfang an mit einer Kapazität zu rechnen, die in 2 Jahren zu erwarten ist.

Das gleiche gilt für das Destination Charging: 2-3 Ladepunkte in einem Parkhaus mit hunderten Stellplätzen sind nicht mehr als ein Tropfen aus den heißen Stein, zumal die ja unweigerlich von Verbrennern zugeparkt werden, sobald die Anzahl der freien Plätze zu gering wird. Tendenziell muss jeder potenzielle Parkplatz mit einem Stromanschluss ausgestattet werden - für Destinmation Charging reicht ja auch eine vergleichsweise geringe Leistung.

Also meiner Meinung nach sollten wir nicht aufeinander herumhacken, sondern das Problem an die Stellen adressieren, wo es hingehört...
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