Altes Thema Fi Schutzschalter - bitte um Hilfe

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Altes Thema Fi Schutzschalter - bitte um Hilfe

Beitragvon eMG » Mi 21. Mai 2014, 08:16

AbRiNgOi hat geschrieben:
Wenn der hält was er verspricht, dann ist er die Lösung all unserer FI Probleme!

Auslösestrom DC bei 6mA ... kein FI Type A kann bei 6 mA gestört sein, das wussten wir schon immer, aber 6mA war für mache EVs einfach zu wenig, also hat dieser ausgelöst! (Siehe div. Ladekabel wie das von Volvo..)

Auslösestrom AC von 30mA, das ist es !!! :applaus: !!! jetzt bleibt der FI drinnen und trotzdem kein "erblinden" des vorgelagerten FIs. Ich bin sprachlos, ich der ungläubige, der immer gesagt hat, es gibt keine Lösung an einem Stecker wo der FI davor nicht bekannt ist. Dieser Schalter ist's einfach, ich bin sprachlos. Na klar, DC 6mA und AC 30mA und schun läufts. genial.

Un ich wollte den Fred schon ga nicht lesen, weil mich das Thema schonn angekotzt hat...

Danke für den Link, jetzt muss das Ding nur noch in einen leistbaren 64A Controler, z.b in den crOhm, dann wäre dieser eine Sünde wert....


Hallo AbRiNgOi,

wir haben ja einen Stromwandler bereits in der crOhm (FI Typ B) der AC & DC Strom misst und bei 30mA auslöst.
Die letzten Wochen haben wir viel an der Software für die Temperaturstabiltät und an der Driftkompensation gearbeitet, sodass der Hardware Stand der aktuellen EVSE1M40 und EVSE1H32 über längere Zeit ca. 2mA DC genau messen kann.

Unser Ziel wäre, dass wir über mehrere Stunden (längster Ladevorgang) die 6mA DC parametrieren können.
-> Wenn der Plan aufgeht, ZOE mitspielt und die Messung innerhalb der 6mA bleibt, wirds nen neuen Firmware Release für die crOhms geben.

-> damit wäre für uns auch alles gut und wir könnten den "Graubereich" zwischen 6mA und 30mA DC im Standard für den vorgelagerten FI Typ A abdecken...

Was mir noch gefühlt ein bisserl Sorgen macht sind Netzstörungen z.B. Schaltspitzen / induktive Lasten, die in "Netznähe" sind. Die EMV Y-Kondensatoren des ZOEs am Netzeingang werden jede Spannungsspitze schön "wegsaugen" und damit im crOhm FI "kurzzeitig" einen virtuellen FI Strom peak produzieren.

Da stellt sich mir die Frage wie schnell und empfindlich soll die 6mA DC sein. -> die passende Norm dafür ist ja noch in leicht desolatem Zustand & dürftig.
Kontraproduktiv wäre, wenn zwar zwischen 6 und 30mA DC ausgelöst wird, der FI Typ A damit absolut top sicher ist, aber jeder Netzstörimpuls die Ladung beendet.

Wir schauen mal wie bei uns die Messungen verlaufen und wenn's gut funktioniert sind Alpha / Beta Tester jederzeit willkommen!

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Re: Altes Thema Fi Schutzschalter - bitte um Hilfe

Beitragvon TimoS. » Sa 2. Mai 2015, 20:50

Gibt jetzt auch ne 63A Variante.
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Re: Altes Thema Fi Schutzschalter - bitte um Hilfe

Beitragvon Cavaron » So 3. Mai 2015, 07:35

Weis man schon nen Preis?
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Re: Altes Thema Fi Schutzschalter - bitte um Hilfe

Beitragvon Karlsson » Mi 3. Feb 2016, 23:28

Cavaron hat geschrieben:
Weis man schon nen Preis?


Gibts hier
http://esl-shop.de/doepke-dfs-4-a-ev-40-4-fi-schalter-09134818.html?gclid=CMDgoZad2soCFSQYwwodmt4EfQ

Was ich mich noch frage - ist der so für einen Zoe 210 ok, oder zu empfindlich mit 30mA AC / 6mA DC?

Gehe ich da ein Risiko ein, dass der ständig fliegt?

doepke-schalter_1_2.jpg
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Re: Altes Thema Fi Schutzschalter - bitte um Hilfe

Beitragvon Berndte » Mi 3. Feb 2016, 23:32

Das haut schon hin, kannst kaufen.
Alternative: bei eBay nach echten FI B mit 30mA und 40A Nennstrom suchen.
Gibt's teilweise unter 150€. Dein Hauselektriker sollte auch in der Lage sein den nochmal zu testen.
Irgendwer mit Lizenz muss den ja sowieso einbauen/abnehmen und dann mal messen.
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Re: Altes Thema Fi Schutzschalter - bitte um Hilfe

Beitragvon Karlsson » Mi 3. Feb 2016, 23:46

Danke Dir :D

Berndte hat geschrieben:
Dein Hauselektriker sollte auch in der Lage sein den nochmal zu testen.
Irgendwer mit Lizenz muss den ja sowieso einbauen/abnehmen und dann mal messen.

Wäre für den Ladebox Workshop gedacht.

Nach dem Wiki wäre der A (EV) dann für Mode2 wohl die richtige Wahl
http://www.goingelectric.de/wiki/Normgerechte_Errichtung_von_Ladeinfrastruktur

Da der Doepke FI A (EV) auch in der B3200RD Box sitzt
http://www.ladesystemtechnik.de/ev-plug-technologies/ladebox-b3200rd-mit-rcd-typ-a-ev-doepke-56
, die wohl einige problemlos mit dem Zoe verwenden, scheint das wohl zu gehen.
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Re: Altes Thema Fi Schutzschalter - bitte um Hilfe

Beitragvon schokofreund » Do 4. Feb 2016, 00:44

In meiner mobilen Box für die Zoe habe ich den Doepke FI A (EV), läuft seit zweieinhalb Wochen völlig problemlos.
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Re: Altes Thema Fi Schutzschalter - bitte um Hilfe

Beitragvon Cavaron » Do 4. Feb 2016, 07:28

Bei mir sind es nun ca. 21 Monate. Läuft sehr gut, hatte bisher nur zwei mal Probleme an alten CEEs im Aussenbereich - kann aber nicht sagen, dass es an dem Doepke gelegen haben muss.
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Re: Altes Thema Fi Schutzschalter - bitte um Hilfe

Beitragvon Fotowolf » Do 4. Feb 2016, 10:02

Auch ich habe in meiner mobilen Box (Bettermann) den Doepke FI A (EV) einbauen lassen für die ZOE Q210. Lädt seit einem Jahr problemlos und war auch schon öfter auswärts mit dabei an unbekannten Installationen.
Mit dem Ding in der Box fühler ich mich schon wohler.
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Re: Altes Thema Fi Schutzschalter - bitte um Hilfe

Beitragvon JoDa » Do 4. Feb 2016, 22:31

Fotowolf hat geschrieben:
Mit dem Ding in der Box fühler ich mich schon wohler.

... und Doepke freut sich einen FI um knapp 300€ verkauft zu haben ;)

Aber Hallo, wie kann man sich wohler fühlen, wenn man nicht einmal die per Norm festgelegten Mindeststandards erfüllt. ;)
Gemäß IEC 61851 benötigt man bei Mode2 Ladung ein SPE-PRCD.
Was dazu geführt hat, dass normkonforme Mode2 Ladekabel (von Mennekes) an vielen Steckdosen nicht funktionieren. :evil:

Da die FI-Hersteller in den Normungsgremien sitzen wird wohl in der zukünftigen Norm IEC 62752.2 festgelegt, dass jede Ladeeinheit Mode2 einen Fehlerstromschutzschalter für Gleichstrom integriert haben muss. Wenn es nach den FI-Herstellern geht dann mit 6mA DC Auslösestrom, womit Fehlauslösungen bei der ZOE vorprogrammiert sind. (Der Doepke FI Typ A EV hat keine Fehlauslösungen da lt. Datenblatt die Abschaltzeit bei DC 6 mA ≤ 10 Sekunden beträgt!)

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die FI-Hersteller auch einen Schutz vor den "gefährlichen" hochfrequenten Fehlerströmen fordern. Dann können wir uns wieder einen neuen teuren FI Typ B+ kaufen um uns wohler zu fühlen.

Aber egal, wenn man sich ein Elektroauto leisten kann, kann man auch ein paar hundert Euro ausgeben um sich wohler zu fühlen. ;)
Was mich stört, ist die Verunsicherung der Elektroautofahrer die keine Elektriker sind. Diese bekommen den Eindruck, dass die ZOE nicht Sicher und ohne Ladeabbrüche geladen werden kann. Dies war meine Motivation den hier schon genannten wiki Artikel Laienverständlich zu schreiben.
Renault ZOE Intense - Neptun grau - seit 9/2014
Bild (inkl. Ladeverluste)
Elektroautos heute schon eine Alternative?
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