Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

Beitragvon Zoe1114 » Fr 4. Aug 2017, 11:52

Perdix hat geschrieben:
  • Tempomateinstellung
  • Geschwindigkeitsbegrenzer einschalten
  • bei Gefälle lieber Reku oder N,
  • bei 5%...35% Nachladen
  • Nachladen bis auf SOC 55%...80%
  • Klima-Einstellung,
  • Eco,
  • Windschatten ... ???
Was würdet Ihr empfehlen?


Optimale Geschwindigkeit: Wenn auf der Strecke nachgeladen werden muss liegt die optimale Geschwindigkeit für die kürzeste Zeit für Fahren und Laden an 22kW bei ca. 90 km/h. Wenn im Windschatten eines LKW oder Busses gefahren werden kann, liegt die optimale Ggeschwindigkeit bei ca. 96 km/h.
Tempomat: ja, denn möglichst gleichmäßiges Fahren ist wirtschaftlicher als Beschleunigen und Rekupieren.
Bei Gefälle rekupiere ich lieber als in N zu schalten,
Nachladen am besten zwischen 10-20%, wie die passende Ladestation zu finden ist. Die 10% Rest wegen Plan B, falls die Ladestation nicht funktioniert, sollte man ohne schwitzen eine Alternativstation erreichen können.
Aufladen bis etwa 80% dürfte ohne Reduzierung der Ladegeschwindigkeit funktionieren (kann man auch ohne CanZE messen, indem man die Zeit misst, innerhalb der die Prozent-Ladeanzeige um 1 % zunimmt. Sobald sich die Zeit verlängert, geht die Ladeleistung zurück)
Klima-Einstellung: am besten ohne solange es erträglich ist.
Eco: bringt auf der Autobahn fast nichts, außer der Tempomat zieht an einer steilen Steigung viel Strom.
Windschatten: die energiesparendste Fahrweise auf der Autobahn, bringt bis zu 20% geringeren Verbrauch. Aber immer Sicherheitsabstand einhalten (Faustformel: außerhalb geschlossener Ortschaften gleich der in 2 Sekunden gefahrenen Strecke (oder auch Abstand gleich halber Tacho – bei 100 km/h also 50 m).
Ladeweile: Es gibt wunderschöne Ecken in Deutschland und Europa, an denen auch eine Ladestation steht. Also zum Laden auch mal von der Autobahn abfahren, etwas besichtigen und Zoe in der Zwischenzeit laden lassen. So hat man auf der Reise viel gesehen und erlebt, die Ladepause war angenehm genutzt und man kommt entspannt ans Ziel.
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Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

Beitragvon STEN » Fr 4. Aug 2017, 16:48

Nach über 4 Jahren mit der ZOE sehe ich da manche Dinge etwas anders:

Wenn es möglich ist, und der Wagen nicht dabei zu schnell wird, ist es energetisch günstiger zu Segeln als zu Rekuperieren.

Windschatten fahren bringt zwar einiges an Energieersparnis, jedoch halte ich absolut nichts davon. Hätte die ZOE
einen radargestüzten Abstandstempomaten, so sähe es wohl anders aus. Ich persönlich hasse es in einem Reaktionszeitfenster von einer Sekunde angespannt hinterher zu dackeln. Abgesehen davon, dass dann kein Landschaftserlebnis mehr übrig bleibt.

Der Tempomat, zumindest wenn er nicht im ECO Modul betrieben wird, ist die Energievernichtungsmaschine par excellence.
Bergan wird mit massiver Gewalt versucht die eingestellte Geschwindigkeit zu erreichen (auch bis zu 65kW liegen da gerne mal an), bergab wird rekuperiert, wo besser gesegelt werden sollte.

Inzwischen fahre ich eher wieder "verbrennertypisch normal", wenn die Reichweite ausreichend ist.
Ich habe nach 4 Jahren die Nase voll mich als Verkehshindernis mit 90km/h selbst zu kasteien.
Auf "Langstrecke" regelt der Abstand zwischen 2 Ladesäulen meine Geschwindigkeit. Da wird dann
auch mal 130km/h gefahren.
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Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

Beitragvon Helfried » Fr 4. Aug 2017, 17:09

STEN hat geschrieben:
Hätte die ZOE einen radargestüzten Abstandstempomaten, so sähe es wohl anders aus.


Da wird es dann bei dir wohl nach so langer Zeit Zeit für die nächstschnellere Autoklasse.
Mit Slipstreamomat und höherer Endgeschwindigkeit.
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Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

Beitragvon EV-Jens » Fr 4. Aug 2017, 17:34

STEN hat geschrieben:
Ich habe nach 4 Jahren die Nase voll mich als Verkehshindernis mit 90km/h selbst zu kasteien.

Das hab ich von Anfang an so gehalten. Auf der AB fahre ich 110-116km/h mit Tempomat und überhole bei Bedarf auch mal mit 120+km/h.
Lieber mache ich einmal mehr Ladepause, anstatt dass ich mich mit Hypermiling-Eierei nervös mache und stundenlang auf ein LKW-Gesäß starre.

@TE: für viele lange AB-Strecken ist der Zoe wohl die falsche Wahl, aber wenn er schon mal da ist hilft Dir das natürlich nix :roll: .

Auf 320km lade ich 40 Minuten um mit genügend Restreichweite an zu kommen, allerdings sind nur ca. 2/3 davon AB (A8/A99/A94) der Rest Bundesstraße (B12) und Landstraßen auf der Schwäbischen Alb.

Gruß Jens
"Unkraut ist die Opposition der NaturBildgegen die Regierung der Gärtner." (O. Kokoschka)

[Ex: Scootelec, EVT168, Saxi, Renault Express, Th!nk. Zoe R90 seit 24.02.17]
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Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

Beitragvon JuGoing » Fr 4. Aug 2017, 19:45

STEN hat geschrieben:
Wenn es möglich ist, und der Wagen nicht dabei zu schnell wird, ist es energetisch günstiger zu Segeln als zu Rekuperieren.

D.h. in N (Leerlauf) oder mit dem Strompedal auf 0 KW regeln ?
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02/17 Hauskraftwerk E3/DC S10E12 mit 13,8 kWh Batteriekapazität und Notstromversorgung
06/17 ZOE R90 ZE 40 22 kW
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Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

Beitragvon wp-qwertz » Fr 4. Aug 2017, 19:57

wie du magst. einfacher ist n
werde kunde: http://links.naturstrom.de/lm4j und tu gutes: die "Andheri-Hilfe Bonn e.V." bekommt den bonus.
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Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

Beitragvon novalek » Fr 4. Aug 2017, 20:36

Mein Senf bzw. meine eigene Richtlinie: entspannt & sicher.
- ECO so weit es geht (also 97km/h)
- Route bzl. Ladesäulen mit Reserven genau erkunden und eine Tabelle der Besten erstellen
- Restladung für effektives Laden wäre bei ca. 10 bis 20% (auf jeden Fall unterhalb von 50%) in Abhängigkeit von der Säulendichte und der Einfahrt + Rückfahrt in Ladewüsten !
- Beachtenswert ist immer, ob hochfrequentierte Säulen auch die Leistung liefern, oder man sich alles mit den anderen Fahrzeug teilen muß (also nicht 22kW sondern 2 x 11kW),
- Ladeendleistung ist subjektiv, schmeckt das Essen oder der Kaffee, können die 90% auch schon mal überschritten werden
- Lkw-Segeln gehen mir am A.... vorbei: Lkw sind immer schneller als 110 km/h *) - Abstandswächter auf Brücken kostet Punkte - Ladeklappe im Gesicht, wenn Lkw-Fahrer schläft - der nachfolgende Kolonnen-Lkw fährt meist dicht auf.

*) außer man fährt zu Zweit im Pkw (Lkw fährt Schlangenlinie, um im Rückspiegel was zu sehen) - dann fahren alle Lkw plötzlich 80km/h.
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Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

Beitragvon panoptikum » Sa 5. Aug 2017, 17:26

JuGoing hat geschrieben:
D.h. in N (Leerlauf) oder mit dem Strompedal auf 0 KW regeln ?

Der Stromfuß kann ungenau sein. 0,5 kW werden ja nicht angezeigt.
Renault Zoe Intens (Q210, BJ 03/2013 F-Import)
NRGkick 22kW BT 7,5 m
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Re: AW: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

Beitragvon Helfried » Sa 5. Aug 2017, 17:45

panoptikum hat geschrieben:
Der Stromfuß kann ungenau sein. 0,5 kW werden ja nicht angezeigt.


Es ist für den Verbrauch komplett unerheblich, ob du beim Segeln genau die 0-kW-Grenze triffst mit dem Gaspedal!
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Re: AW: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

Beitragvon JuGoing » Sa 5. Aug 2017, 18:23

Helfried hat geschrieben:
Es ist für den Verbrauch komplett unerheblich, ob du beim Segeln genau die 0-kW-Grenze triffst mit dem Gaspedal!

Eher unwahrscheinlich, da beim Rekuperieren Wandlungsverluste auftreten.

Nachteil bei N ist aber wohl, dass beim Bremsen nicht rekuperiert wird.
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