Wo geht die Energie bei Kälte eigentlich hin?

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: Wo geht die Energie bei Kälte eigentlich hin?

Beitragvon Solaris_75 » Mi 6. Jan 2016, 01:21

...das war dann meine nächste Sorge und vielleicht auch der Grund, neben dem schlechten Wetter, warum ich mich für den Verbrenner entschieden habe:

- Funktioniert die Ladesäule grundsätzlich (defekt)?
- Funktioniert sie mit einer meiner Karten?
- Wenn ich sie dann freigeschalten habe, lädt dann mein Fahrzeug auch?
- läd das Fahrzeug auch schnell genug (kalter Akku?)
- ist die Säule von einem Verbrenner zugeparkt?
- reicht mein Kabel?
- ist die Säule vielleicht durch ein anderes E-Fahrzeug belegt und wenn ja wie lange?

Die einzige Schnelladesäule nahe meinem Zielort wäre nämlich an einem Bahnhof gelegen - was wäre wenn da jetzt ein Pendler sich in der Früh ranstöpselt und die Säule erst nach Feierabend wieder frei gibt? Dann steh ich da und komm nicht weiter.
Ich würde es wahrscheinlich auch nicht anders machen wenn ich z.B. zum Thermal-Baden bei uns in Nürnberg/Stein gehen würde...ich stöpsle mich bei Ankunft an und stöpsle mich nach dem Baden (>5 Std.) wieder ab - kann ja nicht in der Badehose schnell raus gehen und umparken, wenn das Auto voll ist.

Da haben es die Teslas schon leichter...die haben 6-8 Ladesäulen gleichzeitig an einem Standort zur Verfügung und sie wissen dass, wenn einen Säule belegt ist, sie nach kurzer Zeit wieder frei ist - zumindest an der Autobahn...

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Re: Wo geht die Energie bei Kälte eigentlich hin?

Beitragvon Karlsson » Mi 6. Jan 2016, 01:29

Geht bei Kälte nicht auch der Innenwiderstand des Akkus hoch? In dem Fall heißt das halt mehr ohmsche Verluste. Die erwärmen dann aber wenigstens etwas den Akku.
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Re: Wo geht die Energie bei Kälte eigentlich hin?

Beitragvon Chip-Tuning » Mi 6. Jan 2016, 01:30

Solaris_75 hat geschrieben:
...das war dann meine nächste Sorge und vielleicht auch der Grund, neben dem schlechten Wetter, warum ich mich für den Verbrenner entschieden habe:

- Funktioniert die Ladesäule grundsätzlich (defekt)?
- Funktioniert sie mit einer meiner Karten?
- Wenn ich sie dann freigeschalten habe, lädt dann mein Fahrzeug auch?
- läd das Fahrzeug auch schnell genug (kalter Akku?)
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Ja diese Angst hat man am Anfang da gebe ich dir schon recht und dann Frau auch noch mit....
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Re: Wo geht die Energie bei Kälte eigentlich hin?

Beitragvon Twizyflu » Mi 6. Jan 2016, 01:47

Chip-Tuning hat geschrieben:
Solaris_75 hat geschrieben:
...das war dann meine nächste Sorge und vielleicht auch der Grund, neben dem schlechten Wetter, warum ich mich für den Verbrenner entschieden habe:

- Funktioniert die Ladesäule grundsätzlich (defekt)?
- Funktioniert sie mit einer meiner Karten?
- Wenn ich sie dann freigeschalten habe, lädt dann mein Fahrzeug auch?
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Ja diese Angst hat man am Anfang da gebe ich dir schon recht und dann Frau auch noch mit....


Kommt drauf an wie die Frau drauf ist... lustig, gesellig... :)
Dann ist die Ladeweile nie ein Problem - außer man findet nicht die richtigen Zugänge zum Nahe gelegenen Gasthaus (oder gar nicht erst das Gasthaus - wir erinnern uns :mrgreen: ).

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Re: Wo geht die Energie bei Kälte eigentlich hin?

Beitragvon Karlsson » Mi 6. Jan 2016, 01:48

Wenn die frieren...und sie frieren alle....werden sie alle motzig ;)
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Re: Wo geht die Energie bei Kälte eigentlich hin?

Beitragvon Twizyflu » Mi 6. Jan 2016, 01:50

Jetzt weißt wieso ich alleine fahre und dann immer gute Reichweiten habe :mrgreen:
Mit einer SItzheizung kann man sicher Abhilfe schaffen...

PS: Wenn eure Frauen das hier lesen seid ihr tot, das ist euch schon klar :P
Allein das Wort "motzig" geht mit einer drastischen Verkürzung der Lebenszeit einher :lol:
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Re: Wo geht die Energie bei Kälte eigentlich hin?

Beitragvon Buschmann » Mi 6. Jan 2016, 08:50

Der einzige Grund warum ich derzeit den Zoe gegen meinen alten Diesel getauscht habe, ist die Tatsache das es mich weit mehr ärgern würde mit dem Zoe einen Glätteunfall zu haben als mit dem über 10 Jahre alten Fabia. Bei dem würde mich ein Beule dann nicht so sehr stören, ist eh zum Transportfahrzeug verkommen.
Nur das derzeitige Eiskratzen nervt. Eisregen ist ja wie Zuckerguss.
Aber 100km traue ich Zoe auch bei den derzeitigen Norddeutschen Wetterlagen zu.
Bei Stau ist der Verbrauch auch wieder geringer. Lediglich die Heizung braucht dann mehr, weil die aufzuwendende Zeit länger ist.

Karlsson hat geschrieben:
Wenn die frieren...und sie frieren alle....werden sie alle motzig ;)

Manche Dinge kann man auch mal überhören. Das motzen meinte ich.
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Re: Wo geht die Energie bei Kälte eigentlich hin?

Beitragvon eDEVIL » Mi 6. Jan 2016, 11:41

Buschmann hat geschrieben:
Bei Stau ist der Verbrauch auch wieder geringer. Lediglich die Heizung braucht dann mehr, weil die aufzuwendende Zeit länger ist.

Bei zäh fliessenden Verkehr vielleicht, aber Stau a la vollsperrung treibt den Verbrauch extrem hoch. Habe im Stadtverkehr aktuell min. 25 kwh/100km


Twizyflu hat geschrieben:
PS: Wenn eure Frauen das hier lesen seid ihr tot, das ist euch schon klar :P
Allein das Wort "motzig" geht mit einer drastischen Verkürzung der Lebenszeit einher :lol:

Riesiko ist sehr gering, Sie macht sich nix aus Foren - ist Zeitverschwendung... :roll:
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"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: Wo geht die Energie bei Kälte eigentlich hin?

Beitragvon TeeKay » Mi 6. Jan 2016, 12:00

Renault hätte das Reichweitenproblem schon deutlich entschärfen können, wenn sie eine Batterieheizung eingebaut hätten. Wenn ich den Tesla vor Fahrtbeginn an der Steckdose bei -20°C auf 40°C Batterietemperatur hochheize, ist der Verbrauch anschließend merklich niedriger als wenn ich mit kalter Batterie losfahre (und während der Fahrt die Batterie nicht heize). Verbrauch für Innenraumheizung, Winterreifen, nasse Straße, bleibt natürlich höher als im Sommer. Ist die Batterie kalt, kann sie auch nicht so weit aufgeladen werden wie im warmen Zustand. Bei Tesla kein Problem, der hat Batterieheizung. Bei Zoe und C-Zero ein sehr reales Problem.

Viele verstehen auch nicht, dass die Heizung nicht pro km Strom verbraucht, sondern pro Stunde. Nehmen wir an, die Heizung braucht 2kW. Fahre ich eine Stunde lang 100km/h, braucht das Auto zum Fahren dabei 12kW und die Heizung 2kW. Macht einen Verbrauch von 12kW*1h + 2kW*1h = 14kWh/100km.

Fahre ich die 100km in der Stadt mit einem Durchschnittstempo von 25km/h, dann braucht das Auto zum Fahren 3kW und die Heizung 2kW. Macht 3kW*4h + 2kW*4h = 20kWh/100km. Verteilen sich die 100km gar auf mehrere Tage, wirds noch schlimmer. Die Batterie kühlt dann jedesmal aus, der Innenraum muss jedesmal neu aufgeheizt werden und man kommt locker auf einen Verbrauch von 25kWh/100km.

Das ist beim Verbrenner nicht annähernd so extrem, da der ja in der Stadt eh 95% der Energie des Kraftstoffs in Wärme umsetzt. Das ganze Jahr über. Der Winter und der stark steigende Verbrauch des EV in selbigem zeigen nur, wie ineffizient die Verbrenner sind. Das EV hat den erhöhten Verbrauch nur im Winter - der Verbrenner hat diesen erhöhten Verbrauch das ganze Jahr über.
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Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
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Re: Wo geht die Energie bei Kälte eigentlich hin?

Beitragvon novalek » Mi 6. Jan 2016, 22:03

TeeKay hat geschrieben:
wenn sie eine Batterieheizung eingebaut hätten.

Li-Akku-KIller soll die niedrige Temperatur während der Nutzung (Fahrt) sein und die Nutzung kann man bei dem Spektrum der Nutzer nur statistisch ansagen.
Es heißt weiter, um die Zyklenfestigkeit nicht exponentiell zu verschlechtern, darf die Akku-Kapazität nur maximal zu 50% bei nierdrigen Temperaturen ausgelutscht werden.
Bei der ZOE-Fahrzeugkonzeption, die für z.B. für 70% der Nutzer auf Kurzstrecken ausgelegt sein mag, wäre die Break-Event-Erkundung des Heizungs-Nutzens von rund 300 kg Masse eine Übungsaufgabe (dito Stromverbrauch zur Aufheizung in der Garage bzw. Aufheizung aus dem eigenen Akku bei Laternenparkplatz).
Für Lang- Mittelstreckenfahrzeuge mag das anders sein.
Ich meine, eine extreme Isolierung wäre die Lösung, was bei einer sommermäßigen Kühlung ebenso vorteilhaft wäre (man denke an die WärmeSpeicherwirkung der städtischen Straßen).
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