wieviel Grad minus verträgt die ZOE Batterie

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

wieviel Grad minus verträgt die ZOE Batterie

Beitragvon zoefahrer » Fr 24. Jan 2014, 16:06

Hallo,

weiß jemand bei wieviel Grad minus man den ZOE lieber in ein Parkhaus oder Garage fahren sollte?

lg zoefahrer
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Re: wieviel Grad minus verträgt die ZOE Batterie

Beitragvon Thorsten » Fr 24. Jan 2014, 16:15

Oh! eine RTFM Frage.

Aus der BA:

Störung -Der Antriebsakku kann nicht aufgeladen werden.
Mögliche Ursachen -Die Außentemperatur liegt unter -26 °C.
Abhilfe -Laden Sie Ihr Fahrzeug an einem Ort mit mäßigen Temperaturen auf.

Thorsten ;)
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Re: wieviel Grad minus verträgt die ZOE Batterie

Beitragvon Beetle » Fr 24. Jan 2014, 16:42

Man sollte sein ZE Auto bei minusgraden am besten gleich nach der Fahrt aufladen. Dann ist der Akku noch vom fahren warm.

Bei welchen Temperaturen das Auto geladen draußen parken darf, steht nicht in der BA.
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Re: wieviel Grad minus verträgt die ZOE Batterie

Beitragvon zoefahrer » Fr 24. Jan 2014, 19:00

okido danke Thorsten und Beetle :-)
Ich gehe mal davon aus das es dann egal ist, oder zumindestens bis -26
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Re: wieviel Grad minus verträgt die ZOE Batterie

Beitragvon EVplus » Fr 24. Jan 2014, 19:09

Screenshot_2014-01-24-18-06-09.png
Quelle: e-guide Renault ZOE
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Re: wieviel Grad minus verträgt die ZOE Batterie

Beitragvon EVplus » Fr 24. Jan 2014, 20:02

...wieviel Grad minus verträgt die ZOE Batterie ?

Das Temperaturthema ist ja durchaus ein allgemeines Thema für E-Autos . Deshalb das Zitat aus dem dt. Teslaforum :

http://www.tff-forum.de/viewtopic.php?f=4&t=1085&start=20 hat geschrieben:

Außerdem sind Schäden infolge der nachfolgend aufgeführten Aktivitäten nicht durch diese
Batterie-Garantie gedeckt:
• Aussetzung des Fahrzeugs bei Umgebungsraumtemperaturen über 60°C (140°F) oder unter
-30°C (-22°F) für mehr als 24 Stunden fortlaufend;
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Re: wieviel Grad minus verträgt die ZOE Batterie

Beitragvon energieingenieur » Fr 24. Jan 2014, 20:14

was mich in dem Zusammenhang interessiert: Rät Renault vom "kalten" Aufladen ab, weil es die Batterie schädigt oder nur, weil es lange dauert? Kann mir das Jemand beantworten? Ich lade bisher ganz bewußt nachts zur besseren Eigenstromnutzung. Dass bei Kälte das Laden länger dauert, ist da eher noch Vorteil, als Nachteil.
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Re: wieviel Grad minus verträgt die ZOE Batterie

Beitragvon Thorsten » Sa 25. Jan 2014, 13:33

energieingenieur hat geschrieben:
was mich in dem Zusammenhang interessiert: Rät Renault vom "kalten" Aufladen ab, weil es die Batterie schädigt oder nur, weil es lange dauert? Kann mir das Jemand beantworten? Ich lade bisher ganz bewußt nachts zur besseren Eigenstromnutzung. Dass bei Kälte das Laden länger dauert, ist da eher noch Vorteil, als Nachteil.


Ich denke, dass es Aufgabe von Renault ist, die verbauten Batterien vor Fehlbedienung zu schützen.
Und das tun die ja auch. (Ladeleistung verringern bei niedrigen Temperaturen, Abschalten der Ladung unter -25°, Ladeleistung bei hohen Temperaturen von Akku oder Ladegerät reduzieren etc.)

Wogegen Renault nichts tun kann sind die zwei in der BA geschilderten Situationen:

-Das Auto vollgeladen bei hohen Temperaturen lange stehen lassen. Dabei altert der Akku wesentlich schneller als normal.
Das heißt vor Abreise in den Sommerurlaub das Auto vollgeladen und unter dem gläsernen Carport stehen lassen ist Mist.
Mit vier Wochen Urlaub bei Heimattemperaturen von über 25C° wird dem Akku damit, über den Daumen, ein halbes Jahr Lebensdauer geklaut.

-Das Auto nahezu leergefahren Wochenlang in der Garage stehen lassen. Die Bruttokapazität des Zoe beträgt 25kWh. Die Nettokapazität, d.h. das, was man dem Akku normalerweise entnehmen kann, beträgt. 22kWh. Die restlichen ungefähr 12% sind eine Sicherheitsreserve gegen Tiefentladung. Tiefentladung (unter 90%, extrem unter 95% bezogen auf die 25kWh) schädigt den Akku irreversibel. Die Selbstentladung unserer Akkus ist recht gering. Geschätzt 0,05-0,15% pro Tag.
Das macht aber in einem Monat bereits 1,5-4,5% Selbstentladung aus.
Somit können Standzeiten von 4 Wochen mit leerem Akku (brutto 88%) durch die Selbstentladung bereits zu einer dauerhaften und vermeidbaren Schädigung des Akkus führen.
Wenn man also den Akku, der Renault gehört, nicht wissentlich schädigen möchte, lädt man das Auto vor längeren Stillstandszeiten auf 40-60%.
Dann kann nix schiefgehen.

Thorsten
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Re: wieviel Grad minus verträgt die ZOE Batterie

Beitragvon ZOES » Sa 25. Jan 2014, 21:58

energieingenieur hat geschrieben:
was mich in dem Zusammenhang interessiert: Rät Renault vom "kalten" Aufladen ab, weil es die Batterie schädigt oder nur, weil es lange dauert? Kann mir das Jemand beantworten? Ich lade bisher ganz bewußt nachts zur besseren Eigenstromnutzung. Dass bei Kälte das Laden länger dauert, ist da eher noch Vorteil, als Nachteil.


Beim Laden von Lithium-Ionen-Zellen bei tiefen Temperaturen kann das sogenannte Lithium-Plating auftreten, d.h. die Lithium-Ionen werden nicht mehr in die Anode eingelagert, sondern werden als metallisches Lithium abgeschieden, was zum einen einen Kapazitätsverlust (teilweise reversibel) bedeutet. Zum anderen kann das auch ein Sicherheitsrisiko darstellen, da ggf. der Seperator durchdrungen wird uns somit ein interner Kurzschluss (höhere Selbstentladung bis hin zum thermal runaway = Durchgehen) auftreten kann.
Renault hat diese Aspekte aber im Betriebsfenster der Batterie berücksichtigt und deshalb bei tiefen Temperaturen die Ladung so drastisch eingeschränkt. Ich wollte am Freitag meinen Zoe bei einem SOC von 66 % laden, er stand zuvor den ganzen Tag bei ca. 0 °C draußen. Die Ladedauer an der 22-kw-Ladesäule wurde mit 2:15 h angegeben.
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Re: wieviel Grad minus verträgt die ZOE Batterie

Beitragvon brushless » So 26. Jan 2014, 19:25

ganz verstehe ich die Ladedaueranzeige auch noch nicht. Vor einigen Tagen hatte ich SOC 17% - angeschlossen an 11kW zeigte mir die ZOE 3:44 Ladedauer. Für mich war klar, das ist die niedrige Außentemperatur(-6). Um so erstaunter war ich, als ich nach knapp über 2 Stunden 99% SOC hatte. It's female ;)
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