Renault unglaubwürdig durch nicht verfügbares Akkuupgrade

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: Liste für Batterie Upgrade zum 41 Akku.

Beitragvon bm3 » Mi 8. Nov 2017, 19:54

eDEVIL hat geschrieben:
igangum hat geschrieben:
Kaufe ich gleich ein Auto um 30.000 Euro mit Kaufakku, kann ich davon ausgehen, dass ich nach ca. 6 bis 8 Jahren einen neuen Akku um geschätzt 5000 bis 8000 Euro brauche, macht bis zu 1000 Euro pro Jahr, die ich geistig zurücklegen muss, will ich das Auto länger fahren.

Es deutet bisher nichts darauf hin, dass man nach dieser Zeit den Akku tauschen muss.*
Die Reichweite wird sinken, aber im Vergleich zu den dann auf dem Markt erhältlichen Neuwagen ist die Reifweite eh mikrig.

Es gibt aber genügend Anwendungsfälle, wo man auch noch mit 50km Winterreichweite klar kommt d.h. wenn man nach 8 Jahren mehr Reichweite möchte, kann man den Wagen mit Kaufakku weiter verkaufen. Das wäre für ZOE mit Kaufakku dann vlt. noch 5-8k EUR. Wieviel zahlt jemand für einen ZOE, für den man mtl. 80-100 EUR Zahlen muss (flat wird wohl für wenignutzer mit kleinem Reichweitenbedarf nicht nötig sein)

und bzgl. Sicherheit bei Miete wird sich noch zeigen, wie kulant sich Röno zeit. Beim Fluence war es ja desaströs und beim Twizy wohl auch nicht gerade vorbildlich.

*Es bleibt ein Restrisiko


Nunja, jeder der ein E-Auto mit Akku kauft, also ohne Akkumiete muss sich darüber klar sein dass sein Akku jedes Jahr an Nutzungswert und auch tatsächlichem Wert verliert und irgendwann mal ein neuer her muss.
Deshalb kann man da auch nur so argumentieren wie igangum es schreibt. Wenigstens geistig muss man anstatt der Miete die andere bezahlen in jedem Jahr eine Rücklage bilden für die Neuanschaffung eines Akkus irgendwann und da würde ich schon von mindestens 10% pro Jahr ausgehen.
Das nur mal hier wieder erwähnt weil viele E-Fahrer mit eigenem Akku das gerne vergessen oder verdrängen.
Wenn dieser Wertverlust des Akkus nun beim Wiederverkauf eines E-Autos vor den 10 Jahren gleich eingepreist ist ändert sich ja nichts daran.

VG:

Klaus
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Re: Renault unglaubwürdig durch nicht verfügbares Akkuupgrad

Beitragvon Karlsson » Mi 8. Nov 2017, 20:10

bm3 hat geschrieben:
Wenigstens geistig muss man anstatt der Miete die andere bezahlen in jedem Jahr ein Rücklage bilden für die Neuanschaffung eines Akkus irgendwann und da würde ich schon von mindestens 10% pro Jahr ausgehen.
Das nur mal hier wieder erwähnt weil viele E-fahrer mit eigenem Akku das gerne vergessen oder verdrängen.

Natürlich ist das so. Ich gehe von 8-10 Jahren Nutzung aus.
Zahlste beim Leaf 6k€ mehr für den Akku und kannst ihn für 5k€ erneuern. Macht über 20 Jahre 11k€ vs 20k€ Miete.
Der 22kWh Zoe Akku würde in GB für inkl. Steuern umgerechnete 6400€ angeboten. Mein Akku wird im Frühjahr 5 Jahre alt und steht noch in voller Kraft. Renault wird hier ganz sicher mehr Miete rausziehe können als ihnen der Verkauf eingebracht hätte.
Ich gehe davon aus, dass ich >30% hätte einsparen können mit einem Kaufakku. Aber dann würde ich jetzt immer noch den alten Diesel fahren statt seit 2,5 Jahren elektrisch wenn ich darauf gewartet hätte.
Und die Kiste war verglichen mit einem Leaf oder E-Up auch dermaßen günstig, gegenüber beiden von den Daten besser und gegenüber dem Leaf auch einfach optisch besser - da ist dann halt doch ein Schuh draus geworden.

Dass Renault jetzt nicht liefert, ist mir ehrlich gesagt völlig egal. Als ich gekauft habe, hab ich sowas auch eh nicht angenommen und ich hab ihn gekauft weil es gepasst hat. Und wenn es damals gepasst hat, dann tut es das jetzt auch noch.
Ich hab ihn ja schließlich bewusst als Zweitwagen vorgesehen und ihn nicht für Aufgaben eingeplant, denen er nicht gerecht werden kann.
Allerdings wundere ich mich, dass sie so etwas ankündigen und dann doch nicht handeln. Hätten sie das einfach nicht gesagt, würde jetzt auch keiner schreien und alles wäre gut. Also sauber selbst reingeritten.
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Re: Renault unglaubwürdig durch nicht verfügbares Akkuupgrad

Beitragvon Blue shadow » Mi 8. Nov 2017, 20:36

Es wurde ja nur von einem manager herausposaunt....ob es konzernlinie war?

Der richtige zeitpunkt ist gekommen, wenn die 40 kwh abgelöst wird....erst dann sinkt die nachfrage und solang wird der 24 kwh wohl auch noch halten.
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Re: Renault unglaubwürdig durch nicht verfügbares Akkuupgrad

Beitragvon Karlsson » Mi 8. Nov 2017, 20:45

Blue shadow hat geschrieben:
Es wurde ja nur von einem manager herausposaunt....ob es konzernlinie war?

Ach, sowas in der Art? :lol:

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Re: Renault unglaubwürdig durch nicht verfügbares Akkuupgrad

Beitragvon Blue shadow » Mi 8. Nov 2017, 21:04

Passt....ist doch auch ein staatskonzern...
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Re: Renault unglaubwürdig durch nicht verfügbares Akkuupgrad

Beitragvon Will_Elektroauto » Mi 8. Nov 2017, 22:37

.. Also ich denke mitterweile auch, daß dieses Upgradeversprechen nur gegeben wurde, damit die noch im Feld befindlichen Zoes mit kleinem Akku nicht mit Vorstellung des 41er Akkus ähnlich wertlos werden, wie die Stinkediesel von VW &co.

War bei mir einfach ein Rechenexempel: ZE40 neu vs. R240 (1Jahr 4 monate alt, 7000 Kilometer auf der Uhr)+Upgrade. Letzteres war trotz Elektrobonus immer noch deutlich billiger, und wenn ich nach 6 Jahren meine 150.000 drauf habe ist das sowieso egal, ob das Auto vorher neu war, oder schon 7000 drauf hatte. Im Vertrauen auf das Upgrade hatte ich den Preis fürs Gebrauchtauto so ohne viel "Gegenwehr" akzeptiert. Hätte ich vorher gewußt, daß das jetzt so ein gepangel wird, wäre die Preisverhadlung deutlich anders verlaufen, oder eben doch gleich mit 41 er Akku :evil:

Bei meinen Fahrleistungen ist der kleine Akku im Sommer schon grenzwertig, aber jetzt kommt der Winter. Erschwerend kommt hinzu, daß lt. Zulassung das einzige reifenformat 205/R17 zulässig ist. Das als Winterreifen, ist wie Fahren mit Bremsfallschirm :lol:

Da ich es aber definitiv ablehne, im Winter mit abgeschalteter Heizung frierend hinter nem LKW herzufahren, nur um mein Tagespensum zu schaffen, müssen andere Lösungen her: R240 beim Händler gegen ZE40 tauschen, kostet 5-stellig. Von den Lieferzeiten mal ganz abgesehen, fällt das aus wegen mangelnder liquider Mittel. Also bleibt nur noch Zoe verkaufen, Stinkediesel kaufen (Die gibts momentan richtig billig) und mit dem übrig gebliebenen Geld nochmal schön in Urlaub fliegen.. Scheiss auf die Umwelt :shock: Reichweitenprobleme sind dann weg, Ladezeit wieder unter 5 Minuten, und das Beste: wenn die Autobahn fei ist, kann man drauftreten, und die Tachonadel bleibt ers jenseits der 200 stehen. Gut, wenn man enge Termine hat. alle Probleme gelöst... Und genau DIESE Problemlösung will ich eigentlich nicht.

Besonders ätzend: Da meine Zoe gerade längere Zeit in der Werkstatt verweilt, wegen Trockenlegung des Fußraumes (das Wassereinbruchproblem) Hab ich leihweise eine mit dem dicken Akku. Ganu das ist es, was ich brauche., auf der Autobahn mit 120-130 mitschwimmen, und auch auf der Landstrasse mit 100-110 unterwegs sein, ohne Reichweitenangst alles erreichen, und ohne Ladesäulengepangel bequem zu hause laden.Und: Man kann auch bei Frost die Heizung anmachen, damit es mollig warm wird, ohne Angst zu haben, daß einem dann die letzten 10 Kilometer fehlen. Klar geht dann der Verbrauch deulich über 20, aber es geht halt, man kann es benutzen wie ein normales Auto, und ohne große Einschränkungen (Vmax mal außen vor..). Bei mir ist halt 80% Landstrasse/BAB im Fahrprofil. Das würde sooo perfekt passen :x

Das wurde versprochen für 3500 Zuzahlung für nen neuen Akku und nicht eingehalten. Es nervt nur noch...

Gerade gestern mit dem Händler meines Vertrauens telefoniert. Die haben sogar einen Elektroautofachverkäufer. Da gabs dann die Information, daß das Upgrade in Absehbarer Zeit nicht kommen wird, da die überhaupt lieferbaren Akkus sämtlichst in Neuwagen verbaut werden, und für upgrades keine mehr über sind . Und die allermeisten Neubestellungen wären Zoes mit dickem Akku.. Ach nee..
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Re: Renault unglaubwürdig durch nicht verfügbares Akkuupgrad

Beitragvon Karlsson » Mi 8. Nov 2017, 23:14

Will_Elektroauto hat geschrieben:
R240 beim Händler gegen ZE40 tauschen, kostet 5-stellig. Von den Lieferzeiten mal ganz abgesehen,

Bei Schlesner kriegst Du nen Q90 relativ flott.

Will_Elektroauto hat geschrieben:
Also bleibt nur noch Zoe verkaufen, Stinkediesel kaufen (Die gibts momentan richtig billig)

Kannst Du Dich nicht vielleicht doch noch etwas mit 22kWh arrangieren? Du hast das Auto ja so gekauft, da kann das doch nicht völlig verkehrt gewesen sein. Abstoßen nach kurzer Zeit ist ein fieses Verlustgeschäft.
Unser nächster Erstwagen wird noch mal so ein momentan richtiger Diesel, aber das liegt einfach daran, dass es ein Langtrecken tauglicher Kombi mit AHK sein soll und da gibts eben nix. Die meisten Kilometer fahren wir momentan und wohl auch weiterhin mit dem Q210
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Re: Renault unglaubwürdig durch nicht verfügbares Akkuupgrad

Beitragvon most » Mi 8. Nov 2017, 23:23

Karlsson hat geschrieben:
Bei Schlesner kriegst Du nen Q90 relativ flott.

...laut mobile.de hat er nur noch einen vorrätig. Hatte selbst vor 2 Wochen überlegt, da meinte Florian Berg von Schlesner, daß keine mehr kommen würden.
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Re: Renault unglaubwürdig durch nicht verfügbares Akkuupgrad

Beitragvon Karlsson » Mi 8. Nov 2017, 23:26

most hat geschrieben:
...laut mobile.de hat er nur noch einen vorrätig

Das wäre krass! Die haben vor ca 2 Wochen 40 Stück bekommen, einer davon ist jetzt in unserer Familie (Zoe #3) :)
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Re: Renault unglaubwürdig durch nicht verfügbares Akkuupgrad

Beitragvon Tho » Mi 8. Nov 2017, 23:27

Ich habe das gleiche Probleme und hatte eigentlich starke Hoffnungen, dass der Akku noch vor dem Winter kommt.
Habe täglich zwei mal 85km zu fahren. Bei richtigen Winterwetter mit Schnee und Kälte werden selbst die 85km mit dem 22Kwh Akku im Mittelgebirge spannend. Heißt für mich, ich muss dann im Zweifelsfall doch wieder den Benziner anwerfen, worauf ich absolut keine Lust habe. :?
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