Neue 12V-Batterie alle 3 Jahre selber einbauen, damit...?

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: Neue 12V-Batterie alle 3 Jahre selber einbauen, damit...

Beitragvon Athlon » Do 28. Dez 2017, 21:35

Ich hab aus nem 6 Jahre alten Spark die Batterie in den Stromer gebaut.
Anfangs hab ich den OBD vergessen abzuziehen aber seit ner 100km Fahrt vor 2 Wochen überhaupt keine Probleme mehr. Hab mir trotzdem mal ne 44Ah Batterie für 37€ gekauft und in die Garage gestellt falls ich vor der Schicht mal spontan kein Strom mehr haben sollte :lol:
Die Zoe Batterie (3J) startet den Spark ohne Probleme. Mal sehn wie lange.
Dieser Post kann Spuren von Sarkasmus und nicht ganz ernst gemeinten Bemerkungen enthalten :!:

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Beitragvon Alex1 » Sa 3. Feb 2018, 20:17

sensai hat geschrieben:
ja, das CTEK kannst direkt an die eingebaute Batterie anklemmen und das Programm durchlaufen lassen.
(Dauert rund 3 Stunden). Mache ich so 3 bis 4 mal im Jahr.

Die Zoe Batterie habe ich jetzt für das 3 Jahres Service trotzdem getauscht und in den Verbrenner eingebaut.
Hab ich jetzt auch vor. Und einen Abnehmer für den Alten hab ich auch...
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Neue 12V-Batterie alle 3 Jahre selber einbauen, damit...

Beitragvon Prius » Sa 3. Feb 2018, 20:39

Hallo,
wenn ich meinen Senf und Erfahrung als "nur" Hybridfahrer beitragen darf:

o Auch beim Prius das leidige Problem. Die 1. 12V-Batterie hielt 8 (!) Jahre.
o Als eine Neue fällig war eine Varta geholt, die war offensichtlich überlagert da von 35Ah nur 8Ah Verfügbar.
o Garantie-Austausch .....
o Nach 4 Monaten im 1. Winter schon wieder schwach. Krebste bei nur 11,3V umher bei 0°C
o Einmal Radio laufen lassen in READ und gerade noch Hochfahren möglich. :evil:
o Im Sommer 2017 LiFepo4 Akku eingebaut. (Winston - 12V - 40Ah)
o Seit dem KEINE Sorgen mehr, kann beruhigt Radio hören bei Wartezeiten da nun NETTO mindestens 35Ah verfügbar.
o Funktioniert einwandfrei im Prius, der hat eine Ladeschlussspannung von 14,4Volt. Lifepo4 ist bis 16V (zu hoch!!) zugelassen.
o Bleiakku liefert auch wenn NEU maximal 15Ah, dann schon im Bereich der schädigenden Tiefentladung.

Ist mir aber klar wieso heute noch immer säurehaltige Akkus verbaut werden:

o Sicherer Absatzmarkt
o Genialer Rohstoff Recycling Kreislauf (Kunde bringt bezahlten Rohstoff)
o 1t Altakkus ist 420€ Wert!
o Mit Lithium Akkus (welche bei eurem Auto auch als Antrieb fungieren) gäbe es all diese Probleme nicht mehr!
o Aber eben auch den lukrativen Rohstoff Kreislauf ......

Also, wechselt auf LiFepo4 Akku!! Einfach nach " Winston 12 40Ah " googeln und dem verschwenderischen Markt ein Schnippchen schlagern ! Welche Ladeschlussspannung hat die ZOE??

Gruß
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Re: Neue 12V-Batterie alle 3 Jahre selber einbauen, damit...

Beitragvon JoDa » So 4. Feb 2018, 14:11

Ich persönlich habe nach 3 Jahren den vorgeschriebenen Bleiakkutausch beim ZOE-Service verweigert.
Ich habe stattdessen in der "Zigarettenazünder-Steckdose" ein solches Gerät (Spannungs- und Raumtemperaturmesser, USB-Steckdose) eingebaut.
Habe die Boardspannnung daher über ein Jahr schon ständig in meinem Blickfeld. Der Ladecontroller arbeitet demnach einwandfrei. (Nach Fahrtantritt wird der Akku zunächst mit ca. 14,4V geladen. Die Ladespannung dürfte Temperaturkompensiert sein, da sie bei winterlichen Temperaturen bis zu 14,6V beträgt. Danach fällt die Boardspannung schlagartig auf 13,6V welche die Spannung für Erhaltungsladung ist.)
Sicherheitshalber habe ich im Handschuhfach noch eine "Powerbank" mit der ich mir selbst und Verbrennerfahrern Starthilfe geben könnte.


Laut Forumsberichten gibt es das Problem des vorzeitigen Bleiakkuverschleißes sowohl beim Prius als auch bei reinen Elektroautos (ZOE, Kia Soul, IONIQ).
Ich persönlich glaube es liegt hauptsächlich an den fehlenden hohen Startströmen welche für die Durchmischung des Elektrolyten und die Desulfatisierung notwendig sind. Schlechte Ladecontroller, und Stromverbraucher welche sich bei abgestelltem Fahrzeug nicht ausschalten, sind m.E. weniger häufig.
Im Forum gepostete Lösungen sind z.B. "Batteriepulser" ,"Spannungswächter" oder man gibt sich selbst Starthilfe mit einer "Powerbank".


Mit LiFePO4-Akkus müsste der Akku während der Lebensdauer des Autos nicht mehr getauscht werden,
und wegen der vernachlässigbaren Selbstentladung wäre das Hochfahren des Autos auch nach langen Standzeiten im Winter kein Problem mehr.
Glaube so wie Prius, dass Bleiakkus nur aus Kostengründen noch verwendet werden.
Mittlerweile gibt es jedoch als Ersatz für 12V Bleiakkus auch günstige LiFEPO4-Akkus (mit eingebautem BMS). Diese erscheinen mir auch für die ZOE interessant, da für ein Elektroauto ja auch eine Kapazität von ca. 10Ah ausreichen müsste.
Was meint Ihr dazu?
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Re: Neue 12V-Batterie alle 3 Jahre selber einbauen, damit...

Beitragvon Janowl » Di 6. Feb 2018, 20:41

Hallo,

als Zwischenfazit mal kurze Info: Meine 2013er 12V hält immer noch und geht jetzt im März, wie ZOE auch, ins sechste Lebensjahr. Bin ich der Einzige, oder ist noch jemand mit mir im Rennen? ;)

VG

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Re: Neue 12V-Batterie alle 3 Jahre selber einbauen, damit...

Beitragvon panoptikum » Mi 7. Feb 2018, 10:47

Janowl hat geschrieben:
Bin ich der Einzige, oder ist noch jemand mit mir im Rennen? ;)

Nein, Du bist nicht allein. Bei mir ebenso noch der erste Bleianker und noch keine Startschwierigkeiten.
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Re: Neue 12V-Batterie alle 3 Jahre selber einbauen, damit...

Beitragvon Michael_Ohl » Mi 7. Feb 2018, 11:46

Das Problem ist einfach nachzuvollziehen. 14,4Volt sind nicht als Dauerladespannung für Bleiakkus gedacht. Wenn man dauerhaft lädt, sollte man nicht über 13,8Volt gehen. Die Spannungswandler in der ZOE sind imho einfach nur zu hoch eingestellt.
Im Kangoo ist mein Batterie jetzt im 6ten Jahr ohne Probleme. Ist aber auch Conti Technik und keine Renault Bastelware.

mfG
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Re: Neue 12V-Batterie alle 3 Jahre selber einbauen, damit...

Beitragvon Tho » Mi 7. Feb 2018, 11:51

Je mehr man fährt, desto weniger hat man Probleme mit dem Bleianker.
Unser täglich 2-3h von mir bewegter Zoe hat das nie. Der andere, der in der Woche 2-3x im Ort oder bis zum Nachbarort gefahren wird hat das auch jeden Winter.
Vorgestern Abend ELEC gelb, dann eine Nacht bei -12C und früh ELEC Rot. Ging aber normal zu fahren. Dann den alten Trick angewendet, Zoe 2-3h eingeschaltet stehen gelassen um 12V Batterie zu laden, jetzt ist alles wieder weg.

Ich bleibe dabei, wenn man wenig fährt wird der Bleiakku im Zoe nie richtig voll. Bleiakkus lieben es aber voll zu sein, sprich Säuredichte bei 1,29 und möglichst nur ganz ganz flache Zyklen.
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Re: Neue 12V-Batterie alle 3 Jahre selber einbauen, damit...

Beitragvon EVduck » Mi 7. Feb 2018, 12:58

Janowl hat geschrieben:
als Zwischenfazit mal kurze Info: Meine 2013er 12V hält immer noch und geht jetzt im März, wie ZOE auch, ins sechste Lebensjahr. Bin ich der Einzige, oder ist noch jemand mit mir im Rennen? ;)

Hier, Hier, Ich! BJ13 erste Batterie. OWL scheit ein gutes Pflaster dafür zu sein.
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Re: Neue 12V-Batterie alle 3 Jahre selber einbauen, damit...

Beitragvon Berndte » Mi 7. Feb 2018, 15:13

Täglich fahren und der Bleianker hält sicher "ewig".
Sobald mein Zoe 3 Tage nicht eingeschaltet wird, gibts Warnungen.

Michael_Ohl hat geschrieben:
Das Problem ist einfach nachzuvollziehen. 14,4Volt sind nicht als Dauerladespannung für Bleiakkus gedacht. Wenn man dauerhaft lädt, sollte man nicht über 13,8Volt gehen. Die Spannungswandler in der ZOE sind imho einfach nur zu hoch eingestellt.
Im Kangoo ist mein Batterie jetzt im 6ten Jahr ohne Probleme. Ist aber auch Conti Technik und keine Renault Bastelware.


Zoe ist genauso wie Kangoo von Conti! Nur der neue "R" ist von Renault.
Auch beim Zoe wird ab und zu mal auf 14,4V geladen, aber nicht ständig!
Üblich sind wohl 13,4-13,8V bei mir.
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