Mietakku - fairer Kurs zum Wechsel auf größeren Akku?

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: Mietakku - fairer Kurs zum Wechsel auf größeren Akku?

Beitragvon lingley » Di 22. Jul 2014, 22:04

Gegeben sei der Fall der 44kWh Akku kommt, was ich für Bestandsfahrzeuge bezweifle, was soll das an der durchschnittlichen Fernreisezeit verbessern ?
O.k. Es fallen die zusätzlichen Umwege zu den i.M. bescheuert platzierten Säulen auf Fernreisen weg.
Dafür steht man aber doppelt solange rum !
Ich habe mir das nun lange hin und her überlegt und bin nun anderer Meinung.
Für meinen täglichen Bedarf ZOE wäre mir die dann billigere Miete des alten 22kWh Akkus sympathischer, weil an den Ausbau von AC 43kW Säulen glaube ich nach nun zwei verlorenen Jahren der Hoffnung nicht mehr.
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Re: AW: Mietakku - fairer Kurs zum Wechsel auf größeren Akku

Beitragvon Karlsson » Di 22. Jul 2014, 22:17

lingley hat geschrieben:
Gegeben sei der Fall der 44kWh Akku kommt, was ich für Bestandsfahrzeuge bezweifle, was soll das an der durchschnittlichen Fernreisezeit verbessern ?
O.k. Es fallen die zusätzlichen Umwege zu den i.M. bescheuert platzierten Säulen auf Fernreisen weg.
Dafür steht man aber doppelt solange rum !

Nur wenn Du richtig lange Strecken nimmst, also zb 1000 km am Tag. Ich hab zb öfter Strecken von 270 km, das würde dann ganz ohne Stopp gehen und wäre eine massive Verbesserung.
Wenn ich 500km am Tag fahre, muss ich unterwegs auch nur Strom für die halbe Strecke nachladen, verbringe also weniger Zeit an der Säule.
Auch kann länger mit voller Geschwindigkeit geladen werden, da das Balancing später beginnt.
In schlecht abgedeckte Regionen traut man sich so überhaupt erst rein und in den anderen werden weniger Umwege gefahren. Auch bricht die Winterreichweite nicht so ein.
Wäre schon eine deutliche Verbesserung.
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Re: Mietakku - fairer Kurs zum Wechsel auf größeren Akku?

Beitragvon Twizyflu » Di 22. Jul 2014, 22:34

Ausserdem.
Wir zahlen den Akku ja.

Das Auto selbst ohne Akku kostet seine 21.000 aufwärts.
Der Akku ist extra.
Klar muss renault den zahlen aber zu sehr viel günstigeren Konditionen. Deshalb gibts ja diese Staffelung für uns Mieter.
Nach 3 Jahren haben wir gut 3000 Euro abbezahlt. Mindestens.

Ich wage zu behaupten dass das dann für Renault ein kalkuliertes Risiko ist was dann passiert. Sie könnten ja auch einfach das Akkupack einziehen und die Zellen tauschen. BmS Update fertig. Die Zellen selbst sind ja nochmal günstiger als das ganze Pack. Fertig.
Alte Zellen als Austauscher auf Ersatz. Neue Zellen neue Mietkonditionen. Wir zahlen halt quasi das was andere beim Kauf zahlen auf Raten. Und da Renault auch mit LG sicher Garantien abgeschlossen hat wissen die genau, dass wenns Reklamationen gibt, die das an LG regressieren innerhalb von x Jahren.

Ich glaube daher an eine Pauschale und dann eine Erhöhung bzw gleichbleibende Miete für die neuen akkus.
Bin gespannt
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Re: Mietakku - fairer Kurs zum Wechsel auf größeren Akku?

Beitragvon lingley » Mi 23. Jul 2014, 01:17

@Karlsson
Ich meinte, was bringt ein großer Akku denjenigen die jetzt schon E-Auto fahren und bei denen das 22kWh Profil wie bei uns zu 96,79% im Alltag passt ... sonst hätten wir ja heute noch keins ;)
Dein Profil verlangt ja geradezu den größeren Akku, das leuchtet mir ein !
Aber für uns - ein/zweimal im Jahr auf Urlaub ?
Bringts das ?
Dafür ist mir der Schnelllader dann Gold Wert !!!
... nur mal so nachgedacht ...
lingley
 

Re: Mietakku - fairer Kurs zum Wechsel auf größeren Akku?

Beitragvon Twizyflu » Mi 23. Jul 2014, 04:24

Jap. Aber gegen 320km hätte ich nix.
damit könnte ich weitere strecken auch in Angriff nehmen mit weniger Ladepausen ;)
Das wäre genau optimal für alle Lebenslagen.
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Re: Mietakku - fairer Kurs zum Wechsel auf größeren Akku?

Beitragvon axlk69 » Mi 23. Jul 2014, 07:58

lingley hat geschrieben:
@Karlsson
Ich meinte, was bringt ein großer Akku denjenigen die jetzt schon E-Auto fahren und bei denen das 22kWh Profil wie bei uns zu 96,79% im Alltag passt ... sonst hätten wir ja heute noch keins ;)
Dein Profil verlangt ja geradezu den größeren Akku, das leuchtet mir ein !
Aber für uns - ein/zweimal im Jahr auf Urlaub ?
Bringts das ?
Dafür ist mir der Schnelllader dann Gold Wert !!!
... nur mal so nachgedacht ...

Deine Herangehensweise stimmt nur teilweise!
Viele von uns "Drivern" haben innerhalb der Familie ein zweites, meist noch Erdöl verbratendes Auto!
Eben dieses muss zB in meinem Fall öfter für Familienausflüge, Urlaube, Fahrten nach meiner Arbeit, wenn der Fluence lehr ist usw. herhalten!
Ich komme auch, was meinen Bedarf als Einzelperson betrifft zu 95% gut um die Runden!
Das trifft aber nicht für die Familie zu! Würde mein Stromer 300 km schaffen, wäre der Verbrenner wirklich nur noch für Urlaube von Nöten bzw könnte er durch einen Stromer ersetzt werden und man würde sich für den Urlaub halt entweder einen Mietwagen nehmen oder hoffen, dass die Ladeinfrastruktur schon auf "Stand" ist und ja, natürlich, wäre auch etwas mehr Ladegeschwindigkeit nötig!
Ich kenne doch zumindest einige "Stromer" teils hier aus dem Forum, teils privat und bei den meisten, die Familie haben, stellt sich die Situation sehr ähnlich dar!
Es gibt mittlerweile halt (Gott sei Dank) sehr unterschiedliche Klientellen für Elektroautos!
Es ist nicht mehr nur der betuchte Grüne, sondern mittlerweile auch technikaffine "Ich brauch das neueste Ipad" Typen, Pendler, die rechnen können (das bin zB ich), Leute die auf Luxus stehen (wohl eher bei Tesla zu finden) usw.......
Tom Hanks hat einmal gesagt, es würde stimmen, dass E-Autos nicht für jedermann geeignet seien und hat das dann entzückend und zur Verwunderung vieler prezisiert, dass E-Autos für 80% (oder waren es 90?)aller Menschen geeignet sind!
Ziel muss aber sein, die Elektromobilität auf den Stand 100% zu bringen, sprich für sämtliche Profile, das richtige Auto anbieten zu können, sprich vom Citystromer bis hin zur Langstreckenreiselimousine!
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Re: Mietakku - fairer Kurs zum Wechsel auf größeren Akku?

Beitragvon ZOE_Zen » Mi 23. Jul 2014, 08:22

@twizyflu:

Du hast doch GAR KEINE WAHL

Wenn Deine ZOE 200.000km hat ist die Kiste fertig, also darauf gehe ich gar nicht ein.

Wenn Dein Vertrag abgelaufen ist machst Du einen neuen Vertrag, Deine Batterie bleibt drin da Sie garantiert nicht fertig ist
Sollte Sie fertig sein bekommst Du eben - wie überall - ein "vergleichbares" Produkt mit eben den über 75% und nichts Neues oder gar etwas Besseres!

Sagst Du nein musst DU Renault sein Eigentum zurückgeben, das heisst Du machst einen Termin beim Freundlichen. der baut auf Deine Kosten den Akku aus und dann steht da...

Ich weiß nicht wie man so naiv sein kann, Du hast die Karre bezahlt und die werden nichts für Dich machen! Schau Dir R-Link an, denk an Deine Scheibe bzw das Armaturenbrett und dann sind ALLE Fragen beantwortet
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Re: Mietakku - fairer Kurs zum Wechsel auf größeren Akku?

Beitragvon mlie » Mi 23. Jul 2014, 08:30

100% wirst du nie erreichen können, es wird immer Spezialprofile geben, wo es einfach nicht sinnvoll ist, elektrisch zu fahren, wenn es nicht irgendwann einen tragbaren Superakku mit 1GWh Kapazität und Supercharging direkt vom 2MW Windkraftrad gibt...

Ich hatte bezüglich der Anforderungen schon die Leute in Gruppen eingeteilt (ab Mitte meines Beitrages): allgemeine-themen/elektromobilitaet-als-teil-mobiler-vielfalt-t5497.html#p96693

Beim Autokauf bin ich auch davon ausgegangen, dass der Kangoo mit 3,7kW/22kWh in mein Profil zu 97% passt. Leider sind es mittlerweile doch nur 91%, den Rest erledige ich also mit einem virtuellem Zweitwagen in Form eines Carsharing-Leafs.

Um also den Bogen zum Topic zu bekommen: Mit dem 48kWh Akku würde der Kangoo 98% meiner Bedürfnisse erfüllen, mit einem gescheiten 22kW Ladegerät wären wir bei 96%, mit beidem bei 99,99998%. Es wird immer einmal in 10 Jahren geben, wo man eben mal einen Mietwagen mit verbrenner braucht, weil man eben entweder um die halbe Welt reist oder irgendwas sperriges ziehen muss und eine AHK braucht.
150 Mm elektrisch ab 11/2012.
Nichts ist so dringend, als dass es morgen nicht noch dringender wäre.
Ein Eckpfeiler kann durchaus rund sein.
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Re: Mietakku - fairer Kurs zum Wechsel auf größeren Akku?

Beitragvon ePower » Mi 23. Jul 2014, 09:25

Was bringt mir mehr Reichweite, obwohl ein Smart ED (inkl. 22 kW Lader) / Renault ZOE bereits heute mein Fahrprofil inkl. Nachladen auf längeren Strecken zu quasi 100% abdecken würde?

Ganz einfach mehr Komfort und Flexibilität beim Thema wann/wo/wielange ich (nach)laden müßte. So müßte ich z.B. im kalten Winter nicht mehr alle 1-2 Tage laden sondern nur noch einmal die Woche. Und im Sommer könnte ich auch die immer wiederkehrenden 5 Tage Arbeitswochen am Stück schaffen, statt zwischendurch laden zu müssen.


Steven
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Re: Mietakku - fairer Kurs zum Wechsel auf größeren Akku?

Beitragvon eDEVIL » Mi 23. Jul 2014, 09:31

lingley hat geschrieben:
@KarlssonIch meinte, was bringt ein großer Akku denjenigen die jetzt schon E-Auto fahren und bei denen das 22kWh Profil wie bei uns zu 96,79% im Alltag passt ... sonst hätten wir ja heute noch keins ;)

Unter "normalen" Maßstäben paßt der LEaf bei mir woh nur zu max 80%. Ich fahre nicht jeden Tag Auto und wenn dann häufig auch 100-300 km je Richtung. Aber ich bin eben so hirnverbrannt und tue mir den Spot mancher Leute an :lol:
Meine Leidensfähigkeit aus Überzeugung kennt aber auch Grenzen. :? :roll:

Ein größerer Akku bringt ja kaum Nachteile, außer etwas mehr Gewicht und leicht höhere Kosten (Mietmodell), wenn man bedenkt, das ein großer Akku sich weniger abnutzt, wenn man den nur im optimalen Bereich hält, weil man nicht an die Grenzen gehen muß.

Zoe ist natürlich vom Gewicht her grenzwertig, aber wenn man einen Kangoo ZE mit 43KW Lader und 50kwh Akku ausstattet, dürfte der Akku dann zwar doppelt soviel kosten, aber bei gleicher Fahrleistung auch doppelt so lange halten (über den Daumen bei 20K Km/a) Mit so einem Kangoo kann man dann auch mal 400km fahren und benötigt dafür etwa 5h (2h+2x1h fahren und 2x30min Laden)

Dafür ist mir der Schnelllader dann Gold Wert !!!

Das ist das Entscheidende, wenn man damit klar kommt, alle ~100 km für 30 min Pause zu machen. Wenn man 400km fahren möchte, bringt es ja nix, wenn man zwar 250km am stück fahren kann, aber dann 12h Laden muß.
Da ist man dann mit 120km Reichweite und drei zwischenladungen a 30min trotzdem deutlich schneller unterwegs.
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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