Jungfernfahrt auf französisch - schaff ich es?

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Jungfernfahrt auf französisch - schaff ich es?

Beitragvon ritchy » Sa 12. Dez 2015, 01:47

Hallo liebes Forum,

Seit einiger Zeit lese ich hier fleissig mit und möchte erst mal Danke an Guy und die vielen Aktiven sagen. Tolles Forum und Quelle der Inspiration!!!

Nächste Woche Dienstag ist es endlich soweit. :hurra: :hurra: unsere kleine Französin sollte eine Heimat finden im (noch unterentwickelten) Magdeburg. Zumindest wenn man auf die usermap schaut :?:

Und hier meine geplante Route http://www.goingelectric.de/stromtankst ... er/394762/

Und meine Frage an die alten Hasen: ist die Strecke zu schaffen? Komme erst um 1400 uhr beim Autohaus Vorndran weg, also fahre im Dunkeln die letzten Ladesäulen an. Hab noch keine mobile Box und auch wenig Erfahrung. :oops:

Will aber verdammt nochmal nicht mit nem Trailer da runter und bei der Jungfernfahrt schummeln :roll:
Bin also für gute Tipps dankbar. Vielleicht holt ja auch grad jemand am Dienstag in Bad Neustadt ab und man trifft sich auf nen Kaffee.

N8 ritchy
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Re: Jungfernfahrt auf französisch - schaff ich es?

Beitragvon Yoshi » Sa 12. Dez 2015, 02:06

Erstmal Glückwunsch zur ZOE! Noch einer, der dem Todeskommando für die Verbrenner beitreten wird :)

Schaffen kann man es bestimmt, es ist nur die Frage ob du das auch alles so willst ;)
Wenn der Willen und etwas Zeit da ist gehen durchaus auch Reisen von Hamburg in die österreichischen Alpen z.B. Oder deine geplante Strecke von Bad Neustadt nach Magdeburg. Musst halt entsprechende Ladehalte einplanen - aber ehrlich gesagt hat man auch mit Verbrennern irgendwann eine Pause zum Füße vertreten eingeplant, ist also gar nicht so eine große Veränderung.
Der Routenplaner von GoingElectric ist zwar noch in der Beta, scheint aber schon recht gut zu funktionieren. Ansonsten gibt es auch zahlreiche Apps fürs Smartphone, um Stromladestellen zu suchen. 43 kW oder 22 kW Ladeleistung wären ratsam, weil alles darunter doch recht lange dauert.
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Re: Jungfernfahrt auf französisch - schaff ich es?

Beitragvon Gsxrreiter » Sa 12. Dez 2015, 06:57

Wenn der Zeitfaktor keine Rolle spielt, erst recht bei einer Überführung ist es halt durchaus mit etwas Planung machbar.

@ Yoshi
Elektromobilität in allen Ehren, die Rosabrille sollte man jedoch bei der Argumentation absetzen.
Was will man bei einen r240 überhaupt mit 43kW Lademöglichkeit an Zeit sparen, wohl nichts weil er damit gar nicht laden kann.
Bei 22kW soll es schnell gehen? Keine Veränderung zum Verbrenner?
Bei optimalen Planung und wenn man die Reichweite nahezu ausgeschöpft hatte, hast du aber eine Menge Zeit um sich beim 22kW Laden die Beine zu vetretten. :roll:
Schon gar nicht zu erwähnen, wenn die Ladesäule besetzt, mal ausser Funktion oder keine 22kW Ladung möglich ist.


Bei solchen Fahrten muss natürlich noch erwähnt werden, dass LKW- Tempo auf der Autobahn angesagt ist um halbwegs Reichweite zu bekommen, wenn nicht, dann kann man in Abhängigkeit von der Heizung alle 60-80km Laden.

Wie schon oben erwähnt, Langstrecke klar geht es, jedoch mit grossen Einschränkungen und diese sollte man auch nicht klein reden.
Ist doch wohl eine sehr grosse Veränderung im Gegensatz zu einem Verbrenner. ;)
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Re: Jungfernfahrt auf französisch - schaff ich es?

Beitragvon Draht » Sa 12. Dez 2015, 07:19

Hallo Ritchy, erstmal Glückwunsch zur Zoe, bei deiner Route ist mir aufgefallen das bei dem Filter nicht 24/7 und eventuell noch bestätigte Funktion nicht aus gewählt war.
Gruß
Dirk
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Re: Jungfernfahrt auf französisch - schaff ich es?

Beitragvon Ollinord » Sa 12. Dez 2015, 07:32

Die Route sollte kein Problem sein,

grundsätzlich suche Dir eine Ersatzsäule zu jedem Ladehalt raus, so habe ich auch die erste Überführungsfahrt von 840KM gemeistert. Und trotz r210 hatte ich fast nur 22 KW Lademöglichkeiten. Also alles gut, viel Spaß dabei :D
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Re: Jungfernfahrt auf französisch - schaff ich es?

Beitragvon siggy » Sa 12. Dez 2015, 07:41

Ja Alternativen vorher schon in der Datenbank gelesen haben. Einiges ist abends nicht anzufahren oder wiederholt als ausgefallen gebrandmarkt. Lieber die zuverlässigen und die schnellen. Da kann ein kleiner Umweg schon mal besser sein. Schnelles Laden und angepasste Geschwindigkeit verhelfen zu einer schönen Tour. Wie ich das sehe überwiegend im Dunkeln wenn Du erst 14 Uhr beim Händler bist.
Gruß Siggy
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Re: Jungfernfahrt auf französisch - schaff ich es?

Beitragvon Twizyflu » Sa 12. Dez 2015, 08:56

Gratulation
Ja Ersatzsäule suchen
Die könnte besetzt oder kaputt sein man weiß nie

Q210 ist der alte
R240 der neue

Einen R210 gibt es nicht
Ladestationen (mobil/stationär) & Ladekabel: https://www.nic-e.shop

Aktuelles E-Fahrzeug: seit 04/17: Hyundai IONIQ Elektro Style
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Re: Jungfernfahrt auf französisch - schaff ich es?

Beitragvon Yoshi » Sa 12. Dez 2015, 09:35

Das kam in meinem Beitrag wohl nicht so rüber. Natürlich ist mir bewusst, dass man erheblich mehr Zeit fürs Laden als fürs Tanken eines Verbrenners aufwenden muss! Aber längst nicht so viel wie viele es immer behaupten. Mit 22 kW hat man in einer Stunde seinen ZOE von fast leer wieder auf fast voll geladen. In der Zeit kann man in einem Rasthof essen gehen. Oder Candy Crush Saga spielen. Oder hier im Forum vorbeischauen oder sowas. Irgendwas gibt es bestimmt zum Zeitvertreib. Bisher hab ich immer was gefunden.

Gsxrreiter hat geschrieben:
Was will man bei einen r240 überhaupt mit 43kW Lademöglichkeit an Zeit sparen, wohl nichts weil er damit gar nicht laden kann.

Natürlich habe ich vom Q210 gesprochen, ich wollte es aber möglichst allgemein halten weil aus dem Beitrag des Themenstarters nicht offensichtlich wurde ob er einen Q210 oder einen R240 hat. Mit Q210 ist es sinnvoller an 43 kW zu laden. Mit R240 kann er sowohl 43 kW als auch 22 kW anfahren, die Ladung geschieht hier etwa gleich schnell.

Schon gar nicht zu erwähnen, wenn die Ladesäule besetzt, mal ausser Funktion oder keine 22kW Ladung möglich ist.

Für diesen Fall sollte immer eine alternative Ladesäule in der Nähe bereitstehen. Und aus diesem Grund fährt man ja auch nicht bis auf die letzte Wattstunde den Akku leer.

Bei solchen Fahrten muss natürlich noch erwähnt werden, dass LKW- Tempo auf der Autobahn angesagt ist um halbwegs Reichweite zu bekommen, wenn nicht, dann kann man in Abhängigkeit von der Heizung alle 60-80km Laden.

Ich fahre auf Autobahnen max. 100 km/h, da ist der Verbrauch noch nicht so dramatisch in der Höhe. Dafür fahre ich auf Landstraßen auch nur max. 90 km/h und entschleunige damit nebenbei noch mein Leben. ;)

Wie schon oben erwähnt, Langstrecke klar geht es, jedoch mit grossen Einschränkungen und diese sollte man auch nicht klein reden.

Die Veränderungen kleinzureden war nicht meine Absicht. Ich wollte halt nur nicht auf dieselbe Schiene kommen wie die Benzin- und Dieseljunkies.

Elektroautos auf Kurzstrecke und in der Stadt sind ideal. Auf längeren Strecken (60 km aufwärts) und Reiserouten werden sie zur Herausforderung, aber das wird hoffentlich nicht immer so bleiben. Akkutechnik entwickelt sich immer weiter und der ZOE und der Leaf kommen immerhin schon mal weiter als e-Golf, i3, i-MiEV usw. Wer jetzt schon mehr Reichweite will und absolut keine Lust auf langes Warten beim Laden hat, braucht einen Tesla oder einen Verbrenner.
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Re: Jungfernfahrt auf französisch - schaff ich es?

Beitragvon ritchy » Sa 12. Dez 2015, 11:41

Yoshi hat geschrieben:
Erstmal Glückwunsch zur ZOE! Noch einer, der dem Todeskommando für die Verbrenner beitreten wird :)
Schaffen kann man es bestimmt, es ist nur die Frage ob du das auch alles so willst ;)
Wenn der Willen und etwas Zeit da ist ..............


Danke Yoshi und alle anderen - wow , was für eine Reaktion bei einem newbie und wann schlaft ihr eigentlich? Verbrenner muss ich leider noch dienstlich fahren, hab schon nach einem Tesla gefragt :roll: Den R240 selbst nach Hause zu fahren ist Ehrensache und somit Zeit kein Problem. Den Routenplaner find ich Spitze vor allem mit den weiteren, detaillierten Infos. Tablett und auch die App wattfinder hab ich dabei.

Gsxrreiter hat geschrieben:
Wenn der Zeitfaktor keine Rolle spielt, erst recht bei einer Überführung ist es halt durchaus mit etwas Planung machbar.
;)

Yepp, darum gehts mir: Auf der Strecke in Sachsen-Anhalt ist halt manchmal lange nix und auch keine Alternative. Ich die eine "Insel" in Hettstedt schonmal angeschrieben, ob sie nach 20.00 Uhr noch da sind.

Draht hat geschrieben:
Hallo Ritchy, erstmal Glückwunsch zur Zoe, bei deiner Route ist mir aufgefallen das bei dem Filter nicht 24/7 und eventuell noch bestätigte Funktion nicht aus gewählt war.

Hatte frecherweise erstmal nur kostenlos angehakt, danke - check ich

Ollinord hat geschrieben:
Die Route sollte kein Problem sein,
grundsätzlich suche Dir eine Ersatzsäule zu jedem Ladehalt raus, ..
Ich werde mir mehr Routen anschauen.danke siggy,Twizyflu

Ich hoffe ich komm über die Berge auf der 71 und vielleicht gleich bis nach Erfurt wenn ich Reku nutze. Da gibts Optik Anton und ich liebe Thüringer Rostbratwurst (die echte natürlich) :lol:
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Re: Jungfernfahrt auf französisch - schaff ich es?

Beitragvon Karlsson » Sa 12. Dez 2015, 11:56

Die Entfernungen sind konservativ gut gewählt. Unbedingt hinreichend Alternativen raussuchen und nach den Ladelogs schauen, wann da zuletzt geladen wurde und ob es mal Probleme gab. Auch insbesondere mit dem Zugang, also ob Du die richtigen Karten hast und die auch aktiviert sind. Bei Ladepunkt D sieht das etwas dünn aus.

Evtl auf der Usermap schauen, ob da als Rückfallplan ein Forist noch Hilfe geben könnte. Ich hab auf meinem Weg in den nicht so doll ausgebauten Ostharz auch auf die freundliche Hilfe von Nik zurück gegriffen. Es hätte im Nachhinein auch souverän ohne geklappt, aber im unbekannten Terrain fern der Heimat sichere ich mich lieber doppelt ab.

Du wirst mit dem Zoe bestimmt viel Spaß haben und nicht verwirren lassen - die Reichweite sieht im Sommer wirklich deutlich besser aus als bei den jetzigen Temperaturen.
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