In die Falle getappt

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: In die Falle getappt

Beitragvon novalek » So 9. Jul 2017, 14:32

Gebrauchten Akku "besorgen":
Wie man aus diversen Havarien sieht, zuletzt mit einem Kfz-Test-Akku in Thüringen mit 250000€ Schaden, kommt es auf die Produktenhaftung für Akku und Folgeschäden an.
Angesichts folgender Randbedingungen, wäre ein gebrauchter Akku ein Spiel mit nicht kalkulierbarem Zufall
- unbekannter Zustand (SoH unter 70 % sind Schrott)
- unbekannte Vergangenheit (Crash-Akku mit inneren Verformungen - die außen nicht sichtbar sind)
- verbastelte Elektronik der BMS erkennt nur ein Fachmann
- lizenzfreie Nutzung
- wer garantiert die Funktion
- sind in der eigenen Haftpflicht (persönlich oder Kfz) Lithium-Akku-SchadenAusschlüsse vorhanden

Wenn es bös kommt, muß man noch die Entsorgungskosten des Akkus bezahlen.
Zuletzt geändert von novalek am Mo 10. Jul 2017, 07:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon TeeKay » So 9. Jul 2017, 15:24

Geh zur Verbraucherschutzzentrale, schildere deinen Fall und erbitte Hilfe bei einer Klage gegen Renault. Ich bezweifle, dass ein Gericht es für OK befindet, dass Renault für ein 4 Jahre altes Fahrzeug, das noch als Neuwagen verfügbar ist, ein für den Gebrauch essentielles Ersatzteil nicht verkaufen will.
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Re: In die Falle getappt

Beitragvon Alex1 » So 9. Jul 2017, 20:00

novalek hat geschrieben:
Gebrauchten Akku "besorgen":
Wie man aus diversen Havarien sieht, zuletzt mit einem Kfz-Test-Akku an der TU-Ilmenau mit 250000€ Schaden, kommt es auf die Produktenhaftung für Akku und Folgeschäden an.
Angesichts folgender Randbedingungen, wäre ein gebrauchter Akku ein Spiel mit nicht kalkulierbarem Zufall
- unbekannter Zustand (SoH unter 70 % sind Schrott)
- unbekannte Vergangenheit (Crash-Akku mit inneren Verformungen - die außen nicht sichtbar sind)
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Wenn es bös kommt, muß man noch die Entsorgungskosten des Akkus bezahlen.
Der Akku wird vorher auf Herz und Nieren geprüft. Was soll da passieren? Oder willst Du den Akku unbesehen kaufen? Dann bist Du natürlich sehr leichtsinnig... :lol:

Hast Du doch gesehen, dass ein Unfallakku auch die eTour d´Europe locker schafft. Nicht immer so Schauermärchen erzählen. Wenn man so denken würde, dürfte man überhaupt kein gebrauchtes Teil kaufen :roll: :lol:

Außerdem, welche Entsorgungskosten? Lithium und Cobalt sind teuer.
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Re: In die Falle getappt

Beitragvon Ludego » Mo 10. Jul 2017, 20:02

Die Sache mit dem Akkutausch für die eTour dEurope.
Kann ich die Akkus der ZOE's locker durch tauschen. Also könnte z.b jemand der keine Lust hat auf das Akku-Upgrade zu warten, sich jemand suchen, der nur einen 22kWh Akku für seine Neue ZOE möchte. Diese könnte dann mit 41 kWH bestellen und der 41 kWh Akku wird dann gegen einen 22 kWh Akku getauscht. Also rein theoretisch.
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Re: In die Falle getappt

Beitragvon DiLeGreen » Mo 10. Jul 2017, 20:08

Theoretisch bestimmt, wenn sich jemand findet der die passende Software aufspielt... Jemand mit 40er Akku hat mal die falsche Software bekommen und hatte danach nur noch die kleine Kapazität - bis zum Korrekturupdate.
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Re: In die Falle getappt

Beitragvon panoptikum » Di 11. Jul 2017, 09:14

Ich denke auch, dass der Akku irgendwie mit dem Chassis softwaremäßig verheiratet ist.
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Re: In die Falle getappt

Beitragvon MineCooky » Di 11. Jul 2017, 10:35

MineCooky hat geschrieben:
Die einzige Option die ich sehe ist selbst einen Akku zu bauen. Dann brauchst aber auch ein eigenes BMS, das muss auch irgendwie mit dem restlichen Auto funktionieren...


Auf die Gefahr hin das ich mich wiederhole:
Verkauf das Ding, mach ein Einzelteilelager draus oder sonst was. Du wirst da nicht Herr davon.
Die Zoe wird nicht mehr aus eigener Kraft fahren

Keine große Sache sagt er dazu:
Bild

Da vorne ist ja nur das Ladegerät/der Motor. Selbst wenn Du da erfolgreich bis, hast Du immer noch keinen Akku. Renault weis ganz genau warum Du keinen bekommst. Wenn irgendwas passiert, sind die für Deinen Pfusch verantwortlich, den Schuh zieht sich Renault zu recht nicht an. Das Thema ist viel zu komplex als das man das wirtschaftlich und darum geht es Dir ja, gerichtet bekommt. Wenn Du Dich nicht selbst mit 400V-Technik aus kennst und in die Software einarbeiten kannst und auch keinen kennst der Dir das macht, ist das einzigste was Du schaffen kannst, Dich um zu bringen. Vergiss nicht, das sind an den wenigsten Stellen 'nur' 12V.
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Re: In die Falle getappt

Beitragvon Alex1 » Di 11. Jul 2017, 20:39

Dann also nochmal: Der Vorndran baut Dir das um ohne Probleme (wenn nicht noch gröüere Schäden dran sind...). Die anderen Cracks können das sicher auch.

Und wenn es aus irgendeinem Grund nicht gehen sollte, sagt er es Dir sicher auch 8-)

Und nein, da gibt es keine mysteriösen elektronischen Kupferwürmer oder so. Selbst dran zu gehen würde ich Dir auch nicht raten, es sei denn, Du hast noch einen Elektriker in der Hinterhand. 400 Volt sind immer noch Niederspannung :twisted:
Herzliche Grüße
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Re: In die Falle getappt

Beitragvon EV2Go » Mi 12. Jul 2017, 13:37

Alex1 hat geschrieben:
... 400 Volt sind immer noch Niederspannung :twisted:

Richtig, deswegen bin ich Hochvoltexperte (Terminus der Berufsgenossenschaft) für Niederspannung (VDE) :lol:
Tschau Tilo
(suche Zoe Kaufakku, oder Schrottauto mit Eigentums Batterie)
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Re: In die Falle getappt

Beitragvon Tho » Mi 12. Jul 2017, 13:39

"Als Niederspannung bezeichnet man Wechselspannungen bis 1000 Volt und Gleichspannungen bis 1500 Volt."
https://de.wikipedia.org/wiki/Niederspannung

Was stimmt denn nun? :lol:
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