Ersatzbatterie als Nachbau ?

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: Ersatzbatterie als Nachbau ?

Beitragvon BrabusBB » Di 9. Jan 2018, 21:38

Jack76 hat geschrieben:
Hmm, ich wär da vorsichtig. So ne Umfrage gabs bei den Twizyanern auch mal und viele sind wie blöd auf die Liste gehüpft, dann kam eine vorsichtige Preisschätzung raus und so schnell könnte man sich kaum umdrehen wie die Interessenten auch wieder weg waren...

Klar besteht das Risiko, ist ja immer eine Frage von Kosten und Nutzen. Aber wenn es kein Interesse gibt, kalkuliert ja auch keiner einen Preis.
Ich gehe zwar davon aus, dass mein Akku noch ewig hält, aber da es von Smart angeblich keine Ersatzakkus zu vernünftigen Preisen gibt, hänge ich mich hier mal dran. Wenn es einen größeren Akku gäbe, würde ich meinen aktuellen verkaufen.

1.) AbRiNgOi
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3.) Jogi (allerdings nicht für die ZOE, sondern für den Kangoo)
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Re: Ersatzbatterie als Nachbau ?

Beitragvon N-DEE » Mi 25. Jul 2018, 11:37

Also wenn mir wer einen 22er Kangoo (2012) Akku um 8000.- herstellt schnapp ich ohne überlegen zu ;)

Gruß,
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Re: Ersatzbatterie als Nachbau ?

Beitragvon sensai » Mi 25. Jul 2018, 11:45

nachdem jetzt ja die "Schnäppchenpreise" für das Rauskaufen des Akkus aus der Miete,
bzw. das Hochrüsten auf einen 40iger auf den Tisch liegt, hänge ich mich da gerne an.

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Re: Ersatzbatterie als Nachbau ?

Beitragvon wipo » Mi 25. Jul 2018, 13:11

A2-EV hat geschrieben:
Um eine Batterie für die ZOE realisieren zu können, muss die CAN Matrix bekannt sein und noch vieles mehr, da die Batterie ein sicherheitskritisches Bauteil ist. Unter Umständen muss die Batterie angelernt werden (wg. Diebstahlschutz), damit sie vom Fahrzeug akzeptiert wird.
Ohne diese gehüteten Daten vom Hersteller eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Von den mechanischen und elektrischen Schnittstellen, sowie dem Zellpackage ganz zu schweigen. Da müsste man intensiv mit der Renault Entwicklung zusammen arbeiten.
Respekt, wenn die das hinbekommen. Die ZOE ist nochmal eine ganz andere Hausnummer als der Twizy.
Dichtigkeit der Batterie spielt auch eine wesentliche Rolle, da im Außenbereich, da darf keine Wasser eindringen.

Kann es mir nicht vorstellen, dass das bei der ZOE so machbar ist. Drücke aber die Daumen, denn dann müssten die ZOEs ohne Batterie nicht verschrottet werden und würden ein zweites Leben bekommen.

Für die Analyse der CAN Matrix könnte ich einen 22 kWh ZOE-Kaufakku beisteuern, solange dieser noch in meiner Garage auf die passende ZOE-Hülle wartet :D
PV 30,00 kWp solaredge + 6,4 kWh Li-Ion Speicher + Renault ZOE Intens Q210(41kWh) von 07/2013 mit LBC/LBC2: 0650A, EVC: 0204
Tesla Model ≡ Bestätigte Reservierung seit 31.03.2016 - 09:06 Uhr
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Re: Ersatzbatterie als Nachbau ?

Beitragvon AbRiNgOi » Mi 25. Jul 2018, 13:12

Ich habe mir ja mal vier Optionen überlegt aus dem Reichweiten Desaster meiner Q210 raus zu kommen:

1.) Tausch gegen Q40
2.) Batterie von Renault Upgraden
3.) Batterie vom Drittanbieter
4.) Sion kaufen.

Alle Versuche einen Q40 gebraucht zu einem annehmbaren Preis zu bekommen (und wieder eine AHK montieren) sind gescheitert.
Das Batterie Update von Renault ist seit März bestellt und wurde auch bestätigt, aber bis heute nicht geliefert.
Der Sion kommt wohl erst 2020ff.

Also warum nicht wieder an einen Drittanbieter denken, wen der Threat hier gerade wieder hoch kommt?

Dazu möchte ich ein Gespräch erzählen, welches ich am 8.Mai geführt habe. Ich war im Haus der Industrie:
http://www.xn--vk-eka.at/veranstaltungen_/veranst_ovkvortr_wien_de.php beim Vortrag von Markus Kreisel (E-MOBILITÄT, INNOVATION & INDUSTRIALISIERUNG). Im Vortrag hat er stolz erzählt eine ZOE mit 60kWh Akku ausgestattet zu haben. *freu*.
Am Ende des Vortrages, in der allgemeinen Fragestunde hab ich natürlich gefragt ob man die in Zukunft kaufen kann, was die kostet etz.. Die Antwort ist ernüchternd: Die Firma Kreisel versteht sich als Berater Firma die bei der Industrialisierung der Batterietechnologie unterstützen kann. Die Hauseigene Produktionsanlage sthet sozusagen als Blaupause zur Verfügung um zu zeigen wie man eine Fertigung für Batterien auf bauen könnte. Und eben dort hat man gezeigt wie man ein ZOE Batterie mit 60kWh und 200kW DC Ladung bauen könnte, Aber diese Manufaktur wäre zu teuer um tatsächlich diese Batterie anbieten zu können.
Ich hab mich wieder auf mein Fahrrad geschwungen und bin tief enttäuscht nach Hause gefahren. Von Kreisel ist an dieser Stelle nichts zu erwarten....
ZOE Live 6/2013 * Ladegerät 60.500km * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * neuer Motor 71.250km
Vertrag für 40kWh Batterie am 05.03.2018 abgeschlossen.
Aktuell: 80.000 km
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Re: Ersatzbatterie als Nachbau ?

Beitragvon Jogi » Mi 25. Jul 2018, 13:22

Ja, die Gebrüder Kreisel haben anscheinend tatsächlich ein Geschäftsmodell gefunden, das seinen Herrn aus dem Konjunktiv ernährt...

LG geht da den konventionellen Weg und verkauft einfach komplette Antriebseinheiten mit 64kWh Batterie...
Hinterher findet sich immer Einer,
der es schon vorher gewusst hat.
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Re: Ersatzbatterie als Nachbau ?

Beitragvon Blue shadow » Mi 25. Jul 2018, 14:09

Tesla Markus hat sie Besucht...
https://youtu.be/3BAplGsCkmo

Sie wollen ganze Akku Fertigungsstrassen verkaufen....also wenn es ein buisness case gibt. Bis 50 Stück wollen sie für Projekte vorort fertigen.

Es ist doch schon mal toll, daß sie die Anbindung beim egolf und zoe geschafft haben. Es ist also möglich
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Re: Ersatzbatterie als Nachbau ?

Beitragvon Tho » Mi 25. Jul 2018, 16:30

Möglich schon. Es wird aber niemand tun, da kein Fahrzeugbesitzer das nötige Geld bei einem solchen Kleinvolumen aufbringen wird.
Wenn selbst der Akku Kauf oder das Upgrade den meiste schon zu teuer erschien, was von einem Drittanbieter meilenweit entfernt war.

Realistisch wird AbRiNgOi nur
1.) Tausch gegen Q40
4.) Sion kaufen.
bleiben.
Zoe Zen Q210 + Intens R90, S-Pedelec Grace MX
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Re: Ersatzbatterie als Nachbau ?

Beitragvon Blue shadow » Mi 25. Jul 2018, 16:44

Die finanziellen Hürden bei der zoe sind hoch....kauf des akkus, wegen bms und gehäuse....und zellen für 60 kwh gibt es noch nicht bei obi.

Ich mag den Sion, aber ob der wirklich ein Fortschritt zur Zoe darstellt?

Ein case sind die ganzen japanleafs....nissan will „nie“ mehr als 24 kwh dafür anbieten...und wir wissen, daß LG 60 kwh in das Gehäuse bekommt mit TMS.

Ein Holländer hat gerade ein Akku—Rex entwickelt....er baut sich in den kofferraum einfach 18 kwh dazu
https://muxsan.com
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Re: Ersatzbatterie als Nachbau ?

Beitragvon Tho » Mi 25. Jul 2018, 16:49

Sich so etwas selbst zu bauen ist das eine, alle Abnahmen für einen rechtssicheren Verkauf zu errreichen, Garantien geben zu könmen usw. ist das andere.
Das übersteigt je nach Volumen die reinen "Entwicklungskosten" um ein weites.
Und verkauf erstmal 10.000 Akkus als Drittanbieter, was ich als ein absolutes Minimum für ein wirtschaftliche Projekt ansehen würde. Nein, da gehen alte Leafs oder Zoes eher in die Schrottpresse, so wie es eben schon immer war mit "alten" Autos.
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