Energieeffizientes Fahren, aber wie?

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: Energieeffizientes Fahren, aber wie?

Beitragvon eve » So 3. Jul 2016, 17:14

Schneemann hat geschrieben:
Kann man sich das bei anderen Herstellern aussuchen? Wie wird das technischen realisiert und was kostet es extra?


Bei den VWs kannst du mittels der D-Stufe (D0-D3) die maximale Reku wählen, die sich beim kompletten Lupfen des Strompedals einstellt. D0 entspricht quasi Segeln.

Leider sind gerade die VWs auch noch die, die im Tempomatmodus bergab mittels Reku die Geschwindigkeit halten, was mir sehr gefällt. Warum das die Zoe nicht macht ist mir schleierhaft. Wahrscheinlich verzögert sie in diesem Fall auch nur mit der maximalen Fuß-vom-Strom-Reku.
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Re: Energieeffizientes Fahren, aber wie?

Beitragvon campr » So 3. Jul 2016, 19:46

campr hat geschrieben:
Renault wäre gut beraten, diese Entscheidung dem Fahrer zu überlassen.

Beim e-Up wird z.B. standardmäßig gesegelt und man kann die Rekuperation in 3 (?) Stufen einstellen.
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Re: Energieeffizientes Fahren, aber wie?

Beitragvon MineCooky » So 3. Jul 2016, 20:18

Mike hat geschrieben:
"Fahren" kann man das eigentlich nicht mehr nennen, eher vorsichtig dahin schleichen. Nicht Alltagstauglich!


Seh ich genau so, klar, dann habe ich mit einem Akku mehr Reichweite, aber dadurch, das ich ja quasie stehe und nicht fahre, bin ich wahrscheinlich trotzdem schneller, wenn ich eher 'zu fahre' und mal öfters schnell lade
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Re: Energieeffizientes Fahren, aber wie?

Beitragvon spark-ed » So 3. Jul 2016, 20:19

-Marc- hat geschrieben:
... rollen stad rekrutieren ...

001.jpg
so wie es schon Uncle Sam empfahl

:lol:
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Re: Energieeffizientes Fahren, aber wie?

Beitragvon Schneemann » So 3. Jul 2016, 20:24

Ok, das hört sich interessant an. Aber für Ottonormalverbraucher vielleicht auch ein wenig kompliziert. Eigentlich genieße ich ja auch den Komfort, dass ich nur noch einen Gang habe und faul am Steuer sitzen kann. Zoe ist vllt. auch deshalb so beliebt, weil das Fahren so kinderleicht ist. Ich glaube nicht, dass viele E-Mobilisten außerhalb dieses Forums schonmal über das Segeln nachgedacht haben, von der Begrifflichkeit mal ganz zu schweigen.
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Re: Energieeffizientes Fahren, aber wie?

Beitragvon berti » Mo 4. Jul 2016, 10:04

Danke für die vielen Tips. Das Segeln wurde sehr oft genannt. Das scheint mir am sinnvollsten ohne zum Verkehrshindernis zu werden.
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Re: Energieeffizientes Fahren, aber wie?

Beitragvon Nordlicht » Mo 4. Jul 2016, 10:16

Schneemann hat geschrieben:
Ich glaube nicht, dass viele E-Mobilisten außerhalb dieses Forums schonmal über das Segeln nachgedacht haben, von der Begrifflichkeit mal ganz zu schweigen.

Als ich noch meinen eigenen Diesel fuhr (bis 06/2015) und noch nichts über E-Mobilität wusste (bis 04/2015), habe ich auch schon des Öfteren einfach den Gang raus genommen um das Auto einfach "rollen" zu lassen.
Ich finde das "segeln" ist nicht erst durch die E-Mobilität entstanden, sondern wurde von vorausschauenden Fahrern schon immer gemacht.
Mit der Begrifflichkeit magst Du allerdings recht haben...
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Re: Energieeffizientes Fahren, aber wie?

Beitragvon MineCooky » Mo 4. Jul 2016, 10:40

Kann mir nicht vorstellen, das der Mechanik das all zu gut tut, wenn man in einem, mehr oder weniger, Automatikauto auf N wechselt und wieder zurück.

Denke dabei zB an die Zahnräder und deren Zähne, die treffen sich ja nicht immer gleich perfekt...
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Re: Energieeffizientes Fahren, aber wie?

Beitragvon Lenzano » Mo 4. Jul 2016, 10:41

bei Zoe nutze ich die Eco Route... die sorgt in der Tat für energieeffizientes Fahren.
Selbst wenn man nicht segelt.
Gestern Tour von zu Hause nach Gammelsdorf - Normale Google Routenplanung mit Autobahn 55km in 44min.
Zoes Ecoroute schickte mich glatte 46km in 50min über immerhin 100% asphaltierte Wege und teilweise auch abseits der Haupt Bundesstraßen oft mit Geschwindigkeiten unter 80km/h.
Strom wurde für 37km verbraucht (auf Basis der RR-Anzeige) - Start bei 151km RR - Ankunft bei 114km.
Der Rückweg ging dann über die Landstraßen ohne Autobahn 48km auch in 50min bei einem Stromverbrauch für 50km - Start bei 117km RR - Ankunft bei 67km. Die "normalen" Landstraßen werden dann natürlich auch über 80km/h gefahren.

Ecoroute bringt also nach meiner Erfahrung die energieeffizienteste Fahrweise.
Über die Routenführung und den geringfügigen zeitlichen Mehraufwand kann man streiten! Die Streckenführung ist in jedem Fall sehr dynamisch und bei weitem nicht so eintönig wie die Autobahn. :)
7/14 Zoe Intens Q210 / EZ 05/13 83Tkm am 01.08.2018 SOH 94-97% / Bild
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Re: Energieeffizientes Fahren, aber wie?

Beitragvon egonalter » Mo 4. Jul 2016, 11:04

MineCooky hat geschrieben:
Kann mir nicht vorstellen, das der Mechanik das all zu gut tut, wenn man in einem, mehr oder weniger, Automatikauto auf N wechselt und wieder zurück.

Denke dabei zB an die Zahnräder und deren Zähne, die treffen sich ja nicht immer gleich perfekt...


Ich nehme das mal als Scherz. Dass die neuesten "Automatikgetriebe" (DKGs) wieder mit Kupplungen arbeiten könnte man allerdings als Rückschritt beschreiben. Die ZOE hat natürlich keine Gänge und somit auch keine Zahnräder die verstellt werden (feste Übersetzung). Was allerdings bei mir ausleihert ist der Wahlhebel. Einen Taster fürs Segeln fänd ich echt besser.
Q210 ZOE Nr. 865, Bj Nov. 2012, aus Frankreich importiert
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