Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

Beitragvon Aby73 » Mo 21. Dez 2015, 16:16

Ich fahre den ZOE nicht weil ich Geld sparen will - auch den Twizy bin ich deshalb nicht gefahren. Kollegen / Freunde fragen mich immer was das so kostet. Meine Antwort - solange ich beim Aldi oder wo anders kostenlos laden kann, nicht mehr als ein Diesel. Ohne Geld fürs Laden auszugeben liegt mein Verbrauch Diesel (umgerechnet) bei 5,5 bis 7,5 Liter. Kommen aber noch ca. 15 kw h Strom hinzu liegen wir aber schon bei umgerechnet 10 bis 12 Liter Diesel.

Eigentlich schon teuer ..... mir fehlen gerade wirtschaftliche Argumente um andere zur E-Mobilität zu überzeugen.

Bald soll ich hier in der Firma einen Infostand machen und Kollegen von meinen Erfahrungen erzählen....

Was würdet Ihr da so als Pro und Kontra anbringen - außer emissionsfrei und so ...
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Beitragvon Spüli » Mo 21. Dez 2015, 16:27

Inspektion und Verschleißteile?
Wertverlust bei anstehenden Fahrverboten?

Sonst ist es schwer, die teure Miete aus der Diskussion zu bekommen.
Gruß Ingo
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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

Beitragvon 300bar » Mo 21. Dez 2015, 16:56

In meinen Augen ist es Unsinn, die Batterie bei den Verbrauchskosten mitzurechnen, nur weil einige Hersteller ein Mietmodell anbieten. Die Batterie sind Anschaffungskosten und fertig. Das läßt sich beim Zoe auch hochrechnen.

Wenn schon, dann müßte man eine Vollkostenrechnung machen.
Also Gesamtkosten des Fahrzeug, mit Service, Reifen, etc. geteilt durch Anzahl Kilometer/Jahr
Das ist einzige, objektive Betrachtungsweise für eine Betrachtung über die Laufzeit von meinetwegen 5 Jahren.

Dann kann man einen Verbrenner bequem dagegenrechnen.
Das Schönrechnen mit Fahrzeug supergünstig, aber jeden Monat zusätzlich bezahlen, hat in meinen Augen eher abschreckenden Charakter.
Gruß Reinhard
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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

Beitragvon Aby73 » Mo 21. Dez 2015, 17:08

Wertverlust bei anstehenden Fahrverboten. Das ist ein sehr gutes Argument. Es werden ja schon Fahrverbote für Diesel in Städten diskutiert.

Vielleicht muss man die Batteriemiete wirklich aus der Verbrauchsrechnung rausrechnen. Würde es ein Kaufakku sein, würde man für den ZOE gleich ein paar Tausend Euro mehr bezahlen. Ohne Batteriemiete wäre es ein Verbrauch von 12 - 15 kw h = 3,5 bis 4,5 Liter Diesel und bei Aldi sogar umsonst.

Mir ist noch super leises Fahren eingefallen. Was wäre es in den Städten so leise und viele entspannte Fahrer auf der Strasse...

Emission entsteht (leider noch) außerhalb der Städte - Feinstaub etc.

Ich sammel mal weiter fleißig. Mein Ziel: E-Mobilität positiv darzustellen.....
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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

Beitragvon 300bar » Mo 21. Dez 2015, 17:30

Aby73 hat geschrieben:
Ich sammel mal weiter fleißig. Mein Ziel: E-Mobilität positiv darzustellen.....

Da bin ich bei Dir... :)
Die Einschränkung mit Blick auf ein Herstellermodell hilft einem Ausstehenden jedoch auch nicht wirklich weiter..
Gruß Reinhard
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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

Beitragvon harlem24 » Mo 21. Dez 2015, 17:41

Ich kann ja nicht so ganz nachvollziehen, warum man die Batteriemiete nicht einfach in den Anschaffungspreis mit einrechnet.
Schließlich ist es nichts anderes als eine Art Abzahlung und hat jetzt nicht soo viel mit dem Tanken zutun...
Gruß

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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

Beitragvon Tho » Mo 21. Dez 2015, 18:07

Naja weil man bei der Miete ggf. Ersatz bekommt, wo man bei anderen EV mit Kaufbstterie Rückstellungen für Ersatzbrschaffung bilden müsste.
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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

Beitragvon wp-qwertz » Mo 21. Dez 2015, 18:23

ein argument, das nur bedingt menschen bezgl. der miete überzeugen könnte (mich hat es): ohne zoe bin ich mit dem rad oder mit bus&bahn unterwegs gewesen. d. h. für mich ein monatsticket für z.zt. mind. 70€/ monat!
und schwupps, habe ich die miete drin. die 10€ mehr sind dann der aufpreis für den individuellen verkehr.
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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

Beitragvon Solarstromer » Mo 21. Dez 2015, 18:24

harlem24 hat geschrieben:
Ich kann ja nicht so ganz nachvollziehen, warum man die Batteriemiete nicht einfach in den Anschaffungspreis mit einrechnet.


Der Grund dafür liegt auf der Hand. Dann würde man auf den ersten Blick erkennen, dass der ZOE ein sehr teures Elektroauto ist. So lässt sich der Preis schönreden.

Akkudefekte lassen sich genauso gut mit vernünftigen Garantien absichern, wie es z.B. VW mit 8J und 160.000 km vormacht. Außerdem sehe ich mittlerweile die Sache mit dem Akku nicht mehr so kritisch. Ich denke die Akkus halten länger als die meisten heute glauben. Und wenn was vorzeitig defekt ist, dann nicht der ganze Akku sondern eine Zelle oder ein Elektronikmodul. Die kann man auswechseln so wie man heute auch eine Wasserpumpe im Verbrennermotor wechselt.
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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

Beitragvon wp-qwertz » Mo 21. Dez 2015, 18:31

immer wieder denke ich: das mit der mite oder dem kauf kommt +/- bei 0 raus.
nach 8 jahren (= garantiezeit der kaufakus) haben ich den kaufpreis von ca. 7.000€ gemietet. danach könnte es teurer werden, wenn das wörtchen wenn nicht wäre: neuer akku mit mehr rw; alter defekt; alte, gekaufte vlt. nicht defekt, dann muss/ möchte ich mir aber einen neuen kaufen, weil der eine weitere rw hat...
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