Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

Beitragvon Lenzano » Di 22. Dez 2015, 15:04

Nunja der Kofferraum der Zoe ist nicht wirklich kleiner als der eines Golfs, was war das 4 oder 6 Liter?
Immer wieder wenn ich der Zoes Kofferraum öffne und jemand anders lukt da rein kommen Kommentare - "och der ist aber größer als ich erwartet habe!"
Trotzdem ist Zoe laut Klassenvergleich ein Kleinwagen in der Polo-Größe. Stellst sie nebeneinander... ich weiß nicht wer da den Knick in der Optik hat.
Ebenso Seat Ibiza - in etwa gleich lang wie die Zoe aber deutlich flacher und kleinerer Kofferraum - wie war das? Ist der nicht auch POLO-Klasse? Selbst der aktuelle Clio ist kleiner als die Zoe - kleinerer Kofferraum und auch mehr als 10cm flacher als die Zoe. Ich finde den Vergleich Golf+ gut.

@ Chip
wenn es bei mir keine Zoe geworden wäre... ich weiss gar nicht, was dann? Ich habe noch nie Fahrzeuge mit Preisen über 25T€ gekauft - selbst unser Skoda Oktavia kostete neu "nur" 15.800€. Bevor ich mir aber einen eGolf oder i3 gekauft hätte, wäre es wenn überhaupt ein Leaf gewesen. Aber wie war es mit der Fahrradkette?
Zoe passte gerade gut ins Budget - ansonsten führe ich heute noch meinen überteuren, stinkerten aber trotzdem sehr spaßigen Clio3 RS - einer der letzten Saugsportler in der Klasse.
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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

Beitragvon flow2702 » Di 22. Dez 2015, 15:54

Chip-Tuning hat geschrieben:
Es wird immer mit Clio, Corsa und anderen Kleinwagen verglichen.
Bin mir sicher dass sehr viele der ZOE Fahrer, wenn sie sich keinen E-Auto gekauft hätten, sich auch nicht für Clio und Co. entschieden hätten, sondern ein Fahrzeug über 30.000.- gekauft hätten.
Dann sieht die Rechnung anders aus. :)


Stimmt. Ich habe meine Autos schon immer nach verfügbarem Budget ausgewählt. Wärs kein Zoe geworden, dann vermutlich ein junger gebrauchter Megane o.ä.
Und dann hätte ich mich furchtbar geärgert, dass das neue Modell viel schöner ist. Btw, der neue Megane als E-Variante, mmmhhmm... Das wär was.
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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

Beitragvon daedalus » Di 22. Dez 2015, 16:32

Chip-Tuning hat geschrieben:
Es wird immer mit Clio, Corsa und anderen Kleinwagen verglichen.
Bin mir sicher dass sehr viele der ZOE Fahrer, wenn sie sich keinen E-Auto gekauft hätten, sich auch nicht für Clio und Co. entschieden hätten, sondern ein Fahrzeug über 30.000.- gekauft hätten.
Dann sieht die Rechnung anders aus. :)


Das mag für viele gelten, für mich aber nicht.

Einen Zoe, ev. einen e-Up würde ich vielleicht kaufen, weil die von der Größe passen. Sobald ich aber auf den elektrischen Antrieb verzichte, kann ich aus einer Vielzahl an Verbrennern in der Polo Klasse wählen, die unter €12.000,- liegen. Über 30.000 würde ich garantiert für kein Auto ausgeben, auch nicht für einen Tesla.

MfG

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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

Beitragvon Gsxrreiter » Di 22. Dez 2015, 18:03

@ Lenzano

Golf + ist schon um einiges länger. ;)
Der von mir angesprochene Meriva A ist sogar um 3cm kürzer als der Zoe und der Kofferraum ist grösser und deutlich benutzerfreundlicher.
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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

Beitragvon roberto » Di 22. Dez 2015, 18:37

Akkumiete ist auf jeden Fall die bessere Alternative, so lange man nicht genau weiss wie lange er hält und wann die nächste Generation mit höherer Reichweite auf den Markt kommt. Ich hör jetzt schon die Akkukäufer jammern wenn ein neuer auf dem Markt ist und den alten keiner mehr haben will.

ups, da war ich wohl auf der falschen Seite... :oops:
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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

Beitragvon palim_palim » Di 22. Dez 2015, 19:11

daedalus hat geschrieben:
Einen Zoe, ev. einen e-Up würde ich vielleicht kaufen, weil die von der Größe passen. Sobald ich aber auf den elektrischen Antrieb verzichte, kann ich aus einer Vielzahl an Verbrennern in der Polo Klasse wählen, die unter €12.000,- liegen. Über 30.000 würde ich garantiert für kein Auto ausgeben, auch nicht für einen Tesla.

MfG

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du wirst keinen Neuwagen in der Polo Klasse finden, der bei einem Neupreis unter 12.000 € die gleiche Ausstattung und den gleichen Komfort aufweist, wie der ZOE.
auch wenn du alle Rabattaktionen auf Neupreis mit einbeziehst.
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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

Beitragvon Vanellus » Di 22. Dez 2015, 19:12

Also, ich hab mal auf die Schnelle einen in etwa vergleichbaren VW Polo konfiguriert:
Polo Comfortline, uranograu (o. Aufpreis), 1,4 TDI BMT mit DSG-Getriebe, 4 Türen, Leder-Lenkrad, Radio und Navi, keine Rückfahrkamera, kein keyless-access, keine Standheizung, kein Bluetooth (jedenfalls nicht gefunden). Preis: 22.535 €.
ok, der Polo hat geringere Spaltmaße oder auch nicht (hat mich nie interessiert) :roll:
Anschaffungskosten und auch Betriebskosten deutlich höher als Zoe. Ausstattung schlechter.
Das nur zu der Aussage, E-Autos wären immer noch unerschwinglich für den Normalkunden und viel teurer als "normale" Autos.
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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

Beitragvon Lenzano » Di 22. Dez 2015, 19:27

+999 Vanellus
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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

Beitragvon Oeyn@ktiv » Di 22. Dez 2015, 19:32

Gsxrreiter hat geschrieben:
Wenn die Gesundheit am Herzen liegt sollte eventuell der eine oder andere mit dem Rauchen aufhören, bringt sicherlich mehr als der Umstieg auf Elektromobilität.

Das sehe ich naturgemäß etwas anders. Ich bin zwar Nichtraucher (und in diesem Punkt stimme ich dir zu), dafür aber fleißiger Fahrradfahrer. Und bei der Verkehrsdichte ist es kein Vergnügen, von einem Verbrenner überholt zu werden. Deren Emissionen können gar nicht gesund sein und gehören daher auch schnellstens von der Straße. Für mich ist der Umweltaspekt das Argument schlechthin. Dafür bin auch bereit, Geld für E-Mobilität auszugeben, wo andere lieber ihre Verbrenner aufpimpen.
1. 31.07.2013: Zoe intens, Black-Pearl-Schwarz, 2. 05.04.2014: Zoe intens, azurblau, 3. 29.12.2017: Smart ed 453 Fortwo bestellt und am 09.08.2018 erhalten / drei PV-Anlagen: 1. aus 2004 = 7,6 kWp, 2. aus 2007 = 7,5 kWp und 3. aus 2012 = 4,4 kWp
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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

Beitragvon Gsxrreiter » Di 22. Dez 2015, 19:45

@ Vanellus
Keiner kauft einen Wagen zum Listenpreis, erst recht nicht einen Verbrenner. ;)

Bei der Fahrzeugklasse lohnt sich ein Diesel kaum und bei einem Vergleich kannst du ein Fahrzeug aus der Renault Familie heran ziehen.
Die überteuerten Vws sind am besten mit den teuren E-Pkws von VW vergleichbar.

@ Oeyn@ktiv
Jeder kann mit eigenem Geld das anstellen, was er für das richtige hält.
Die Mehrheit der Leute kauft das was für Sie günstiger ist, hier ist der Kostenfaktor und die Kaufmöglichkeit halt wichtig.

Fahre selbst den Weg zu Arbeit ab und zu auf dem Fahrrad ( 2x10km), Spass macht es grundsätzlich nicht sich die Strasse mit Autos teilen zu müssen.


Bezüglich Batteriemiete, da kann man sicherlich lange darüber Diskutieren.
Es ist ein Fluch und Segen zugleich.
Wie Renault das mit ihren Versprechen, was den Akku angeht handhaben wird, wird die Zeit zeigen.
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