Welche Übersetzung hat das Reduktionsgetriebe des ZOE

Elektromotor, Steuerung, Getriebe, Reifen des Renault ZOE

Re: AW: Welche Übersetzung hat das Reduktionsgetriebe des ZO

Beitragvon Chris » Di 2. Apr 2013, 22:06

Guy hat geschrieben:
Bitte nicht fragen woher ich das weiß :lol:


Woher weist du das? lol Das musste jetzt einfach sein. Hast ja quasi darum gebeten :lol::lol::lol:
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Re: Welche Übersetzung hat das Reduktionsgetriebe des ZOE

Beitragvon Jogi » Di 2. Apr 2013, 22:12

Edward Lee Thorndike hätte seine helle Freude an Guy gehabt, er praktiziert mit Leidenschaft das Prinzip von trial and error. :mrgreen:
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: AW: Welche Übersetzung hat das Reduktionsgetriebe des ZO

Beitragvon Chris » Di 2. Apr 2013, 22:14

Leute. Ich liebe dieses Forum. Ist immer so schön lustig hier. :grin::lol:
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Re: Welche Übersetzung hat das Reduktionsgetriebe des ZOE

Beitragvon Guy » Mi 3. Apr 2013, 09:53

Das ist familiär bedingt, da kann ich nichts für ;)
Der schwierige Part an der Sache ist zu realisieren, dass nichts unmöglich ist. Der Rest läuft dann quasi von alleine. Kling zwar abgedroschen, ist aber viel Wahres dran.

Zu den Rauchzeichen:
Zum Glück war das nicht mein Motor, der sich bis zur Selbstaufgabe geopfert hat, sondern stand in einem Messtechnik-Labor. Wer da durch musste, der weiß wie langweilig das ist. Die Aufgabenstellung damals war simple wie öde, Drehmomenterfassung mittels DMS (Dehn-Mess-Streifen). Die Aufgabenstellung schrie also förmlich danach etwas erweitert zu werden. Die drei Ohmschen Gesetze waren uns bekannt, wir wussten also an welchen Schrauben zu drehen war.
Die genauen Zahlen habe ich nicht mehr im Kopf, kurz bevor der Motor (Gleichstrom-Bürsten) das Zeitliche gesegnet hatte, waren wir jedenfalls beim 20-fachen des Nennmoments angekommen. Das Ergebnis war ein defekter Motor und eine stark lädierte Messeinrichtung - Schuld daran war allerdings auch die Aufgabenstellung, die 20 Wertepaare pro Durchlauf verlangte :lol:

Wer so etwas mal ausprobiert hat, der weiß, dass die Leistungsangaben bei Elektromotoren relativ sind und im Zusammenhang mit der Belastungsdauer gesehen werden müssen. Aus dem ZOE Motor wird man sicher problemlos 100kW+ herausholen können, die Kunst dabei ist lediglich die Rauchzeichen zu vermeiden.

Auch wenn ich eigentlich versuche mich von unten den Grenzen zu nähern, die unbestritten vorhandene Risikofreude gepaart mit mangelhaften Wissen führt dann oft dazu, dass man sich doch von oben nähert. Dabei bleiben Verluste nicht ganz aus. Belohnt wird man allerdings mit einer enorm steilen Lernkurve.

Am meisten Schrott habe ich bislang damit produziert:
IMAG0188.jpg

Das ist der funktionstüchtige (gerade nicht, da auf Umzug wartend) Prototyp einer 0,005 Ohm Lastbank - quasi kontrollierter Kurzschluss. Die habe ich gebaut weil ich a) den Umgang mit Arduino lernen wollte und mir das LED blinken Beispiel zu langweilig war und b) Lithium-Ionen Batterien besser verstehen wollte.
Nun weiß ich jedenfalls was passiert, wenn man Batterien in zwei Minuten auf 0 Volt entlädt, dass Fets sich wie Dioden verhalten und man besser nicht 200 Ampere verkehrt herum durch ein 20 A Netzteil schickt.
Den Haufen mit durchgebrannten und falsch gekauften Komponenten zeige ich euch besser nicht, hätte auch nicht mehr auf das Foto gepasst :lol:

Zurück zur Übersetzung des ZOE:
Sollte die Übersetzung von 9,34:1 und die Drehmomentkurve stimmen, wäre das nicht sehr optimal. Die Beschleunigung um 100 km/h herum dürfte damit ziemlich träge und Überholen auf der Bundesstraße keine Freude sein. Auch wird da mit Modifikationen für eine höhere Endgeschwindigkeit wenig zu machen sein. Das Bisschen, dass man unten gewinnt, büßt man oben rum doppelt ein.

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Re: Welche Übersetzung hat das Reduktionsgetriebe des ZOE

Beitragvon Robert » Mi 3. Apr 2013, 10:18

Der Feuerlöscher ist in Griffnähe ? :P

Das Layout des ZOE scheint allerdings wie für die Steiermark gemacht, da auf Autobahnen meistens die 100 km/h Feinstaubbeschränkung gilt....
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Re: Welche Übersetzung hat das Reduktionsgetriebe des ZOE

Beitragvon B72 » Mi 3. Apr 2013, 11:07

Schade, dass die Leistungscharakteristik aller Wahrscheinlichkeit nach so einen unschönen Verlauf hat. :?
Beim Verbrenner ist ja genau deshalb ein mehrstufiges Getriebe vorhanden... Aber das ist ein anderes Thema
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Re: Welche Übersetzung hat das Reduktionsgetriebe des ZOE

Beitragvon BuzzingDanZei » Mi 3. Apr 2013, 12:28

Über 100 ist der ZOE tatsächlich etwas träge, wie ich bei meiner Kölner Probefahrt spüren durfte, siehe mein Video. Schlechter als mein Suziki Swift (im 5. Gang) ist es aber auch nicht. 8-)
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Re: Welche Übersetzung hat das Reduktionsgetriebe des ZOE

Beitragvon Guy » Mi 3. Apr 2013, 13:26

Wobei du beim Swift noch immer die Option hast ein / zwei Gänge herunterzuschalten. Beim ZOE ist diese halt kompromisslos auf Energiesparen und Durchzug bis 60 km/h ausgelegt. Mit einer etwas längeren Übersetzung hätte man dies in einem etwas höheren Geschwindigkeitsbereich legen können.

Muss ja nicht falsch sein, ist halt wie es ist. Falls das wirklich ein Manko sein sollte, wird sicher irgendwer passende Übersetzungen anbieten.
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Re: Welche Übersetzung hat das Reduktionsgetriebe des ZOE

Beitragvon BuzzingDanZei » Mi 3. Apr 2013, 14:17

Ja, man könnte runterschalten, tut man aber aus Faulheit oft nicht. Zumindest ich vermeide das hässliche Kreischen des Motors.
Wäre es ein schöner 6 Zylinder Sound, würde ich es vielleicht schon eher machen. :lol:
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Re: Welche Übersetzung hat das Reduktionsgetriebe des ZOE

Beitragvon wasserkocher » Mi 3. Apr 2013, 16:56

@Guy: Du scheinst dich ja recht gut mit den E-Maschinen auszukennen (besser als ich zumindest, komme vom Verbrenner-Fach). Bei den Verbrennern gibt es ja das altbekannte Muscheldiagramm, bei dem die Linien des Wirkungsgrades eingezeichnet sind (Verbrauch in Gramm je kWh).
Wie sieht das beim Zoe-Motor aus, der hat doch bestimmt auch Betriebspunkte mit besserem und schlechterem Wirkungsgrad. Lohnt sich da nicht ein Wechselgetriebe? Oder sind die Unterschiede zwischen gut und schlecht nicht groß genug, dass sich das lohnt?
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